Skip to main content

Full text of "Breitkopf Und Härtel Das Musikbuch. Nachtragsband. 1926"

See other formats


<// 


BUCH ER. ÜBER. 
MUSIKER 
MUSIK UND 
INSTRUMENTE 














DAS 

MUSIKBUCH 

EINE NACH GRUPPEN UND GATTUNGEN 
GEORDNETE ZUSAMMENSTELLUNG 
VON BÜCHERN ÜBER DIE MUSIKER, 

DIE MUSIK UND INSTRUMENTE 
MIT ERLÄUTERNDEN EINFÜHRUNGEN 


NACHTRAGSBAND 1926 


AUS DEM VERLAGE VON 

BREITKOPF ® HÄRTEL * LEIPZIG 





VORWORT 


V^Tenn der Verlag zu dem im Jahre 1913 herausgegebenen »Musikbuch« 
W einen Nachtragsband erscheinen läßt, so geschieht das aus einem dop- 
pelten Grunde. Einmal konnte das Musikbuch vom Jahre 1913 nicht 
mehr als ein zuverlässiger Ratgeber gelten, insofern durch den Krieg und 
die Inflationszeit sich die Preise der Bücher, ihre Auflagenzahl und äußere 
Ausstattung vielfach geändert hatte,- es waren also Ergänzungen und Be= 
richtigungen nach dieser Seite hin notwendig, die in einem neuen Register 
vermerkt sind. Und dann ist in den letzten Jahren eine derartige Fülle 
neuer und zum Teil hochbedeutsamer musikwissenschaftlicher Werke er¬ 
schienen, daß wir glaubten, allen Freunden der Musik dieselben in der 
gleichen Form bekannt machen zu sollen, die seiner Zeit, wie aus zahl¬ 
reichen Besprechungen, Zuschriften usw, hervorgeht, allgemeine Zu¬ 
stimmung gefunden hat. Wieder dürfen wir sagen: »Kaum einen Namen, 
der während dieser Zeit in der Musikgeschichte zu größerer Bedeutung 
gelangt ist, dürfte das Musikbuch vermissen lassen«. Neben Werken, wie 
Aberts »Mozart« und Frimmels »Beethoven-Handbuch« stehen die beiden 
Reihenwerke »Handbücher der Musikgeschichte« und »Handbücher der 
Musiklehre«/ auffallend umfangreich ist die Literatur, die sich mit stil¬ 
kritischen Problemen sowie der Musik des Mittelalters befaßt. Die Ent- 
widdung, die die Musikwissenschaft in den letzten Jahren genommen hat, 
kommt also auch hier zu vollem Ausdruck. / Die Einteilung des Nach¬ 
tragsbandes folgt in allem dem des Musikbuches von 1913/ die dort auf 
Seite IV gegebene »Einteilung« gilt also auch für den neuen Band. / 
Zu dem Register ist folgendes zu bemerken: Aufgenommen sind in das¬ 
selbe alle im Nachtragsband erwähnten Werke, ferner aber alle Werke 
aus dem Musikbuch 1913, an deren Preis, Auflagenhöhe oder Ausstattung 
sich etwas geändert hat, Für die Werke, die in dem neuen Register 
fehlen, gelten also die alten Angaben des Musikbuches. Die Seitenzahlen, 
mit der auf das Musikbuch 1913 hingewiesen wird, sind der größeren Über¬ 
sichtlichkeit wegen in Kursivschrift angegeben, die Seitenangaben aber, 
die sich auf den Nachtrag beziehen, in gewöhnlicher Fraktur. 

LEIPZIG, IM NOVEMBER 1926 

BREITKOPF ® HÄRTEL 


2 

u 



Tr 



JOH. SEB. BACH 



JOHANN SEBASTIAN BACH 


Nach einem kürzlich aufgefundenen Ölgemälde im Besit 
Fritz Volbadi in Mainz 


Professor 


In Heliogravüre, Format 29 X 41 cm, 3 Mark 







JOH. SEB, BACH 


DIE KIRCHENKANTATEN 
JOH. SEB. BACHS 

Von WOLDEMAR VOIGT 


Ein Führer bei ihrem Studium ünd ein Berater für ihre Auffassung 


HERAUSGEGEBEN 

VOM WÜRTTEMBßRGISCHEN BACHVEREIN 

176 Seiten. lgtSi, &°. In Ganzleinen 4 Mark 

D as Budi, entstanden aus vleliäfeiger Arbeit auf dem Gebiete der 'praktischen Bach» 
pflege, enthalt ausführliche Erörterungen über die Schwierigkeiten, welche der Auf¬ 
führung Bachscher Kantaten entgefgg^stehen,spricht vor allem über praktische Fragen, wie 
Kürzungen, Textbearbeitung, Verwendung von Instrumenten, Behandlung der Begleitung 
usw.,- darüber hinaus werden 100 ausgewählte Kantaten einer eingehenden Analyse unter¬ 
zogen. Es kommt dabei dem Verfasser darauf an, einem jeden, der in die Schönheiten der 
Badischen Kantatenwelt tiefer eindringen will, einen Führer zu bieten, vor allem; aber denen, 
die Bachkantaten aufzuführen gedenken, bei der Auswahl und Vorbereitung zur Auf¬ 
führung aus der Fülle praktischer Erfahrungen heraus an die Hand zu gehen.' 


Joh. Seb. Bachs Kantatentexte 

Im Aufträge der Neuen Ballgesellschaft 
Herausgegeben von RUDOLF WUSTMANN 
1914. XXXII, 298 Seiten 8°. Geheftet 4 Mark 

W ’ustmann bietet den vollständigen Text aller uns noch erhaltenen Bachkantaten — 
198 an der Zahl — und zwar nach dem Kirchenjahr geordnet, »Epistel und Evan¬ 
gelium wurde jedem Sonntag vorangeschickt, und eine knappe Andeutung der Beziehungen 
zwischen Sonntag und Sonntagsdichtung hinzugefügt, wobei auch auf die verschiedenartigsten 
Sonntagsbeziehungen der Werke hingewiesen werden konnte und so die einzelnen Kan¬ 
taten jedes Sonntags textlich unterschieden werden konnten. Glücklicherweise sind die 
deutschen evangelischen Landeskirchen den alten Epistel- und Evangelienperikopen zum 
größten Teil treu geblieben, so daß der Anschluß an das heutige Kirchenjahr für Bachs 
Kirchenmusiken fast überall noch gegeben ist.« In einem Anhang finden sich zu jedfer 
Kantate'kritisdie Anmerkungen. 

LUTHER UND BACH 

EIN VORTRAG VON JULIUS SMEND 

1917. 20 Seiten 8°. Geheftet M —.20 

M it Recht feiert Smend J.S. Bach als den höchsten künstlerischen Ausdruck des Luther¬ 
tums, in feinsinnigen Ausführungen zeigt er die geistigen Ströme auf, die von Luther 
zu Bad» gehen. 





JOH. SEB. BACH 


BACHSTUDIEN 

Von WILHELM WERKER 

BAND I 

Studien über die Symmetrie 

im Bau der Fugen und die motivische Zusammen« 
gehörigkeit der Präludien und Fugen des 
»Wohltemperierten Klaviers « 
von JOHANN SEBASTIAN BACH 

Mit vielen Notenbeispielen und graphischen Darstellungen 

Erschienen als Heft j der Abhandlungen des Sächsischen Staatlichen Forschungsinstituts 
für Musikwissenschaft 

1922. VIII, 356 Seiten 8°. Geheftet 6 Mark, gebunden 7.50 Mark 

W erker verzichtet darauf, das »edelste Gedicht der Deutschen« ästhetisch erklären zu 
wollen, sondern er führt uns in die Geheimnisse der Badischen Formenwelt ein. 
Endlich einmal wird dieses Werk nicht nach modernen Gesichtspunkten beurteilt, sondern 
wirklich mit den Augen des 18. Jahrhunderts gesehen. Wir erfahren, daß Bach seine Prälu- 
dien und Fugen nach ganz verschiedenartigen, jedoch jedesmal mathematisch faßbaren Ge- 
setzen, also gleichfalls »more geometrico«, geformt hat. Form und Inhalt, die man bei 
der Kunst fälschlicherweise so oft trennen zu können glaubt, erscheinen hier in höchster 
Einheit. Wenn Wolfrum in seiner Bachbiographie schon ahnungsvoll bemerkt, daß Bachs 
Kunst in jene Geistestiefen hinunterfuhren, aus der höchste mathematische und musikalische 
Phantasie ihre gemeinsame Nahrung ziehen, so bringt Werker als erster einen ausführlichen 
Nachweis für diese Erkenntnis. 

In dem vorliegenden Band werden die ersten zwölf Präludien und Fugen nach diesen 
neuen formalen Gesichtspunkten untersucht. 


BAND II 

DIE MATTHÄUS-PASSION 

Mit vielen Notenbeispielen und graphischen Darstellungen im Text 

1923. IV, 96 Seiten 8°. Geheftet 3 Mark 

Werfer behandelt die Architektur der Passion. Nicht in beziehungsloser Folge sind 
W<he Stücke der Passion aneinander gereiht, sondern mit überlegener Gestaltungskraft 
zu einem Wunderwerk getürmt. Die bedeutsame Rolle, die der im Mittelpunkt der Passion 
stehende Haßlersche Choral spielt, wird aufgedeckt, ebenso wie die motivischen Zusammen¬ 
hänge zwischen Rezitativ und Arie, die sieh verhalten wie vorbereitendes Präludium zur 
Fuge. Wenn Werker uns den Ardhitektoniker Bach aulzeigt, so vergißt er doch nie, daß 
die Form uns Symbol ist für jenes Unsagbare, das hinter aller Kunst steht. 

Die wertvollen neuen Erkenntnisse über die Art, wie Bach die Passion aufgeführt hat, 
sowie Werkers Anregungen für eine neue, stilgemäßere Aufführungspraxis verdienen ein¬ 
gehendste Beachtung. 


5 



JOH. SEB. BACH 





Badis Siegel 


Bach-Urkunden 

Ursprung der 

musikalisch » Bachischen Familie 
Nachrichten 

über Johann Sebastian Bach 
von Carl Philipp Emanüel Bach 

Herausgegeben von 

MAX SCHNEIDER 


V er öffentlich ungen der Neuen Bachgesellschaft, Jahrg. XVII, Heft 3 


7 Seiten Text und 18 Seiten Faksimile. 4 0 . 1917. Kartoniert 2 Mark 


D ie grundlegenden Nachrichten über die Familie Bach, bekannt als die 
53 Namen umfassende »Genealogie« und zwei Briefe Emanuel Bachs 
an Forkel über Johann Sebastian sind hier-in Faksimile wiedergegeben. Max 
Schneider hat in seinem Vorwort alles Wissenswerte über Geschichte und 
Bedeutung dieser Manuskripte mitgeteilt. 


HERMANN KRETZSCHMAR 
Bach-Kolleg 

Vorlesungen über Joh. Seb. Bach, gehalten an der Universität Berlin 

1922. II, 90 Seiten. Geheftet 1.50 Mark 

»Die letzte Buchgabe des heimgegangenen Altmeisters darf mit großem Dank 
willkommen geheißen werden, übermittelt sie doch (fast genau im gleichen Um¬ 
fang wie vormals seine treffliche Händelstudie) eine Fülle von Bach-Kenntnissen, 
die man sonst nirgendwo aufgezeidinet findet, so daß die 90 Druckseiten als aus¬ 
gezeichnete Ergänzung zu Spittas klassischem Werk angesprochen werden 
müssen. Kretzschmar weiß eine Menge geistvoller Ausblicke auch auf die seit 
Spitta in den Denkmälern neu gedruckten Vorgänger und Zeitgenossen ein¬ 
zuflechten, die ebenso von des Verfassers überragenden Kenntnissen wie von 
der bei ihm ganz einzigen Fähigkeit Kunde geben, im behutsamen Plauderstil 
des Essays an die großen Probleme seines Fachs zu rühren und für das seiner 
zusammenschauenden Phantasie Vorschwebende gefällige Formeln zu finden...« 

Hans Joachim Moser in »Die Musik«. 



JOH. SEB. BACH 


BACH-JAHRBÜCHER 

IM AUFTRÄGE 

DER NEUEN BACHGESELLSCHAFT 

HERAUSGEGEBEN VON ARNOLD SCHERING 


Das 

Bachjahrbuch erscheint 
seit 1904 alljährlich als eine der 
Vereinsgaben der Neuen Dachgesellschaft,- 
es hat den Zweck, der Bachforschung eine Stätte zu 
bereiten und diejenigen, die Bachs Kunst 
nahestehen, in enge geistige Be» 

Ziehungen zu 
bringen 


NEUNTERJAHRGANG 1912 

Mit 2 Notenanhängen. IV, 154 S. 

8 °. Gebunden 4 Mark 

BERNH. FRIEDR. RICHTER, Über 
die Motetten Seb. Badis. 

WOLDEMAR VOIGT, Ober die Fdur- 
Toccata von J. S. Bach. 

WERNER WOLFFHEIM, Die Möl¬ 
lers che Handschrift. 

KARLGRUNSKY, Bachs Bearbeitungen 
und Umarbeitungen eigener und fremder 
Werke. 

ARNOLD SCHERING, Über die Kir¬ 
chenkantaten vorbachischer Thomas¬ 
kantoren. 

ARNOLD SCHERING, Beiträge zur 
Bachkritik. — Aufführungen Badisdier 
Kompositionen 1911/iz <Th Biebrich). 
Mitteilungen. — Bericht über die Mit¬ 
gliederversammlung der Neuen Bach- 
gesellschaft zu Breslau, den 17. Juni 1912. 


ZEHNTER JAHRGANG 1913 
Mit t Titelbild und t Beilage. 162 S. 
8 Gebunden 4 Mark 

ADOLF ABER, Studien zu Badis Kla¬ 
vierkonzerten. 

HANS BOAS, Über Badis Konzerte für 
3 Klaviere. 

ARNOLD SCHERING, Die Kantate 
Nr. 150: Nach dir, Herr, verlanget midi. 

WANDA LANDOWSKA, Über die 
Cdur-Fuge aus dem ersten Teil des 
Wohltemperierten Klaviers. 

HERMANN KELLER, Die Varianten 
der großen g molI-Fuge für Orgel. 

HERMANN KRETZSCHMAR, Ein 
Bachkonzert in Kamenz. 

HERMANN V. HASE, Breitkopfsdie 
Textdrucke zu Leipziger Musikauffiih- 
rungen zu Bachs Zeiten. 

ALFRED HEUSS, Bachs Aria: Erbau¬ 
liche Gedanken eines Tabakrauchers. 

FRIEDRICH NOAK, Bachs u. Graup- 
ners Kompositionen zur Bewerbung um 
dasThomaskantorat in Leipzig 1722-23. 

BEILAGE: Register zu den ersten lojahr- 
gängen des Badijahrbudies 1904—1913. 




JOH. SEB. BACH 


ELFTER JAHRGANG 1914 

Mit i Titelbild und l Bilderbeilage. 

IV, 248 Seiten 8 °. Gebunden 4 M. 

ALBERT KURZWELLy, Neues über 
das Battbildnis der Thomasscbule und 
andere Bildnisse J. S. Bacbs. 

KARL ANTON, Zur Geschichte der 
Ba<tBelegung. Bericht über eine bisher 
unbekannte frühe Aufführung der Mat« 
thäus-Passion. 

GEORG SCHÜNEMANN, Johann 
Christoph Friedrich Bach. 

W. NICOLAI, Die Wiederbelebung der 
Kurrende in Eisenach. — Aufführungen 
von Bachs Kompositionen Oktober 1912 
bis Juli 1914 (Th. Biebrich). — Bacbauf« 
führungen im ersten Jahr des deutschen 
Krieges (Th.Biebrich).—Beriditüber die 
Mitgl.-Vers. der Neuen Bachgesellscbafit. 
— Kritik <Ritter, Wustmann, Falek). 

ZWÖLFTER JAHRG. 1915 

Mit' 1 Titelbild und t Bilderbeilage. 

IV,208Seiten 8°. Gebunden 4M. 

BERNH. FRIEDR. RICHTER, J. S. Bach 
im Gottesdienst der Thomaner. 

RUDOLF STEG LI CH, Karl Philipp 
EmanuelBach und der Dresdner Kreuz¬ 
kantor Gottfried August Homilius im 
Musikleben ihrer Zeit. 

WOLDEMAR VOIGT, Eine Um¬ 
dichtung des Zufriedengestellten Aolus. 

ARTHUR PRÜFER, Eine alte, unbe¬ 
kannte Skizze von Bachs Leben. 

Bachaufführungen im zweiterr Jahr des 
deutschenKrieges (Th.Biebrich). — Von 
der Neuen Bachgesellschaft. — Kritik 
(Hashagen). —Mitteilungen. 

DREIZEHNTER JAHRG. 1916 
133 Seiten 8 °. Gebunden 4 Mark 
RICHARD HOFMANN, DieF-Trom- 
pete im z. Brandenburgischen Konzert 
von ). S. Bach. 

HANS JOACHIM.MOSER, Zur Frage 
der Ausführung der OrnamentebeiBach, 
GEORG SCHÜNEMANN, Fr. Bachs 
Briefwechsel mit Gerstenberg und Breit« 
köpf. — Bach «Aufführungen im dritten 
Jahrdes deutschen Krieges <Th.Biebrich>. 

ZurliterarischenBeigabe. — Beigabe: 
A. SCHERING, Der Thomaskantor. 
Ein Gemüth« erfreuend Spiel von dem 
Herren Cantori Sebastian Bachen. 

VIERZEHNTER JAHRG. 
1917 . Mit 1 Bildnisbeigabe. VIII, 
176 Seiten 8°. Gebunden 4 Mark 
CjUSTÄV SCHRECKT -Das dritte 
Kleine Bachfest in Eisenach. I. Der Fest¬ 
gottesdienst in der St. Georgenkirche. 

II. Vorträge und Abhandlungen in der 
Mitgliederversammlung: Die reichere 
• musikal.VersorgungdesGottesdienstes. 
HANS JOACHIM MOSER, Bachs 
Stellung z.Choralrhythmik d. Lutherzeit. 
ERNST KURTH, Zur Motivbild. Bachs. 
HANS MERSMANN, Ein Programm¬ 
trio Karl Philipp Emanuel Bachs. 
Hermann Kretzschmar — Kritik — 
Mitteilungen —- Zur Bildnisbeilage. 

FÜNFZEHNTER JAHRG. 
1918 . Mit 1 Bildnisbeigabe. 156 
Seiten 8°. Gebunden 4 Mark 
HANS LUEDTKE, Bachs Choral¬ 
vorspiele. 

REINHARD OPPEL, Das Thema der 
Violinchaconne und seine Verwandten. 
HANS JOACHIM MOSER, Gesangs¬ 
technische Bemerkungen zu Bach. 

A. SCHERING, Zu Gottfried Reiches 
Leben u. Kunst. — Job. Phil. Kirnberger 
als Herausgeber Bachscher Choräle. — 
Übersicht über die wichtigsten in Zeit« 

‘ Schriften erschienenen Aufsätze üb. Badi 
■ a. d. Jahre 1915 bis <918 <G. Frotscher). 

. SECHZEHNTER JAHRG. 

1919. Mit zahlreichen Notenbei¬ 
spielen und 2 Vollbildern. 82 Seiten 
8°. Kartoniert 3 Mark 

AUGUST HALM, Über Bachs Konzert¬ 
form. 

ROBERT HANDKE, Der neapoli¬ 
tanische Sextakkord. 

HANS LUEDTKE, Zur Entstehung des 
Orgelbüchleins. 

ARNOLD SCHERING, Das Innere der 
Leipziger Thomaskirche um 1710. 

WILHELM ALTMANN, Zu Hans 
Bischofs Badiausgabe. Aus Briefen Hans 
Bischofs an Wilh. Rust mitgeteilt. 


8 





JOH. SEB. BACH 


SIEBZEHNTER JAHRG. 1920 

VI, 89 Seiten 8°. Kartoniert 3 M. 

OSKAR VON HASEf. 

HANS SCHÖTTLER, Predigt in der 
Thomaskirche am 20.Vl, 1920 anläßlich 
des 8. Deutschen <zugleich 4. Leipziger) 
Bachfestes. 

BERNH. FRIEDR. RICHTER, Der Ne¬ 
krolog auf Seb. Bach vom Jahre 1754. 

ANDREAS MOSER, Zu Bachs Sonaten 
und Partiten für Violine allein. 

PAUL MIES, Die Behandlung der Frage 
in den Badischen Kantaten. 

ARNOLD SCHERING, Die Besetzung 
Bachscher Chöre. 

NEUNZEHNTER JAHRG. 

1922 . Mit vielen Notenbeispielen. 

IV, 88 Seiten 8°. 

Kartoniert 3 Mark. 

JULIUS SMEND, Predigt im Festgottes¬ 
dienst des ,10. deutschen Bachfestes am 

8. Oktober 192z in Breslau. 

PAUL MIES, Die Kraft des Themas, 
dargestellt an BACH. 

JOHANNES MÜLLER, Motivsprache 
und Stilart des Jungen Bach. 

ARNOLD SCHERING, Kritik über 
Werker, Studien über d. Symmetrie usw. 

ACHTZEHNTER JAHRG. 
1921 . IV, 11t Seiten 8 °. Kart. 3 M. 

JULIUS SMEND, Predigt im Festgottes¬ 
dienst des 9. deutschen Bachfestes am 
5. Juni 1921 in Hamburg. 

REINHARD OPPEL, Zur Fugentech¬ 
nik Bachs. ' 

ARNOLD SCHERING, Über Bachs 
Parodieverfahren. 

CURT SACHS, Die Litui in Bachs Mo¬ 
tette »O Jesu Christ«. 

GEORG KINSKy, Ein Brief Joseph 
Joachims z. Bearbeitungsfrage bei Bach. 

—Ansprache, gehalten bei der Eröffnung 
der Musikhistorischen Ausstellung zum 
9. deutschen Bachfest in Hamburg, — 
Neue Satzungen der Neuen Bachgesell¬ 
schaft. — Die Mitglieder des Vorstandes 
und des Ausschusses der Neuen Bach¬ 
gesellschaft. 

ZWANZIGSTER JAHRG. 

1923 . Mit vielen Notenbeispielen. 

III, 90 Seiten 8°. Gebunden 4M. 

HERMANN KRETZSCHMAR T- 

RUDOLF STEGLICH, Das cmoll- 
Präludium aus- dem ersten Teil des 
Wohltemperierten Klaviers. 

ARNOLD SCHERING, »Vorhalte« 
und »Vorschläge« in Bachs Passionen 
und im Weihnachtsoratorium. 

HANS LÖFFLER, Die Choralpartita: 
»Ach, was soll ich Sünder machen«. 

ERNST DADDER, Johann Gottlieb 
Goldberg. 

ARNOLD SCHERING, Hermann 
Kretzschmars »Bachkolleg«. — Zur 
Bachpflege in England. 

RUDOLF STEGLICH, Kritik über W. 
Werker, Die Matthätispassion. 

EINUNDZWANZIGSTER JAHRGANG 1924 . Mit i Noten¬ 
beilage u. vielen Notenbeispielen u. Figuren. VIII, 153 S. 8°. Geb, 7.50 M. 
FRIEDRICH SPITTA f. 

GEORG BORNEMANN f. 

PRINZ FRIEDRICH WILHELM VON PREUSSEN f. 

WOLFGANG GRAESER, Bachs »Kunst der Fuge*. 

ARNOLD SCHERING, Bach und das Scfiemellische Gesangbuch. 

HANS LÖFFLER, J. S. Bach in Gera. 

GEORG KINSKy, Zur Echtheitsfrage des Berliner Bachflügels. 

Zwei Stammbuchblätter von W. Friedemann und C. Ph. Emanuel Bach. 

Kritik: ERNST GRAF, Grundzüge der Orgeltechnik usw. — Mitteilungen — Register 
zu den zweiten 10 Jahrgängen des Bachjahrbuches von 1915—1924. — Beilage: Tafel 
I—VI zu Graeser, Bachs »Kunst der Fuge«. 


9 



JOH. SEB. BACH 


FEST- UND 
PROGRAMMBOCHER 

zu den Deutschen Bachfesten der Neuen Bachgesellschaft 

D iese Festbücher enthalten nicht nur die genauen Programme mit An¬ 
gabe der Ausführenden, Texte usw. der auf den Bachfest-Veran¬ 
staltungen zur Aufführung gelangenden Werke, sondern bringen eingehende 
Einführungen in die einzelnen zur Aufführung gelangten Kompositionen. 
Sie sind sonach sowohl von historischem als auch praktischem Werte. 


Siebentes 

Deutsches Bachfest 
in Wien 

9.—11. Mai 1514 

Fest- und Programmbuch 

1.50 Mark 


Zehntes 

Deutsches Bachfest 

in Breslau 

7.-9. Oktober 1922 
- Fest- und Programmbuch 
i.zo Mark 



Achtes 

Deutsches Bachfest 

zugleich Viertes Leipziger Bachfest 

in Leipzig 

19,-21. Juni 1920 

Fest- und Programmbuch 
l.zo Mark 


Elftes 

Deutsches Bachfest 
in Leipzig 

23.—25. Juni 1923 

Fest- und Programmbuch 

1.20 Mark- 



Neuntes 

Deutsches Bachfest 
in Hamburg 

3.-7. Juni 1921 

Fest- und Programmbuch 
l.zo Mark 


Zwölftes 

Deutsches Bachfest 
in Stuttgart 

12.—14. Juli 1924 

Fest- und Programmbuch 

1.20 Mark 


10 





JOH. SEB. BACH. 


Dreizehntes 
Deutsches Bachfest 
in Essen 

11.—13. Juli 1925 

Fest* und Programmbuch 

1.20 Mark 


Viertes 

Kleines Bachfest 
in Cöthen 

26.-27. September 1925 

Fest* und Programmbuch 

1 Mark 



Erstes 

Kleines Bachfest 
in Eisenach 

23.-24. September 1911 

Fest* und Programmbüch 

i Mark 


Bachfest 

anläßlich der 

Enthüllung des Bachdenlcmals 
in Leipzig 

16. — 18. Mai 1908 

Fest* und Programmbuch 

1.50 Mark 



Zweites 

Kleines Bachfest 

in Eisenach 

27.-28. September 1913 

Fest* und Programmbuch 

1 Mark 


Zweites 

Leipziger Bachfest 

20.—22. Mai 1911 

Fest* und Programmbuch 
x.50 Mark 


Drittes 

Kleines Bachfest 
in Eisenach 
29.—30. September 1917 
Fest- und Programmbuch 
1 Mark 


Drittes 

Leipziger Bachfest 

4.-6. Juni 1914 
Fest* und Programmbuch 

1.50 Mark 




JOH. SEB. BACH n. a. 


ARNOLD SCHERING 

DER THOMASKANTOR 

Ein Gemüth^erfreuencI Spiel von deme Herren 

Cantori Sebastian Bachen 

vorgestellt in zween AufFzügen 

2 . Auflage. 1925. 69 Seiten klein 8°. Kart. 1.50 Mark 

D er große Bachforscher beschert uns ein launiges Spiel, das uns Szenen aus Bachs 
Familienleben vorführt und in dessen Verherrlichung durch Freunde und Studenten 
auf Kosten des mißgünstigen Rektors Emesti gipfelt. 

»Das Drama hat nicht nur zeit» und kulturgeschichtliche Bedeutung, sondern es ist 
auch ein reizvolles Kunstwerk, dessen Wirkung schon heim Lesen nicht ausbleibt und das 
bei der Aufführung von Anfang an packt. Die in den Text eingefügten Musikstücke 
sind Originalkompositionen von Bach. Sie schließen sich ungekünstelt dem Dialog an.« 

KSnigsberger Hartungsche Zeitung. 

Anläßlich des 1. Haitischen Kirchenmusikfestes 1921 erfuhr das Stück seine Uraufführung. 


DRAMATISCHE BILDER 


aus der Jugend großer Komponisten 

Von ERNST SPEER 


Mit 2 Notenbeilagen, 1922. 152 Seiten 8°. Geb. 3.50 Mark, geh. 2 Mark 


I. Mutters Geburtstag 

.Eine Szene aus Mozarts Leben 

IV. Ein Besuch bei Mozart 

II. Ein Dialog im Himmel 

Mozart und der Engel 

V. Der kleine Händel 

Ein Lebensbild 

III. Der liebeMondensdiein 

Eine Szene aus J.S.Bachs Kinderleben 

VI.LuIly 

Eine Komödie ■ 


' PEER <ein Pseudonym für einen unserer erfolgreichsten Fechter für das Deutschtum 
im Ausland) hat während des Krieges diese kleinen Stücke für seine Kinder geschrieben 

I und sie mit ihnen zu der Mutter Geburtstag zur Aufführung gebracht. Sie sind für 
häusliche Aufführungen glänzend geeignet, zumal sie mit großem Verständnis dem 
Vorstellungsvermögen der Kinder angepaßt sind. 


12 





G. F. HANDEL 


DEUTSCHES HÄNDELFEST 

6. BIS 8. JUNI 1925 IN LEIPZIG 


Fest> u. Programmbuch 

Kartoniert 1 Mark 

D ieses Programmbucfi ist 
analog den Programm» 
büchern zu den Bachfesten 
gehalten/ es enthält außer 
dem genauen Programm die 
Texte zu den Oratorien 
»Belsazar« und »Salomo« 
sowie unter anderm wert» 
volle Ausführungen von 
H. Roth zu Handels 
»Tamerlan«. 


ARNOLD SCHERING 

DER JUNGE HÄNDEL 

Ein Dramatisch Spiel, vorgestellt in zween Auffzügen 

1918. 63 Seiten kl. 8°. Gebunden 1.50 Mark 

H eitere und ernste Szenen werden uns aus der Zeit, da 
Händel in Hamburg seinen »Rinaldo« aufführte (1715), 
vorgeführt/ die Szenen sind dramatisch äußerst geschickt 
gefügt und das Milieu der agierenden Personen aufs treff» 
lichste gezeichnet. Das »Dramatisch Spiel« eignet sich vor» 
trefflich zu Aufführungen bei Händelfeiern und Musikfesten. 









CHR. W. VON GLUCK 


Die deutsche Gluckliteratur 

<Christoph Willibald Ritter von Gluck 1714 — 1789) 
Von STEPHAN WORTSMANN 

1914. VIII, 121 Seiten 8°. Geheftet 2 M. 


D as vorliegende Verzeichnis beschränkt 
sich nicht auf eine rein titelmäßige 
Aufführung aller über Gludt erschienenen 
Bücher und Aufsätze, sondern die wich= 
tigerenWerke sind in Form von Aufsätzen 
kritisch und ausführlich gewürdigt. --✓ 


. ^ . aJ&jfjzy . 

4v^W CJ/ U-ureJ-LiLj^L. // pYUSt^- 



V V u ' * ,-if- 

1 m ■~ = r; 1J. ~r 







0/ 1 

fl 1 „ « i ■ * W. —, 



-_ 

^-4 n .-r-' ■- 1 *-• 

—— 


wämm 



BEGINN DER OUVERTÜRE ZUR OPER »ALKESTE« 

Nach Glucks OriginalhandsArift 


15 








CHR. W. VON .GLUCK 


GLUCK-JAHRBÜCHER 

IM AUFTRÄGE 

DER GLUCKGESELLSCHAFT 

HERAUSGEGEBEN VON HERMANN ABERT 

U nsere Kenntnis Glucks weist nodi schmerzliche Lücken auf. Sogar über den äußeren 
Lebensgang des Meisters sind wir immer nodb wenig genau unterrichtet. Zur Er« 
kenntnis des Gluchschen Stils ist gleichfalls noch viel zu tun. Vor allem aber gilt es, in 
weiteren Kreisen das richtige Verständnis für diesen »größten Aristokraten der Opern« 
geschickte« zu wecken und zu fördern. Die Gluckjahrbüch er enthalten zahlreiche wert« 
volle Beiträge zu all diesen Fragen/ sie greifen aber über dieses engere Thema hinaus und 
dienen der Erforschung jener gesamt«geistigen Strömung, in die Gluck hineingehört und 
aus der heraus einzig seine Reformversuche und seine Werke zu begreifen sind. 


ERSTER JAHRGANG 1913 
1914. 98 Seiten 8°. Geb, 2 M. 

H. ABERT, Zum Geleit. 

J. TIERSOT, Les premiers operas de 
Gluck. 

G. De SAINT-FOIX, Les Debüts Mi- 
lanais de Gluck. 

IL ABERT, Zu Glucks Ippolito. 

R. ENGLÄNDER, Glucks »Cinesi« 
und »Orfano«. 

H. GOLDSCHMIDT, Eine bezeichnende 
Äußerung Glucks zur Musikästhetik. 

J.A.FULLER-MAITLAND, DerStreit 
um die dramatische Wahrheit in der 

■ Oper. — Notizen. — Bücherbespre¬ 
chungen. — Zeitschriftenschau. -Aufruf. 

ZWEITER JAHRGANG 1915 
1915. VIII, 166 S. 8°. Geb. 2 Mark 

H. ABERT, Glucks italienische Opern 

, bis zum »Orfeo«. 

R. ENGLÄNDER, Zu den Münchener 
Orfeo-Aufführungen 1773 und 1775.' 

A.EINSTEIN, Calzabigis »Erwiderung« 
von 1790. 

Vermischtes! Calzabigis erster Opern¬ 
text (Einstein), Die erste Kritik des 
»Orpheus« (Abert), Zum Kapitel 
«Entstellungen u. Parodien Gluckscher 
Opern« (Abert). 

E. H. MÜLLER, Bücher« u. Musikalien¬ 
schau. — Zeitschriftenschau. — Aufruf. 

DRITTER JAHRGANG 1917 
1917. VIII, 116 S. 8°. Geb. 2 Mark 

E.H.MÜLLER, Gluck und die Gebrüder 
Mingotti. 

H. GOLDSCHMIDT, Zur Psychologie 
des Gludcschen Kunstschaffens. 

A EINSTEIN, Calzabigis »Erwiderung« 
von 1790 (Fortsetzung). 

H. ABERT, Leopold Mozarts Notenbuch 
von.176z. 

M. SCHNEIDER, Die Begleitung des 
Secco-Rezitatiys um 1750. 

H. ABERT, Büchersch’au. 

E. H. MÜLLER, Zeitschriftenschau. — 
Aufruf. 

VIERTER JAHRGANG 1918 
1919. VI, 172 S. 8?. Geb. 2 Mark 

R. MEyER, Die Behandlung des Rezi¬ 
tativs in Glucks italienischen Reform« 

L. SACHSE, Bemerkungen zu den Gluck- 
inszenierungen. 

H. MICHEL, Ranieri Calzabigi als Dich¬ 
ter von Musikdramen und als Kritiker. 

E. H. MÜLLER, Bücherschau. — Zeit¬ 
schriftenschau. — Besprechungen. 


16 






W. Ä. MOZART 


Ratschläge für Aufführungen 
klassischer Symphonien 
Von FELIX WEINGARTNER 
Band III: MOZART 

1923. VIII, 29 Seiten 8®. Kartoniert ^.75 Mark 


W eingartner schreibt im Vorwort: Eine Partitur Mozarts 
gleicht einem Kristall. Intention und Ausführung decken 
sich in vollkommensterWeise. Der Mechanismus dieser wunder* 
vollen Tondichtungen gleicht — dem, nach den Gesetzen 
höchster Mathematik sich bewegenden. Komplex eines Son* 
nensystems. 'Dieses kosmische Uhrwerk verbessern,, diesen 
überaus durchsichtigen Kristall irgendwie schleifen zcr wollen, 
wäre, ein verhängnisvoller Fehler. Aber — der Kristall wird 
noch heHer leuchten — wenn er in das bestmögliche Licht ge* 
setzt wird.« Darin liegt der Zweck des Büchleins. Die drei 
großen Symphonien Mozarts <gmoll. Es dur und C dur> wer* 
den durchgesprochen und vor allem in dynamischer 
Beziehung erläutert, Mozarts Bezeich* 
nungen, wo nötig, ergänzt. 


Mozarts Persönlichkeit 

___ Von HERMANN ABERT 

Mit einem Bildnis. 1922. VI, 36 Seiten. Geheftet 1 Mark 

D ie Schrift stellt einen Sonderabdruck vom ersten Kapitel des 
zweiten Bandes von Aberts großer Mozartbiographie dar, in dem 
der große Mozartbiograph ein unübertrefflich musterhaftes Gesamt¬ 
bild vonMozartsmenschlicheru, künstlerischerPersönlichkeit zeichnet. 


1.7 2 




W. A. Mozart 


W. A. MOZART 

Von HERMANN ABERT 

Neubearb. u r erweiterte Ausgabe von OTTO JAHNS, MOZART 


ERSTER TEIL 


ZWEITER TEIL 


<1756—1782) 

Mit 9 Bildnissen und Faksimiles 
6. Auflage. 1923. XXV, 1035 S. 
Geh. 15 Mark, geb. 20 Mark 


<1783-1791) 

Mit 1 Bildnis u. 11 Notenbeilagen 
6. Auflage. 1924. VIII, 1084 S. 
Geh. 15 Mark, geb. 20 Mark 


Zwei Teile in Halbleder gebunden 60 Mark 


Ä ls die grundlegende Mozartbiographie galt Jahrzehnte 
^hindurch die von Otto Jahn. Zwei Forschergenerationen 
haben jedoch so viel neues Material ans'Tageslicht gefördert, 
daß sich schon aus diesem Grunde eine Neubearbeitung des 
Werkes als notwendig erwies/ es kommt dazu, daß Mozart auf 
uns eben anders wirkt als. auf die Generation, der Otto Jahn 
entstammte und daß wir Mozart mit anderen Augen ansehen als 
unsere Großväter. Diese neue Auffassung Mozarts galt es zu 
formulieren. So konnte bei der Neubearbeitung des Jahnschen 
Werkes kaum ein Stein auf dem anderen bleiben. — Abert 
bricht mit der überlieferten romantischen Anschauung, von dem 
ewig heiteren Götterliebling Amadeus, er stellt den Menschen 
Mozart in den Mittelpunkt seines Werkes,- von dem Menschen 
erst kommt er zum Künstler. Andererseits gibt Abert zum 
erstenmal eine eingehende, wissenschaftlich hieb- und sticht 
feste Schilderung des künstlerischen und geistigen Milieus, aus 
dem Mozarts Kunst erwuchs. Bei jeder besonderen Gruppe 
Mozartscher Kompositionen, Sinfonien, Kirchenmusik, Opera 
buffa und seria usw., findet sich eine knappe, klare Geschichte 
der Entwicklung der Gruppen bis Mozart hin; so wird gleich^ 
sam der geometrische Ort gefunden, an dem Mozarts Schaffen 
ansetzt. Mit Recht hat man betont, daß Abert nichts Geringeres 
als einen Querschnitt durch die Musik des 18. Jahrhunderts bietet. 


18 



W. A. MOZART 


. . . Die Biographie ist abschließend . . . Das Lesen- dieses Werkes gibt uns 
ein eigenartiges Gefühl sachlicher Spannung auf immer neu auftauchende Zu* 
hammenhänge im ganzen und einzelnen und doch auch eine wunderbare Ruhe, 
nur Sicheres, Undunkles zu erfahren. Alle gestellten Probleme werden gelöst. 
Nicht schematisch*doktrinär, sondern mit einer ungemein feinen Einfühlung in 
den Menschen und Künstler Mozart, wie sie nur einer trifft, der, wie Abert, 
selbst Künstler ist. . . Ich kenne kaum ein zweites Werk, dessen Analysen so 
feine und letzte Beziehungen des musikalischen Schaffens aufzeigen wie Aberts 
»Mozart«. <*>, . (Die Musik.) 

Bin glänzendes Werk deutscher Gelehrtenarbeit, das man heute mit bestem 
Gewissen als di e Mozart=Biographie ansprechen kann. Hier ist mit bedeutendem 
Forschergeist, mit sicherstem historischem Blick, mit unendlich feinem Stilgefühl 
und mit starkem musikalischem Einfühlungsvermögen ein Monumentalwerk 
geschaffen worden, an dem man um so mehr Freude haben kann, als es mit aus* 
gezeichnetem Darstellungsvermögen in meisterlichem Deutsch'geschrieben ist.. , 

(Neup Muskgeitung.) 

Es ist erstaunlich, wie viel neue Zusammenhänge die Gelehrsamkeit des 
Verfassers, seine dem weitschichtigeri Stoff bis in die letzten Zweige durch» 
dringende Sachkenntnis erschlossen hat. Hier ist zweifellos Neuland entdeckt 
worden, das der weiteren Forschung .nun offen steht. Das neue Mozartwerk 
darf aber auch jedem gebildeten Laien aufrichtig empfohlen werden. Abert ist 
durchaus nicht das, was man so einen trockenen Gelehrten nennt, er steht 
seinem Stoffe mit jener Herzenswärme gegenüber, die ja auch das Jähnsche 
Buch so sympathisch macht, und da ihm die Gabe der künstlerischen Darstellung 
in hohem Grade eigen ist, so ist die Lektüre nicht nur beiehrsam, sondern auch 
literarisch ein Genuß. Wer sich heute eine Mozart»Biographie größeren Utn= 
fanges anschaffen will, der wird unbedingt zu Abert»Jahn greifen. Berner Bund. 


INHALT VON BAND I: Y or Z Q 


/ Die Kindheit / Reisen des Wunderkindes / Die Werke aus 
der großen Reise / Studien in Salzburg / Die ersten Opern 
in Wien / Gesellschaft» und Kirchenmusik aus der Zeit des Salzburger Aufenthaltes / Die erste italienische 
Reise / Die zweite und dritte italienisdie Reise / Die Opera seria / Mozarts Jugendopern. Das Ora¬ 
torium »La Betulia liberta« / Kirchen» und Instrumentalwerlce aus der Zeit der italienischen Reisen / Bis 
zur Finta Giardiniera / Die opera buffa /' La Finta Giardiniera / Bis zur Eritlassung aus dem Salzburger 
Dienst / München und Augsbnrg / Mannheim / Ankunft in Paris / Die tragddie lyrique / Die opera 
comique / Das Musikdrama Glucks / Mozart in Paris / Die Heimkehr / Hofdienst in Salzburg / Die 
Kirchen» und Instrnmentalwerke dieser Jahre / König Thamos. Zaide / Idomeneo / Erste Versuche in 
Wien / Das deutsche Singspiel / Die Entführung aus dem Serail /. Verlobung, Braut» und Ehestand. 

INHALT VON BAND II: Mozarts Persönlichkeit / Häusliche und kameradschaftliche Verhält» 
\ nisse von Ende 1782 bis 1786. Die Freundschaft mit Joseph Haydn/ 
Mozart und die Freimaurerei / Im Dienste des Adels urtd der Gesellschaft. Bäron von Swieten / Nene 
Opernpläne J. Mozarts künstlerisches Schaffen / Die große Stilwandlang unter dem Einfluß Seb. Bachs, 
Händels und Ph. E. Bachs / Kammer» und Orcheslerwerke zwischen Entführung und Figaro / Die großen 
Klavierkonzerte / Chorwerk«, Lieder und Arien / Opernfragmente zwischen Entführung und Figaro / Le 
nozze di Figaro / Zwischen Figaro und Don Giovanni / Mozart in Prag / Don Giovanni / Die Zeit der 
drei großen Symphonien / Die Reise nach Norddeutschland / Cosi fan tutte / Gehäufte Not und Arbeit/ 
Instrumental» und Gesangswerke der beiden letzten Jahre / La Clemanza di Tito / Die Zauberflöte / 
Krankheit und Tod / Das Requiem / Obers Grab / Beilagen: Familiendokumente / Marianne Mozart/ 
Zeugnisse / Dedikationen / Text der Kirchenmusik / Bearbeitungen von Mozarts Kirchenmusik / Wolf» 
gangs Bäsle / Mozart als komischer Dichter / Mozart und Vogler / Zwei Briefe aus Mozarts erster 
Liebeszeit / Die Chöre aus König Thamos / Zur Entstehung des Idomeneo / Die Kontraverse über das 
Requiem / Mozarts Wohnungen in Wien / Mozarts Portraits / Ein Verzeichnis von Mozarts Jagend* 
werken / Personen- and Sachregister / Autorenregister / Notenbeilagen. 








L. VAN BEETHOVEN 


Beethoven » Büste 


Von 


PROFESSOR HAGEN 


Höhe 4 6 cm 


Elfenbeinmasse 24 M. 


Thematisches Verzeichnis 
der im Druck erschienenen Werke von 
Ludwig van Beethoven 

Zusammengestellt und mit dironologisch-biographisdien An¬ 
merkungen versehen von GUSTAV NOTTEBOHM 

Unveränderter Abdruck der zweiten, vermehrten Aufl. von 1868 nebst der 

B 1 BLIOTHEKA BEETHOVENIANA 

Versuch einer Beethoven-Biographie von EMERICH KÄSTNER 
2. Auflage mit Ergänzungen und Fortsetzung von THEODOR FRIMMEL 
1925. XVIII, 116 u.VI, 84 S. In einem Band gebunden 13 M., geheftet 10 M. 

F ür die Bibliotheka Beethoveniana erwies sich eine Ergänzung als notwendig, die von 
Theodor Frimmel fachmännisch besorgt wurde. Die Kastnersche alte Fassung berück¬ 
sichtigte nämlich nur die gedruckte Literatur seit Beethovens Tod bis 1913, so daß also die 
ältesten bedeutungsvollen Drucknachrichten über Beethoven fortfielen, die bisher gerade am 
schwierigsten auffindbar waren. Diese Frimmelschen, sich auch auf die jüngste Zeit 1913 — 25 
erstreckenden Ergänzungsarbeiten erweitern die gewissenhafte alte Biographie Kästners 
zu einem allen Anforderungen genügenden, restlos umfassenden Nachschlagewerk. Die 

BIBLIOTHEKA BEETHOVENIANA 

von KASTNER-FRIMMEL erschienen auch in Einzelausgabe. / Geheftet 4 Mark. 



20 



L. VAN BEETHOVEN 


Beethoven = Handbuch 

Von 

THEODOR FRIMMEL 

2 Bände. 1926. V, 477 und I, 485 Seiten. 8°. 


In Ganzleinen 24 Mark, geheftet 20 Mark 



1 trimmet gibt in diesem Handbuch, in dem die 

J. Ergebnisse jahrzehntelanger kritischer Beet- 
hovenforschung niedergelegt sind, alles irgend« 
wie Bemerkenswerte über Beethovens Künstler« 
tum, seine Arbeitsweise, seine Lebensführung, 
seinen Charakter und sein Äußeres, aber auch 
über seine bedeutenderen Werke,- desgleichen 
alles Wichtige über seine Freunde und Feinde, 
über alle Personen, die mit Beethoven je in Be= 
Ziehungen gestanden haben. — Der gewaltige 

Stoff ist nach lexikalischen Gesichtspunkten ge= 
ordnet, also alphabetisch nach den Stichworten, 
wodurch das Auffinden des Gesuchten wesent« 
lieh erleichtert ist. — Frimmels Buch stellt also 
ein Kompendium unseres Gesamtwissens über 
Beethoven dar, ein Nachschlagewerk, das in 
allen Fragen, die in Beziehung auf Beethoven 
auftauchen, sicherste Auskunft gibt, zumal stets 
die jeweils einschlägige Spezialliteratur 
angegeben ist. 






21 



L. VAN BEETHOVEN 


GUSTAV NOTTEBOHM 

ZWEI SKIZZENBÜCHER 
VON BEETHOVEN 

AUS DEN JAHREN 1801-1803 
Neue Ausgabe mit Vorwort von Paul Mies 
1924, VIII, 80 Seiten 8°. Gebunden 6.5o Mark, geheftet 4.50 Mark 

M an weiß, wie abhängig die Beethovenforschung von den Skizzenbüchern noch heute ist. 

Wer die Keime zur formellen Gestaltung, die musikal. Urzusammenhänge des fertigen 
Beethovenschen Kunstwerkes zu begreifen tra&tet. Abschließendes über seinen Stil aussagen 
will, wird sich in keinen Falle dem Blick in diese »Werkstatt« des Meister entziehen können. 


PAUL MIES 

Die Bedeutung der Skizzen Beet¬ 
hovens zur Erkenntnis seines Stiles 

1925. VI, 173 Seiten 8°. Gebunden'5.50 Mark, geheftet 4.— Mark 

T n dem soeben erschienenen Buch von Paul Mies wird zum ersten Male der Versuch 
j. gemacht, aus der Gesamtheit der Beethovenschen Skizzen ein Bild über das Eigentümliche 
im Stile des Meisters zu gewinnen. Der Entwicklungsgang der Beethovenschen Melodik, 
wie ihn die Skizzen aufzeigen, wird in universellen Vergleich gesetzt zum Endresultat im 
fertigen Werk. Das ästhetische Urteil, das Mies aus dem Neugesehenen heraus fällt, seine 
neugewonnene Anschauung vom Schaffen des Genies, vertiefen und erweitern unsere 
Kenntnis von Beethovens genialischer Persönlichkeit und seiner Arbeitsweise. 


Abhandlungen des Sächsischen Staatlichen Forschungsinstituts 
für Musikwissenschaft. Unter Leitung von Hermann Abert. Heft '2 

STUDIEN ZU 

BEETHOVENS PERSONALSTIL 

DAS SCHERZOTHEMA 

Von GUSTAV BECKINO 
Mit einem bisher unveröffentlichten Sdherzo Beethovens 
1921. VIII, 166 Seiten. 8°. Geheftet 2.50 Mark 

E in Buch, Jas für Musiker bestimmt ist die wirklich in die Tiefe der Beethovenschen 
Musik eindringen wollen. Die Bedeutung und musikalische Eigenart des Scherzos bei 
Beethoven wird nach allen Seiten hin klargelegt. Interessante Vergleiche mit den ent¬ 
sprechenden Formen bei Haydn und: Mozart weiten das Blickfeld. 


22 



C. M. V. WEBER 


CARL MARIA VON WEBER 

SÄMTLICHE SCHRIFTEN 

KRITISCHE AUSGABE VON GEORG KAISER 


1908. CXXIV, 585 Seiten 8°. Gebunden 10 Mark, geheftet 8 Mark 

~\XTT ahrhaft überraschend ist die Fülle edelster Gedanken, 

W die in diesen Schriften ausgebreitet sind. Aus ihnen lernen 
wir nicht nur den Menschen und Künstler Weber in voller 
Klarheit kennen, es finden sich in ihnen auch derartig viel 
interessante und wichtige Bemerkungen über Zeitfragen und 
Zeitgenossen, daß Webers Schriften jedem, der in das musi= 
kalische Streben zu Beginn des vorigen Jahrhunderts Einblick 
gewinnen will, nicht dringend genug empfohlen werden können. 

Die Sammlung gliedert sich in folgende Abschnitte: Vorwort des 
Herausgebers / Einführung / Bemerkungen des Herausgebers 
zur Geschichte der literarischen Arbeiten Webers / Auto* 
biographische Skizze / Literarische Arbeiten zur Organisation 
musikalischer Anstalten und zur Hebung des Musikerstandes / 
Literarische Arbeiten vorwiegend kritischen Inhalts <Konzert* 
kritiken, Opernkritiken, Kunstzustände, Besprechungen) / 
Einführungen und »dramatisch*musikalis<heNotizen« <Einfüh* 
rungen in eigene Werke, Einführungen in fremde Werke, 
Dramatisch*musikalische Notizen) / Charakteristiken / Zur 
Technik einzelner Instrumente/ZurWahrung eigener Interessen 
Belletristik und Poetisches. 


C. M. v. WEBER 
ALS KLAVIERKOMPONIST 

- Von WALTER GEORGII 

Mit zahlreichen Notenbeispielen. 1914. VIII, 45 Seiten 8°. Geheftet 2 M. 

G eorgii gibt eingangs einen Überblick über die Entwicklung der Virtuosen* 
und Salonmusik bis Weber', um dann Webers Klavierstil mit dem Seiner 
Vorgänger und Lehrer zu untersuchen und Webers Eigenarten feszustellen. 
Der 2. Teil enthält eine eingehende Analyse sämtlicher Klavierwerke Webers, 


23 




SCHUBERT - SCHUMANN 

Die Lieder Franz Schuberts 

Von MORITZ BAUER 

Erster Band. 1915. X, 258 Seiten 8°. Geheftet 3 Mark 

»In ungemein sachlicher Art untersucht der Verfasser das Lied 
Schuberts auf die Form (reine Strophenlieder, variiert strophische 
Lieder, durchkomponierte Lieder, das Rezitativ im strophischen und 
variiert strophischen Lied, der neue Typus der Verschmelzung von 
geschlossener Melodie und Rezitativ), auf die Melodik, deckt die 
Einflüsse von Zumsteeg, Neefe, Beethoven und Mozart auf, geht 
allen Eigenarten der Melodik nach, wie auch der Harmonik und der 
Klavierbegleitung und kommt dann zum speziellen Teil des Buches, 
in dem die Lieder Schuberts nach Gruppen der Textdichter einzeln 
interessant besprochen und analysiert werden. Wertvoll ist immer 
die Angabe der Entstehungszeit der Lieder, der Varianten und 
mehrfachen Kompositionen ein und desselben Textes. ... Diese Art 
wissenschaftlicher Untersuchung gibt interessante Aufschlüsse über 
Kunst und Handwerk und dürfte besonders dem Sänger in mancher 
Hinsicht für seinen Vortrag von Nutzen sein. . .« 

(Schweizerische Musikzeitung-.) 

BERTHOLD LITZMANN 

CLARA SCHUMANN 

AN ARTIST'S LIFE 
Ba?ed on material found in diaries and letters. 
Translated and abridged from the fourth edition by Grace 
E. Hadow. With a preface by W. H. Hadow. 

Vol. I and II. 1913. Ulustrated. Vol. I. XXXVI, 486 p„ 

Vol. II. XII, 458 p. 8°. 20/- sh. 

D iese englische Ausgabe von Litkmanns großem Werk über 
Clara Schuinann schließt sich eng an die deutsche Ausgabe an. 


24 





SCHUBERT - SCHUMANN 






Ratschläge für Aufführungen 
klassischer Symphonien 

Von FELIX WEINGARTNER 

Band II 

Schubert und Schumann 

1918. IV, 119 Seiten 8®. Gebunden 4 M., geheftet 2.50 M. 

C iner der größten Dirigenten unserer Tage bietet all denen, die die 

X— J Meistersymphonien unserer-großen Romantiker auffuhren oderstu- . 
dieren wollen, wertvollste Fingerzeige. Von Schubert werden nur die 
beiden letzten großen Symphonien, die C dar« und die h molI-Symphonie 
<»Unvollendete«> behandelt. Hier erweisen sich nur gelegentliche Be- 
Zeichnungen und instrumentale Retuschen als notwendig, während für 
Schumanns 4 Symphonien viel umfangreichere Abänderungen vorge- 
schlagen werden, vor allem gilt es den oft unzulänglichen Orehestersatz 
zu verbessern, um diese herrlich-schönen Werke so herauszubringen, 
wie sie Schumann vorschwebten. Daß das mit Pietät und sehr viel 
praktischen Verständnis geschieht, braucht bei einem 

Musiker vom Range Weingartners nicht 
erst versichert zu werden. 


Robert Schumanns Lieder 

in ersten und späteren Fassungen 

Von VIKTOR ERNST WOLFP 

1914. Mit zahlreichen Notenbeispielen. 158 Seiten 8°,. : 

Kartoniert 2.50 Mark ; 

*1 \ er Verfasser zeigt auf Grund dreier Schumannscher Notenbücher 

J_/ die Entstehungsgeschichte der Sthumannschen Lieder, gibt also 

tiefe Einblicke' in Schumanns Art zu schaffen/ die Arbeit beweist, wie 
Schumann allen realistisch-bildhaften Ausdryck zu vermeiden sucht, mehr 
ahnen als schauen lassen will. Das Büchlein wird, jeden Musiker, der 
sich mit Schumanns Liedern, eingehender befassen möchte, dienlich sein. 





25 





FRIEDRICH CHOPIN 


CHOPIN 

4 Von BERNARD SCHARLITT 

Mit 22 Abbildungen und vielen Notenbeispielen 

1919. XII, 289 Seiten 8°. 

In Halbleder 10 Mark, in Halbleinen 7 Mark, geheftet 5 Mark 

U nter den vorhandenen Biographien Chopins darf die von Bernard Scharlitt als eine 
besonders wertvolle gewertet werden, schon darum, weil sie sich an die große Masse 
der Musikliebhaber wendet, die aus der bisher erschienenen Literatur zu wenig Nutzen ziehen 
konnte . . . Chopins Leben ist an äußeren Geschehnissen nicht reich, und würde es sich nur 
um ihre Feststellung handeln, könnte ein dünnes Bändchen genügen. Mit Recht verlegt 
darum der Biograph den Schwerpunkt seiner Darlegungen auf das Seelenleben des Ton- 
dichters. Und er darf das mit um so größerer Berechtigung tun, als Chopins Musik nur aus 
der genauen Kenntnis seiner Persönlichkeit heraus ganz zu verstehen ist. Denn darin wird 
man Scharlitt unbedingt zustimmen müssen, daß Chopins Musik vielleicht die allerpersön- 
liebste ist, die je geschrieben wurde. Daß der Biograph auf Grund des ihm zurVerfügung 
stehenden Materials manche Irrtümer der bisherigen Chopinforschung berichtigt und ins¬ 
besondere über die Jugendjahre des Tondichters, seinen Aufenthalt in Wien, sein Ver¬ 
hältnis zu George Sand und seinen Lebensabend völlig Neues bietet, erhöht nur den Reiz 
der Darstellung. Der zweite Teil des Werkes enthält Analysen sämtlicher Kompositionen 
Chopins, die jeden Freund der Dichtungen des großen Klavierpoeten besonders will¬ 
kommen sein werden . .. Das gediegene Werk sei jedem Chopinfreund warm empfohlen. 

<Dle Harmonie.} 



20 





HECTOR BERLIOZ 


HECTOR BERLIOZ 

Von LA MARA 

1913. 8. Auflage. 94 Seiten, Kartoniert 1.20 Mark 
Mit einem Bild und einem Verzeichnis seiner Werke 

M it tiefem Verständnis spricht LaMara von diesem exzentrischen, von 
pessimistischen Phantasmen innerlich gehetzten größten französischen 
Instrumentalkomponisten, dem Schöpfer des modernen Orchesters und der 
»Programmusik«. — Das Werkch'en erschien in der Sammlung »Breitkopf 
' 3 D Härtels Kleine Musikerbiographien«. 


HECTOR BERLIOZ: BRIEFE 

an die 

Fürstin Carolyne Sayn^Wittgenstein 

Herausgegeben von LA MARA 

Mit einem Bildnis 

1903. VI, 184 Seiten. Gebunden 4 M., geheftet 3 M. 


». . . Eben darin, daß diese brieflichen Ergüsse den ganzen, echten 
Berlioz widerspiegeln, liegt ihr Wert. Sein schöpferisches Ringen, seine 
Kritikerqualen, seine Stimmungen, wechselnd wie der Hauch des Windes, 
seine physischen und moralischen Leiden klingen darin aus. Sie offen- 
baren uns sein vulkanisch eruptives Wesen, seine Verbitterung darüber, 
daß ihm der heißersehnte Ruhm nur zögernd naht, seine beißende Ironie, 
seinen sprühenden Witz, seinen tiefen Pessimismus, die Gluten seines 
Herzens, das nach dem Schiffbruch zweier Ehen, noch im Greisenalter, bei 
Wiederbegegnung mit seiner Jugendliebe, .von der ihn ein halbes Jahr¬ 
hundert trennt, in hellen Brand gerät und jegliches Gleichgewicht verliert. 
Das alles beichtet er der fürstlichen Freundin . . .« 

<Aus dem Vorwort La Maras.) 
Die Brieftexte sind in der Originalfassung, also französisch mitgeteilt. 
In Band V der Literarischen Werke von Berlioz <vergl. Seite 72 ff. des 
Musikbuches) findet sich eine deutsche Übersetzung von La Mara. 


27 




FRANZ LISZT 


Briefwechsel zwischen Franz Liszt und 
Carl Alexander, Großherzog v. Sachsen 

Übersetzt und mit Bildnissen und Briefnachbildungen 
herausgegeben von PETER RAABE 

1918. V, 113 Seiten 8°. Gebunden 3 Mark 

E s ist wundervoll zu sehen, wie diese beiden edlen Männer, die in ganz seltener Weise 
aufeinander abgestimmt waren, sich ein ganzes Leben lang die Treue halten, wie alle 
Stürme, die über beider Leben dahingingen, ihrer Freundschaft doch keinen Schaden hat 
tun können, weil einer fest an den andern glaubt. 


Franz Liszts Briefe an seine Mutter 

Aus dem Französischen übertragen und herausgegeben 

von LA MARA 

Mit 5 Bildnissen. 1918. 156 Seiten 8°. Gebunden 3 Mark 

D ie Sammlung beginnt mit einem Briefe des sechzehnjährigen Liszt aus dem Jahre 1827, 
in dem er der Mutter von der Erkrankung'seines Vaters schreibt, die zu dessen Tode 
fuhren sollte,- der letzte Brief ging wenige Wochen vor'der Mutter Tode, im Februar 1866 
bei ihr ein. So spiegeln sich in diesen Briefen die wichtigsten Jahrzehnte von des Meisters 
so wechselvollem Leben,- je älter er wird, je schwerer die Schläge sind, die ihn treffen, desto 
inniger schließt er sich an seine Mutter an, desto rückhaltloser enthüllt er ihr seine geheimsten 
Gedanken. Dieses Buch ist wohl das schönste Denkmal des Menschen Franz Liszf, 
das wir besitzen. 


N. DE GUTMÄNSTHAL 

SOUVENIRS DE F. LISZT 

Lettres inedites 

1913. 69 Seiten 8°. Geheftet 2 Mark 

»Als Liszt auf seiner letzten Konzertreise 1847 nach Odessa kam, fand er in dem gast¬ 
freien Hause des österreichischen Generalkonsuls Gutmansthal freundlichste Aufnahme. Aus 
den ursprünglich rein geschäftlichen Beziehungen der beiden'Männer entwickelte sich bald 
ein aufrichtiges Freundschaftsverhältnis, hei dem ausnahmsweise einmal Liszt der emp¬ 
fangende Teil werden Sollte. Das Interessante an den hier von dem Sohne Gutmansthals 
veröffentlichten Lisztbriefen sind die Streiflichter, die daraus auf Liszts ersten Aufenthalt 
hei der Fürstin Wittgenstein in Woronince fallen und vor allem auf die Stellung, die deren 
Mutter in dem bald anhebenden Ringen um die eheliche Vereinigung der beiden Liebenden 
einnahm. Gutmansthal spielte später, als die Fürstin aus Rußland verbannt und ihr ein 
direkter brieflicher Verkehr mit der Mutter unmöglich gemacht wurde, den sich, treu 
bewährenden Vermittler. ..« <Die Musik.) 




RICHARD WAGNER 


RICHARD BÜRKNER 

RICHARD WAGNER 

Sein Leben und seine Werke 

Mit einem Bild und dem Faksimile eines Briefes 


8. Aufl. 1924. XII, 324 S. 8°. Geheftet 4 M., gebunden .5.5p Mark 


»Ein herrliches Buch, dem die weiteste Verbreitung im deutschen 
Volke ZU wünschen ist, , .« <Uterar. Jahresbericht.» 

»... Die Anzahl von Auflagen, welche dies Werk hinter sich hat, kann als Maßstab 
für seine Güte gewertet werden. Es ist eine hinreichend orientierende Einführung in 
Wagners Leben und Werke/ Wagners Schaffen, sein Wollen und Könnetfwerden dem 
Verständnis des Lesers erheblich näher gerückt und er vermag nun dieses eigenartigen, 
großenTorimeisters Werken mit gesteigertem Interesse und erhöhtem Genuß zu folgen... 
Der Autor zeigt ein feines Verständnis sowohl für den Menschen wie den Künstler 
Richard Wagner. . .« <Lokal-Anzeiger.) 

»Das Werk ist seiner ganzen Anlage nach dazu bestimmt, ein echtes Volksbuch über 
Wagner zu sein. . . Was hier gegeben ist, ist bei aller Knappheit erstaunlich er- 
schöpfend. 'Der. Verfasser verfügt über einen außerordentlich klaren, gewinnenden.und 
reizvollen Stil. Mit bewundernswerter Einfachheit des Ausdrucks wird er den 
schwierigsten Punkten vollkommen gerecht.. .« <Der Türmer.) 

»In dem Buche Bürkners spürt man einen Geist der-Liehe, des tief*en,.innigen Ver¬ 
senkens in die Göttlichkeit, die in dem Geschaffenen unsterblich fortlebt. . . Die 
ohne jegliche Überschwänglichkeit, aber mi.t großer Liebe, tiefbohrendem, erschöpfendem 
Verständnis geschriebene Biographie verdient in hohem Maße als ein deutsches Haus¬ 
buch angesehen ZU werden. . .« <New Yorker Staatszeitung.) 

». . .Was aber hier gegeben ist, das ist bei aller Knappheit erstaunlich erschöpfend. 
Der Verfasser verfügt über einen überaus gefälligen, lebendigen Stil. Mit wenigen, 
1 aber gutgewählten-Worten trifft er stets das Richtige. Mit erstaunlicher-Einfachheit 
im Ausdruck erschöpft er wirklich schwierige Punkte. . .« <Bühne und Welt.) 

». . . Ein Buch, das in keiner Volksbibliothek, keiner Schülerbibliothek fehlen 
sollte. , .« <Neu^s Wiener Tagblatt.) 

»... DasWerk umfaßt nur ^Seiten, doch scheint es vermöge seiner Gedrungenheit, 
knappen, aber charakteristischen Sprache und durchaus einsichtsvollen Gründlichkeit ein 
echtesVolksbuch zu werden, und'das kann unser Publikuni immer gebrauchen. DerAutor 
verfügt-über eine höchst gewandte Feder/ er versteht wirklich innig, schön und tief zu 
schreiben und hat das Bild Wagners und seiner Kunst mit klarem Verständnis, wahrer 
Liebe und Begeisterung in sich aufgenommen. Seine Vorrede schließt ja auch mit dem 
charakteristischen Satze, daß das Bach hiMuS^flien solle ohne einen andern'Anspruch, 
als den ein£n: an seinem.bescheidenen Teile um wahre Liebe für Richard Wagner 
werben zu wollen. Selbst der in unsere Meisterkunst tiefst Eingeweihte liest das Werk 
mit hohem Interesse und wirklicher Spannung, und so mag es auch dem musikalischen 
Publikum besonders empfohlen Sein.« ,<Neue Musik-Zeitung.) 

»Ein feines, stilles Budl. . .« <Dresdner Nachrichten.) 


29 





RICHARD WAGNER 


Richard Wagner 

von FRITZ SCHAPER 

Lebensgroß :: :: Höhe 79 cm 

Elfenbein.M. 90.- 

Gips.M. 60. — 


Dieselbe verkleinert 
Höhe 49 cm 

Elfenbein.M. 36.— 

Gips.M. 24. — 

Höhe 36 cm 

Elfenbein.M.21.- 

Gips.M. 18.— 



RICHARD WAGNER 

Ein Erfüller und Vollender 
deutscher Kunst 

Von CARL WAACK 

1918. X, 416 Seiten 8°. Mit z Bildnissen und 2 Tabellen 
Gebunden 7 Mark 

VYZaadts Wagner-Biographie ist vor allem für die weiteren 
vVKreise der Wagnerfreunde bestimmt, die Wagners 
Kunstwerke nicht vom Standpunkt der Musikwissenschaft 
aus erläutert sehen wollen, sondern die nichts als ein knappes 
Bild des Meisters, eine kurze Geschichte seines Lebens und 
eine Einführung in seine Musikdramen suchen. Waack gibt 
diesem Lebensabriß mit der ganzen Begeisterung eines 
Musikers, der die Großartigkeit der Wagnerschen Welt 
voll und ganz in sich aufgenommen hat. 











RICHARD WAGNER 


RICHARD WAGNER 

* SEIN LEBEN IN BRIEFEN 

Eine Auswahl aus den Briefen des Meisters 
mit biographischen Einleitungen 
herausgegeben von 

CARL SIEGMUND BENEDICT 

Mit einem Bildnis 

1913. VIII, 472 Seiten 8°. Gebunden 7 Mark, geheftet 5 Mark 


B enedict hat aus den etwa 3000• bekannten Briefen' 
Wagners die charakteristischsten ausgewähit, vor 
allem solche, die uns einen tiefen Einblick in des Meisters 
Innenleben verstatten, Die Briefe sind chronologisch ge- 
ordnet und gliedern sich in die 6 Hauptabschnitte von 
Wagners Leben. Jedem dieser Abschnitte wurde eine 
kurze biographische Skizze yorausgeschickt, um denen, 
die mit Wagners äußerem Leben wenig vertraut sind, 
das Verständnis der Briefe zu erleichtern. Nicht ohne 
weiteres verständliche Stellen in den Briefen sind in 
Schlußanmerkungen erläutert. Der Wert dieser Briefe 
auswahl liegt auf der Hand. Sind doch nur wenige 
Wagnerfreunde in der Lage, sich mit dem gesamten 
Briefwerk des Meisters, das etwa 20 Bände umfassen 
dürfte, zu befassen. Man weiß, mit welcher Offenheit sich 
Wagner in seinen Briefen äußerte, mit welcher Leiden¬ 
schaft er den jeweils ihn beherrschenden Gedanken und 
Gefühlen Ausdruck verlieh. So ist diese treffliche Aus¬ 
wahl in besonderem Maße geeignet, uns ein lebensvolles 
Bild vom Menschen und Künstler Wagner 
zu vermitteln. 


31 



RICHARD WAGNER 



Doppelrelief 


Von EUGEN SCHLIPF 


Gips getönt 8 M., Bronze*Imitation 10 M. 


RICHARD WAGNER 
A MATHILDE WESENDONK 

Journal et Lettres <1853 —1871) 


Traduction par GEORGES KHNOPFF 
Preface de HENRy LICHTENBERGER 


2 Bände. 1905. XV, 414 und IV, 260 Seiten 8°. 
Mit 2 Bildnissen und Faksimiles. Geheftet 4 Mark 


Numerierte Ausgabe, auf Bütten, Lex. 8°. In Ganzledereinband 12 Mark 

D ie französisdie schließt sich inhaltlich genauestens an die deutsche 
an,- die Übersetzung von Khnopff ist in jeder Weise vollendet. 


32 




RICHARD WAGNER 



Richard Wagner 

Schriften 

in Einzelausgabe 


Ausgewählte Schriften über Staat und Kunst 
und Religion 

Mit einem Vorwort von Hans Freiherr von Wolzogen 
z. Auflage 1914. XVIII, 242 Seiten 8 Gebunden 2.50 Mark, geheftet 2 Mark 


Das Judentum in der Musik 

Mit Einleitung und Anmerkungen ver« 
sehen von R. STERNFELD 
1914. VII, 70 Seiten 8°. Geheftet 1 Mark 

Über das Dirigieren 

Mit Einleitung und Anmerkungen ver» 
sehen von R, STERNFELD 
1914, IV, 84 Seiten 8°. Geheftet 1 Mark 


Schriften über Beethoven 

Herausgegeben v. R, STERNFELD 
1916. VIII, 168 Seiten 8°. 
Gebunden 1.75 Mark, geheftet 1.25 Mark 

Was ist deutsch? 

Schriften und Dichtungen des Meisters 
f. d. Zeit des heiligen deutsch. Krieges, 
ausgewählt von R, STERNFELD 
1915. VI, 106 Seiten 8°. 
Gebunden 1.75 Mark, geheftet 1.25 Mark 


Zukunftsmusik 

Mit Einleitung und Anmerkungen versehen von R. STERNFELD 
1914. VIII, 60 Seiten 8°. Geheftet 1 Mark 

W r agners Schriften gehören zu dem wertvollsten geistigen Gut des deutschen Volkes. 

Ein jeder wird aus ihnen Anregungen in Fülle schöpfen können. Gerade heute, wo 
man daran geht, sich erneut mit Wagner auseinanderzusetzen, sollten wenigstens die 
wichtigsten Schriften des Bayreuther Meisters in allen Händen sein. — Obenstehende 
Schriften erschienen in gemeinsamem Verlage mit Kistner und Siegel in Leipzig. 


33 






RICHARD WAGNER 


HANS THOMA 

Kostümentwürfe zu Rieh. Wagners Ring des Nibelungen 

Mit einer Einleitung von Henry Thode. 18 Blätter 

Die drei Rheintöchter / Fridca / Froh / 

Freia / Erda / Wotan in der Walküre / Kopf Wotans / 
Brünnhilde / Brünnhildes halbe Figur / Brünnhildes Brustbild / Wotan als 
Wanderer / Siegfried im Walde / Siegfried Brünnhilde gewahrend / Die 
drei Nornen / Günther / Gutrun / Hagen / 

Hägens Brustbild 

1897. Folio. Gebunden 10 Mark. Englische Ausgabe 10/- sh. 


Wagner überTannhäuser 

Aussprüche des Meisters über sein 
Werk. Aus seinen Briefen und 
Schriften, sowie anderen Werken 
zusämmengestellt und mit erläu¬ 
ternden Anmerkungen versehen von 
Edwin Lindner. 

1914. LIX, 572 Seiten 8°. Ge¬ 
bunden 7.50 Mark, geheftet 6 Mark 


Wagner über den Ring 
des Nibelungen 
•Aussprüche des Meisters über sein 
Werk in Briefen und Schriften. Be¬ 
gonnen von Erich Kloß, fort¬ 
gesetzt und mit Anmerkungen ver¬ 
sehen von Hajvs Weber. 1913. 
X, 132 Seiten 8°, Geb. 4 Mark, 
geheftet 2.50 Mark 



R.Wagner: Parsifal 

Dichtung — Entwurf 
Schriften 

Mit Einleitung und Anmerkungen 
versehen von 

R. Sternfeld. 

1914. IV, too Seiten 8 °. Gebunden 
1.75 Mark, geheftet 1.25 Mark 


R. Wagner über Parsifal 

Aussprüche des Meisters über sein 
Werk. Aus seinen Briefen und 
Schriften, sowie anderen Werken 
zusammengestellt und mit erlaub 
ternden Anmerkungen versehen von 
Edwin Lindner. 

1913. XLVIII, 121 Seiten 8°. Ge¬ 
bunden 5.50 Mark, geheftet 4Mark 


D iese Zusammenstellungen aller Äußerungen des Meisters über seine 
Werke sind außerordentlich dankenswert,- sie zeigen uns, wie Wag¬ 
ner seine Werke verstanden wissen will und schärfen uns den Blick für die 
vielen gehejmen Schönheiten in seinen Musikdramen. 


34 



RICHARD WAGNER 


Wagners dramatischer Entwurf: 

»JESUS VON NAZARETH« 

Entstehungsgeschichte und Versucfi einer kurzen Würdigung 

von PAUL GERHARD GRAAP 

1921. 95 Seiten. Geheftet 1.50 Mark 

I n Wagners Jesusdrama taudien zuerst die Gedanken auf, die dann später im »Parsifal« 
ihre endgültige Form erhielten. Graap führt uns in jene Geistesströmungen ein, die im 
März 1848 in der Revolution gewaltsam.hervorbrachen. Wir lernen die geistigen Führer 
kennen, die Wagner damals besonders in ihren Bann zogen, vor allem also Rockel, Bakunin, 
Proudhon, Weitling und Feuerbad), und sehen, wie aus diesem geistigen Milieu die Ge¬ 
danken zu jenem Revolutionsdrama erwachsen, dessen letzter Sinn der Schrei nach einer 
neuen, reinen Menschheit ist. 


DIE TRISTANSAGE 

In der Bewertung des Mittelalters und der neuen Zeit 
von HELENE RABE 

Sonderdruck aus den Bayreuther Blättern 1913 
1914. 3t Seiten. Geheftet — .30 Mark 

‘T~''vie prägnante Darstellungskunst der Verfasserin hat es verstanden, auf knapp 30 Seiten 
I J ihren Stoff ebenso, gründlich wie ohne jeden für den gebildeten Laien überflüssigen 
wissenschaftlichen Ballast zu behandeln. Sie gibt einen geschichtlichen Abriß der Sage, 
stellt dann diese selbst in ihrer ursprünglichen Form sowie in der Gestalt, die ihr Gottfried 
von Straßburg gab, dar, um sich dann zu der Behandlung durch Ernst Hardt zu wenden. 
Hardts Drama gegenüber stellt sie dann Wagners Schöpfung, die sie mit wenigen Worten 
aufs feinste in ihrer Grundidee analysiert und mit der ursprünglichen Sage in Verbindung setzt. 


VOM RING DES NIBELUNGEN 
ZUM PARSIFAL 

Zwei Kriegsvorträge zur Kennzeichnung der Bedeutung 
Richard Wagners für die sittlichen Aufgaben der Gegenwart 

~ von OTTO MENSEN DIECK 

1917. 70 Seiten. Geheftet x.8o Mark 

I n geistvoller und unaufdringlicher Weise spricht der erfahrene Psychologe von den beiden 
Welten, die in ewigem Kampf einander gegenüberstehen: Idealismus und Materialismus. 
In Wagners großem Werk finden sie eine gewaltige künstlerische Fassung. Der »Parsifal« 
ist eine notwendige Ergänzung zum »Ring«, bedeutet ein notwendiges Weiterschreiten zu 
höherer Welt» und Lebensauffassung. 


35 




RICHARD WAGNER 


Richard Wagner als Kulturerscheinung 

Sieben Betrachtungen von 

WILHELM’PETERSON-BERGER 

Autorisierte Übersetzung aus dem Schwedischen von Marie Franzos 

1917, XVII, 100 Seiten 8°. Geheftet 1,50 Mark, gebunden 2 Mark 

INHALT: I. Richard Wagner und die Musikgesdiidite. — II. Die Wurzeln des germa¬ 
nischen Musikdramas. — III. Die Lebensprobleme in Wagners Drama. — IV. Die Wag« 
nersche Kultursynthese. — V. Die Wagnerfehde. — VI. Nach dem Siege. — 

VII. Schweden und die Wagnerbewegung. 

»Wie die Sprache ist auch der Inhalt dieses außerordentlich gedankenreichen und knapp 
gehaltenen Buches ... ein ursprünglicher. Selbst dann noch, wenn die Gedankengänge 
Nietzsches ... in Petersons grundlegenden Kapiteln ihre gelegentlichen Reflexe haben. 
. . . Petersons Vorliebe für den Gedanken, das Problem Wagner vom rein deutschen 
Gesichtspunkte aus zu begreifen und ihren Wurzeln bis in die altnordische Zeit nah¬ 
zugraben, die Verwandtschaft mit der attishen Tragödie wachzurufen, den religiösen Ernst 
des Kultursynthetikers Wagner zu definieren, beherrscht das ganze Buh und selbst noh 
die Shlußbetrahtung über Hoffnungen auf eine gleichgerichtete germanische Geistes¬ 
äußerung in Schweden. Mehr als diese Luftgebilde fesseln den Deutshen und selbst den 
geshulten Wagneränhänger der straffe, feurige, lebenweckende Gedankengang, die. Weihe 
der Anshauung des Musikers und Kulturidealisten in den Hauptkapiteln über die Kraft 
des Lebens und das Lebensproblem — vom dramatischen Erkennen aus — im synthetischen 
Schaffen Wagners ...» - <Neue Hamburger Zeitung.) 


Die Jugendsdiriften Ridiard Wagners 
Von PAUL BÜLOW 

1917. 136 Seiten 8°, Geheftet 2 Mark 

B ülow will den Geist erfassen lehren, aus dem heraus Wagners so vielseitige Shriften in der 
Zeit seines Pariser Aufenthaltes enstanden sind. Ferner erläutert der Verfasser die Ein¬ 
flüsse, dieWagner von seiten des »Jungen Deutschland« und der Romantiker empfangen hat 
und bringt Ausführliches über Wagners Stellung zu diesen beiden Geistesströmungen. 

Uber Ridiard Wagners Harmonik 
und Melodik 

Ein Beitrag zur Wagnersdien Harmonik von EMIL ERGO 

Mit 169 Notenbeispielen, 1914. XXXIV, 156 Seiten 8 °. Geheftet 5 Mark 

D as Buh ist ein Sonderabdruck einer Reihe von Aufsätzen, die der Antwerpener Musik¬ 
gelehrte von 1907—191 z in den Bayreuther Blättern ersheineh ließ. Ergo gibt weit mehr 
als nur einen Beitrag zur Wagnerscheij Harmonik, nämlih wichtige Gedanken zur Weiter¬ 
bildung der Harmonielehre, Metrik und Phrasierungslehre auf Riemannscher Grundlage. 


36 



HANS VON BGLOW 


Hans von Bülows Leben 


Dargestellt aus seinen Briefen 
Von 

MARIE VON BQLOW 

2. Aufl. 1921. XXI, 600 Seiten 8° 
Gebunden 9 Mark, geheftet 7 Mark 


arie von Bülow legt uns eine trefflich zusammengestellte Auswahl 
von Briefen, die das kämpfe und sturmbewegte Leben dieses unver¬ 
gleichlich edelmütigen Menschen und Künstlers dem Leser vorführen will. 
Also eine Biographie für die weiteren Kreise all der Musikfreunde, der.en 
Lesebedürfnis nicht bei feuilletonischen Musikantengeschichten aufhört. Daß 
die Herausgeberin, Bülows zweite Gattin, mit dieser einbändigen Ausgabe 
in der Tat einem fühlbaren Bedürfnis entgegengekommen ist, beweist die 
zweite Auflage des Buches nach drei Jahren. Man kann hier mit vollem 
Recht von einer Briefkunst sprechen, die kaum ihresgleichen unter den großen 
Erscheinungen der Musikgeschichte findet. In diesem geist* und witz* 
sprühendem Briefstil lebt und webt Bülows reiche, große Persönlichkeit, 
sein unbändiges Temperament, seine fabelhafte Beweglichkeit, seine heilige 
Begeisterung für die Kunst. Es sind keine trockenen Berichte von seinen 
riesenhaften Pianistenerfolgen in allerWelt, von seinen Leiden und Kämpfen 
für die Sache Wagners, der ihm so schweres Leid zugefügt, von seiner für 
alle Beiten vorbildlichen Dirigententätigkeit, sondern lebendigste Erleb* 
nisse von unerhörter Bildhaftigkeit und Wärme. Und zudem ersteht eine 
Periode höchster musikalischer Kultur vor unserem geistigen Auge, wider* 
spiegelt im Licht einer Künstlernatur von seltener Objektivität und Reinheit. 
Möge das prächtige Buch dazu beitragen, das Bild dieses getreuen Ekkehard 
der deutschen Musik, der zu seiner Zeit schon über die Meinung sich zu er* 
heben wußte, in den Augen und Herzen der Nachwelt lebendig zu erhalten! 




37 




PETER CORNELIUS 


Der Diditermusiker 


PETER CORNELIUS 

Von MAX HASSE 


ERSTER BAND 
Mit einem Titelbild und g Abbil¬ 
dungen. 1922. VIII, 194 Seiten 8 °. 
Gebunden 4.50 Mark, 
geheftet 3 Mark 


ZWEITER BAND 
Mit einen Titelbild und 6 Abbil¬ 
dungen. 1923. IV, 196 Seiten 8°. 
Gebunden 4.50 Mark, 
geheftet 3 Mark 


D ieses Buch stellt den ersten Versuch dar, das Leben des Dichter¬ 
musikers auf breitere Grundlage zu stellen. Vor allem wird hier 
zum erstenmal Näheres über die ersten 30 Lebensjahre, also die Ent¬ 
wicklungsjahre des lange verkannten Meisters, die bisher völlig im Dunkeln 
lagen, mitgeteilt. Hasse bringt das Biographische in stetem engen Zu¬ 
sammenhang mit dem dichterischen und musikalischen Schaffen des Schöp¬ 
fers vom »Barbier von Bagdad«. Niemand war mehr dazu berufen, uns 
diese Biographien zu geben, als Max Hasse, der Revisor der bei 
Breitkopf Härtel erschienenen Gesamtausgabe 
der Werke des Meisters. 

, . . »Die vorliegenden zwei Bände sind das Muster einer Musikerbiographie. 
Hasse weiß die Ansprüche des Musikers wie des Laien zu befriedigen. Er 
bespricht die Hauptwerke an Hand von Notenbeispielen in eingehenden Ana¬ 
lysen, hält dabei aber die Darstellung stets in den Grenzen einer jedem musik¬ 
liebenden Laien zugänglichen Verständlichkeit. Sein Stil, anmutig und ein wenig 
verhalten, entspricht genau der Art des feinen Dichterkomponisten. — So liest 
man die beiden Bände mit großem Genuß und gewinnt das Bild einer äußerst 
sympathischen Musikerpersönlichkeit, die in ihrem eigensten Gebiet, der Wort¬ 
ton-Lyrik, Werke von allereigenstem Gepräge geschaffen hat. Seine, herrlichen 
Lieder werden sehr zu Unredit so selten gesungen. Neben Wolf und Strauß 
gebührte ihnen ein besserer Platz im Repertoire, als ihnen die 
meisten Konzertgrößen unserer Tage einräumen.« 

| INHALT VON bXnd~T~| 

eigenen Füßen / Der Messenkomponist / Der Dichter / Der Dichtermusiker / Das Grund¬ 
gesetz seines Schaffens. 

| INHALT VON BANPlT| 

Bertha« / Seine unproduktiven Perioden / »Gunlöd« / »Stunden geben, immer Stunden!« / 
Die Chorlyrik / Der Ausklang / Sein Menschen- und Künstlertum. 



PETER CORNELIUS 



39 























ALTMEISTER UND VORBACHISCHE ZEIT 



HEINRICH SCHÜTZ 


HELIOGRAVÜRE 

di dem In der Leipziger Universitätsbibliothek befindlichen Originale 
Größe: 32X45 cm. Preis 3 Mark 










G. P. DA PALESTRINA - HEINRICH SCHÜTZ 


Giovanni Pierluigi da 

PALESTRINA 

Von EUGEN SCHMITZ 

Mit einem Bildnis. 1914. 55 Seiten 8°. Kartoniert 1.20 Mark 
Aus der Sammlung »Breitkopf 'S) Härtels Kleine Musikerbiographien« 

T v er Dresdner Musikgelehrte .faßt in diesem Büchlein in knapper, aber erschöpfender 
Form alles zusammen, was auf Grund der neuesten Forschungsergebnisse über diesen 
größten Meister des 16. Jahrhunderts zu sagen ist, Es ist sonach das Zuverlässigste, was es 
über den »Fürst der Musik aller Zeiten« derzeit gibt. Ein besonderer Vorzug der Bio¬ 
graphie besteht darin, daß sie in allen Partien auch dem Laien, der mit den Problemen, die 
das i6. Jahrhundert der Musikwissenschaft stellt, nicht vertraut ist, voll verständlich ist. 


KNUD JEPPESEN 

DER PALESTRINASTIL 
UND DIE DISSONANZ 

Mit vielen Notenbeispielen 

XIV, 270 Seiten 8°. Gebunden 10 Mark, geheftet 8 Mark 

TNer erste Versuch, die Eigenart des Palestrinastils kritisch-wissenschaftlich zu erfassen. 

J _ sV oraus geht eine ausführliche Einleitung, die sich mit den allgemeinen Voraussetzungen 

des Stils an sich, sowie mit den stilbildenden Faktoren befaßt. Die Eigenart des Palestrina¬ 
stils wird aufgedeckt nach seiten der Melodie-, Harmonie- und Dissonanzbehandlung. 
Hervorgehoben sei, daß es dem Verfasser gelungen ist, den Palestrinastil genetisch zu er¬ 
fassen und aus dem Geist der Zeit heraus darzustellen. Somit liegt hier der erste große ' 
Beitrag vor zur Geschichte des Stils überhaupt und zugleich eine stilkritische Würdigung 
des Höhepunktes mittelalterlicher Musik. Außerdem stellt das Buch den ersten Versuch 
dar, die Dissonanzbehandlung, also eines der gewichtigsten Probleme der Musikwissen¬ 
schaft, historisch zu ergründen. 


HEINRICH SCHÜTZ 

Von 

ERICH H. MÜLLER 

Mit einem Bildnis. 64 Seiten 8 °. 1925. Kartoniert t.20 Mark 
1 \ er Verfasser gibt in allgemeinverständlicher Form eine auf den Quellen aufgebaute 
X-J anschauliche Lebensskizze des größten deutschen Meisters des 17. Jahrhunderts, ver¬ 
mittelt aber zugleich tiefe Einblicke in die Kunst Heinrich Schützens selbst und die künstle¬ 
rischen Verhältnisse des 17. Jahrhunderts im allgemeinen. Das Werkchen erschien in 
Breitkopf 'S) Härtels Sammlung »Kleine Musiker-Biographien«. 


41 



HEINRICH SCHÜTZ - ORLANDO DI LASSO 


DIE KOMPOSITIONSLEHRE 
HEINRICH SCHÜTZENS 

in der Fassung seines Schülers Christoph Bernhard 
eingeleitet und herausgegeben von 

JOSEPH .MARIA MÜLLER*BLATTAU 

1926. 153 Seiten 8°. Geheftet 7 Mark 

C hristoph Bernhard, der vertrauteste Sdiüler Heinrich Schützens, hat 
des Meisters Kompositionslehre unter ständiger Fühlungnahme mit 
ihm in aller Ausführlichkeit aufgeschrieben. Diese Kompositionslehre des 
größten Meisters des 17. Jahrhunderts ist nicht nur das wichtigste Werk seiner 
Art, sondern überhaupt eine der bedeutendsten theoretischen Auslassungen 
dieser Epoche,- es stellt einen Ersatz dar für den nicht erschienenen 4. Band 
von Michael Prätorius 7 Syntagma musicum. — Müller-Blattau bringt zu 
dieser Neuausgabe des in deutscher Sprache geschriebenen Traktates einen 
ausführlichen kritischen Kommentar, daneben aber auch alles Wissens« 
werte über Christoph Bernhard und dessen Verhältnis zu seinem Lehrer. 


ORLANDO DI LASSO 

Von EUGEN SCHMITZ 

Mit einem Bildnis. 6z Seiten 8°. Kartoniert 1.20 Mark 
Aus der Sammlung »Breitkopf 'S) Härtels Kleine Musikerbiographien« 

»In Orlando di Lasso, in dem schon seine Zeitgenossen einen ,Fürsten 
der Musik' erkannten, sieht die musikalischeWelt einen der fruchtbarsten 
Komponisten' aller Zeiten,- beträgt doch' nach Riemann die Zahl- seiner 
Kompositionen über 2000. Der überwiegende Teil, seine kirchlichen Werke, 
repräsentieren unvergängliche Meisterwerke im klassischen Kirchenstil der 
zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, die heute noch die ihnen gebührende 
Bewunderung finden, Seine vielseitige Begabung zeigen auch seine weit« 
liehen Werke, in denen er als ein kühner Neuerer auftritt. 

Die vorstehende Darstellung, die sich auf breitem musikhistorischen, all« 
gemein kulturellen Hintergrund abspielt, läßt nicht nur den Palestrina eben« 
bürtigen großen Meister altkirchlicher Tonkunst erkennen, sondern vor allem 
den fortschrittlichen, in die Zukunft verweisenden weltlichen Komponisten.« 

(Siona.) 


42 




SCHEIDT - OBRECHT 


Sammlung musikwissenschaftlicher Einzeldarstellungen, 2. Heft 


Samuel Scheidt 

Sein Leben und seine Werke 

Von 

Christhard Mahrenholz 


VIII, 144 Seiten 8°. Geheftet 5 Mark 


D rei große S bat das ausgebende 16. und beginnende 17. Jahrhundert nach dem ein¬ 
stimmigen Urteil aller Zeitgenossen hervorgebradht: Schütz, Schein, Scheidt. Von dem 
ersten liegen fast sämtliche Kompositionen in Ph. Spittas Ausgabe vor, zwei Nachtrags- 
bände werden vorbereitet. Der zweite, Schein, fand seinen Biographen in Arthur Prüfer, 
der auch die der Vollendung nabe Gesamtausgabe seiner Werke redigiert. Von Scheidt 
dagegen war bislang nur die Tabulatura nova neu veröffentlicht: man sieht daher in ihm 
in erster Linie den großen Orgelmeister. Als solchen hat ihn Max Seiffert eingehend ge¬ 
würdigt. Zum biographischen Teile trug Arno Werner reiches neues Material bei. Die 
Vokal- und weiteren Instrumentalwerke Scheidts dagegen sind weniger bekannt. Hier er¬ 
gänzend einzugreifen, das biobibliographische Material zu vervollständigen, die Stellung 
Scheidts im Musikschaffen seiner Zeit zu skizzieren, und daneben auch die liturgische Be¬ 
dingtheit der Werke Scheidts näher berauszuheben ist der Zweck der Arbeit von Mahrenholz. 


Sammlung musikwissenschaftlicher Einzeldarstellungen, 4, Heft 

OTTO JOHANNES GOMBOSI 

JAKOB OBRECHT 

Eine stilkritische Studie 

Mit einem Notenanhang. XVII, 218 Seiten 8°. 9 Mark 

I n dieser Arbeit wird der Versuch gemacht, den Stil Obrechts und seiner Schule stilkritisch 
zu durchforschen. In einem einleitenden Kapitel gibt Gombosi eine Charakterisierung 
der stilistischen Richtungen der nachdufayschen Zeit, um in dem Hauptteil seiner Schrift 
zehn verschiedene cantus firmi in der Verarbeitung Obrechts der Verarbeitung, die diese 
bei anderen Meistern der Zeit gefunden haben, gegenüberzustellen. In dem dritten Kapitel 
wird auf die Entwicklung und Bedeutung Obrechts selbst näher eingegangen. Der Noten¬ 
anhang enthält 31 bisher unveröffentlichte Kompositionen aus der Zeit zwischen 1460—1510, 



43 




HEILIGE HILDEGARD - GESUALDO 


Die Lieder der hlg. Hildegard 

Ein Beitrag zur Geschichte der geistl. Musik des Mittelalters 

Von Ludwig Bronarski 

Mit Tabellen und Notenbeispielen im Text 
1922. 109 Seiten Text und 6 Seiten Notenanhang 8°. Geh. 2 Mark 

D ie hlg. Hildegard gehört zu den wenigen künstlerisch produktiven 
Frauen des Mittelalters/ nicht nur in der Literaturgeschichte 
nimmt sie eine bedeutsame Stelle ein: weit großartiger noch sind 
ihre kompositorischen Leistungen. Sie schrieb nicht nur Lieder, son- 
dern eine »Moralität«, ein Singspiel »Ordo virtutum«, das 70 »musi= 
kalische Nummern« enthält, eines der frühesten dieser Gattung und 
das bedeutungsvollste, das aus dieser Zeit <Mitte des 12. Jahrhun- 
derts) bekannt ist. Besonders bedeutungsvoll ist, daß die einzelnen 
musikalischen Teile des »Ordo virtutum« durch strenge thematische 
Arbeit engstens verbunden sind, ferner die Tatsache der dramatisch 
außerordentlich geschickten Gegenüberstellung von Chor und Soli.— 
Die Schrift erschien als Heft 9 der Veröffentlichungen der 
Gregorianischen Akademie zu Freiburg (Schweiz). 

Die Madrigale 
Gesualdos von Venosa 

Von Ferdinand Keiner 

Mit einer Beispielsammlung 

1914. 62 Text- und XLIV Notenseiten 8 °. Geheftet 2 Mark 

G esualdo, Fürst von Venosa <1560 —1614), der Freund Torquato 
Tassos, ist einer der berühmtesten Madrigalisten seiner Zeit. 
In der Harmoniebildung ist er so kühn und neuartig, wie. neben ihm 
höchstens noch Monteverdi. DerVerfasser wird in seiner Studie dem 
fürstlichen Sänger nach jeder Seite hin gerecht. 


44 



JOHANNES DE MURIS 


Ön. 1> mulhj'Uif ('«ppitituUi« <r 

ft "' U,h r tw ^ r-M~r*~*n«<i ~ 

*- m K me^tuUuiK incjtauUh.^ x^pUunu . 

a_.il> fu- I.UUOUU) . 

A.XU» ftf^fouumAlifa.«. 

fxojwtnenAUta^ Wifi» 

mAuW ipu> (Tf. 

.Avifmctu* mOitctütif yiofUMUf ■ 

Avifma«» mclKcMi« quiJuu a6 isjiuUm« J rxoaxa 
CLiii> fU- (iwrndm mc^ictaf . 

Gcomctr m. m^untv; iiwpiihut$ . 

o«» r* «»Wj 

Aimonnt rrv!>ictu»< mof uettacf 

?Strm «rna iwSiitat« xWaiMlit-Atc rt^tuM. 

*« fkftrm wÄ.ctÄHfcLf 

<r>* 2 x*<Xhm. i^inuirem alUclo 
»r>c>itfaUu^ fu(|üuruiA 
>» pninutnns. ptppoinitlitouc 
Vt mAjciro* ^fid-nip (X-rnnmiA 

iniKniciA <^r IC i^ua 1«5 ijUiy Mlmut cot 


J** V mucnicn» 

W?**| *y*U faü ..f <a< 

^Tx^Uciulr Curli piimi li 

ttlcipit- •6pccultinl .tiiificc 


mtnpUcjn>> pwpnc# (upezfUUvulvuci 


’ttnuAS^jprMf [j’fUiluuLuv^ 


• C r«-iTc 



a»t<4 ^fptitr 1 •" Itru- ÄKmpUhoc uyi _ 

(V 1 Ä 5 -I miHlKf tmKm'.ii.ptfc <Xitl*c jjapiiA -n« fir rnttnlw J.I 4 m|'lwi nmfit 
»ic^Viw 10 .11.1 ..lirin“ licc im«Tti a quibj lui.it.ibin» c5fttJ.Wn *■*•$]’’’'.£ tlXm « 

»tUictAfum« y..*c r.,"P fl.tWcfV, <vm«p« /«nfinM^ ™>" pfltonr i^Sl» 

JOHANNES DE MURIS, SPECULUM MUSICAE: 
Beginn des ersten Kapitels 

Aus: Großmann, Die einleitenden Kapitel des Speculum Musicae 
(vergleiche die folgende Seite) 


*%*) 








JOHANNES DE MURIS - SANTINO GARSI 


Sammlung musik wissenschaftlicher Einzeldarstellungen, 3. Heft 

Die einleitenden Kapitel des 

SPECULUM MUSICAE 

von JOHANNES DE MURIS 

Ein Beitrag zur Musikanscbauung des Mittelalters 
Von WALTER GROSSMANN 

1924. IV, ioo Seiten 8 °. Geheftet 3 Mark 

N achdemCoussemaker in seinen sScriptores« das 6 . und 7. Buch des Speculum musicae 
von Joh. de Muris veröffentlidit und Hugo Riemann nach dem damaligen Stand der 
Forschung auf die einzigartige Bedeutung dieses Traktats wiederholt hingewiesen hat, 
werden in der vorliegenden Studie die grundlegenden Einleitungskapitel des Speculum nach 
der'einzigen vollständig erhaltenen Pariser Handschrift im Originaltext zum erstenmal im 
Drude vorgelegt und kommentiert. Hierdurch wird ein Anfang gemacht mit der wissen» 
schaftlichen Erschließung des umfassendsten und einflußreichsten, den großen zeitgenössischen 
theologischen Summen ebenbürtigen Musiktraktäts des Spätmittelalters und zugleich der 
Grund gelegt für eine objektiv? — von der üblichen Vermischung mit wesensfremden, aus 
der Eigenart des neuzeitlichen und heutigen Musikbegriffs gewonnenen Gesichtspunkten 
und Maßstäben freie — Erforschung und Würdigung der gotischen Musikanschauung. 
Indem der Versuch unternommen wird, die Struktur des spätmittelalterlichen Musikbegriffs 
zu zergliedern und auf Grund seiner geschichtlichen Voraussetzungen zu klären, ergeben 
sich wesentlich neue Erkenntnisse für die Stellung'der Musik im spätmittelalterlichen Geistes« 
leben, ihre musiktheoretische Begriffswelt und Terminologie. Ferner ergibt sich,' daß das 
Speculum musicae nicht von dem gelehrten Pariser Johannes de Muris, dem Verfasser der 
Summa musicae, stammt, sondern von Johannes de Muris Normannus, dem Magister 
an der Universität Oxford. 


Sammlung musikwissenschaftlicher Einzeldarstellungen, 6,'Heft 

DER LAUTENIST 
SANTINO GARSI DA PARMA 

Ein Beitrag zu! G&chichte der 

oberitalienischen Lautenmusik am Ausgang der Spätrenaissance 

Von HELMUTH OSTHOFF 

Mit einem Überblick über die Musikverhältnisse Parmas im 1 6. Jahrhundert und 
59 bisher unveröffentl. Kompositionen der Zeit. 1926. 188 S. 8°. Geh. 7i5oM. 

S antino Garsi ist eine für den Musikwissenschaftler außerordentlich interessante Er» 
scheinung, fallt doch sein Wirken in die Wende des 16. zum 17. Jahrhundert, also in 
jene bedeutsame Epoche der Musikgeschichte, in der die Monodie über die alte Pölyphonie 
siegt. An den Kompositionen Garsis läßt sich diese Stil wandlung aufs deutlichste verfolgen. 
Osthoffs Studie bietet zudem den ersten bedeutsamen Beitrag zu einer Geschichte der alten 
italienischen Lautenmusik, die als einer der wichtigsten Ausgangspunkte der Instrumental» 
musik späterer Jahrhunderte noch nicht nach ihrer Bedeutung gewürdigt ist. / Freunden 
alter Lautenmusik werden die 59 Kompositionen, die Osthoff in moderner Notation mit» 
teilt, als eine Bereicherung der ihnen erschlossenen Literatur willkommen sein. 


46 




B. v. WATT - JOH. SCHULTZ - KRIEGER 


BENEDICT VON WATT 

Ein Beitrag zur Kenntnis des bürgerlichen Meistergesangs 
um die Wende des 16. Jahrhunderts 

Von ROBERT STAIGER 

1914. VIII, 114 Seiten 8°. Geheftet 2 Mark 

S taiger gibt außer der Biographie Benedicts einen Überblidt über die Literatur zum 
Meistergesang von Puschmann bis auf unsere Tage; stellt ferner die Handschriften zu¬ 
sammen, welche Meistergesänge enthalten. Vor allem aber untersucht er die Weisen in 
rhythmisch-musikalischer Beziehung und stellt'ihren engen Zusammenhang mit den geist¬ 
lichen Volksliedern und Kirchenliedern jener Zeit fest. Die Schrift erschien als Publikation 
der Internationalen Musikgesellschaft, Beihefte 2. Folge, Heft 13. 


JOHANNES SCHULTZ 

Fürstlich Braunsdiweigisdi-Lüneburgischer Organist in Dannenberg 

Ein Beitrag zur Geschichte der Musik in Niedersachsen 
in der ersten Hälfte des 17, Jahrhunderts 

Von ROBERT SIEBECK 

1913. VIII, 191 Seiten 8°, Geheftet 3 Mark 

S iebeck fuhrt uns in da^ >lange,. einsame und beschwerliche« Leben eines soliden, konser¬ 
vativ gerichteten Kapellmeisters und Komponisten am Hof einer kleinen Residenz/ 
neben ihrem musikwissenschaftlichenWert für die Erkenntnis der Musik des frühen 17. Jahr¬ 
hunderts bietet die Arbeit reiches kulturhistorisch interessantes Material. 


MAX SEIFPERT 


Johann Philipp Krieger 

Verzeichnis 

der von ihm 1Ö82—1725 in Weißenfels auf¬ 
geführten, sowie sonst in Bibliotheken hand¬ 
schriftlich erhalteneneigenen Kirchenstücke. 
Als Nachtrag zu R. Eitners Quellenlexikon 
aus Band 53 — 54 der Denkmäler deutscher 
Tonkunst wieder abgedruckt. 

1916.113 S. 8°. Geb. 2 M., geh. 1.20 M. 


Johann Krieger 

Verzeichnis ■ 

seiner von seinem Bruder Philipp in Weißen¬ 
fels 1684—1725 aufgeführten, sowie sonst 
in Bibliotheken erhaltenen kirchlichen und 
weltlichen Vokalwerke. 

Als 2. Nachtrag zu R. Eitners Quellen¬ 
lexikon. 

1919. 23 Seiten 8°. Geh. —.60M, 


47 



JOHANN DAVID HEINIGHEN 


Das Leben des Kgl. Polnischen und Kurfürstl. 
Sächsischen Hofkapellmeisters 

JOHANN DAVID HEINICHEN 

nebst chronologischem Verzeichnis seiner Opern und thematischem 
Katalog seiner Werke 

Von GUSTAV ADOLPH SEIBEL 

1913, VII, 102 Seiten 8°. Geheftet 2 Mark 

»Alles, was sich über das Leben Heinichens aus Akten, Archiven, Briefen, 
Büchern und Vorreden Zusammentragen.läßt, ist hier in einer mit Fleiß und 
Sorgfalt gearbeiteten, anregenden Biographie verwertet worden. Ein eigen« 
artiges Künstlerleben zieht an uns vorüber. Mit 13 Jahren komponiert und 
dirigiert Heinidien bereits Kirchenmusiken, studiert dann auf"der Thomasschule 
bei Kuhnau und vertieft sich so in die Musik, daß er ,für lauter Contrapunkts« 
begierde' kaum Zeit ,zum essen, trinken und schlafen' findet. Er geht nach 
Weißenfels, wo er seine erste Advokatenstelle bald aufgibt und ganz zur 
Musik Übertritt ... In Venedig bringt er Opern und andere Arbeiten zur Auf« 
führung, bis er einen Ruf nach Dresden erhält. Dort wird er als Hofkapellmeister, 
Komponist und Lehrer schnell bekannt. Er schreibt Opern, Kantaten, Sinfonien, 
Konzerte, Serenaden, Tafelmusiken und besorgt im Jahre 1728 die Neuredaktion 
seines weltberühmten Buches ,Der GeneraLBaß in der Komposition', Bereits 
im-folgenden Jahr stirbt er an der Schwindsucht.« (GeorgSdiünemann.) 


JOHANN DAVID HEINICHEN 

als dramatischer Komponist 

Ein Beitrag zur Geschichte der Oper 

Von RICHARD TANNER 

1916. 122 Seiten 8°. Gebunden 3 Mark, geheftet 2 Mark 

»Heimchen, welcher als Kapellmeister in Dresden lebte und 1729 starb, ist als 
Verfasser einer Generalbaßschule bekannt und bedeutend. Daher nimmt auch 
diese Arbeit von den wichtigsten stilkritischen Abschnitten der Generalbaßschule 
ihren Ausgang. Sie unterwirft dann die vier erhaltenen Opern Heinichens einer 
eingehenden Untersuchung und bespricht im Zusammenhänge damit auch die 
anderen dramatischen Kompositionen, die Serenaden und Kantaten. Der Stand* 
punkt Tanners, Heinichen mit den Augen de's praktischen Musikers zu sehen, 
führt zu gesunden Ergebnissen und könnte der Arbeit, ebenso wie die Noten¬ 
beispiele und als Anhang scheinbar recht glücklich ausgewählten ganzen Stücke, 
größeres Interesse vermitteln.« (Allgemeine-Musikzeitung.) 


48 



VON BACH BIS BEETHOVEN 


BMANUBL D'ASTORGA 

Von HANS VOLKMANN 
2. BancL Die Werke des Tondichters 

1919. IV, 248 Seiten 8°. Gebunden 5 Mark, geheftet 4 Mark 
Mit Proben der Handschrift Astorgas und einem Notenanhang 

W ährend Volkmann im ersten Band seines Werkes das Leben Astorgas 
darstellt, gibt er im vorliegenden zweiten eine kritische, durch zahl« 
reiche Notenbeispiele verlebendigte und von feinem künstlerischen Takt 
getragene Würdigung der Werke Astorgas. Näheres auf Seite 146 . 


JOHANN ADAM HILLER 

UND BREITKOPFS 
Von HERMANN VON HASE 

1919. 22 Seiten 4 0 . Geheftet —.30 Mark 

D iese Schrift bringt, über ihr Thema hinausgehend, viel Interessantes^ 
über das musikalische Leben in Leipzig während der 50 er bis 90 er 
Jahre des 18. Jahrhunderts. 


GIOV ALB. RISTORI 


Ein Beitrag zur Geschichte italienischer Kunstherrschaft in 
Deutschland im 18. Jahrhundert 

Von CURT RUDOLF MENGELBERG 

Mit vielen Notenbeispielen. 1916, VIII, 151 Seiten 8°. Geheftet 2.50 M. 

U nsere Kenntnis von der italienischen Kunstherrschaft in Deutschland, 
speziell in Dresden, wird durch diese Arbeit erfreulich bereichert. 
Ristori <1692 — 1753) hat als Dresdner Kapellmeister im Schatten zweier 
Großen, erst Lottis, dann Hasses gestanden, trotzdem aber verdient er 
das Interesse des Musikwissenschaftlers, denn er ist einer jener Meister 
mittleren Ranges, die am klarsten den Charakter ihrer Zeit verkörpern. 



VON BEETHOVEN BIS WAGNER 


Johann Gottlieb Naumann 

als Opernkomponist 

<1741—1801) 

Mit neuen Beiträgen 
zur Musikgeschichte Dresdens 
und Stockholms 
Von 

RICH. ENGLÄNDER 

Mit vielen Notenbeispielen im Text 
1922. VIII, 430 Seiten Text und 
72 Seiten Notenanhang, 8°. 
Gebunden 11 Mark, geheftet 8 Mark 

»Der kurfürstlich sächsische Kapellmeister, der als Dreißiger ernste und ko= 
mische italienische Opern komponiert, später an der Schöpfung einer schwedischen 
und dänischen Nationaloper beteiligt ist und eine Rolle in der nachfriderizia- 
nisdien Oper spielt, ist eine jener Entwidklungserscheinungen, die für den 
Historiker von besonderem Interesse sind. Zeitgenosse Mozarts, um die Wende 
des 18. Jahrhunders weit über Deutschlands Grenzen gewertet, wurde er bald ver= 
gessen. Sein Werk wuchs nicht zu verschmelzender Einheit, sondern blieb Sammel¬ 
becken gegensätzlicher, sich kreuzender Einflüsse/ er stand noch in der Entwicke¬ 
lung der spätneapolitanischen Oper, welche Mozart in sich zusammenfaßte und 
abschloß, und ragt in Einzelzügen bereits in die deutsche Romantik hinein. 
Das dramatische Lebenswerk dieses Komponisten wird in dem vorliegenden Buche 
zusammengefaßt. Es trägt zunächst die Grundlage einer Lebensbeschreibung, 
dann die Bibliographie und Analyse der Opern und faßt die Ergebnisse der 
Teilarbeit in einer Analyse der ganzen Persönlichkeit zusammen.« 

<Hans Mersmann in der Zeitschrift für Ästhetik.) 

»Solche Bücher braucht die Wissenschaft, und es macht ihralleEhre, daß solche 
minutiöse Untersuchungen heute noch auf den Markt kommen können. Nau= 
mann und sein Opernschaffen feiern eine verdiente Auferstehung. Die dunkle 
Welt zwischen Hasse und Weber lichtet sich. Der Blick, den man von Nau= 
mann aus auf die Operentwicklung des letzten Drittels des 18. Jahrhunderts 
richtet, ist in vieler Hinsicht neu und lehrreich, und weit hinausreichend über 
das, was der Untertitel des Buches angibt. . . Ein Buch, das als ein unent= 
behrliches Hilfsmittel zur Kenntnis des 18. Jahrhunderts fortan dienen wird. . .« 

(Zeitschrift für Musikwissenschaft.) 



50 



NAUMANN - PRINZ LOUIS FERDINAND 


Louis Ferdinand, Prinz von Preußen 

als Mensch und Musiker 

Von ELISABETH WINTZER 

1915. 82 Seiten 8°. Kartoniert 1.20 Mark 



j )rinz Louis Ferdinand ist einer der glänzendsten Vertreter musi* 
A kalisdien Talents im Hohenzollernhause, »er steht«, wie Hermann 
Kretzsdimar, der Herausgeber seiner musikalisdienWerke, urteilt, »in der 
geschichtlich langen Reihe der Leier und Schwert gleich gut meisternden 
Männer an hervorragender Stelle«. Als Musiker schätzten ihn die Zeitge* 
nossen sehr hoch, keinGeringerer als R. Schumann stellt ihn neben Schubert. 
Seine Werke bilden, musikhistorisch betrachtet, die Brüche vom Klassik 
zismus zur Romantik/ auch heute noch verdienen sie aufmerksamstes 
Interesse aller Musiker. Elisabeth Wintzer gibt auf Grund strenger 
Forschung ein lebensvolles Bild dieser eigenartigen genialen Persönlichkeit, 


51 






VON BEETHOVEN BIS WAGNER 


ERNST THEODOR AMADEUS 

HOPPMANN 

Von ERWIN KROLL 

Mit 1 Bildnis u. 1 Verzeichnis der erhaltenen bzw. wieder 
aufgefundenen Kompositionen Hoffmanns. 

1923. 82 Seiten 8°. Kartoniert 1,20 Mark 


D er Dichter E. Th. A. Hoffmann ist heute, allgemein 
bekannt, aber den Musiker kennen nur wenige, und 
doch fühlte sich der Verfasser des »Kapellmeister Kreis» 
ler« zeitlebens mit dem, was er für sein besseres Ich hielt, 
als Musiker. Er steht am Beginn der musikalischen Ro» 
mantik als der bedeutendste Vorgänger Webers,- seine 
Oper »Undine« hat kein geringerer als Hans Pfitzner in 
jüngster Zeit der Vergessenheit entrissen. — Kroll drängt 
in seiner Biographie in vorbildlicher Weise das Wissens» 
werte auf kleinstem Raum zusammen. Das Büchlein ist 
für den gebildeten Laien berechnet, so daß die zahlreichen 
Hoffmann »Verehrer nunmehr auch den Musiker 
Hoffmann näher kennenlernen können. 


NICOLO PAGANINI 

Von EDGAR ISTEL 

Mit 1 Bildnis. 1919. 60 Seiten 8°. Karton, t.20 Mark 

E ine knappe, flott geschriebene Lebensskizze des 
großen »Hexenmeisters«, die zwar mit mancher Le» 
gende, die sich um das nach-vielen Richtungen hin noch 
-völlig dunkle Leben des großen Geigers geschlungen hat, 
aufräumt, aber wieder einmal die Wahrheit des Satzes 
erweist, daß ein Menschenschicksal viel romantischer sein 
kann, als es Dichter auszudenken vermögen. 


52 






HOFFMANN - PAGANINI - CHERUBIN I 


LUIGI C HERUBINI 

Sein Leben 
und seine Werke 

Von 

R. HOHENEMSER 

Mit einem Titelbild, 

Musikbeilagen und 2 Faksimiles 

1913. X, 562 Seiten 8° 

Geheftet 8 Mark 


C herubini gehört zu der nicht kleinen Gruppe von Musikern, 
die von dem Fachmusiker wohl bewundert werden, deren 
Werke aber einem breiteren Publikum fremd geworden sind. 
Und doch galt Cherubini mehr denn 30 Jahre lang als der 
größte Opernkomponist seiner Zeit, auch seine kirchenmusika¬ 
lischen Werke und seine Kammermusik ward nicht weniger 
geschätzt. Man weiß, wie hoch ein Beethoven von ihm dachte, 
und alle unsere großen Meister bis zu Brahms und Wagner 
sprechen mit Bewunderung von dem Schöpfer des »Wasser¬ 
träger« und der »Medea«. Hohenemser hat sich die Aufgabe 
gestellt, durch seine erste grundlegende deutsche Biographie 
das Verständnis für die Schönheiten dieser Kunst wieder in 
weitere Kreise zu tragen. — »Daß er ebenso gefühlvoll als 
sentimentalitätsfrei ist, macht ihn so dauerbar« <M.Hauptmann>. 
— Er legt darum in seinem Werk das Hauptgewicht auf eine 
ausführliche Besprechung wenigstens der bedeutendsten Werke 
des Meisters und weist daneben den Einfluß nach, den Cheru¬ 
bini auf die Musik des vorigen Jahrhunderts ausgeübt hat. 



53 



VON BEETHOVEN BIS WAGNER 


ALBERT LORTZING 

Von 

GEORG RICHARD KRUSE 

Mit einem Bildnis. 1914. 65 Seiten 8°. Kartoniert 1.20 Mark 

L ortzing ist einer der — in Sestern Sinne — volkstümlichsten deutsdien Kom¬ 
ponisten, einer der ehrlichsten, vornehmsten Künstler, die es je gegeben hat. 
Seine anspruchslosen Opern bergen Ewigkeitswerte in sich, denn sie sind aus 
der Volksseele geboren und leben imVolke; »Lortzing wächst im Sarge«, schrieb 
Peter Cornelius zu einer Zeit, als die Großen der Kunst nicht an die Zukunfts« 
werke der Lortzingschen Opern glauben wollten. Wir wissen heute, daß 
Cornelius Recht behielt. 


DIDI LOE 


Robert Franz 


Adolf Henselt 


Brevier 

Mit einem Geleitwort und 
einem Bildnis 
1915. XII, 5z Seiten 8°. 
Gebunden 1 Mark, geheftet —.50 Mark 


Brevier 

Mit einem Geleitwort und 
einem Bildnis 


1919. VIII, 32 Seiten 8°. 
Gebunden 1 Mark, geheftet —.50 Mark 


D ie beideaBüchlein bringen Gedanken, Aussprüche, Auszüge aus ihrenBriefen 
in vortrefflicher, charakteristischer Auswahl. Sie sind trefflich geeignet, uns 
in die Gedankenwelt dieser deutschen Meister einen tiefen Einblick zu gewähren,- 
und Henselt und Franz sind Meister, die es wert sind, 
daß man sich mit ihnen befaßt. 


NIELS W. GADE 

Von WILLIAM BEHREND 

Mit ejnem Bildnis. 1918. 86 Seiten 8°. Kartoniert 1.20 Mark 

»Die in dem altberuhmtenVeriage erschienenen ,Kleinen Musikerbiographien' 
gehören, zu den Gaben, die man mit besonderer Freude begrüßen kann, weil 
sie in gedrängter Kürze ein knappes und doch erschöpfendes Bild über eine 
Reihe ausgezeichneter Musiker geben. W. Behrend hat seine dankbare Auf¬ 
gabe auf das trefflichste gelöst. Frei von aller Überschätzung Gädes gibt er 
mit rühmenswerter Klarheit ein Bild von dem Entwicklungsgänge des großen 
dänischen Komponisten, dessen Name auch im deutschen Vaterlande den besten 
Klang hat. Angefügt ist ein Verzeichnis der gedruckten und ungedruckten 
Werke Gades.« <Die Harmonie.) 


54 



LORTZING - VOLKMANN 






BRIEFE 

VON 

ROBERT VOLKMANN 

Gesammelt und herausgegeben von 

HANS VOLKMANN 

Mit einem Bildnis 

1917. XVI, 513 Seiten 8 °. Geb. 10 Mark, geh. 8 Mark 

»Diese Briefsammlung ist eine gehörige Überraschung! ... Ith 
wünschte vor allem, daß sie unsere Musiker und besonders unsere 
Orthesterleiter und Chordirigenten lesen! Sie würde ihnen vermut- 
lieh Veranlassung, die vergessenen Partituren des Meisters wieder 
einmal aufzuschlagen und sie darauf prüfen, ob von der ganz pracht¬ 
voll kernigen, geistvoll herzlichen Natur Robert Volkmanns, wie sife 
aus seinen Briefen so unmittelbar lebendig anspricht, nicht doch am 

Ende auch in ihnen mehr steckt, als in einem halben Dutzend kniff- 
liehen sinfonischen Modesätzen und als der Vergessenheit anheim¬ 
gegeben auf die Dauer verantwortet werden könnte . . . « schrieb die 
Deutsche Zeitung zu dieser- Briefpublikation. —- In der Tat ist Volk¬ 
mann einer der markantesten und eigenwüchsigsten Musikergestalten 
des-vorigen Jahrhunderts.- Sein Geschick wollte es, daß’der- Höhe-" 
punkt seinesWirkens in-jene Jahrzehnte-fiel, die durch den-Kampf der 
»Wagnerianer«- gegen die »Brahmsianer« jeden freien Blick für an- 
. deres Geschehen im Musikleben verloren hatte. »Die einen halten 

■ mich immer noch für einen ,Zukunftsmusiker', schreibt er 18Ö4, 

»während andere einen Zopf an mir sehen wollten. Ich weiß nur so 
viel,-daß ich weder Zukunftler noch Zopfsein will, sondern Volk- 
i mann, und das ist mein Malheur, so 'ne Gesinnungslosigkeit ver- 

1 zeiht man schwer-.« Die Briefe enthalten außer zahlreichen 

, geistvollen Urteilen über zeitgenössische Meister und deren Werke 

’-sehr viel Interessantes über das Musikleben in Ungarn und Österreich- 

in" den 40 er bis 80 er Jahren. — Es spricht aus ihnen eine durchaus 
selbständige- Persönlichkeit, ein weises Verstehen und vor allem ein¬ 
tiefer, ganz deutscher Humor, wie er nur starken, 
leiderfahrenen Menschen eigen ist,- 






55'. 





VON BEETHOVEN BIS WAGNER 



Joseph Lanner und Johann Strauß 

Ihre Zeit, ihr Leben und ihre Werke 

Nach authentischen Quellen und nach den neuesten 
Forschungen dargestellt 

von Fritz Lange 

Mit 20 Abbildungen u. 3 Faksimiles. 2. Auflage. 1919. 

197 Seiten 8°. Gebunden 4 Mark, geheftet 2.50 Mark 

I n lustigem Plauderton erzählt Lange von dem alten, braven Wien, 
»dem Falstaff der deutschen Städte«, wie es Bauernfeld genannt 
hat, von seiner Tanzseligkeit und von den beiden Walzerkönigen 
Lanner und Strauß, den Lieblingen Wiens und der Welt. Viele 
Beilagen aller Art erhöhen den Wert des Buches, das, nach dem Ur¬ 
teil der »Zeitschrift für Musikwissenschaft«, für die Kultur» 
und Musikgeschichte des Wiener Vormärzes 
geradezu unschätzbar ist. 


56 






LANNER - STRAUSS - MILDE - SUCHER 


EIN IDEALES KÜNSTLERPAAR 
Rosa und Feodor von Milde 

Ihre Kunst und ihre Zeit 

Von FRANZ VON MILDE 

2 Bände. 1918. I: 324 Selten, II: 368 Seiten 8°. Mit 22 Bildern u. Faksimiles 
Gebunden 10 Mark 

»Ein Denkmal, den Eltern errichtet von dem Sohne. Aber nicht wie ein 
Relief mit zwei Antlitzen, die man sich höchstens wegen ihrer kunstvollen Aus» 
führung einmal beschaut, ohne inneren Anteil an ihm zu gewinnen, sondern wie 
ein reiches Gemälde, von Gestalten wimmelnd, in seinem Rahmen ... Berühm¬ 
teste, deren Namen nicht verklingen können. Das ganze geistige Leben Weimars, 
in jener Frische und Fruchtbarkeit, jener Bedeutsamkeit und inneren Größe, die 
es als Erbe einer unvergleichlichen Blütezeit bewahrt hatte und die der kleinen 
thüringischen Residenz den Rang einer der wichtigsten Kunststätten der Welt 
verliehen. Das Künstlerpaar, dessen Gedächtnisse das Werk zunächst gewidmet 
ist, gehörte lange Jahrzehnte hindurch zu den berühmtesten Vertretern des edlen 
Bühnengesanges, anerkannt und bewundert von den ersten Größen ihrer Zeit, 
ihr Haus ein Sammelpunkt des gesamten geistigen Lebens in Weimar, nicht nur 
des musikalischen, das seinen Mittelpunkt in Liszt fand; auch ausgezeichnetste 
Vertreter der bildenden Künste, ein Preller oder Genelli, der Wissenschaft und 
schönen Literatur; standen in unmittelbarem persönlichen, vielfach treu aus¬ 
dauernd auch in schriftlichem Verkehr mit den Mildes, Wir sehen große Künstler, 
die auch als Menschen groß sind, oder unter dem Einflüsse dieses Verkehrs sich 
bemühen, so zu erscheinen. Wir lesen in diesen Briefen und Aufzeichnungen 
die Kunst- und Kulturgeschichte ein tf Zeit, wo' Deutschland noch nicht dem 
Materialismus verfallen, wo die alten guten Geister deutschen Wesens noch 
tonangebend waren . . .« <Mündiner Allgemeine Zeitung.) 


AUS MEINEM LEBEN 

Von ROSA SUCHER 

Mit 4 Bildnissen. 1914. II, 95 Seiten 8°. Geheftet 1.50 Mark 

». . . Es ist ein freundliches liebenswürdiges Plaudern, ohne alle Künstelei, 
ohne jegliche Verstiegenheit/ auch ohne strenge Gebundenheit von Sprache und 
Stil/ mit einem reizenden Oberton der Freude an den eigenen Erfolgen und 
dennoch ohne Eitelkeit und selbstgefälliges Bespiegeln. Aufrichtig und ehrlich 
erzählt die berühmte Wagnersängerin von ihrem Leben, von Leid und Freud, 
von Begegnungen mit großen Künstlern, von ihren Fahrten in deutschem und 
österreichischem Land , . (Hamburger Nachrichten.) 


57 



VON BEETHOVEN BIS WAGNER 


DURCH MUSIK UND LEBEN 
IM DIENSTE DES IDEALS 

_ Von LA MARA 

2 BÄNDE 

2. Auflage. 1925. I, 376 Seiten/ II, 505 Seiten 8°. 

Mit 8 Vollbildern. / / In Ganzleinen 15 Mark. 


E in langes, von fleißiger Arbeit erfülltes und schönen Erfolgen begleitetes 
Leben breitet sich in diesen, der Erinnerung an Leben und Kunst gewid- 
meten Blättern aus. Die Verfasserin stand inmitten großer Zeit, die 
insbesondere mit dem Triumvirat eines Berlioz, Liszt und Wagner ver¬ 
knüpft ist und die Umwälzung grundlegender musikalischer Anschauungen wie 
auch vollkommen neue Ideen mit sich brachte. Begabt mit außerordentlicher 
Aufnahmefähigkeit und ausgerüstet ebensowohl mit reichen Kenntnissen auf 
verschiedenen Gebieten von Kunst und Wissenschaft, wie auch mit feinem Ge¬ 
schmack von der Natur begabt, schaute La Mara <Märie Lipsius> in das viel¬ 
fältig bewegte und oft sogar stürmische Kunsttreiben und schloß sich nach eigener 
Überzeugung der Partei des musikalischen Fortschritts an. Ihre Aufzeichnungen 
gehen aber trotzdem nicht ausgesprochen von einseitigem Parteistandpunkt aus. 
Im Gegenteil hat sich die greise Memoirenschreiberin den freien Blick und das 
unbefangene Urteil bewahrt allen denjenigen Erscheinungen gegenüber, die, an 
sich von Bedeutung, auch im jenseitigen Lager auftauchten und gerechte Be¬ 
achtung gebieterisch erforderten oder aber früheren Zeiten angehörten. Der 
von Natur gegebene stark persönliche Einschlag der La Marasdhen Aufzeich¬ 
nungen wird, da er sich mit erklärter Objektivität verbindet, dem Leser will¬ 
kommen sein, denn er gibt eben einer jeden Erscheinung, einem jeden Ding 
die bestimmte Farbe. Von Ländern und Menschen, von bereits lange Ver¬ 
gangenem und vielen unter uns auch noch Gegenwärtigem weiß die Verfasserin 
anziehend und gehaltvoll zu erzählen, oft so unmittelbar, daß man sich geradezu 
in dem betreffenden jeweiligen Lebenskreis selbst mit hineinversetzt wähnt und 
um so inniger und bereitwilliger Anteil nimmt an allen realen und idealen Ge¬ 
schehnissen. La Maras Erinnerungen, die dem gewählten Titel entsprechend, 
wirklich »Durch Musik und Leben im Dienste der Kunst« sich durch viele Jahr¬ 
zehnte hindurchziehen, dürfen mit Fug und Recht als ungewöhnlich reiche Doku¬ 
mente der Zeit und hier insbesondere des musikgeschichtlichen Entwicklungs¬ 
ganges des 19. Jahrhunderts gelten. Denn nicht wenigen Lesern, vornehmlich den 
jüngeren unter ihnen, wird darin Antwort zuteil werden auf die Normenfrage: 
»Weißt du, wie das ward? « — (Allgemeine Mosikzeinmg.) 



LA MARA 


AUS DEM INHALT 

D A XTFi T. I J u g en< Hand / Liszt, mein Schicksal / Musikalisches 

_ ^ I Neuland / Vaterhaus und Freunde / O du mein liebes 

Wien / Leipziger Originale / Mein entdeckter Beruf: Studienköpfe / Die ver» 
fehmten Neudeutschen / Weimar / Das Weimarer Beethovenfest / Modelle 
der Studienköpfe / Das'siegreiche'- Bayreuth'/'Bergfahrten und erste italienische 
Eindrücke / Wien, meine zweite Heimat-/ Herbst an den Lagunen 

I R A ‘M D "TT ■ 1 E‘ n2U S in Ösertal und seine Weihe durch Liszt / Im 

I _‘ | Lande der Sehnsucht / Musikerbriefe /Entschwundene 

Sterne / Liszts Briefe / Bismarck in Jena / Abschied von Wien / Schloß Fried» 
stein, eine Insel der Glücklichen / Sizilischer Zauber / Die Liszt »Wittgenstein- 
Briefe / Unter Dolomiten / Letzte Ausfahrt zu zweien / Sorgen- und Trauer¬ 
tage / Der wiederauflebende Cornelius / Altenburgbuch und Mouchanoff- 
briefe / Aus dem Paradies vertrieben / Der Liszt-Carl Alexander-Briefwechsel/ 
Memoiren der Gräfin Brünsvik / Liszts »Chopin« / Liszt und die Frauen / Liszt- 
Jahrhundertfeier in Budapest, meines Lebens Krönung / Nun die Schatten 
dunkeln / Nachwort zur z. Auflage / Namensregister 


LA MARA 

An der Schwelle des Jenseits 

Letzte Erinnerungen an die Fürstin Carolyne Sayn- 
Wittgenstein, die Freundin Liszts 

54 Seiten mit 5 Bildbeigaben 8°. Kartoniert 2.50 Mark 


T a Mara ist in der Lage, in diesen Blättern eine Fülle von inter» 
\—/essanten Einzelheiten über Liszt und seine edle Freundin 
mitzuteilen, insbesondere über die Ereignisse des Jahres 1860 in 
Rom, wo die Fürstin 1 vergeblich beim Papst ihre Scheidung durch- 
zusetzenversuchte. Genaue Kenntnis des im Hohelohenschen Hause 
aufbewahrten und bisher geheimgehaltenen Nachlasses der Fürstin 
ermöglichen es der Verfasserin, die bekanntlich gleichfalls zu Liszts 
Freundeskreis gehörte, manchen Schleier zu lüften. Außerdem 
gibt La Mara mit gewohnter Erzählkunst einen 
Lebensabriß der Fürstin. 


59 











JOHANNES BRAHMS 


H. C Colles 

Johannes Brahms' ^t£rke 

Autorisierte Bearbeitung von 

A. A. STURM 

Mit 3 Bildern 

1915. VIII, 229 Seiten 8°. Gebunden 5 Mark, geh. 3 Mark 

I m Vorwort sagt der Bearbeiter: »Der Inhalt dieses kleinen 
Buches ist durch -den Umstand bedingt, daß es sich an den 
Laien wendet, nicht an den Musiker von Fach. Es will zum 
Studium reizen, nicht das Studium, die eigene Arbeit ersetzen.« 
Das Buch stellt also einen ausführlichen Führer durch Brahms' 
Schöpfungen dar. Zahlreiche Notenbeispiele verdeutlichen die 
Ausführungen des Verfassers^ Das Buch gliedert sich in fol» 
gende Kapitel: Sonaten / Klaviermusik / Kammermusik / Or» 
ehester / Konzerte / Ein» u, zweistimmige Lieder / Kleinere 
Chorwerke und vierstimmige Gesänge / Größere Chorwerke 
mit Orchester / Nachwort / Vollständige Liste der Werke 
von Joh. Brahms^ 

Paul Mies 

Stilmomente und AusdrucksstiL 
formen im Brahmsschen Lied 

Mit vielen Notenbeispielen 

im Text u. 1 Verzeichnis der behandelten Lieder u. Gesänge 

1923. VI, 147 Seiten 8°. Gebunden 4 Mark, geh. 3 Mark 

M ies versucht die Eigenarten des Brahmsschen Liedschaffens auf rein 
wissenschaftlichem Wege zu erforschen,- er untersucht die Lieder 
des Meisters auf ihre äußere Form und auf ihre innere musikalische Struk» 
tur hin, und da der Verfasser mit äußerstem Scharfsinn vorgeht, so bietet 
sein Buch einen bedeutsamen Beitrag zum Verständnis des 
Persönlichkeitsstils von Johannes Brahms. 






VON BRAHMS BIS ZUR GEGENWART 



Giuseppe 

Verdi 


Von 


Arthur Neißer 


Mit einem Bildnis 
1914.103 Seiten 8° 
Karton. i.2oMark 


»... Leben und Lebensweise 
Verdis sind in gedrängter, fes» 
selnder und durchgearbeiteter 
Weise behandelt. Der vor» 
handene Stoff über Verdi ist 
ungemein geschieht ausgenutzt 
worden, bei aller Knappheit 
des Werkleins hat man doch 


nirgends das Empfinden, daß 
Wesentliches übersehen worden ist. Neißers Urteil ist durchaus selbständig und fein for» 
muliert und seine kurze Durchnahme all der vielen Werke Verdis verdient in ihrer würzigen 
Kürze besondere Beachtung ...« <Sd»weizerisAeMasikzeitung.> 


I Copialettere di Giuseppe Verdi 

Publicati e illustrati 

da GAETANO CESARI e ALESSANDRO LUZIO 
e con prefazione di MICHELE SCHERILLO 

Acura della Commissiore Esecutiva per le Onoranze a Giuseppe Verdi 
nel primo centenario della nascita 
1913. XX, 760 Seiten. Geheftet 7 Mark 

E in umfangreicher Band, der 393 Briefe Verdis, ferner zahlreiche Briefe von bedeutenden 
Zeitgenossen an Verdi enthält. Es ist damit nicht nur eine reiche Quelle zum Leben 
des größten italienischen Meisters der Neuzeit erschlossen, sondern die — stets ausführlich 
kommentierten — Briefe sind nicht zum wenigsten deshalb lesenswert, weil in ihnen ein 
eigenartiges, interessantes Licht auf viele bedeutende Personen und künstlerisch wichtige 
Ereignisse fällt. Das Werk kann von Breitkopf <3D Härtel nach allen Ländern, 
mit Ausnahme von Italien, geliefert werden. 


62 






VERDI - ABERT 


Johann Joseph Abert 

Sein Leben ünd seine Werke 

Mit einer Reihe bisher unveröffentlichter Briefe von Dichtern und 
Musikern und einem Exkurs über die große französische Oper 

Von Hermann Abert 


Mit 2 Bildnissen. 1916. VI, 216 Seiten 8°. Geb. 4.50 Mark, geh. 3 Mark 

»Der Sohn hat hier dem verstorbenen Vater ein literarisches 
Denkmal gesetzt, das nach Umfang, Stil und Haltung geradezu als 
mustergültig bezeichnet werden muß. Das Büchlein hat alle die Vor» 
züge, die sich aus einem nahen und intimen Verhältnis der Biographie 
zu seinem Gegenstand ergeben: die Zuverlässigkeit der Angaben, 
den Reichtum der Quellen, die Herzlichkeit und Wärme des Vor» 
trags,- und es vermeidet doch alle die Gefahren, die ein solches Ver» 
hältnis mit sich bringen kann: die Trübung der Objektivität des 
Blickes, die Versuchung, dem Dargestellten eine andere, höhere ge» 
schichtliche Stellung anzuweisen, als ihm auch ein ,fremder'Betrachter 
gönnen müßte . . . Einen besonderen Reiz erhält die Darstellung 
durch die Mitteilung einer Reihe von Originalbriefen Kerners, Liszts, 
Hillers, Rubinsteins, Wagners ... Vor allem für die Opernwerke 
J. J. Aberts gewinnt der Verfasser durch die ganz eigene, leiden» 
schaftslose, von einem hohen und richtigen geschichtlichen Stand» 
punkt gesehene Charakteristik der französischen ,Historischen Oper' 
ein gerechteres und objektiveres Urteil: keine Geschichte der Oper 
des 19. Jahrhunderts wird mehr an diesen Betrachtungen vorüber» 
gehen können.« Zeitschrift für Musikwissenschaft.) 

D er Stuttgarter Hofkapellmeister J. J. Abert ist ein eigenartiger 
und eigenwilliger Künstler, der die gewaltige Entwicklung un» 
serer Musik von Mendelssohn bis R. Strauß miterlebte und in durch» 
aus selbständiger Weise zu allen Problemen, die in diesem halben 
Jahrhundert auftauchen, Stellung nimmt. Zudem ist er rein mensch» 
lieh eine der liebenswertesten Erscheinungen unseres Musiklebens, 
so daß schon aus diesem Grunde eine nähere 
Bekanntschaft mit ihm reichen 
Gewinn bringen wird. 


63 



VON BRAHMS BIS EUR GEGENWART 


HERMANN GOETZ 

Sein Leben und seine Werke 
Von EDUARD KREUZHAGE 

Mit einem Notenanhang 

—: 1916. VIII, 536 Seiten 8°. Geheftet 5 Mark - 


H ermann Goetz gehört nicht zu den ganz großen Meistern, 
deren Name in aller Munde ist, aber doch zu denen, die es 
■wert sind, in weiteren Kreisen näher gekannt zu werden. Kreuz» 
hagen berichtet in schlichtem Tone von dem so kurzen Leben des 
Schöpfers einer unserer besten heiteren Opern, »Der Widerspenstigen 
Zähmung«, . . .»es weht aus dem Buch der warme Hauch der Be» 
geisterung. Tief ergreifend sind namentlich die letzten Lebens» und 
Leidensjahre beschrieben. Hier schwingt sich die Sprache zu dichte» 
rischer Gewalt auf.« Aber der Verfasser spricht nicht nur von dem 
— wie wenige — edlen und vornehmen Menschen, er breitet auch 
in sorgsamer Abwägung der Werturteile das gesamte 
Schaffen von Hermann Goetz vor uns aus. 


PETER TSCHAIKOWSKy 

Ein Lebensbild von 
OTTO KELLER 


Mit einem Bildnis. — 1914. 67 Seiten 8°. Kartoniert l.zo Mark 


», . . inhaltlich gediegen und volkstümlich im guten Sinne. Keller 
bemüht sich, Tschaikowskys Stellung in Rußland und Deutschland so 
zu zeichnen, wie sie wirklich war, ... er versteht es, aus dem ner» 
vösen und doch weitabgewandten Leben Tschaikowskys das psycho» 
logisch Interessanteste, den Hang zur Melancholie, das slawische 
Dämmergrau der Seele für eine allgemeingültige Erklärung der 
Hauptwerke geltend zu machen. . ,« {Deutsche Musiker-Zeitung.) 


64 



GOETZ - TSCHAIKOWSKy - HUMPERDINCK 


EE Engelbert Humperdinck ~= 


Von 

Otto Besch 


• Mit 8 Abbildungen u. 2 Faksimiles 


1914. VIII, 195 Seiten 8". 
Geheftet 3 Mark 


Besch hat der großen Zahl von Humperd in des Verehrern mit seiner 
Arbeit ohne Zweifel eine willkommene Gabe dargebracht. Das Buch will 
nicht geschichtlich werten oder musikliterarisch einreihen, will von dem 
stillen, fleißigen Leben seines Helden und der Schönheit von Humperdincks 
Werken erzählen. Soweit die Absicht. Und die Ausführung? Sie ist im 
ganzen wohlgelungen, hat ein Werk ergeben, das sich frisch und leicht 
liest . . . Das, was Besch von Humperdincks Lehr» und Wanderjahren 
erzählt, ist so hübsch und gut dargestellt, daß man wohl einzelnes lieber 
noch breiter ausgeführt sähe . . . Besch hat trotz der volkstümlichen Ridi= 
tung seiner Arbeit nichts Wesentliches zur Bildungsgeschichte Humper» 
dincks oder zur Darstellung seines so verschiedenartige Interessensphären 
kreuzenden Freundeskreises beiseite gelassen. Diese Gewissenhaftigkeit 
der Darstellung neben der Geschicklichkeit, mit der sie geschehen ist, sei 
ganz besonders hervorgehoben . . . Mit Recht sieht er in des Meisters 
Werk das Erzeugnis einer naturnotwendigen Gegenströmung gegen das 
geheuchelte Pathos der kritiklosen Wagner»Nachahmung und er betont 
weiter, wie Humperdinck gegen die Brutalität des Verismus deutschem 
Humor und Gemüte wieder zum Siege verholfen habe . . . 

(Neue Musikzeitung.) 



65 








VON BRAHMS BIS ZUR GEGENWART 


GUSTAV MAHLER 

Von RUDOLF MENGELBERG 

Mit einem Bildnis. 1923. 72 Seiten 8°. Kart. 120 Mark 

Leidenschaftliche Liebe, und Verehrung für seinen 
Helden, einen der Großmeister der modernen Sym- 
phonie, führten dem Verfasser die Feder. Mengel- 
berg gibt nach einem Überblick über Mahlers wechsele 
volles Leben eine Einführung in dessen Werke, die 
von einem tiefinneren Verstehen zeugt. 


0TTOLOHSE als Opernleiter 

Von ERNST,. LERT 

1918. 80 Seiten 8°. Mft einem Bildnis 
In Leder 3 Mark, karton. 1.20 Mark 

Ernst Lert, der bekannte Operndramaturg, gibt einen 
glänzend geschriebenen Lebensabriß des großen Straß* 
burger, Cölner, Leipziger Operndirektors, einen der 
größten Wagnerdirigenten seiner Zeit. 

OTTO RIPPL 

Eine Komponistenlaufbahn 
Von ALOIS HARTL 

1918. 44 Seiten 8°. Geheftet —.60 Mark 

Otto Rippl ist der Gründer und Direktor der Musik¬ 
schule »Habertinum« in Linz/ auch als Komponist 
hat er viel Anerkennung gefunden. 






MAHLER BIS REGER 


MAX REGER 


Von HERMANN POPPEN 


Mit einem Bildnis. 2. Auflage. 1921. 95 Seiten 8°. Kart. 1.20 Mark 


»Der Verfasser dieses kleinen, wertvollen Beitrages zur Kenntnis 
des früh verblichenen Meisters gehört zu den persönlichen Freun» 
den Regers. ... In der knappen llmrissenheit, wie sie die ,KIeinen 



Musikerbiographien 7 erfordert, führt Poppen uns an der Hand 
des äußeren Lebensganges durch die staunenswerte Arbeit hin» 
durch, die ein deutscher Künstler, gefeiert von den einen, von den 
anderen heftig bekämpft, in unverrückbarem Blidc auf sein Künste 
ideal geleistet hat. Von den ersten Werken aus der Präparanden» 
anstatt bis zu op. 147, das im 148. Takt des Rondos abbricht, 
geleitet uns der Verfasser durch diese riesenhafte Arbeit hin» 
durch, schärft unser Urteil und bringt uns dem Meister näher. Mit 
größter Anteilnahme liest man das schlicht und einfach gehaltene 
Schriftchen, das, wie aus einem Vorwort hervorgeht, im Felde 
entstanden ist.« <Korrespondenzb!att des evangelischen Kirchengesangs.) 


67 


5* 




VON BRAHMS BIS ZUR GEGENWART 


Die Kunst Siegfried Wagners 

/ Ein Führer durch seine Werke 

von Paul Pretzsdi 

Mit zahlreichen Notenbeispielen und Bildschmudc von Franz Stassen 
1919. X, 712 Seiten 8 °. Gebunden 9 Mark 
In Einzelheften je —.60 Mark 

I. Der Bärenhäuter.50 S. VT. Banadietrich.56 S. 

II. Herzog Wildfang.64 S. VII. Schwarzschwanenreich. 57 S. 

III. Der Kobold.66 S. VIII. Sonnenflammen.56 S. 

IV. Bruder Lustig.60 S. IX. Der Heidenkönig.58 S. 

V. Sternengebot.54 S. X. Der Friedensengel.... 54 S. 

^ XI. An allem ist Hütdien schuld .... 64 S. 

Während Giasenapp in seinem großen S. Wagner = Werk in eingehenden 
wissenschaftlichen Untersuchungen den jeweils den betreffenden Bühnenwerken 
zugrunde liegenden Volkssagen und ethischen Ideen nachgeht, gibt Pretzsch 
nach einem einleitenden Kapitel über Siegfried Wagners künstlerische Entwidc= 
lung nur schlichte Einführungen in Dichtung' und Musik jedes Werkes. »Es 
soll«, wie es im Vorwort heißt, »nur ein schlichter Führer sein hiii zu S. Wag^ 
ners in ihrer schlichten Ehrlichkeit so wohltuenden, liebenswerten und reichen 
Kunst, ein Führer, der dem Leser alles an die Hand zu geben bestrebt ist, 
was ihm die Bildung eines eigenen Urteils ermöglicht. Daher denn auch in= 
Sonderheit die Fülle der Nolenbeispiele, die . . . ich dem Buche beigab . . .« 


Siegfried Wagner u. seine Kunst 

Gesammelte Aufsätze 

über das dramatische Schaffen Siegfried Wagners 

von C. Fr. Giasenapp 

Mit Buchschmuck u. Federzeichnungen von Franz Stassen 
Neue Folge 

I. Schwarzgeh wanenreich II. Sonnenflammen 

1913. XIV, 117 S. 4°. Geh. 3 Mark 1919. VIII, 130 S. 4 0 . Geh. 3 Mark 
Geb. 5 Mark 

Näheres über das gesamte Werk siebe Seite 191 












SIEGFRIED WAGNER - F. BUSONI 


FERRUCCIO BUSONI 

Von 

HUGO LEICHTENTRITT 

Mit i Bildnis. 1916. 101S. Kart. 1.20 M. 

... So italienisch das Wort auch klingen 
mag, wir wissen es doch, daß es eigentlich 
nur der Name des Meisters ist, der uns 
fremdländisch anmutet, denn die deutsche 
Abstammung mütterlicherseits hat Ferruc- 
cio Busoni von Jugend auf der Kunst des 
musikalischen Deutschlands gewonnen. 

Nichts beweist das tiefe Wurzeln in deut¬ 
scher Kunst so unwiderlegbar, als seine 
Stellung zu unseren Klassikern, zu Bach, 

Mozart, Beethoven, Brahms und Wagner, 
deren geistreicher Ausleger und Bearbeiter 
Busoni geworden ist, und wer noch tiefer 
in das Wesen dieses Idealisten sehen will, 
der lese seine Mozart-Aphorismen und die 
Vorreden zu den Bearbeitungen Bachscher 
Werke, zu den Beethoven-Kadenzen und das Geleitwort zu den Choralvorspielen. Sie 
künden wundervoll die große Innerlichkeit u. Strenge seiner deutschen Natur. Hugo Leichten- 
tritts Buch geht bei der kritischen Bewertung des Busonischen Lebenswerkes von dieser Seite 
in des Künstlers Wesen aus und bietet dem Leser ein fesselndes Bild von dem Wirken des 
Meisters als Pianist, als Komponist, Bearbeiter und Schriftsteller. Geschieht dies auch 
größtenteils nur in großen Zügen, so ist doch nichts Wesentliches übersehen, was den hoch¬ 
interessanten Charakterkopf unvollständig erscheinen lassen würde. <Breslauer Zeitung.) 


FERRUCCIO BUSONI 
WERKVERZEICHNIS 

Auf Grund der Aufzeichnungen Busonis zusammengestellt und 
herausgegeben von seinen Verlegern 
1924. 62 Seiten 8°. Kartoniert 2 Mark 

B usonis — gedruckte und ungedruckte — Werke sind nach mehreren Gesichtspunkten 
angeführt/ einmal in einer Reihenfolge nach künstlerischen Gesichtspunkten, die Busoni 
selber ordnete, dann in einer Ordnung, wie sie die Musikwelt und die Musikalienhandlungen 
braucht, nämlich nach Instrumentalgruppen geordnet, mit Nennung der Ausgaben, Ver¬ 
leger und Preise. Ferner wurde ein Verzeichnis nach Opuszahlen und ein alphabetisches 
Schlagwortverzeichnis beigegeben. 



69 







VON BRAHMS BIS ZUR GEGENWART 


JEAN SIBELIUS 

Von WALTER NIEMANN 

Mit 1 Bildnis. 1917. XVII, 70 Seiten 8°. Kart. 1.20 Mark 

Niemanns Arbeit über Sibelius füllt in dankenswerter Weise eine 
Lücke aus, da genaue Kenntnis der eigenartigen Kunst des unbe- 
strittenen Führers der finnischen Musik in Deutschland bisher selten 



war. Niemann, ein gründlicher Kenner der nordischen Kultur, erklärt 
den Boden, aus dem die Musik des Sibelius erwuchs (Natur undVolk, 
und als Stoffe und Gedankenwelt, Sage, Mythus, Geschichte der Hei¬ 
mat), erzählt kurz seine Lebensgeschichte und würdigt dann Sibelius' 
Schaffen, indem er, abschließend und zusammenfassend, zwar vieles 
erkennt, was uns, weil völkisch begrenzt, unverständlich bleiben muß, 
aber auch persönlich, menschlich und künstlerisch so Eigenartiges und 
Bedeutendes sieht, »daß wir über das anfänglich Befremdende und 
Begrenzende seiner Kunst hinüber zugleich auch einen guten Teil 
finnischer Musik würdigen und nachfühlen können. . .« 

(Neue Musikzeitung.) 


70 






SIBELIUS - STRAUSS - PFITZNER 






RICHARD STRAUSS 

und seine Zeit 

Von MAX STEINITZER. 

Mit einem Abdrude 

der auf der Straußwoche in Stuttgart im Kgl. Hoftheater 
gehaltenen Rede und einem Bildnis 

1914. 64 Seiten 8°. Kartoniert 1.20 Mark 

A Tit sjeheren Strichen gibt Steinitzer, einer unserer nämhaf- 
IV 1 testen Straußkenner, einen Lebensabriß von dem erfolge 
reichsten Meister unserer Tage, gibt tiefe Einblicke in sein 
Wesen, seinen Werdegang und sein Werk, unter, steter Be= 
rücksiditigung der Umwelt, in der R. Strauß steht und wirkt. 


HANS PFITZNER 

Von WILHELM LÜTGE 

Mit einem Bildnis. 1924. 75 Seiten 8°. Kartoniert 1.20 Mark 

D s ist dem Verfasser in vorzüglicher Weise gelungen, in 

J—''kurzen Strichen ein treffliches Bild von dem Meister des 
»Palestrina« und der Kantate »Von deutscher Seele« zu 
zeichnen. Pfitzner nimmt eine so selbständige und seiner 
ganzen geistigen Haltung nach so eigenartigeStellung im Kunst» 
leben unserer Zeit ein, daß ein jeder, der die Strömungen 
unserer Zeit verstehen will, sich mit Pfitzner auseinandersetzeri 
muß. Lütges Büchlein wird ein guter Führer sein. 





71 




HERMANN ZILCHER 


HERMANN ZILCHER 

Von HANS OPPENHEIM 

Mit einem Bildnis. 1921. 114 Seiten 8°. Geheftet 1.50 Mark 


T Termann Zildier gehört zu den wenigen zeit» 

1 I genössischen Komponisten von großem For» 

1 1 mat. Er ist einer der wenigen, die sidi von 

X X den formzersetzenden, kulturahhauenden Ge» 
bahren unserer Modernsten nicht haben mitreißen 
lassen, sondern der sicher seinen Weg geht, der, von 
Schumann und Brahms kommend, in die Zukunft 
führt. Zildier wagt es, allgem€inverständlich, volks» 
tümlidi zu schreiben, er macht nicht Musik, die 
höchstens bei Spezialisten fadimännisdies Interesse 
erweckt, nicht Musik; die »auf die Nerven geht«, 
sondern Musik, die zu Herzen spricht, weil sie aus 
einem übervollen Herzen quillt. 

Hans Oppenheim, ein praktischer Musiker, 
spricht in seinem Büchlein mit Begeisterung und 
einfühlender Liebe von dem Meister, der, als 
Direktor des Bayerischen Staatskonservatoriums 
in Würzburg, endlich eine Stelle gefunden hat, 
von der aus er unbehindert wirken kann. 

<Das Buch wurde zum Mitvertrieb aus dem 
Drei»Masken«Verlag A.»G., München, erworben.) 






72 





ALLGEMEINE MUSIKGESCHICHTE 


I-1 

HERMANN KRETZSCHMAR 

Einführung in die Musikgeschichte 

1920. IV, 82 Seiten 8°. Geheftet 1.50 Mark 

D as Büchlein will allen denen, die sidi mit der Geschichte 
unserer Kunst beschäftigen wollen, einen Einblick in Art 
und Wesen dieser Wissenschaft und einen Überblick über die 
Probleme geben, mit denen sie sich zu befassen hat, gleichzeitig 
aber auch eine kurze Einführung in die großen Epochen der 
Musikgeschichte. So gliedert sich das Buch,, das als Band VII 
der von Hermann Kretzschmar herausgegebenen Handbücher 
der Musikgeschichte nach Gattungen erschien, in folgende Ab» 
schnitte: Entwicklung der Musikgeschichte / Vorgeschichte / Das 
Mittelalter / Die neue Zeit: Geistliche Vokalmusik, 

Weltliche Vokalmusik, Instrumentalmusik 


GUIDO ADLER 

Methode der Musikgeschichte 

1919. IV, 222 Seiten. Gebunden 4.50 Mark, geheftet 3 Mark 

E in Werk, das hinter einem exklusiv gelehrt anmutenden 
Titel eine Fülle des Lebendigen und für jeden Musikfreund 
Wissenswerten enthält, ein Werk, in dem der Begründer der 
neueren musikwissenschaftlichen Forschung in Österreich über die 
prinzipiellen Grundsätze spricht, nach denen er sich die Erfor¬ 
schung des musikalischen Kunstwerkes denkt. Adler setzt sich mit 
den vorhandenen zahlreichen Methoden der musikgeschichtlichen 
Forschung auseinander und sucht das Wesentliche herauszuschälen. 
Besonderen Wert legt er im Gegensatz zu der an den Lebens¬ 
geschichten der großen Meister hängenden alten Geschichts¬ 
schreibung auf die Klärung des Stilbegriffs und die Erforschung 
der einzelnen Stilperioden. So knüpft dieses Buch an des 
Verfassers Buch »Der Stil in der Musik« an. 


73 



ALLGEMEINE MUSIKGESCHICHTE 


ANGUL HAMMERICH 
Mediaeval Musical Relics of Denmark 

Translated from Danish by Margaret Williams Hamerik 
With Subvention of-the Carlsberg Fund 
Mit 21 Faksimiles in Lichtdruck. VIII, 124 Seiten 4°. 1913. 
Gedruckt in 200 numerierten Exemplaren. Gebunden 20 Mark 

H ammeridi, Professor der Musikgeschichte an der Universität 
Kopenhagen, bietet im vorliegenden Bande der Öffentlichkeit 
die Reste der mittelalterlichen Musik in Dänemark, die sich in den 
Archiven erhalten haben. In zwei einleitenden Kapiteln behandelt 
Hammeridi die Sequenzen, sowie die Notenschrift der dänischen 
Manuskripte. Die Beschreibung und Interpretation der neu aufge- 
fundenen Quellen nimmt den Hauptteil des Buches ein. Besonders 
aus der Musik des 12. Jahrhunderts konnten wertvolle Denkmäler 
vorgelegt werden. 


MAX SCHNEIDER 
Die Anfänge des Basso continuo 

und seiner Bezifferung 

1918. VIII, 92 S. Text und 110 S. Notenbeilagen 8°. Geh. 2 Mark 

D er »monodische Stil«, d. h. die Herrschaft einer Stimme, der »Me» 
lodie« über die anderen Stimmen, die zur bloßen Begleitung herab- 
sinken, ja, bald gar nicht einmal mehr ausgeschrieben, sondern nur durch 
Bezifferung des Basses angedeutet werden, datiert etwa vom Jahre 1600. 
Meister wie Cavalieri, Caccini, Peri und Viadana teilen sich in den Ruhm 
dieser umwälzenden stilistischen Neuerung. Schneider untersucht an Hand 
zahlreicher Notenbeispiele im einzelnen die Anfänge dieser »nuovo mu- 
sice«, bespricht aber auch praktische Probleme, nämlich die Bearbeitungs¬ 
frage und Ausführungsprobleme. In dem 3. Kapitel beantwortet Schneider 
z. B. die Frage: Geschah das Mitspielen von Orgel und Klavier buch¬ 
stäblich nach dem Satze des Komponisten oder wurde ausgestaltet? War 
dem Begleiter die Kunst bekannt, Zusatzstimmen aus dem Stegreif zu 
erfinden? — Der Anhang enthält 44 Werke von Meistern 
des beginnenden 17. Jahrhunderts. 


74 




MERSMANN - SCHMIDT 


HANS MERSMANN 

Beiträge zur Ansbacher Musikgeschichte 

<Bis zum Tode des Markgrafen Georg Friedrich 1703) 

1916. IV, 45 Seiten. Geheftet i Mark. 

Aus Bittschriften und Empfehlungsschreiben, aus Aktenstücken und Proto- 
feotlen hat Hans Mersmann diese Geschichte der jungen Ansbacher Oper zu¬ 
sammengestellt, die in historischer Bedeutsamkeit über das Musikleben an 
anderen deutschen Fürstenhöfen um 1700 weit hinauszugehen scheint. Mit dem 
Beginn des spanischen Erbfolgekrieges ist allerdings ihre Blütezeit vorbei, die 
das Bild eines bemerkenswerten Streites zwischen Italienern und Deutschen 
bietet. Aus einfachen sparsamen Anfängen heraus hat aber Markgraf Georg 
Friedrich <f 1703) für einen Reichtum der markgräflichen Bibliothek gesorgt, die 
der Forschung heute noch mancherlei neuen Stoff liefert und weitgehende Rück¬ 
schlüsse auch für die Musikpflege in der Nachbarresidenz Bayreuth zuläßt. Die 
für den Charakter jener Zeit typische Geschichte wirft nicht nur auf die örtliche 
Entwicklung in Ansbach bezeichnende Streiflichter, sondern nennt eine Reihe 
wohlbekannter Komponisten. Die aufschlußreiche Arbeit ist als Teil einer 
Dissertation erschienen, die sich mit dem Großenhainer Organisten Christian 
Ludwig Boxberg beschäftigt. Sandberger hat die Partitur zu dessen Oper 
»Sardanapal«, die 169g in Ansbach aufgeführt wurde, in der dortigen Regie¬ 
rungsbibliothek entdeckt. (Literarisches Zentralblatt.) 


KARL SCHMIDT 

Beiträge zur Kenntnis des musikalischen Lebens 
in der ehemaligen Reichsstadt Friedberg i. d. W. 

1918. 76 Seiten 8°. Kartoniert 2 Mark 

D iese”Schrift bildet ursprünglich einen Teil der »Festgabe« zum 5ojäh- 
rigen Jubiläum des Musikvereins in Friedberg/ die Abhandlung hat 
aber insofern für weitere Kreise Bedeutung, als sie über zwei Kantaten¬ 
komponisten des 18. Jahrhunderts Aufschlüsse gibt, von denen man bisher 
wenig oder nichts wußte, über Liebhold und Anton Englert, Im 
übrigen gibt Schmidt ein fesselndes Bild von dem musikalischen Leben 
in einer nicht unbedeutenden Stadt in vergangenen Tagen. 


75 



ALLGEMEINE MUSIKGESCHICHTE 


HUGO RIEMANN 

Musikgeschichte in Beispielen 

Eine Auswahl von 150 Tonsätzen 

Geistliche u. weltliche Gesänge u. Instrumentalkompositionen zur 
Veranschaulichung der Entwicklung der Musik im 13.—18. Jahrh. 
in Notierung auf zwei. Systemen 
Mit Erläuterungen von ARNOLD SCHERING 
3. Auflage 1925. XXI, 334 Seiten 4 0 . In Ganzleinen to.— Mark 

R iemann will allen denen, die sich mit der Geschichte der Musik beschäftigen 
wollen, die Möglichkeit geben, an praktischen Beispielen die Stileigen« o 
tümlidikeiten der bedeutenden Komponisten aller Zeiten zu studieren,- Riemann 
geht dabei von der Einsicht aus, daß alles theoretische Studium der Musik« 
geschickte eben nur graue Theorie bleibt, wetin nicht die praktische Vertraut« 
heit mit der Musik selbst hinzukommt. Die Auswahl, die Riemann getroffen 
hat, erfüllt ebenso wie die Einführung von Arnold Schering alle Wünsche, die 
man an eine derartige Sammlung stellen kann. 


AUTORENVERZEICHNIS 


DEUTSCHE: 
Adam von Fulda 
H. Albert 

K. P. E. Bach 
J. S. Badi 
S. Dietrich 
J.F. Fasch 
H. Finde 
Ch. Foerster 
M. Franck 
J. J. Froberger . 
J.J.Ftix 
J. Gallus 
Gluck 


Hände?' 111 ’' 1 " 

A. Harnmersdimidt 
H. L. Hassler 
J. A. Hasse 
P. Hofhaimer 
R. Keiser 


J. P. Krieger 
G. Muffat 
J. Padtelbei 
B. Praetorius 

E. Reusner 

F. X. Richter 


J. Rosenmüller 
S. Scheidt 

J. H. Schein 
H. Schütz 
L. Senfl 

K. Stamitz 
Th. Stoltzer 
G. Ph. Teleman 
E. Widmann 


ENGLÄNDER: 
Th. Battishiü 


J. Dunstabte 
J. of Fornsete 
O. Gibbons 
Th. Moriey 
H. Purcell 
S. Webbe 
J. Wübye 

FRANZOSEN: 

Anonymus 


P. Fontaine 
CI. Janneqoin 
J. B. Litily 
G, de Machant 
M. Marais 
J. P. Ramean 
CI. de Sermisy 

ITALIENER: 

G. Allegri 

Annibale Padovano 
C. Antegnati 

E. d'Astorga 

A. Banchieri 
G. A. Bontempi 
G. Caccini 

A. Caidara 
G. Carissimi 

F. Cavaili 

G. Cavazzoni 
M. A. Cesti 
A. Coreili 

G. Croce 
A. Draghi 

F. Durante 

). de Floren tia 

G. Frescobaidi 


G. Gabrieli 
M. da Gagliano 

F. Landino 

G. Legrenzi 

L. Luzzaschi 

B. Marini 

P. G. Martini 

F. Maschera 
T.'Meruia 
CI. Merulo 

C. Monteverdi 

M. Neri 

C. Pailavicino 

O. P. da Palestrina 

G. P. Pergolesi 
J.Peri 

P. Qgagliati 
S. Rossi 

A. Scarlatd. 

D. Scarlatd 
A. Steffani 
O. Vecchi 

NIEDERLÄNDER: 


A. Busnois 
J. Depres 

G. Dufay 

B. Ducis 

N. Gombert 

H. Isaak 

N. a Kempis 

O. di Lasso 

H. de Lands 

L. Le Grant 
J, Mouton 

J. Obrecht 
J. d'Okeghem 

P. de la Rue 
J. P. Sweelinds 
P. Verdelot 
A. WÜIaert- 

SPANIER: 
Enrique 
A. Fevlm 

M. de Fuenliana 

C. Morales 
J.Ponce 

T. L. da Vittoria 


76 




RIEMANN-SCHERING-MUSIKWISSENSCHAFT^ EINZELDARSTELLUNGEN 

ARNOLD SCHERING 

Tabellen zur Musikgeschichte 

Ein Hilfsbuch beim Studium der Musikgeschichte 

Mit i Register. 3. Auflage. 1921. VIII, 132 Seiten 8° 

Gebunden 3.50 Mark, geheftet 2 Mark 

»Bei jeder Art geschichtlichen Studiums ist es ein unabweisliches Bedürfnis, den Stoff 
neben der zusammenhängenden Darstellung auch in übersichtlicher chronologisch geordneter 
Form zu besitzen/ dem Gedächtnis können solche knappen Fassungen der Tatsachen — 
nicht zuletzt mit Hilfe des Auges — leichter eingeprägt werden. . ., Nun hat einer der 
führenden Geister, Schering, unter vollständig neuen, der weit vorgeschrittenen Forschung 
angepaßten Gesichtspunkten eine tabellarische Zusammenstellung der wichtigsten Daten und 
Ereignisse vorgenommen, die man als willkommene Ergänzung zu jeder Musikgeschichte 
beim Unterricht nicht wird missen wollen. Das Heft ist aber nicht nur kompilatorische Ar» 
beit, sondern eigene Forschung läßt sich überall erkennen; ein hoher Vorzug liegt auch 
darin, daß am Rande den Jahreszahlen die wichtigsten Ereignisse auf geistigem Gebiet, in 
Kultur» und Kunstgeschichte, die ja zu jeder Zeit auf die Musik eingewirkt, haben, bei» 
gefügt sind.« (Basier Nachrichten.) 


SAMMLUNG 

musikwissenschaftlicher Einzeldarstellungen 

Unter diesem Namen werden wertvolle musikwissenschaftliche Arbeiten, die sich mit 
einem interessanten Sperialprobfem der Musikgeschichte beschäftigen, zusammengefaßt. 
HEFT 1: 

RUDOLF SCHÄFKE, Eduard Hanslick 

und die Musikästhetik. 1922. IV, 74 Seiten 8°. Geheftet l.zo Mark. 

HEFT 2: 

CHRISTHARD MAHRENHOLZ, Samuel Scheidt. 

Sein Leben und sein Werk. 1924. VII, 144 Seiten 8°. Geheftet 5 Mark. 

HEFT 3: 

WALTER GROSSMANN, Die einleitenden Kapitel des Speculum 
Musicae von Johannes de Muris. Ein Beitrag zur Musikanschauung des Mittel» 
alters. »924. IV, 100 Seiten . 8°. Geheftet 3 Mark. 

HEFT 4: 

OTTO JOHANNES GOMBOSI, Jakob Obrecht. 

Eine stilkritische Studie. Mit einem Notenanhang, enthaltend 31 bisher unveröffentlidite 
Kompositionen aus der Zeit zwischen 1400—1510. 1925. VIII, 131 Seiten und VIII, 
87 Seiten 3 °. Geheftet 9 Mark. 

HEFT 6: 

HELMUTH OSTHOFF, Ddr Lautenist Santino Garsi da Parma. 

Ein Beitrag zur Geschichte der oberitalienischen Lautenmusik am Ausgang der Spät» 
renaissance. Mit einem Überblick über die'Musikverhältnisse Parmas im ld. Jahr» 
hundert und 39 bisher unveröffentlichten Kompositionen der Zeit. 

1926,188 Seiten 8®. Geheftet 7.50 Mark. 

Näheres über die einzelnen Werke siehe unter den Verfassernamen. 


77 



/ 

ALLGEMEINE MUSIKGESCHICHTE 

Breitkopf *cD Härtels 

Kleine Musiker-Biographien 


Johann Sebastian Bach 

Von La Mara 

Ludwig van Beethoven 

Von La Mara 

Hector Berlioz 

Von La Mara 

Johannes Brahms 

Von La Mara 

Anton Brüden er 

Von Max Morold 

Hans v. Bülow 

Von La Mara 

Ferruccio Busoni 

Von Hugo Leicfitentritt 

Friedrich Chopin 

Von La Mara 

Robert Franz 

Von La Mara 

Niels W. Gade 

Von W. Behrend 

Willibald v. Gludc 

Von La Mara 

Edvard Grieg 

Von La Mara 

Georg Friedrich Händel 

Von La Mara 

Joseph Haydn 

Von La Mara 

Adolf Henselt 

Von La Mara 

Emst Th. Amad. Hoffmann 

Von Erwin Kroll 


Orlando di Lasso 

Von Eugen Sdunitz 

Franz Liszt 

Von La Mara 

Otto Lohse 

Von Ernst Lert 

Gustav Albert Lortzing 

Von Richard Kruse 

Prinz Louis Ferdinand 
von Preußen 

Von Elisabeth Wintzer 

Gustav Mahler 

Von Curt Rudolf Mengelberg 

Felix Mendelssohn Bartholdy 

Von La Mara 

Wolfgang Amadeus Mozart 

Von La Mara 

Nicolo Paganini 

Von Edgar Istel 

Pierluigi da Palestrina 

Von Eugen Schmitz 

Hans Pfitzner 

Von Wilhelm Lütge 

Max Reger 

Von Hermann Poppen 

Anton Rubinstein 

Von La Mara 

Franz Schubert 

Von Lä Mara 1 

Robert Schumann 

Von La Mara 


78 



KLEINE MUSIKER-BIOGRAPHIEN - HANDBÜCHER DER MUSIKGESCHICHTE 


Heinrich Schütz 

Von Erich H. Müller 

Jean Sibelius 

Von Walter Nsemann 

Richard Strauß 

Von Max Steinitzer 

Peter Tschaikowsky 

Von Otto Keller 


Giuseppe Verdi 

Von Arthur Neißer 

Richard Wagner 

Von La Mara 

Carl Maria v. Weber 

Von La Mara 

Hugo Wolf 

Von Max Morold 


I n ebenso erschöpfender wie gedrängter Form bringt diese Sammlung 
Lebensbeschreibungen aller bedeutenden Tonkünstler der Vergangen¬ 
heit und Gegenwart. Die Bearbeiter sind durchweg angesehene Musik- 
Schriftsteller und ihre Namen bürgen dafür, daß jede der Biographien 
auf streng wissenschaftlicher Grundlage aufgebaut ist, auch wenn sie für 
die gebildete Laienwelt bestimmt sind. Jedes Bändchen enthält ein Bildnis 
und ein Verzeichnis der Werke des betreffenden Komponisten. 
Preis kartoniert je 1.20 Mark 

Näheres über die einzelnen Bändchen siehe unter den Komponisten. 


Handbücher der Musikgeschichte 

nach Gattungen. Herausgegeben von 

HERMANN KRETZSCHMAR 

D ie Sammelreihe der »Handbücher der Musikgeschichte« wurde aus 
der Erkenntnis heraus geschaffen, daß es für einen einzelnen Ge¬ 
lehrten unmöglich ist, eine in jeder Weise vollständige allgemeine Ge¬ 
schichte der Musik zu schreiben/ der Stoff ist gar zu umfangreich. So 
traten unter Hermann Kretzschmars Führung eine Anzahl unserer be¬ 
deutendsten Gelehrten .zusammen, um in gemeinsamer Arbeit, jeder auf 
seinem Spezialgebiet, einen allumfassenden- Überblick über die Geschichte 
der Musik zu liefern. 

BAND I: 

ARNOLD SCHERING, Geschichte, des Instrumentälkonzerts 

bis auf die Gegenwart. Zur Zeit vergriffen. 

BAND II: 

HUGO LEICHTENTRITT, Geschichte der Motette. 

Gebunden 10 Mark, geheftet 8 Mark. 

BAND III: 

ARNOLD SCHERING, Geschichte des Oratoriums. 

Gebunden 12 Mark, geheftet 10 Mark. 


79 



ALLGEMEINE MUSIKGESCHICHTE 


Handbücher der Musikgeschichte 

BAND IV: 

HERMANN KRETZSCHMAR, Geschichte des neuen deutschen 

Liedes. Erster Teil. Gebunden 7.50 Mark, geheftet 6 Mark. 

BAND V; 

EUGEN SCHMITZ, Geschichte der Kantate 

und des geistlichen Konzerts. Erster Teil: Geschichte der weltlichen Solo» 
kantate. Gebunden 8.50 Mark, geheftet 7 Mark. 

BAND VI: 

HERMANN KRETZSCHMAR, Geschichte der Oper. 

Gebunden 6.50 Mark, geheftet 5 Mark. 

BAND VII: 

HERMANN KRETZSCHMAR, Einführung in die Musik¬ 
geschichte. Geheftet 1.50 Mark. 

BAND VIII. 

JOHANNES WOLF, Handbuch der Notationskunde. 

Erster Teil: Tonschriften des Altertums und des Mittelalters, Choral» und 
Mensurainotation. Zweiter Teil: Xonschriften der Neuzeit, Tabulaturen, 
Partitur, Generalbaß und Reforinversuche. 

Je geb'ün'den 12 Mark, gebeitet 10 Mark. 

BAND IX: 

HUGO BOTSTIBER, Geischichte der Ouvertüre 

und freien Orchesterformen. Gebunden 8 Mark, geheftet 6 Mark. 

BAND X: 

GEORG SCHÜNEMANN, Geschichte- des Dirigierens. 

Gebunden 7.50 Mark,, geheftet 6 Mark. 

BAND XI: 

PETER WAGNER, Geschichte der Messe. 

Erster Teil. Gebunden 10 Mark, geheftet 8 Mark.. 

BAND XII: 

CURT SACHS, Handbuch der Musikinstrumentenkunde. 

Gebunden 8.50 Mark, geheftet 7 Mark. 

BAND XIII: 

ADOLF ABER, Handbuch der Musikliteratur, 

in systematisch-chronologischer Anordnung. Gebunden 10 M., geheftet 8 M, 
BAND XIV: 

KARL NEF, Geschichte der Symphonie und Suite 

für Orchester. Gebunden ö.jo Mark, geheftet 5 Mark. 




RIEMANN - P. WAGNER - WEINMANN 


HUGO RIEMANN 


Kleines Handbuch der Musikgeschichte 

mit Periodisierung nach Stilprinzipien und Formen 
4. und 5. durdigesehene Auflage. 1922. XI, 296 S. 8°. 
Gebunden 6 Mark, geheftet 4 Mark 


I n diesem Handbudi bietet Riemann einen knappen, aber alles Wesentliche 
erschöpfenden Überblick über die Entwicklung der Musik von den Ur» 
Zeiten an bis Reger und Strauß. Das Buch ist gearbeitet aus der ganz 
souveränen Beherrschung des Stoffes heraus und mit der Objektivität, die 
Hugo Riemann in einzigartigerWeise besaß. Biographisches tritt völlig in 
den Hintergrund, das Buch soll in erster Linie über das weite Gebiet der 
Entwicklung unserer Kunst allgemein orientieren und von dem Werden 
und Vergehen der für die einzelnen Epochen charakteristischen Ideen,. Stil» 
Prinzipien und Formen einen Begriff geben. Sehr dankenswert sind die 
ungemein instruktiven Tabellen, die der Darstellung einer jeden Epoche 
beigegeben sind, sowie die ausführlichen Hinweise auf Quellen, Denkmäler 
und Einzeldarstellungen. — Die vorliegende Ausgabe ist von Alfred Ein» 
stein durchgesehen und ergänzt worden. 


Peter Wagner 

Universität 

und Musikwissenschaft 

Rede, gehalten am 15. XI. 1920 
zur feierlichen Eröffnung 
des Studienjahres 
1921. 53 Seiten 8°, Geh. —.60 M. 

D ie erste Rektoratsrede eines Musik» 
historikers an deutschsprachigen Hoch» 
schulen. Aus reichster Quellen kenntnis 
entwickelt Wagner ein farbiges Bild vom. 
musikalischen Lehrbetrieb und Studenten» 
treiben an den europäischen Universitäten 
des Mittelalters und der Renaissance. Ferner 
wird die Wichtigkeit der Musikwissenschaft 
im Rahmen unserer allgemeinen Kultur» 
und Kunstgeschichte erörtert. 


Karl Wjinmann 

Das Konzil von Trient 

und die Kirchenmusik 
Eine historisch-kritische 
Untersuchung 

1919. X, 155 Seiten 8°. Geb. 4 M., 
geheftet 2.50 M. 

7 k uf Grund eingehender Quellenforschung 
./Aidetet Weinmann ein klares Bild von 
den kirdtenmusikalischen Zu» und Obel» 
ständen zur Zeit des Tridentinums, zeigt 
das Zustandekommen, die Wirkung und 
Bedeutung der kirchen musikalischen Pläne 
und Reformen des Konzils und widerlegt die 
bekannte Legende, die über die Entstehung 
der »Missa Papae MarceHi« immer wieder 
verbreitet wurde. 



ALLGEMEINE MUSIKGESCHICHTE 


L. SSABANEJEW 

Geschichte der russischen Musik 

Für deutsche Leser bearbeitet 
mit einem Vorwort und einem Nachwort versehen von 

OSKAR VON RIESEMANN 

Mit 12 Musikerporträts, 214 Seiten, Geheftet 7.50 Mark, in Gan2ieinen 10 Mark 

Die erste Darstellung der in den letzten Jahren zu so über»* 
raschend großer Bedeutung gelangten russischen Musik! 

S sabanejew ist ein Komponist, der im heutigen Rußland eine bedeutsame 
Rolfe spielt. Mit außerordentlichem Scharfsinn und überraschender Objek» 
tivität untersucht er die Grundlagen der russischen Musikkultur und zeichnet 
in klaren, sdiarfen Umrissen die Entwicfelungslinien der russischen Musi kgeschichte , 
er gliedert seine Darstellung in die Abschnitte: »Volksmusik«, »Kunstmusik« 
und »Kirchenmusik«, eine Einteilung, die bereits den eigenartigen Charakter 
der russischen Musik andeutet: Denn die russische Musik ist nicht organisch 
gewachsen, sondern hier trat neben die alte Volksmusik, die ihr selbständiges 
Leben weiterführte, die orientalische Kirchenmusik. Die europäische Kunst» 
musik wurde erst in den letzten Jahrhunderten der russischen Musikkultur auf* 
gepfropft. Sie stand in ständigem Kampf mit nationalen Strömungen, die erst 
in jüngster Zeit zu Selbständigkeit und Bedeutung gelangten. — Mit äußerster 
dialektischer Schärfe, mit einer »hin und wieder fast grausamen Offenherzigkeit« 
geht der Verfasser all diesen Problemen nach. Für lyrische Abschweifungen 
und stilistischen Zierat ist demnach in dieser Darstellung kein Raum, was 
natürlich nicht ausschließt, daß Ssabanejew als moderner Kopf sich nicht mit 
einer pragmatischen Darstellung begnügt, sondern das Wesen der russischen 
Musik vom soziologisch »psychologischen Standpunkt aus betrachtet, — Als 
geradezu meisterhaft müssen die kurzen monographischen Charakteristiken gelten, 
in denen Ssabanejew in wenigen Sätzen Erschöpfendes über die einzelnen Meister 
zu sagen weiß. 

Oskar v. Riesemann, der bedeutendste deutsche Kenner der russischen 
Musik hat das Werk überarbeitet, teilweise erweitert und bis auf die Gegen» 
wart — die russische Originalausgabe erschien im Jahre 1924 — fortgesetzt/ 
ferner hat Riesemann die wichtigsten lexikalischen Daten, deren Kenntnis bei 
Nichtrussen nicht vorausgesetzt werden durfte, eingefügt. 

Beigegeben sind 12 Bilder russischer Musiker, meist nach Porträts des be= 
rühmten russischen Malers Ilja Repin. 





| • * * 1 ^ dBd$r2r 

( 7 rt 

t 4 * * ' , \ . ,^^mÄ ; pfl«nÄ»«‘^ , ^5' 

h 'l^f^«6$w'>nf>*y«*f t ‘ t r i - 


X) cV«»tft.<e-wwf|t-'W &W» 

%mte$ctafffünS auffc&x 

toprfrijcvfr«t 

HfU -mW Srt^trwmpfi'Vwt'W 

-f) 

$ 4 Ä >nm«f- 9 . t w<*f 5 »*>«ffi» 

«r<xm#ijw 

~^k^-m4<--*•«&•«: fpm 


EIN LIEBESLIED HUGO VON MONFORTS 

MELODIE VON BURK MANGOLT 
Heidelberg, sod. Pal. germ. Nr. 329 fol. 21. Aus Joh. Wolf, Handbudi der Notationskunde 




NOTENSCHRIFT UND -DRUCK - LIEDERHANDSCHRIFTEN 


Johann Gottlob Immanuel Breitkopfs 

Nachricht von einer neuen Art Noten zu drucken 

SONNETT 

auf das von Ihrer Koenigl. Hoheit 

der Churprinzessin von Sachsen 

selbst verfertigte, in Musik gesetzte und abgesungene 

Pastorell 

II Trionfo della fedelta. 

Womit zugleich eine neue Art Noten zu drucken bekannt gemachet wird. 
Die Musik ist von Herrn Kammer-Secretair Graefen in Braunschweig. 

Leipzig 1755. In dreihundert numerierten Exemplaren neu aufgelegt 
191g. 10 Blatt, klein Querfolio. Gebunden 3 Mark 

Mit diesem Sonnett machte Breitkopf seine epochemachende Erfindung der 
neuen, noch heute gebräuchlichen Art Notgn zu setzen der Öffentlichkeit be¬ 
kannt, es ist ein Dokument von einzigartiger Bedeutung für die Geschichte des 
Notendruckes. 

In dem Vorbericht schreibt J. G. I., Breitkopf: 

NACHRICHT 

D ie Liebhaber der Tonkunst empfangen hiermit eine Probe einer neuerfundenen Art, 
Musikalien zu drucken, von welcher ich hoffe, daß sie weder ihnen, noch auch' denen 
Buchdruckern unangenehm seyn werde. Die bishero gebräuchliche Art ist einigermaßen 
aus der Gewohnheit gekommen, da sie weder die äußerliche Zierlichkeit hat, welche man 
heutiges Tages verlanget, noch auch hinreichend ist, alles, was die jetzige so vollkommen 
gewordene Tonkunst verfanget, auszudrücken. Die Buchdrucker selbst sind damit nicht 
sonderlich zufrieden, sowohl, weil ihnen ihre Weitläufigkeit beschwerlich fällt, als auch 
hauptsächlich, weil die Einrichtung nicht so regelmäßig ist, daß sie ohne viele Künsteley oder 
Flickerey, die von dem Setzer ailerzeiterst ausgedacht werden muß, könne gebraucht werden. 

Gegenwärtige neue Art unterscheidet sich in diesen, die Buchdruckerey angehenden 
Stücken, von jener sehr vorzüglich. Die Weitläufigkeit der alten ist von etlichen hundert 
Charakteren auf kaum die Hälfte zusammengezogen, mit welcher kleinern Anzahl gleich 
wohl alles, was nur in der heutigen Musik Vorkommen mag, darunter auch alle neuem 
französischen Claviermanieren begriffen sind, dargestellet werden kann / und ihre Einrichtung 
ist so einfach und gleichförmig, daß auch nicht das geringste von der alten Flickerey dabey 
nöthig ist, sondern vielmehr alle Figuren aus der ungekünsteltsten Zusammensetzung ent¬ 
stehen. Da auch von der alten Art drey bis viertehalb Zentner Schrift nöthig sind, einen 
Bogen setzen zu können: so wird man hierzu von dieser neuen kaum einen Zentner 
brauchen, und dennoch weit mehr, uncf mit größerer Bequemlichkeit, ausridhten, was mit 
jener viel großem Menge geschehen kann. 

Von dem Äußerlichen überlasset man den Kennern der Musik und der Buchdruckerey 
zu urtheilen, welchen sich und seine Erfindung aufs Beste empfiehlet. 

Leipzig, im Februar 1755 

Johann Gottlob Immanuel Breitkopf 





BREITKOPF-NACHRICHT - RIEMANN - BRONARSKI ' 


Studien zur Byzantinischen Musik 
Von HUGO RIEMANN 

Zweites Heft: 

Neue Beiträge zur Lösung der Probleme 
der Byzantinischen Notenschrift 

Eine Auseinandersetzung mit Mr. H. J. W. TlLLyARD 

1915. IV, 17 Seiten 8°. Geheftet —.30 Mark 

D er Edinburger Musikgelehrte hatte Riemanns 1. Studie über die By¬ 
zantinische Notenschrift <vgl. Seite 210 des Musikbuchs) in gewissen 
Punkten angegriffen und einige abweichende, auf eigene Studien gegründete 
Anschauungen vorgetragen/ Riemann verwertet in seiner Auseinander¬ 
setzung diese Ergebnisse, es gelingt ihm, Schwierigkeiten der byzantinischen 
Notenschrift, die bisher noch ungelöst waren, aufzuhellen. 


Die Lieder der heiligen Hildegard 

Ein Beitrag zur Geschichte der geistlichen Musik des Mittelalters 

von LUDWIG BRONARSKI 

Mit Tabellen und Notenbeispielen im Text 
1922. 109 Seiten Text und 6 Seiten Notenanhang 8°. Geheftet 2 Mark 

D ie heilige Hildegard gehört zu den wenigen künstlerisch produktiven 
Frauen des Mittelalters,- nicht nur in der Literaturgeschichte nimmt sie 
eine bedeutsame Stelle ein: weit großartiger noch sind ihre komposito¬ 
rischen Leistungen. Sie schrieb nicht nur Lieder, sondern eine »Moralität«, 
ein Singspiel,»Ordo virtutum«, das 70 »musikalische Nummern« enthält, 
eines der frühesten dieser Gattung und das bedeutungsvollste, das aus 
dieser Zeit <Mitte des 12. Jahrhunderts) bekannt ist. Besonders bedeutungs¬ 
voll ist einmal die Tatsache, daß die einzelnen musikalischen Teile des 
»Ordo virtutum« durch strenge thematische Arbeit engstens verbunden 
sind, ferner die dramatisch außerordentlich geschickte Gegenüberstellung 
von Chor und Soli. — Die Schrift erschien-als Heft 9 der Veröffentlichungen 
der Gregorianischen Akademie zu Freiburg (Schweiz). 


87 



LIEDERHANDSCHRIFTEN - KIRCHENMUSIK 


Das Locheimer Liederbuch 

nebst der Ars Organisandi von Conrad Paumann 

als Dokumente des deutschen Liedes sowie des frühesten ge¬ 
regelten Kontrapunktes und der ältesten Instrumentalmusik 

Aus den Urschriften kritisch bearbeitet von FRIEDR. WILH. ARNOLD 

Mit l Abb. u. 7 Faksimiles. Neudruck, 1926, IV, 234 S. in Ganzleinen 8 M., geh. 6 M. 

D as »Locheimer Liederbuch«, das man als das bedeutsamste Zeugnis für den Zustand 
der Musik um die Zeit von etwa 1390 — 1450 halten muß, ist eine Handschrift aus der 
Mitte des 15. Jahrhunderts als deren Schreiber sich »Wolf lein von Lodiame« (Lodieim) nennt. 
Die Handschrift, die wenn vielleicht auch 

jetzt zu den berühm- Ufo nicht direkt um Volks¬ 

testen Schätzen der JMLjSWvJ aa««fIuiSiATLim/tw. C <& l'^der, so doch volles- 
Fürstl. StoIIbergsehen — Ti laßt] i n c- iiaalu. i; e< j m äßjg e Lieder im 
Bibliothek in Werni» Jk ■ ' N t hr ' frühen Meistersinger« 

gerodegehört, enthält Stil. — Diese Lieder« 

45 Lieder, und zwar 3 — - ft» fB qc —1 4 —lli handschrift ist in 

weltlidiedeutscheLie- _ 3 __ mehrfacher Beziehung 

der aus derWende des t . \ I von gar nicht zu über- 

14. Jahrhunderts, die -Jr i>p di t~r TTtU i h'llt i »TÜl ilt L /l schätzendem Wert.— 
jenem obengenannten F '* 4 - U * 1 ry * ' - CT ]. Einmal sind uns in ihr 

Wolflein wohl beim - | -4- eine Reihe der aller» 

Hören besonders ge- _' f JE . »j. 1 1 1, <*„ J schönsten Volkslieder 

fallen haben und die er s .ri Mtofh | 4 Jl t lillvlUnflufi -v»~ erhalten, die wir über¬ 
sieh, im Wunsche, sie ■? n V* haupt besitzen/ er» 

zu besitzen, aufge-, g J ' * * -*■ — I — - - wähnt seien etwa die 

schrieben hat oder von 3—pss-— a ] i u - L Lieder: »Ich fahr da« 

FreundeninseinBüch- _ ' , Mc . 1 j 1 [ W j n TL t_ hin,wannesmußsein«, 

lein hat einschreiben .p r l * l *f U*^l** * * » »AU mein Gedanken, 

lassen. Dreilateinische • *: J ~_ die ich hab, die sind 

Fronleichnamsgesänge - - ■ bei dir« oder »Der 

sind erst in späterer 7 3 -—--j,_ : Wald hat sich entlau- 

Zeit eingetragen wor- ‘jQt ( $ c bet«/und dann mußte 

den. — Die Verfasser 1———— die Musikwissenschaft 

der Lieder sind in allen an Hand diesesCodex 

Fällen unbekannt. Eine Seite aus dem »fundamentum organisandi« erkennen,daßdieBIüte 
Doch handelt es sich, des deutschen Volks¬ 

liedes nicht in das 16. bis 17. Jahrhundert fallt, sondern um mindestens 150 Jahre früher 
anzusetzen ist/ denn gegenüber der edlen Schönheit der im vorliegenden Liederbuch über¬ 
lieferten Weisen müssen die Lieder jener späteren Zeit weit zurückstehen. Bedeutsam ist, 
daß es sich im Locheimer Liederbuch um weltliche, deutsche Lieder handelt, während sonst 
aus jener Zeit fast nur lateinische, kirchliche Gesänge enthalten sind,- denn, die römische 
Kirche war damals auf das eifrigste bestrebt, alle deutsche, »weltliche« Musik zu unter¬ 
drücken; und da damals fast nur Geistliche lesen oder schreiben konnten, ist in den alten 
Handschriften von weltlicher Musik fast nichts erhalten. Endlich sei noch hervorgehoben, 
daß im Locheimer Liederbuch die ältesten deutschen Denkmäler des damals aufblühenden 
mehrstimmigen (polyphonen) Gesanges überliefert sind, die überhaupt existieren. — Zu- 
sammengebunden mit dem »Locheimer Liederbuch« ist das »fundamenturp organisandi« 
des blinden Nürnberger Organisten Conrad Paumann aus dem Jahre 1452. Dieses »Funda- 
mentum« ist eine Zusammenstellung von 32, zum größten Teil zweistimmigen Orgelsätzen, 
die die erste geregelte mehrstimmige Instrumentalmusik darstellen, die überhaupt über¬ 
liefert ist; audi diese Handschrift erweist sich also als ein Dokument von einzigartigem 
Wert. — Die Publikation enthält außer einer genauen Wiedergabe aller Melodien und 
Texte auch eine Reihe von Faksimiles, die ein getreues Bild vom' Charakter der Hand¬ 
schriften und vom Notenbild vermitteln. 




LOCHEIMER LIEDERBUCH - P. WAGNER 


PETER WAGNER 

GESCHICHTE DER MESSE 

I. Teil: Bis 1600 

1913. VIII, 548 Seiten 8°. Geheftet 8 Mark, gebunden 10 Mark 

» ... Eine gewaltige Summe von vergleichender, kritisch» 
sortierender Forscherarbeit bildet die Grundlage dieses Werkes, 
das dadurch noch an besonderem Wert gewinnt, daß es mit einer 
großen Klarheit des Ausdruckes geschrieben ist. Im Vergleich 
zu Büchern so mancher bedeutender Musikhistoriker, deren Lek» 
türe einem mühevollen Studium gleichkommt, zeigt Wagner 
durch seinen Stil, daß man auch streng wissenschaftliche Mate» 
rien so darstellen kann, daß ein größerer Kreis von Lesern 
daraus Nutzen zu ziehen imstande ist. Diese Darstellungs» 
weise hat allerdings die innigste Vertrautheit mit dem Stoffe 
zur notwendigen Voraussetzung. Und diese Vertrautheit, 
dieses vollständige geistige Verarbeiten der Materie tritt uns 
bei Wagner aus jeder Seite entgegen. Wo er ein Forschungs» 
ergebnis formuliert, haben wir das Gefühl, auf einer festen Basis 
zu stehen, von der aus weiter geschlossen werden kann. Lassen 
jedoch die bisher gewonnenen Erkenntnisse die Fassung einer 
allgemein gültigen Formel nicht zu, so unterläßt es der Autor, 
mit nicht genügend fundierten Hypothesen zu operieren. Und 
das ist die wahrhaft ehrliche, wirklich Nützen bringende Art 
von Gelehrtenarbeit. ..« <Musica divina.> 

AUS DEM INHALT: 

Das Wort Missa, seine ursprüngliche Bedeutung / Die Vorläufer der Missa / 
Allgemeines über die Missa des 15. und ld. Jahrhunderts / Die Missa bis auf 
Josquin / Die niederländische Missa in der 1, Hälfte des 16. Jahrhunderts. / 
Die niederländische Missa in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts / Die franzö» 
sische Missa im 1 6. Jahrhundert / Die deutschen Messekomponisten / Die 
Messen des Orlandus Lassus / Die Missa bei den Italienern und Spaniern / 
Die Messen des Palestrina / Notenanhang; Eine Messe 
des Morales und des Viadana 




KIRCHENMUSIK 


FRIEDRICH BLUME 

Das monodische Prinzip 

in der protestantischen Kirchenmusik 

Mit einem Notenanhang 

IV, 204 Seiten 8°. Gebunden 7.50 Mark, geheftet 6 Mark 

D er Verfasser hat sidi die Aufgabe gestellt, die Grundzüge aufzudedten, durdi die sich die protestan¬ 
tische Kirchenmusik in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts von derjenigen des 16. unterscheidet. So 
untersucht er einmal die stiikritischen Merkmale jener Epochen, sucht aber auch eine Antwort auf die 
Frage, welche geistigen Kräfte hinter den Stilwandlungen stehen, möchte also in die Art des Schaffens 
selbst Vordringen und versuchen, aus dem Stil und der Erscheinungsform der Werke herauszulesen, welche 
Aufgaben der Komponist geschaut hat, wie er sich zu ihnen gestellt und in welchem Sinne er die Lösung 
angestrebt hat. Dabei läßt sich Blume von der Erkenntnis leiten, daß Geist und Wesen der Musik einer 
Zelt nur aus den Werken selbst heraus interpretiert werden können. 


Der 26, deutsche evangelische 

Kirchengesang¬ 

vereinstag 

zum Gedächtnis d, Reformation, 
in Eisleben am 2.-8. Mai 1917 
1917, 36 S, 8°, Kartoniert —'.30M, 

Die Denkschrift enthält außer dem Beridit 
über die Tagung den Vortrag 
von Prof. D, Dr. Kawerau über 
»Das Kirchenlied als Vermächtnis 
der Reformation an die Gemeinden 
der Gegenwart« 


1917 u, der deutsche 
evangelische 
. Kirchengesang 

Zur Vorbereitung auf das 
Reformationsjubiläum 
in liturgischer und 
kirchenmusikalischer Hinsicht 
Herausgegeben von dem Evange- 
lisdien Kirdiengesangverein 
für Deutschland 

1916, 19 S, 8°, Kartoniert—.10M. 
Mit Referaten von D. Smend, D. Nelle, 
Prof. A. Mendelssohn, Dr. Flöring u, a. 


JULIUS SMEND 

Wechselgesang im evang. Gottesdienste 

Vortrag beim-16. deutschen evangelischen Kirchengesangvereinstage 
zu Cassel am 30. Juni und 1. Juli 1901, nebst Diskussion 
39 Seiten 8°. Kartoniert —.30 Mark 

D er Vortrag ist vor allem deswegen bedeutungsvoll, weil er aus der Praxis erwachsene 
und für die musikalische Praxis berechnete Erörterungen über eine Wiederbelebung 
kunstvollen Gesanges im evangelischen Gottesdienst enthält. 



BLUME - SMEND - SCHMIDT - BALTHASAR 


Kirchenmusikalische Veranstaltungen 

50 Programme 

zu Abendandachten, Abendmusiken und Volkskircbenkonzerten 

Gesammelt, mit einer Einleitung, Anmerkungen, sowie einem 
Überblick über die einschlägige Literatur versehen. Zugleich ein 

Nachschlagebuch bei der Veranstaltung geistlicher Konzerte 

Von KARL SCHMIDT 

1917. VIII, 138 Seiten 8°. Geheftet 2.50 Mark 

»... Anregen, klären, beraten und helfen möchte dieses Buch in allen Fragen 
musikalischer Veranstaltungen im Gotteshause zur Erbauung der Gemeinde. Den 
Kern bilden 50 erprobte Vortragsfolgen verschiedener Veranstalter aus allen 
Teilen Deutschlands, nach den verschiedensten Gesichtspunkten zusammen¬ 
gestellt. Mit Recht, denn wenn irgendwo, so ist hier das Beispiel der anregendste 
Lehrmeister. Daß es recht verstanden werde, dafür sorgt eine bündige Einleitung. 
Seinen besonderen praktischen Wert erhält das Buch aber durch eine mit großem 
Fleiße durchgeführte Kleinarbeit. Es gibt nämlich von jeder aufgeführten Kompo¬ 
sition den Verlag ... an und ordnet und ergänzt diese unter den Programmen 
ein wenig bunt durcheinandergeratenen Hinweise schließlich zu einer reichhaltigen, 
nach Gattungen gruppierten Übersicht über die kirchenmusikalische Literatur. 
Eine mühevolle, selbstlose Arbeit/ aber gerade sie macht das Buch zu einem 
außerordentlich nützlichen Nachschlagewerk . .<Die Harmonie.) 

KARL BALTHASAR 

Kirchenmusik 

und neuere evangelische Liturgik 

Sonderdruck aus dem Bericht über den Musiki 
wissenschaftlichen Kongreß zu Leipzig vom 4.-8. Juni 1925 
6 Seiten. Geheftet —.50 Mark 

B althasar erörtert die Notwendigkeit, den evangelischen Gottesdienst musi¬ 
kalisch reicher mit Musik auszustatten, als es zur Zeit der Fall ist,- mit 
Recht sieht er hier eine Lebensfrage der evangelischen Kirche. Er weist auf 
den herrlichen Schatz alter und neuer Kirchenmusik hin, der uns zur Ver¬ 
fügung steht, zeigt vor allem auch die Wege, die zu dem großen Ziel einer 
musikalischen Bereicherung des Gottesdienstes führen können. 








KIRCHENMUSIK - EIN- UND MEHRSTIMMIGER GESANG 


^ FRIEDRICH NOACK 

Christoph Graupners Kirchenmusiken 

Ein Beitrag zur Geschichte der Musik 
am landgräflichen Hofe zu Darmstadt 

1916. II, 161 Seiten 8°. Gebunden 3.50 Mark, geheftet 2 Mark 

».. . Der Verfasser würdigt erstmalig das kirchenmusikalische Lebens» 
werk eines der »Vielschreiber« unter den Zeitgenossen Badis. Nachdem 
bisher über Graupner fast nur biographische Arbeiten veröffentlicht wurden, 
versucht das Buch die künstlerische Persönlichkeit des von seinen Zeit¬ 
genossen hochgeschätzten Komponisten aus seinen Vokalwerkeri zu ent¬ 
wickeln. Die Reihenfolge der mehr als 1400 ausnahmslos datierten Kantaten 
erstreckt sich über fast ein halbes Jahrhundert und stellt einen interessanten 
Übergang dar von den Formen des 17. Jahrhunderts bis zur nachbachischen 
Zeit. Ständige Seitenblicke, besonders auf das Schaffen Bachs und Tele- 
manns, vergleichen das neue Material mit bekanntem,- zahlreiche Noten¬ 
beispiele dienen dem Text zur Erläuterung. Von besonderem Interesse 
ist auch das genaue Eingehen des Verfassers auf die Aufführungspraxis 
am Darmstädter Hofe. . .« <Literarisch»Musikaiische Rundschau.) 

Katholisches 
Gesangbuch 

für das deutsche Heer 

Mit einem Anhang: 

Gemeinsame Lieder 
für alle christlichen Bekenntnisse 

<Mit kirchlicher Druckgenehmigung) 

1915. 48 Seiten 16 0 . Geh. — .10 M. 

T 7 orstehende Heeresgesangbücher wurden bei Kriegsbeginn für die Feld- 
V gottesdiepste unserer Soldaten zusammengestellt. Das evangelische 
umfaßt 53 Lieder sowie 27 weitere Lieder im Anhang, das katholische im 
ganzen 50 Lieder, von denen 12 dem Anhang »Gemeinsame Lieder für 
alle christlichen Bekenntnisse« angehören. Die Büchlein enthalten Melodien 
und Texte der Lieder. 


bvangelisches 

Heeres- 

Gesangbuch 

Mit einem Anhang: 
Gemeinsame Lieder 
für alle christlichen Bekenntnisse 
1915. 80 Seiten 16 °, Geh. — .10 M, 


92 





NOACK - RIEMANN - MATZKE - FRIEDLANDER 


HUGO RIEMANN 

Folkloristische Tonalitätsstudien 

rau 

Pentatonik und Tetradhordale Melodik im schottischen, irischen, 
walisischen, skandinavischen und spanischen Volksliede 
und im gregorianischen Gesänge 
1916. VIII, 112 Seiten 8°. Geheftet 2 Mark 

TTiemann geht von dem Bestreben aus, die eigentlich »nationalen« Elemente in der Musil? 
J\aller Völker zu ergründen. So müssen seine Untersuchungen notwendigerweise auf 
die ältesten Musiküberlieferungen der Völker zurüdcgreifen/ ferner liegt der vorliegenden 
Arbeit die Erkenntnis zugrunde, daß die Abhängigkeit unseres Ohres von den an dasselbe 
herantretenden Reizen keine absolute ist, .sondern daß Musikhören ein aktives, mit¬ 
schaffendes Vermögen des Gehörs voraussetzt. Es kommt dem Verfasser darauf an, die 
Grundvorstellungen, von der die Musik aller Völker ausgeht, festzulegen. 


Der Soldatengesang im belgischen Heere 

Geschichte eines belgischen Soldatenliederbudies 

nach den Akten des belgischen Generalstabes bearbeitet 

von HERMANN MATZKE 

1918. 80 Seiten 8®. Kartoniert 1.50 Mark 

Teder Soldat weiß, von welcher Bedeutung für die Stimmung der Truppe die Mifitärmusik 
I ist, und wie sehr man — freiwilligen — Gesang der Soldaten als ein Barometer ansehen 
/ kann, an dem der Geist der Truppe abzulesen ist In Belgien hat die Regierung immer 
wieder versucht, im Heere die Pflege eines Anhänglichkeit an das Vaterland und stolzes 
Nationalgefühl bekundenden Soldatengesanges ins Leben zu rufen. Allerdings ohne jeden 
Erfolg. In der belgischen Miliz vor dem Kriege ist eine wahre Freude am Soldatenleben 
und damit auch die Sangesfreudigkeit nie lebendig gewesen. Matzke weist im einzelnen den 
Verlauf der Reformationsbestrebungen, insbesondere den der Liederbuch-Kommission vom 
Jahre 1897 nach, die Arbeit ist auf die von uns während des Krieges beschlagnahmten 
Akten des Generalstabes aufgebaut/ sie bringt u. a. sämtlich amtliche Verfügungen über 
den Soldatengesang im belgischen Heere im Wortlaut. 

MAX FRIEDLÄNDER 

— Das Lied vom Kanapee 

Sonderabdruck aus der Vierteljahrssdmft f. Musikwissenschaft 1894, Heft 2 
15 Seiten. JlVpeheftet —.30 Mark 

p riedländer geht den einzelnen Fassungen dieses in weitesten Kreisen bekannten und viel 
•[ gesungenen Liedes nach, geht aber auch auf die Bedeutung ein, die das »Kanapee« in der 
I spießbürgerlichen Welt des Kleinbürgers im 18. Jahrhundert behauptete. Der Berliner 
/ Gelehrte zeigt hier einmal an einem Musterbeispiel, wie ein volkstümlich gewordenes Lied 
umgestaltet, zurechtgesungen, nach jeweiligen Bedürfnissen zugestutzt werden kann und, 
trotzdem es in kein Liederbuch aufgenommen wurde, weiterlebt. 





GESANG - SINGSPIEL - OPER - MUSIKDRAMA 


FRANZ MAyERHOFP 

Der Chordirigent 

Mit vielen Notenheispielen und mehreren Choraufstellungen 
1922. IV, 39 Seiten 8°. Kartoniert—.60 Mark 

D as mit außerordentlichem Beifall aufgenommene Büchlein behandelt in konzentriertester 
Form die allgemeine musikalische Durchbildung eines Chores — vor allem die Ton» 
gebung —, ferner die Behandlung der Sprachlaute sowie eine Reihe besonderer rhyth» 
mischer und gesanglicher Schwierigkeiten, die Art des Einstudierens und die verschiedenen 
Formen der Chorkörper, Kürzer berührt werden die Aufstellungsmöglichkeiten, die Technik 
des Dirigierens, die verschiedenen Gebiete der Literatur. Besonders eindringlich ist der 
Hinweis auf die über das Technisch-Handwerksmäßige hinausgehenden Erfordernisse, die 
an einen Chordirigenten gestellt werden müssen und auf die meist viel zu wenig erkannte 
kulturelle Bedeutung seiner 'Wirksamkeit. 

»... Das Büchlein erfüllt den Zweck, den es erreichen soll, in vorbildlicher Weise. Ein 
Mann der Praxis spricht hier ganz schlicht und klar von den Forderungen, die an den an» 
gehenden Chordirigenten gestellt werden: er umgrenzt seine chorpädagogische Aufgabe, 
führt ihn an die Quellen tieferer Belehrung, zeigt ihm die Gefahren und Vorteile, gibt ihm 
Anregungen und Winke/ über dem Handwerklichen steht immer das Geistige und Künstle» 
rische. Der Novize wird nicht nur belehrt, sondern auch ermutigt, und auch der erfahrene 
»Kollege« wird vieles formuliert finden, was ihm in solcher Deutlichkeit noch nicht he» 
wußt war...« {Zeitschrift für Musikwissenschaft.) 

KATHI MEyER 

Der chorische Gesang der Frauen 

mit besond. Bezugnahme seiner Betätigung auf geistlichem Gebiete 

I. Teil: Bis zur Zeit um 1800 

Mit einem Bilde, 1917. VI, 160 S. u. 38 S, Notenanhang 8°. Geh. 2.50 M. 

Tm ersten Kapitel wird kurz zusammengestellt, was wir über den Gesang der Frauen im 
lAItertum wissen. Etwas reichlicher'fließen die Quellen zu dem zweiten Kapitel: die 
Musik in den Frauenklöstern. Interessant ist die wechselnde Stellungnahme der Kirche 
und der einzelnen Orden zum Frauengesang upd der Beteiligung der Nonnen am Gottes» 
dienst. — Seit dem Aufkommen der Monodie <um*i6oo> bieten sich den Frauen weit mehr 
Möglichkeiten zu musikalischer Betätigung. Vor allem geht die Verfasserin auf die4Mädchen- 
Konservatorien in Venedig ein, deren Leistungen auf außerordentlich hoher Stufe standen. 
Auch in Wien in und Frankreich <St. Cyr) findet sich ähnliches. In dem letzten Kapitel 
kommt die Teilnahme der Frauen an der weltlichen Musik, also vor allen an den Fürsten» 
höfen des 18. Jahrhunderts, zur Darstellung. Im Anhang werden 6 verschiedene Motetten 
des 16, und 17. Jahrhunderts mitgeteilt. 


94 




MAyERHOFF - K. MEyER - KRETZSCHMAR 


[ERMANN KRETZSCHMAR 

Geschichte der Oper 

1919. VI, 286 Seiten 8°. Geheftet 5 Mark, gebunden 6.50 Mark 

K retzschmars Werk schafft endlich für die Geschichte der 
Oper die -wissenschaftliche Grundlage, die bisher in 
Fachkreisen immer noch schmerzlich vermißt wurde. — Der 
jüngst verstorbene Berliner Ordinarius für Musikwissenschaft 
galt als der gründlichste Kenner der Operngeschichte,- in 
diesem seinem letzten Werk gibt er in knappster Form die 
Ergebnisse jahrzehntelanger Quellenstudien. Der wissen¬ 
schaftliche, historische Charakter des Buches bringt es mit sich, 
daß das Schwergewicht der Darstellung auf die Frühzeit der 
Oper, also das 17. und 18. Jahrhundert gelegt wird. Die 
Anfänge der Oper sind eingehend untersucht worden, die 
Bedeutung Monteverdis wird zum erstenmal voll Erkannt,- 
die einzelnen Strömungen in der Entwicklungsgeschichte der 
Oper werden herausgeschält und' mit der durchsichtigen Klar¬ 
heit dargestellt, die Kretzschmars Werke besonders aus» 
zeichnet. Aus Kretzschmars gründlicher Kenntnis der in 
schwer zugänglichen Archiven zerstreuten handschriftlichen 
Partituren konnten viele Perioden der Operngeschichte, die 
bisher im Dunkeln lagen, in ein helleres Licht gesetzt werden,. 
Zahlreiche Notenbeispiele illustrieren die theoretischen Aus» 
führungen. Kretzschmars Werk ist jedoch nicht ausschließlich 
für den Wissenschaftler bestimmt,- ein jeder, der ein ernstes 
Interesse an der Opernkunst hat, sollte sich mit ihm befassen. 
Kretzschmar selbst betont diesen Zweck seines Buches in 
der Einleitung mit folgenden Worten: »Man muß die Ge» 
schichte der Oper kennen, um mitten im Wirrwar der aus» 
einander gehenden Richtungen sich zurecht zu finden, um 
Wert oder Unwert neuer Versuche und Entwicklungen ... 
sicher beurteilen zu können. Geschichte der Oper ist die un» 
erläßlidie Vorbedingung zu einer Ästhetik der Oper, sie ist 
konkrete Ästhetik. Das ist die vornehmste Ver» 
anlassung, sich mit ihr bekannt 
zu machen.« 


95 




SINGSPIEL - OPER - MUSIKDRAMA 


HERMANN ABERT 

Grundprobleme der Operngeschichte 

1926. 40 Seiten. Kartoniert 2 Mark 

7V bert weist in dieser außerordentlich gedankenreichen Sduift die Unzuläng» 
Vlidikeit der alten, an Äußerlichkeiten hängenden Periodisierung der Opern» 
geschickte nach und schlägt eine neue, auf stilistischen und geistesgeschichtlichen 
Prinzipien beruhende Gliederung vor/ gleichzeitig gibt er einen Abriß der 
Operngeschichte nach diesen neuen Gesichtspunkten. Besonders interessant ist 
seine Auseinandersetzung mit Richard Wagner und der immer noch in seinem 
Bann stehenden Opernästhetik. Abert fordert völlige Objektivität, ohne die 
man den musikdramatischen Bemühungen anderer Epochen nicht mit der nötigen 
Voraussetzungslosigkeit gegenübertreten und nie zu einem wahren Verständnis 
kommen kann. — Die Schrift stellt einen Sonderabdrudt aus dem »Bericht 
über den Musikwissenschaftlichen Kongreß in Basel, 1924« dar. 


Alphabetisches Verzeichnis 

der Stüdke inVersen aus den dramatischen Werken von 

Zeno, Metastasio und Goldini 

Von ALFRED WOTQUBNNE 

1905. VIII, 77 Seiten 8°. Gebunden 4 Mark 

N eben einer kleinen Anzahl vollständiger Partituren besitzen die meisten 
größeren Musikbibliotheken unzählige Fragmente <Arien, Duette 
usw.) italienischer Opern aus der Zeit von 1630 bis 1830. Will man sich 
mit einem Meister besonders beschäftigen, so ist man auf die mehr oder 
minder zahlreichen Fragmente seiner Werke angewiesen. Den Namen 
des Textdichters zu wissen ist in solchen Fällen oft von Wert, gibt dessen 
Kenntnis doch oft die Möglichkeit zu Folgerungen verschiedenster Art. 
Wotquennes Verzeichnis wird in vielen zweifelhaften Fällen Auskunft 
geben, denn Zeno, Metastasio und Goldini, deren Texte hier zusammen» 
gestellt sind, sind die bei weitem beliebtesten und am häufigsten in An» 
Spruch genommenen italienischen Textdichter. Ein Verzeichnis der drama» 
tischen Dichtungen der drei Meister ist beigegeben. 


96 




KRETZSCHMAR - ABERT 



HERMANN ABERT 


97 









SINGSPIEL - OPER - MUSIKDRAMA 


THEO MODES 

Zum Kunst« und Idealtheater! 

Eine Darlegung seiner wichtigsten äußeren 
und inneren Bedingungen in Wort und Bild 
1917. XII, 86 Seiten 8°. Mit 43 Abbildungen und Bildnissen 
Kartoniert 1.20 Mark 

Dr. Karl Hans Strobl sagt Im Geleitwort zu dem Buche: »Weniger eine Neuorien¬ 
tierung in Bühnenfragen als eine Übersicht über den gegenwärtigen Stand der thea¬ 
tralischen Dinge ist diese Schrift mit ihren festen klaren Linien und klugen Augen. 
Es wird nichts Neues gepredigt, keine allein seligmadiende Erfindung fanatisch ver¬ 
fochten/ es wird nur Vorhandenes zusammengefaßt, recht beleuchtet und praktisch 
erwogen. Wie steht es mit unserer Bühne? Was wollen wir und was dürfen wir 
von ihr verlangen? Welche Kräfte sind an der Arbeit? Wohin treibt die Ent¬ 
wicklung? — Der Verfasser betritt den Plan ohne Belastung durch Voreingenommen¬ 
heiten, er ist nicht auf irgendein Dogma eingeschworen, hat keinerlei Verpflichtungen 
nach links oder rechts; ,vome oder hinten. Ein Schauspieler, der seine Kunst liebt 
und genau kennt, auch ihre Wurzln im Handwerklichen undjjeschäfflichen, NB. 
ein gebildeter Schauspieler, lang gfcnug auf deutschen Öüluieh‘tätig, wo moderner 
Geist Wurzeln gefaßt hat, um mit dem neuen Willen der .dramatischen Kunst ver¬ 
traut zu sein, jung genug, um an alle schönen Dinge: vor allem an das Publikum 
zu glauben! ---* Dieser JGläuJje äst erfreulich und erfrischend. 'Mehr Männer solcher 
Art und wir sind wieder einiges vorangebracht.« — Eine Schrift für alle, die dem 
Theater nahestehen, wie für jeden Gebildeten überhaupt, der an der Entwicklung 
des deutschen Theaters, als an einer der wichtigsten Bildungsstätten Anteil nimmt. 

W A. Mozart / Cosi fan tutte 

In der Übersetzung von HERMANN LEVI 

Für die Bühne eingerichtet von 

LEOPOLD SACHSE 

Mit 2 Bildbeilagen. 1917. 26 Seiten 16 0 . Kartoniert —.60 Mark 

D ieses Regiebuch des bekannten Hamburger Intendanten stellt eine Ergänzung 
zu Hermann Levis Bearbeitung der Oper dar. Sachse schreibt im Vorwort: 
»Mich leitete das Bestreben, das Mozartsche Meisterwerk möglichst allen Bühnen 
zugänglich zu machen, deshalb vereinfachte ich die Szenenfolge derart, daß ein ein¬ 
ziger Schauplatz gewählt werden konnte, und verkürzte durch Streichungen die Spiel¬ 
dauer der sehr langen Oper... Bei liebevoller Vorbereitung wird das Werk, dessen 
Textbuch von jeher verlästert worden ist, sich als ein entzückend musikalisches Lust¬ 
spiel erweisen, das nicht nur bei besonderen Gelegenheiten als verstaubte Rarität 
hervorzuholen ist, sondern im Spielplan der deutschen Bühnen dieselbe Beachtung 
verdient wie Figaros Hochzeit und die Zauberflöte.« 





MODES - SACHSE - WEINGARTNER - DETTE 



Goethes 

Faust 

Bühneneinriditung und 
Musik von 

Felix Weingartner 


1915. Teil I, 112 Seiten 8° 

Geheftet —.30 Mark 
Teil II, 104 Seiten 8° 

Geheftet ^-.30 Mark 
Teil I/II, 21Ö Seiten 
Zusammengeheftet —.50 M. 

T V J eingartner hat nach langem 
W Ringen Goethes größtes 
W erkineiner Bühnenbearbeitung 
•herausgegeben, die, vor allem in 
Verbindung mit der von ihm ge¬ 
schaffenen Musik, wirklich geeig¬ 
net erscheint, das Riesenwerk, um 
um das sich schon so mancher Re¬ 
gisseur bemüht hat, den Bühnen endgültig zu gewinnen. Auf einer Reihe von Bühnen hat 
sich die Lebenskraft der Weingartnersdien Bearbeitung bereits erwiesen. Weingartner 
geht von dem Standpunkt aus, daß Goethes Dichtung, soweit irgend möglich, unangetastet 
bleiben muß/ so hat er nur unwesentliche Stellen gestrichen, andererseits durch Umstellung 
einiger Szenen einen größeren Fluß der Handlung und eine Einschränkung der häufigen 
Dekorationsänderungen erreicht. Die vorliegnde Ausgabe bringt den Goetheschen Text in 
der Weingartnersdien Bearbeitung, zugleich aber eingehende Regiebemerkungen. 


ARTHUR DETTE 

Einführung in die Bühnenbearb. u. Musik 
zu Goethes Faust von Felix Weingartner 

1918, 37 Seiten 8°. Geheftet —,50 Mark 

W eingartners Faustmusik wird in dieser Schrift einer eingehenden Besprechung unter¬ 
zogen. In klarer Einsicht und Selbstbeschränkung hat Weingartner seiner Musik eine 
absolut dienende Rolle zugewiesen. Er begnügt sich damit, außer an den Stellen, in denen 
Musik direkt gefordert wird, sie nur zur Untermalung alles Mystischen, Visionären, meist 
in melodramatischer Form, hinzuzuziehen. Infolgedessen mußte der Musik im zweitenTeil 
der Dichtung ein viel breiterer Raum eingeräumt werden, als es im erstenTeil nötig war. Die 
vornehme Haltung der Musik verdient besonders hervorgehoben zu werden. Man durfte mit 
Recht von ihr sagen, daß es keine Musik zu Goethes Faust, sondern aus Goethes Faust sei. 






STIL UND FORMEN IN DER MUSIK 


PETER WAGNER 
Einführung 

in die gregorianischen Melodien 

Ein Handbuch der Choralwissen sdiaft 
Dritter Teil: 

Gregorianische Formenlehre 

Eine choralisdie Stilkunde 

1921. XI, 540 Seiten 8°. Geheftet 8 Mark, gebunden 9.50 Mark 

E s dürfte kaum ein Werk in unserer Literatur geben, das unsere 
Kenntnis von der Musik des Mittelalters derartig erweitert und 
berichtigt hätte wie Peter Wagners »Einführung in die gregorianischen 
Melodien«. Insbesondere dieser dritte, abschließende Band bringt des 
Neuen viel. Peter Wagner begnügt sich nicht mit liturgiegeschicht- 
liehen Daten, sondern führt uns mitten hinein in die reiche Formen* 
weit des cantus gregorianus, deckt die verschiedenen Stilprinzipien auf 
und verfolgt die einzelnen Formprobleme bis in unsere Tage, so daß 
der in der römischen Kirchenmusik unserer Tage bewanderte Leser 
nie die Beziehungen zur lebendigen Praxis der Gegenwart verliert. 

Der Verfasser gliedert den gewaltigen Stoff folgendermaßen: 

| I. TEIL. DIE GEBUNDENEN FORMEN?] 

sikel. Die Lektionen. Die Oratorien. B. Die Psalmodie: Die antiphonischen 
Psalmtöne des Offiziums. Die melodische Struktur der antiphonisdien Psalmtöne des 
Offiziums. Die antiphonische Messpsalmodie. Die Psalmodie des Invitatoriums. 
Die responsoriale Offiziumspsalmodie. Die Responsoria brevia. Andere rezitati» 
vische Stücke. Rückblick: Zur Rhythmik des Rezitativs und der Psalmodie. 

| II. TEIL. DIB FREIEN FORMEN. | Ä^^L^Ü^eTleGfe^er'u'gund 
das Verhältnis von Wort und Ton. Die Antiphonen. Die Responsorien des Offi¬ 
ziums. Die Sologesänge der Messe. Die Tractus. Die Gradualresponsorien.' Die 
Alleluja mit ihren Weisen. Die Offertorien mit ihren Weisem Das Ordinarium 
Missae. B. Gesänge mit Texten in poetischer Form: Die Hymnen. Die Se¬ 
quenzen. Die Tropen. Rückblick: Zur geschichtlichen Würdigung des gregorianischen 
Gesanges. Nachträge und Berichtigungen zum ersten, zweiten und dritten Bande 
der »Einführung in die gregorianischen Melodien«. Personen- und Sachregister. 


100 



P. WAGNER - SCHMITZ 






EUGEN SCHMITZ 

Geschichte der Kantate und 
des geistlichen Konzerts 

I. Teil: Geschichte der weltlichen Solokantate 

1914. VI, 327 Seiten. Geheftet 7 M., gebunden 8.50 M. 

Die zu Anfang des 17. Jahrhunderts mit dem Stile nuovo ins 

Leben tretende lyrische Monodie Italiens ist der Mutterschoß der 
■weltlichen Solokantate. Aus den Grundformen der Monodie, der 
liedmäßigen »Arie« und dem rezitativisch-deklamatorischen »Ma¬ 
drigal«, nimmt sie ihre forsdireitende Entwicklung und gelangt zu 
selbständiger Bedeutung, gepflegt von der römischen, veneziani¬ 
schen und Bologneser Schule und andern bedeutsamen Meistern. 

Die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ungefähr darf als die Blüte¬ 
zeit der Solokantate gelten,- denn wenn auch das Neapolitaner¬ 
zeitalter unter Scarlatti nochmals wie in einem Brennpunkt alle 
Errungenschaften zusammenfaßt, so verliert die Kantatenkom¬ 
position doch allmählich an Bedeutung, und um 1800 ist die Herr¬ 
schaft der italienischen Solokantate dahin. Das ist der Inhalt des 
ersten Teiles, den uns der Verfasser in vier Kapiteln vorführt. 

Der zweite Teil des Werkes behandelt in zwei Kapiteln die Solo¬ 
kantate in Deutschland, Frankreich und England. Während in den 
beiden letzteren Ländern diese Kunstform nur eine unbedeutende 

Rolle spielt, erhebt sie sieh in Deutschland zu einer angesehenen 

Stellung und beeinflußt silistisdh den deutschen Liedgesang, ja es 
folgt sogar eine kurze, aber bedeutsame Blütezeit der großen dra¬ 
matischen deutschen Solokantate sowie des kantatenhaften deut¬ 
schen Liedes, in der unmittelbar das moderne Kunstlied Franz 

S diuberts und die Ballade des 19. Jahrhunderts wurzelt. Es be- 

- steht kein Zweifel, daß der ehemalige Münchner Privatdozent und 

Direktor des Mozarteums in Salzburg <nunmehr Professor an der 
Dresdner Hochschule) der musikalischen Wissenschaft mit seiner 

- Publikation einen wertvollen Beitrag gespendet hat, und zwar 
muß noch besonders betont werden, daß die treffliche Arbeit der 
erste Versuch dieser Art ist und daß dieselbe fest durchwegs auf 
primärer Quellenforschung beruht. 

(Augsburger Postzeitung. Karl Weinmann.) 






101 



STIL UND FORMEN IN DER MUSIK 






CARL NEP 

Geschichte der Sinfonie 
und Suite 

Mit vielen Notenbeispielen. 1926. VIII, 344 Seiten 8°. 

Gebunden 6,50 Mark, gebunden 5 Mark 

CVer Basler Gelehrte gibt in tiefgründigen, auf aus« 

J_/gedehnten Quellenforschungen beruhenden Untersu« 

chungen einen Einblick in die Anfänge der beiden bedeut¬ 
samsten Formen der Orchestermusik und einen Überblick 
über deren Entwicklung durch die Jahrhunderte bis zu unseren 
Tagen. Genaue Literaturnachweise geben dem Studierenden 
weitgehendste Fingerzeige. Zahlreiche, auch mehrstimmig 
notierte Notenbeispiele sorgen an entscheidender Stelle für 
die nötigen Klang Vorstellungen, so daß es auch möglich ist, 
das wertvolle Werk ohne jede Schwierigkeit auch dann zu 
studieren, wenn man nicht die zitierten Partituren bei der 

Hand haben kann. Neu, und darum für den Wissenschaftler 
besonders wichtig, sind die Kapitel über die ersten Anfänge 
der Orchestermusik, vor allem der Suite, die bisher noch 
ziemlich im Dunkeln lagen. Hervorgehoben werden muß 
die Tatsache, daiß Nef es versteht, seine Darlegungen an die 
Erscheinungen der allgemeinen Kulturentwicklung anzu- 
, knüpfen, als deren einer Zweig die Musikgeschichte doch an¬ 

zusehen ist. So kommt Nef zu einer ungemein klaren Aus¬ 
deutung der geistigen Zusammenhänge einzelner Kunst¬ 
perioden und Kunstschöpfungen. Auch der Laie wird dieses 

Buch mit Genuß und Gewinn lesen. 






102 




NEF - SONDHEIMER —‘SCHAEFER 


ROBERT SONDHEIMER 

Die Theorie der Sinfonie 

und die Beurteilung einzelner Sinfoniekomponisten 
Bei den Musiksdhriftstellern des 18. Jahrhunderts 

100 Seiten 8°. Geheftet 3 Mark 

D as Buch gibt eine gedrängte Übersicht über die Uranfänge der .Sinfonie, 
also der musikalischen Form, die unser heutiges Musikschaffen inwei- 
festem Maße beherrscht. Die deutsche Symphonie beginnt nicht mit Haydrt 
oder Mozart. Das offenbart sich ohne weiteres beim Studium der Musik¬ 
theoretiker des 18. Jahrhunderts. Der Einblick in die ersten Versuche einer 
philosophischen Musikästhetik dieser Zeit, das Beobachten der sich hier 
vollziehenden Loslösung* vom Rationalismus für Affektenlehre muß auch 
unsere heutige Musikergeneration, die wieder einmal erbittert um die 
Fixierung der Gefühls- und Verstandesgrenzen in der Musik kämpft/in 
hohem Grade fesseln, Sondheimers Arbeit hat also auch hohen künst¬ 
lerischen Allgemeinwert neben ihrer wissenschaftlichen Bedeutung.. 

KARL LSCHAEFER 

Einführung in die Musikwissenschaft 

auf physikalischer, physiologischer und psychologischer Grundlage 

Mit 74 Abbildungen. 1915. XII, 165 Seiten 8°. Geb. 4 M,, geh. 2.50 M, 

D as durch den »Müsikpädagogischen Verband« angeregteBuchbehandelt 
in 42 Lektionen den umfangreichen Stoff der theoretischen Musikwissen¬ 
schaft, ein Grenzgebiet zwischen der Physik, Physiologie und Phyhologie. 
Mit Recht betont Schäfer, daß ein Musiker, der das ganze Gebiet seiner 
Kunst wirklich beherrschen will, auch in diesen Fragen Bescheid wissen, oder, 
wie er sich ausdrückt, »über alle Eigenschaften seiner Arbeitsgeräte bis ins 
kleinste genau orientiert sein muß». Schäfer hat den alles andere als einfachen 
Stoff äußerst klar dargestellt. Der Ratgeber des Dürerbundes bezeichnete 
seine Arbeit als »Beispiel hervorstechend geschickter, didaktisch meisterhafter 
Einführung«, und an anderer Stelle: »Schäfers Einführung, ist nicht nur mit 
pädagogischer Meisterschaft geschrieben, sondern sie trägtauch den Anforde¬ 
rungen des mod. Psychologen Rechnung. Wir ziehen sie allen anderen vor.« 


103 





MUSIKLEHRE 


DIE FARBLICHT-MUSIK 

Von ALEXANDER LÄSZLÖ 

Mit 7 farbigen Tafeln und 3 Schwarzdrucken und vielen 
Abbildungen im Text, sowie einer beweglichen Farbskala 

XII, 71 Seiten 8°. 10 Mark 

E ines der interessantesten, aber schwierigsten Probleme der Kunst, das seit Jahrhunderten 
Maler, Musiker, Physiker und Mathematiker von Rang, so einen Goethe, Newton, 
Schopenhauer, Wilhelm Ostwald, Scrjabin, beschäftigt hat, sieht in unseren Tagen seiner 
Lösung entgegen: Der Versuch, Farbe und Musik gemeinsam zu einer neuen Kunstgattung 
zu vereinen. Die gefühlsmäßige und gedankliche Voraussetzung des Problemes ist ohne 
weiteres klaf: Wir empfangen vielfach bei Betrach¬ 
tung eines Gemäldes von starker Bewegung und 
leuchtenden Farbkontrasten einen als musikalisch 
empfundenen Eindruck, wieandererseitsbeimHören 
eines Musikwerkes in uns gleichzeitig die Vorstellung 
von Bewegung, Farbe, Licht und Dunkel erweckt 
wird. Nach mannigfachen vergeblichen Lösungs¬ 
versuchen, die vor allem daran scheiterten, daß man 
etwas künstlerisch Unmögliches wollte, nämlich 
jeden Ton durch eine bestimmte Farbe wiedergeben, 
hat jetzt der ungarische Pianist und Komponist 
Alexander Läszlö eine Lösung gefunden, die 
das künstlerisch Richtige und Mögliche will: eine 
Folge von Tönen — also ein musikalisches 
Motiv — gegen eine Farbe setzen. Nach lang¬ 
jähriger, mühevoller Arbeit gelang es ihm, das Farb- 
lichtklavier, d. h. einen Apparat zu konstruieren, 
der »Farblichtkompositionen« — malerische Ausdeutungen des Klanglichen eines Musik¬ 
stückes — im Wege der Projektion wiedergibt. Läszlos Kompositionen für Farblicht und 
Klavier — »Präludien«, »Träume« und »Sonatina« — kamen u. a. auf dem deutschen Ton¬ 
künstlerfest in Kiel, in München, Hamburg und auf der »Gesolei« in Düsseldorf zur Auf¬ 
führung. — In seinem Buch läßt Läszlö der Darstellung seiner eigenen Anschauungen einen 
eingehenden Überblick über die Vorgeschichte der Farben- und Tonparallele vorausgehen. 
Die theoretischen Untersuchungen und praktischen Versuche eines Johann Leonhard Hoff- 
mann, A. W. Rimington, Hermann Schröder, Alexander Scrjabin und anderer Vorgänger 
werden kritisch erörtert, um die Basis zu gewinnen, auf der Läszlö sein eigenes System 
aufbauen kann. Wertvolle Ausführungen über den Standpunkt, den der Maler sowie der 
Musiker der Farblichtmusik gegenüber einnehmen soll resp. nicht einnehmen soll, folgt eine 
ausführliche Darstellung der Farblichtmusik-Kompositionslehre/ eine eingehende Schilderung 
des Farblichtklaviers sowie der Farblicht-Notation schließt das epochemachende Werk ab. 


Ei„ e »EINFÜHRUNG IN DIE FARB¬ 
LICHTMUSIK ALEXANDER LÄSZLÖ s « 

im Umfange von 8 Seiten ist gleichfalls erschienen, und zwar 
in deutscher, französischer und italienischer Sprache. 

Preis —.50 Mark 



104 






LÄSZLO - EIMERT - KÜHN 


HERBERT EIMERT 

Atonale Musiklehre 

1924. IV, 36 Seiten 8°. — Kartoniert 2 Mark 


D ie erste systematische Darstellung der atonalen iz»Ton«Technik. Eine 
Lehre von der Atonalität hat heute nicht nur Daseinsberechtigung, sie ist 
zur Notwendigkeit geworden, ist geschichtlich und vor allem logisch durch sich 
selbst begründet. Die überzeugende, erfrischend knappe Art, wie der Verfasser 
diese Begründung gibt, wie er die Gegensätze zum tonalen Prinzip festlegt, wie 
er in feingeschlilfener Logik die Möglichkeit nachweist, auch ohne die typischen 
Kraftquellen des alten Systems wie Kadenz, Leitton, Vorhalt, Auflösung, En« 
hartnonik, Alteration usw. in einem Komplex von 12 selbständigen, beziehungs« 
losen Tönen Kunst«Schöpfungen hervorbringen zu können, wird den Skeptiker 
zumindest stark überraschen, wird ihn zu ernstem, produktivem Nachdenken 
über unvermutet auftauchende, zweifellos bestehende Tonprobleme zwingen. 


_ PAUL KÜHN _ 

_I Schulmusik I_ 

Anregungen für die Unterrichtspraxis auf der Grundlage 
des Arbeitsprinzips, der Produktivität und Hermeneutik 
1923. X, 50 Seiten 8°, Kartoniert 1 Mark 


»Wer seine Schüler in ihrer Totalität des Menschseins zur Kunst führen will, wer durch die 
Kunst zu dem ganzen Menschen will, nicht nur zu der musikalischen Sphäre, nur der dient 
der musikalischen Erziehung im Sinne allgemeiner Bildung.« Dieser Satz aus dem Vorwort 
kennzeichnet so recht die Stellung des Verfassers. Er will keine einseitige Betonung des 
Verstandesmäßigen, sondern Weckung aller Seelenkräfte. Musikunterricht ist ihm darum 
auch kein technisches Fach, sondern in edelstem Sinn Menschenbildung. — Der Verfasser 
gibt nun wertvolle Anregungen für die ersten 4—5 Schuljahre, indem er auch auf diesem 
Gebiet die Gedanken der Arbeitsschule durchführt. Er spricht vom Spiellied und vom 
Arbeitslied der Kleinsten. Ganz ausgezeichnet ist der Abschnitt über die rhythmische 
metrische Bildung. Solche Übungen machen unfehlbar Freude und bringen großen Gewinn. 
Auch die Schnellsehübungen mögen für das Vom-Blatt «Singen großen Wert haben. 
... Eine selbstverständliche Forderung ist dem Verfasser ein stimmtechnisch gebildeter 
Lehrer, eine Forderung, der bis heute viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. So klein 
die Schrift ist, so bietet sie doch eine Fülle von Winken zur Anregung der Selbsttätigkeit 
des Schülers. Man spürt aus allem heraus die reiche Erfahrung des Musikpädagogen. Ich 
möchte daher das Büchlein warm empfehlen.« <Württembergis<fce Lehrerinnenzeitung.) 


105 




musiklehre' 


Handbücher der Musiklehre 

Herausgegeben von XAVER SCHARWENKA 

BAND I. 

BELOW, Leitfaden der Pädagogik, . . . . 

enthaltend Psychologie und Logik, Erziehungslehre, allgemeine Unterrichtslehre. 4 .- 6 . Aufl. 1921. X, 
118 S. 8°. Geh. 2.50 M„ geh. 4 M. 

BAND II. 

HUGO RIEMANN, Kleines Handbuch der Musikgeschichte. 

4.—y. Aufl. 1922. 29« S. Geh. 4 M., ln Leinwand 6 M. 


BAND III. 

XAVER SCHARWENKA, Methodik des Klavierspiels. 

Systematische Darstellung der technischen und ästhetischen Erfordernisse für einen rationellen Lehrgang, 
unter Mitwirkung von AUGUST SPANUTH. 4.-6. Aufl. 1922. X, 156 S. 8«. Geh. 2 M, geh. 3.30 M. 

BAND IV. 

CARL MENGEWEIN, Die Ausbildung des musikalischen Gehörs. 

Ein Lehrbuch in 3 Teilen für Konservatorien, Musikseminare, sowie für den Einzelunterricht. 1908. 
XII, 66 S. 8°. Vergriffen. 


BAND V. 

MÄX GRÜNBERG, Methodik des Violinspiels. 


Gel. 2*50 M., geh. 4 M. 


BAND VI. 

ALOIS GUSINDE, Übungsschufe für musikalische Gehörbildung. 

1911. XXI S. Text Z27 S. Notenbeilagen. 8». Geh. 3 M., geh. 4.30 M. 

BAND VII. 

KARL L. SCHAEFER, Einführung in die Musikwissenschaft auf phy= 
sikalischer, physiologischer und psychologischer Grundlage. 

Mit 74 Abbildungen im Text. 1915. XII, idy S. Geh. 2.50 M„ geh. 4M. 

BAND VIII. 

HUGO LEICHTENTRITT, Musikalische Formenlehre. 

neubearbeitete Auflage in Vorbereitung. 

BAND IX. 

HERMANN WBTZBL, Musikalische Elementartheorie. 

Einführung in die Theorie der Musik, Harmonik, Rhythmik und musikalischen Formen» und Vortrags» 
lehre. 19U. XVL 212 S. 8°. Geh. 3 M., geh. 4.30 M. 

BAND X. 

MAX GRQNBERG, Führer durch die Literatur der Streichinstrumente 

<Vioiine, Viola, Violoncello). 1913. XII, 218 S. 8°. Geh. 3 M., geh. 4.30 M. 

BAND XI. 

RICHARD J. EICHBERG, Pädagogik für Musiklehrer. 

1914. VIII, 34 S. 8«. Geh. -.30 M. 


BAND. XIJ. 

OTTO KRACKE, Akkordlehre und Modulation. 

Anleitung zum selbständigen Aufbau und zur Ausschmückung musikalischer Gedanken im vierstimmigen 
Satz. 1914. XIV, 228 S. . 8 «. Geh. 3.3° M, geh. 3 M. 

BAND XIII. 

EUGEN SCHMITZ, Musikästhetik. 

2. Auflage. 1923. XVI, 217 S. 8°. Geh. 3 M., geh. 6 . yo M. 





HANDBÜCHER DER MUSIKLEHRE - SCHQRZMÄNN - WEIGERT - BURIÄN 


: — 1 


K. SCHURZMANN 

Wie erkenne ich die musikalische 
Begabung meines Kindes? 

1922. 32 Seiten 8°. Kart. —.40 Mark 

TV uf diese für Eltern, Erzieher und Musiklehrer gleich wichtige Frage ant- 
jT~\ wortet die Schrift in fesselnder, leichtverständlicher Darstellung. An der 

Hand einer Reihe dem kindlichen Auffassungsvermögen angepaßter Noten» 
beispiete wird der Musikbeflissene auf sein Gehör, sein rhythmisches Emp¬ 
finden und sein Gedächtnis hinuntersucht: Die Resultate dieser Untersuchung 
werden über die zu erwartenden musikalischen Leistungen Aufschluß geben, 
sie werden über Fortsetzung des Unterrichts entscheiden und auszufüllende 

Lücken in der Begabung rechtzeitig aufdecken. 



O. WEIGERT 

Wie passen wir uns mehr 
dem Kinde an? 

Eine Klavier-Vorsduile 

Ein Ratgeber für den Erstunterridht des Kindes 

1920. 40 Seiten 8 °, Querformat. Kartoniert 1 Mark 

T~A em Verfasser ist es gelungen, eine Vorschule für den Klavierunterricht 
•I—'zu schaffen, die den Übergang von kindlichem Spiel zu ernsterer 
Auffassung vorzubereiten vermag. Das Büchlein breitet Licht und Sonnen¬ 
schein auf den Erstunterricht des Kindes im Klavierspiel, da es in Aufbau 
und Durchführung sich vollkommen der Kindesnatur anpaßt. 



IRMA BURIAN 

In Frau Musikas Werkstatt 

Ernste Belehrung in heiterer Form f, musikfr eudigeKinder 

1919. XI, 155 Seiten 8°. Gebunden 4 Mark 

T \ as Buch vermittelt in unterhaltender Form die wichtigsten Kenntnisse 
}—' aus* der Musik- und Harmonielehre als Grundlage für den Klavier¬ 
unterricht., Die Verfasserin hat den Stoff lebendig und angenehm gestaltet. 

Burians Lehrbuch ist jedem Musiklehrer, jeder musikalischen Erzieherin, be¬ 
sonders aber auch musikalischen Eltern zu empfehlen, die ihre Kinder selbst 
auch in das erste Studium der Theorie einführen wollen. 


_ 


107 






MUSIKLEHRE - MUSIKÄSTHETIK 






RUDOLF CAHN-SPEyER 
Handbuch des Dirigierens 

1919. VIII, 284 S. 8°. Gebunden 7 Mark, geheftet 5 Mark 

Tjisher gab es wohl Schriften über das Handwerkliche des Dirigierens 
JDsowie ästhetische Teilfragen, aber ein umfassendes, erschöpfendes 
Handbuch geschrieben von einem Mann der Praxis, fehlte bisher. Diese 

Lüche wird durch Cahn-Speyers vortreffliches Buch ausgefüllt — »ein durch 
seine Gründlichkeit, Sachkenntnis und Erfahrung gleich erfreuliches "Werk 
von bleibendem Wert. Cahn-Speyer bespricht in den Kapiteln Phra- 
sierung, Agogik und Dynamik zunächst die üblichen Fehler des Vor¬ 
trags und der Direktion und gibt anschließend an, wie sie vermieden 
werden können. Ein ungemein belehrendes Verfahren!« <Die Tonkunst.) 

Alle diese Dinge werden an Hand praktischer Beispiele aus der 
allgemein bekannten Konzert- und Operniiteratur behandelt. Freilich, 
Cahn-Speyer gibt kein »Lehrbuch des Dirigierens« für Anfänger! Er 
setzt das Handwerkliche Können sowie eine gute musikalische Allge¬ 
meinbildung, Kenntnis der Harmoielehre und des Kontrapunktes voraus. 

— Siegfried Ochs urteilt über das Handbuch: »Eine ausgezeichnete Ar¬ 
beit, die ich allen Kollegen dringend empfehlen möchte, auch denen, ,die 
es nicht nötig haben'. . . . Leiderläßt sich auch nicht annähernd alles er¬ 
wähnen, was die Cahn-Speyersche Arbeit zu einer weit über das Durch¬ 
schnittsmaß hinausragenden macht. Sie sollte im Besitz eines jeden sein, 
der, um mit Liszt zu reden, nicht Ruderknecht sein will, 
sondern Steuermann . , .« 

Das Königliche Konservatorium 
der Musik zu Leipzig 

Lehrer« und Schülerverzeichnis / 1893 —1918 

1918. 114 Seiten Lex, 8°, Kartoniert 1 Mark 

Diese Fortsetzung des 1895 erschienenen ersten Verzeichnisses erschien 
anläßlich des 75 jährigen Bestehens des Leipziger Instituts, 











CAHN-SPEyER - SCHMITZ - SCHAFKE 


EUGEN SCHMITZ 

Musikästhetik 

2. Auflage. 1925. XVI, 217' Seiten 8°. Geb. 6.50 Mark, geh, 5 Mark 

E ugen Schmitz schließt sich in seinem Werk, das den ganzen Stoff 
der Musikästhetik lehrbuchartig zusammenfaßt, nicht einer der 
ästhetischen Richtungen an, sondern stellt sich auf den eklektischen 
Standpunkt: er sucht aus allen Richtungen das Wertvolle, Bleibende 
herauszuziehen, vermittelnd zusammenzufassen und neu zu gestalten. 
Insbesondere versteht er es, über den alten Gegensatz von Formal- 
und Inhaltsästhetik hinauszufeommen und eine Musikästhetik — die 
er als »Lehre vom musikalischen Empfinden, vom Auffassen der 
Musik und dessen Bedingungen, von den Wirkungen der Musik und 
deren Ursachen« definiert, — anzubahnen, die auf die Ergebnisse 
der modernen Psychologie basiert ist. Der Stoff ist in folgender Weise 
gegliedert: I. Die Grundlagen der Musikästhetik: Einleitung. Die 
Elemente der Musik und ihre Vermittlung durch das Ohr. Das Ge- 
nießen der Musik als psychischerVorgang. II. DieFormin der Musik: 
Allgemeines. Rein-instrumentale Formen. Die Form in der Vokal- 
musik, Programmusik und verwandte Gattungen. III. Der Inhalt 
der Musik: Allgemeines. Inhalt der reinen Instrumentalmusik. 
Inhaltliches Zusammenwirken der Musik mit Schwesterkünsten. 
IV. Allgemeines. Stilcharakter. Stilwert. Stilcharakter und Vortrag. 
Musikästhetische Grenzfragen, 

Eduard Hanslick u. die Musikästhetik 

Vori RUDOLF SCHAFKE 

1922. IV, 74 Seiten 8°., Geheftet 1.20 Mark 

D er grimmige Gegner Wagners galt bisher in der Musikwelt als 
Gefolgsmann Herbarts, also -als unbedingter Anhänger der 
Fofmalästhetik, eine Auffassung, die weniger auf Hanslidcs epoche- 
machendem Werk »Vom Musikalisch-Schönen« basierte als auf dem, 
was über dasselbe geschrieben worden ist. Schäfke weist die Unhalt¬ 
barkeit dieser Auffassung najh und zeigt die Selbständigkeit von 
Hanslidcs Standpunkt zwischen Inhalts- und Formalästhetik. Hans- 
lidrs Grundanschauung läßt sich in dem Satz zusammenfassen, daß 
das Wesen der Tonkunst nur aus dem immanenten spezifisch Musi¬ 
kalischen zu erklären sei, ein Standpunkt, den heute auch Hans Pfitzner 
und August Halm teilen. 




AKUSTIK 


HERMANN STEPHANI 

Grundfragen des Musikhörens 

1926. 55 Seiten 8°. Kartoniert 2 Mark 

D er Verfasser geht aus von der Transparenz der Klänge für unsere Etnp« 
findung: wie wir in allem Erleben die Außenwirklichkeit umschaffen nach 
Sinnklärungs und Wertgesichtspunkten, so hört unser inneres Ohr die Klänge 
um im Sinne des musikalischen Zusammenhanges und verändert sie dabei bis 
zum 9., 7., ja 4. Teil eines Ganztones. Nicht starre, absolute Tonqualität 
herrscht in der Musik, vielmehr eine elastische Umdeutung und schöpferische 
Neugestaltung des KlangstofFs durch unterbewußte seelische Strebungen, durch 
das nicht absolute, sondern relative Gehör. Unser Musikhören erweist sich also 
als aktives Mitschaffen am Erlebniswerden des Kunstwerks. — 1 Stephani schafft 
mit dieser Schrift die wissenschaftlich fundierte Grundlage, auf der eine mit Vs, 
V4 oder Vg «Tönen arbeitende Musik aufbauen kann und muß/ er zeigt aber 
auch gleichzeitig die Grenzen des Atonalismus. 

ERNST SCHNORR VON CAROLSFELD 

Musikalische Akustik 

Mit 5 Abbildungen. 1921. VIII, 67 Seiten 8°. Kartoniert 1.20 Mark 

»Eine knappe, klare Darstellung des <ja nicht immer eingänglichen) Stoffes, 
die zu begrüßen ist. Der Verfasser hat, wie er im Vorwort betont, seine 
Schrift für den intelligenten Musikstudierenden gedacht/ sie wird aber in gleicher 
Weise manchem Musikliebhaber eine gute Einführung in das Gebiet der 
Akustik: der Schallwellen, Schwingungszahlen, der Resonanz, der Obertöne, 
der verschiedenen Stimmungen usw., sein, (Neue Musikzeitung./ 

»Im Rahmen der Bücherei praktischer Musiklehre (Herausgeber Professor 
Dr. Arnold Schering) erschienen, gibt Sdinorrs ,Musikalische Akustik' in ge« 
drängter Kürze tatsächlich alles Wichtige und Wesentliche der Lehre von den 
Gehörsempfindungen wieder. Ästhetische Werturteile werden nicht allzu viele 
geboten, und so eignet sich das Büchlein sehr gut für den Gebrauch an Semi« 
narien und höheren Lehranstalten wie auch als Hilfsbuch für Musiker und 
Musikfreunde.« <Zeitsdirift für Musik.) 


112 





STEPHANI - v. CAROLSFELD - RUTZ 


TyPEN-STIMMBILDUNG 

Die neue Ausdruckskunst für Bühne und Konzert 

von KLARA und OTHMAR RUTZ 


Mit i Umschlagbild. 1920. VI, 94 Seiten 8°. Geheftet 1.50 Mark 


D ie beiden Verfasser gehen von der 
Grunderkenntnis aus, daß nicht nur 
die künstlerischen Schöpfungen des 
Menschen, sondern alle seine Lebens» 
äußerungen, vor allem aber auch sein 
eigener Körper in allen seinen Funktionen 
durch seelische Momente, durch Gemüt» 
haftes bestimmt ist. Zu jeder mensch» 
liehen Gefühlsäußerung gehört eine be» 
stimmte Art von Nerven» und Muskel» 
tätigkeit und körperlicher Haltung. Wie 
es bestimmte Typen von Menschen gibt, 
so natürlich auch bestimmte Sängertypen. 
Es ist nun für einen Sänger ungemein 
wichtig, genau über die Körperhaltung 
und Muskelstellung Bescheid zu wissen, 
die er beim Ausdruck des »Lyrischen« 
oder des »Dramatischen« usw. anzu» 
wenden hat. — Das Buch ist ganz auf 
die Praxis eingestellt, es will nämlich all 
denen, die auf Ausbildung ihrer Stimme 


psychologischen und physiologischen 
Kenntnisse vermitteln. Kurz werden die 
Menschheitstypen, Seelentypen und 
Körpertypen skizziert, worauf in einem 
»praktischen Lehrgang« Anhaltspunkte 
gegeben werden zur Erkenntnis des ei» 
genen Stimmtypus und zur Beherrschung 
der Gesangs» und Sprachtechnik, die 
zur Wiedergabe derjenigen Gemüts» 
regungen, die einem nicht ohne weiteres 
»liegen«, erforderlich sind. 















SPRACH- UND STIMMBILDUNG 


JÖRGEN FORCHHAMMER 

Theorie und Technik des Singens 
und Sprechens 

in gemeinverständlicher Darstellung., 
unter Mitarbeit von VIGGO FORCHHAMMER 

Mit 82 in den Text eingefügten Figuren nebst zahlreichen Sprachmelodie* 
kurven, Notenbeispielen und Tabellen. 

1920. XVI, 564 Seiten 8®. Gebunden 11 Mark, geheftet 8 -Mark 

H ans Joachim Moser sArafat in der »Allgemeinen Musikzeitung« flfaer das vorliegende 
Werfe: »Die beiden Verfasser haben den sehr glüddiAen Gedanken durAgeführt, 
einmal keine praktisAe Gesangslehre, sondern eine objektive, naturwissensAaftliAe Dar¬ 
stellung alles dessen zu liefern, was der Sänger und Gesangspädagoge von der Akustik, 
Anatomie, Physiologie, Phonetik und MusikAeorie wissen sollte. Wer dies BuA an-; 
sAafft, spart viele SondersAriften — und wenn es alle Beteiligten siA-wirkli A zum geistigen. 
Eigentum maAen wollten, wären wir endfiA den gräuliAen Gesanglehrerjafg'ofl und die' 
Fülle mißverständliAer Behauptungen los, die so viele BüAer auf diesem Gebiet -zu einer! 
wenig erqukkliAen Lektüre maAen, ja vom denkenden Leser oft einen dauernden Sacrificio 
delT intelletto .verlangen. Mit ebenso grünAiAer Wissensfundierung wie klarer Ausdrucis- 
weise wird alles, aber wirkliA auA alles verständliA gemaAt, was dem- GesangsforsAer 
irgend an Fragen aufstoßen kann. « ~ 

»Hier haben wir endliA jenes streng wissensAaftliAe und zugleiA allgetnein verstand* 
liAe Werk. Den Bedürfnissen sowohl des Künstlers, des Lehrers und SAüfers/ wie auA 
des Gelehrten und Spezialärztes umfassend angepaßt, ist.es,ein;siAefes Fundament für' 
allen weiteren stimmteAnisAen und künstlerisAen Aufbau. GesAiAt gliedert siA der ge¬ 
waltige, gut beherrsAte Stoff in fünf'Teile. AkustisAes, AnatomisAes, PhysiologisAes,, 
PhonetisAes, MusifealisAes. Die alten Ergebnisse der bisherigen ForsAung ersAeinen in, 
neuem Gewände und führen zusammen, mit neuen Ergebnissen zu neuer Erkenntnis und 
Klarheit. I}ie Akustik der mensAliAen Stimme wird hier zum ersten Male in sAarfen 
Linien gezeigt, die Phonetik auf eine neue spraAphysiologisAe Grundlage gebraAt, und 
SpraAe, Gesang und Musik werden in belangvolle Beziehung zueinander gesetzt. Die' 
Abbildungen, Notenbeispiele, SpreAmeloAekurven, Tabellen sindAöAst ansAauliA und 
zum Teil neuartig. Die teAnisAen Ausdrücke sind streng umgrenzt und, wo angängig, 
verdeutsAt. Subjektive Meinungen, SAlagworte, dunkle Andeutungen gibt es hier niAt 
mehr. Das Wie und Warum wird bloßgelegt, die Übereinstimmung vönLehre .und Leben 
wird siAAar. Klarbeit, SaAliAkeit, EhrliAkeit maAen das Studium des Werkes zu einem 
Genuß. Die spraAliAe Gewandung ist sAIiAt und klar, ein Beispiel für die deutsAe 
Gelehrtenwelt, .wie man deutsA und doA wissensAaftliA sAreiben kann. — Keine 
Methode, kein System, keine pädagogisAen Anleitungen gibt das BuA, sondern klares, 
siAeres Wissen als Grundlage für die stimmteAnlsAe Weiterbildung. Entbehren wird- 
das keiner können, der vorwärts strebt, sei er Lehrer, SAüler oder bereits,ausübender' 
Künstler. Denn es ist das Werk, das uns immer fehlte: das grundlegende Werk für die 
GründliAkeit in der stimmliAen Ausbildung.« (Wort und Ton.>, 


114 




FORCHHAMMER - SCHEIDEMANTEL - DIBBERN 


KARL SCHEIDEMANTEL 
Gesangsbildung 

3. Auflage 1921. VI, 237 S. 8°, Gebunden 4.50 Mark, geheftet 3.50 Mark 

»Kammersänger Karl Scheidemantel, der in seiner nunmehr bereits in 7. Auf® 
läge erschienenen Stimmbildung' die Elemente der Gesangskunst behandelt hatte, 
baut nun in seinem neuen Werk ,Gesangsbildung' auf dieser Grundlage weiter 
und macht die technischen Fertigkeiten dem Zwecke eines künstlerischen Gesanges 
dienstbar. Natürlich werden auch hier zunächst die Gesetze der Stimmbildung, 
ihre Elemente, die Register und deren Mechanismus erörtert, der eigentlich neue 
und durch die Persönlichkeit des Verfassers besonders reizende Teil ist aber der 
zweite, die Einführung in die Kunst des Vortrags. Scheidemantels feines Emp» 
finden als Künstler verrät sich schon in der Anordnung der zu bewältigenden 
Studien: erst das sprachliche, das auf den dichterischen Gehalt des Gesangstextes 
ausgeht und Rezitation des Textes mit lauter Stimme fordert, dann erst das 
speziell musikalische, das neben Tempo, Rhythmus, Melodie, Harmonie und 
Dynamik auch den Stil und die instrumentale Eigenart' der Gesänge ins Auge 
zu fassen verlangt. — Die gesangstechnischen Anweisungen und Ratschläge eines 
Meisters wie Scheidemantel wird jeder Schüler mit doppelter Freude begrüßen, 
sie enthalten das Beste, was dem Berufssänger hierüber überhaupt noch gesagt 
werden kann. Die Verbindung theoretischer Propädeutik und künstlerischer 
Praxis, die Scheidemantels Lehrbücher so sehr auszeichnet, steht hier auf dem 
Höhepunkt. Beweis dafür sind die am Schlüsse beigegebenen und zur ,Gesangs® 
bildung'empfohlenen Studienbeispiele.« <Der Merker.) 

GERDA DIBBERN 

Grundzüge der Gesangslehre 

Unter Berücksichtigung des Privatunterrichts, sowie 
besonders der weiblichen Stimme 

Mit 2 Tafeln. 1918. VIII, 274 Seiten 8°. Geheftet 4 Mark 

jNrdaDibbern will.den Gesangsnovizen ein leicht verständliches Lehrbuch an die Hand 
'—Jgeben, das darüber hinaus geeignet ist, jeden für Gesang sich interessierenden Leser 
einen Überblick über das gesamte Gebiet der Gesangslehre gewinnen zu lassen. Der Stoff 
wird außerordentlich klar entwickelt, das Hauptgewicht wird auf die allgemein anerkannten 
Tatsachen gelegt, aus den vielen Gesangsmethoden werden die wichtigen, gesunden Grund® 
gedanken herausgearbeitet und nutzbar gemacht. Der zweite Teil des Buches enthält in 
13 Kapiteln das Wichtigste aus der Musiklehre, also Kenntnisse, die sich jeder Sänger, jede 
Sängerin aneignen müßte, soll er (sie) nicht in allen Fragen der Musiktheorie, Harmonielehre 
usw. als völliger Laie dastehen. Gerade dieser Teil sei allen angehenden Sängern, vor allem 
denen, die nicht an einem Konservatorium, sondern privatim Gesang studieren, dringend 
empfohlen. 


8* 






INSTRUMENTE - INSTRUMENTALMUSIK 



CURT SACHS 

Handbuch der Musik- 
instrumentenkunde 

Mit 156 Abbildungen. 1920. XII, 412 S, 8°. 
Gebunden 8.50 Mark, geheftet 7 Mark 


»Als 12. Band der von Hermann Kretzschmar heraasgegebenen ,Handbücher der Musik* 
geschickte nach Gattungen' erschien das vorliegende Buch von Curt Sachs. Durch sein mit 
einer erstaunlichen Gelehrsamkeit abgefaßtes ,ReaIlexikon der Musikinstrumente' hat sich 
Sachs als bester Kenner des Gegenstandes erwiesen. Seiner bewährten Führung darf sich 
der Leser unbedingt anvertrauen. Er findet in dem vorliegendem gewichtigen. Bande alles 
vereinigt, was gegenwärtig bekannt ist über die Entwicklungsgeschichte, den Bau, die klang* 
liehen Eigentümlichkeiten der europäischen Instrumente in allen ihren vielfachen Abwand* 
lungen von Mittelalter bis zur Gegenwart. Die vergleichende Sprachwissenschaft, die Ge» 
schichte der bildenden Künste, die literarischen Denkmäler, die praktische Instrumentenkunde 
eröffnen in ihrer Zusammenfassung hier Einblicke in das Thema, Wie sie kein anderes Werk 
annähernd bietet. So darf also dies wertvolle Studien» und Nachschlagewerk allen ernst« 
haften Musikern ebensosehr wie den Musikgelehrten empfohlen werden...« <Mdos.> 

- »... Die Erwägungen streng wissenschaftlicher Art folgende, streng wissenschaftliche 
Einteilung tut in diesem Falle der praktischen Handlichkeit nicht den geringsten Eintrag. 
Man findet über Vergangenheit und Gegenwart der europäischen Instrumente erstaunlich 
Reichhaltiges, selbst bis auf die Einführungszeit gewisser wichtiger Instrumente in einzelnen 
Regimentsmusiken. Dabei ist jede noch so naheliegende Abschweifung in angrenzende 
Gebiete vermieden,- mit mustergültiger Treue bleibt der Verfasser bei seinem Gegen» 

Stand.. .* <Zeitschrift fflr Mus3c,> 


Verzeichnis der 

Sammlung alter Musikinstrumente 

im Badhhause zu Eisenach 
Von EDWARD BUHLE 

Herausgegeben von der Neuen Dachgesellschaft zu Leipzig 
Neue Ausgabe mit einem Vorwort von CURT SACHS 

1918. IV, yz Seiten 8°. Kartoniert 1 Mark 

D ie Eisenacher Sammlung, die vor allem reich ist an wertvollen Exemplaren aus der 
Familie der Violen und Klavierinstrumente, soll dazu dienen, die zur Zeit Bachs üb» 
liehen Instrumente der Nachwelt zu erhalten,- Musiker, die Badische Instrumentalwerke 
aufführen, werden mit Gewinn den Kiangcharakter jetzt verschollener Instrumente stu« 
dieren, um möglichst ähnliche Ersatzinstrumente wählen zu können. 


116 




SACHS - KLINGLER - MOSER 


KARL KLINGLER 

Uber die Grundlagen des Violinspiels 

1921. VIII, 83 Seiten 8°. Gebunden 2.50 Mark, geheftet 1.50 Mark 

K lingler geht von keinem »System« aus, er will audi nicht eine »neue 
Methode« auf den Schild heben, sondern aus seiner großen praktischen 
Erfahrung heraus spricht er von den Grundlagen des Violinspiels/ vor 
allem der so oft vernachlässigten Ausbildung des rechten Armes widmet er 
außerordentliche Sorgfalt. 

»Sein Buch ist verdienstlich und interessant zugleich: Läßt es uns doch 
tiefe Blicke in die Werkstatt eines unserer größten deutschen Geiger tun, 
der noch unter Joachims persönlicher Leitung aufgewachsen ist. Der Ver® 
fasser hat sich bei der Lösung seiner Aufgabe auf den festen Boden der rein 
beschreibenden Methode gestellt und vermeidet es, sich auf das Glatteis 
theoretischer Erörterungen zu begeben oder die Fülle der Einzelheiten 
dadurch zu bändigen, daß er sie unter große Gesichtspunkte stellt und 
systematisiert. Darin beruht der Vorzug des Buches. . .« 

<DeutsAe Musiker®Zeitung.) 


ANDREAS MOSER 

Methodik des Violinspiels 


ERSTER TEIL: 


ZWEITER TEIL: 


Von der Bogenführung und 

den Verrichtungen des 

redhten Armes 


Von der linken Hand u. den 
Verrichtungen ihrer Finger 
auf dem Griffbrett 


1920. II, 55 S. 8°. Kart. —.80 Mark 


1920. II, 75Seiten 8°. Kart. 1 Mark* 


B eide Bändchen erschienen im Rahmen der von Arnold Schering heraus® 
ge gebe nen »Bücherei praktischer Musiklehre«. — Während Klinglers 
Buch sich vornehmlich an den Violinlehrer wandte, will Moser dem Schüler 
einen praktischen Leitfaden an die Hand geben, der in übersichtlicher An® 
Ordnung alle die Vorbedingungen anführt, die der »strebend Lernende« 
zu erfüllen hat, will er ein tüchtiger Geiger werden. All die verschiedenen 
Lagen, Stricharten usw., wie besondere Kunstgriffe sind klar und instruktiv 
erörtert. Zahlreiche, musterhaft ausgewählte Beispiele aus der Violin® 
literatur ergänzen das Gesagte. 


117 









INSTRUMENTE UND INSTRUMENTALMUSIK 



W.CHRISToISELIN 

Zur Frage des Cremoneser Geigenlackes 


Eine Hypothese 

2. Auflage 1920. Mit einem Titelbild. XII, 72 Seiten. Kartoniert 1 Mark 


The mystery of Cremona varnish 

An attempted solution 

by W. CHRIST-ISELIN 

1923. 43 Seiten 8°. Kartoniert —'.75 Mark 

Diese englisdie Übersetzung der Sdhrift »Zur Frage des Cremoneser 
Geigenlackes« ist nach der 2. deutschen Auflage gefertigt. 


C hrist-Iselin ist nach jahr- 
zehntelangen Versuchen 
der Grundierungsart und der 
Lackierungsweise der alten 
italienischen Meister des 
Geigenbaues auf die Spur ge» 
kommen, durch die dielnstru» 
mente aus der Werkstatt 
dieser Meister jenen — bisher 
— unnachahmlichen, schmel¬ 
zenden, schönenTon erhielten, 
der heute noch das Entzücken 
aller Geiger u. Musikfreunde 
bildet. Ferner weist der Ver¬ 
fasser nach, daß darüber 
hinaus die italienischen Mei¬ 
ster ihre Geigen nach ganz 
bestimmten harmonisch-aku¬ 
stischen Gesetzen bauten. 
Durch den damals verwandten 
Firnis wurde das harmonische 
Schwingungsverhälnis zwi¬ 
schen Boden und Deckel der 
Geige nicht beeinträchtigt. 
Diese Schrift des BasIerGroß- 
industriellen, der aus Lieb¬ 
haberei sich mit dem Geigen¬ 
bau beschäftigt, sei allen 
Geigenbauern und -Spielern 
zum Studium empfohlen. 


118 



CHRIST-1SELIN - W. NIEMANN 


WALTER NIEMANN 

Die nordische Klaviermusik 

1918. 72 Seiten 8°. Geheftet 1.20 Mark 

W r alter Niemann ist nicht nur einer der bekanntesten Klavier« 
kompönisten unserer Tage, auch als Schriftsteller hat er sich 
einen Namen zu schaffen gewußt. Die vorliegende Schrift ist ganz 
auf die musikalische Praxis gestellt. 

». , .In möglichster Gedrängtheit wird man, immer in Weitblicken« 
dem Zusammenhang mit dem Kunst« und Kulturzustand der Länder 
im allgemeinen, in die Vergangenheit und Gegenwart der Klavier« 
musik Dänemarks, Norwegens, Schwedens und Finnlands geführt. 
Hat auch keiner der vier Nordländer einen Meister, ebenbürtig un« 
seren größten deutschen Klassikern .., zur Seite zu setzen, so lohnt 
doch eine nähere Beschäftigung mit der Muse ihrer guten und besten 
Tondichter . , . genug, um sich auch einen kleinen Einblick in die 
geschichtlichen und ästhetischen Zusammenhänge zu verschaffen. . .« 

(Neue Zeitschrift für Musik.) 

WALTER NIEMANN 

DieVirginalmusik 

1919. IV, 48 Seiten 8®. Geheftet —.60 Mark 

D as Zeitalter der Königin Elisabeth von England <1558 —1603) be» 
deutete für England eine kulturelle Blütezeit von unerreichter Höhe. 
Der Name Shakespeare ist mit dieser Periode der englischen Geschichte in 
entscheidender Weise verknüpft. Gleichzeitig mit der Blütezeit der eng» 
lischen Dichtung erreichte auch die englische Musik ihren ersten Höhe» 
punkt: John Bull, Thomas Morley, William Byrd, u. a., als » Virginalisten« 
aus der Musikgeschichte bekannt, gaben der Zeit ihr musikalisches Ge» 
präge. — Niemann spricht in seiner kulturhistorisch fundierten Studie 
von dieser »Virginalmusik«, der ältesten speziell für ein klavierartiges 
Instrument geschriebenen Musik, die heute noch als Hausmusik vollste 
Beachtung verdient. Da er auch die Aufführungspraxis, die Ausführung 
der Verzierungen usw. erläutert, so ist die Arbeit vor allem für die 
praktischen Mugiker von Wert, die sich mit der alten 
Klaviermusik befassen wollen. 







INSTRUMENTALMUSIK - MUSIKAUSÜBUNG 


LEONID KREUTZER 

DAS NORMALE KLAVIERPEDAL 

vom akustischen und ästhetischen Standpunkt 

Mit einem Bildnis des Verfassers. 1915. VI, 99 S. Geheftet 1.50 Mark 

»Der als ein Pianist ersten Ranges bekannte Verfasser tritt hier als Theoretiker mit einer 
Broschüre auf, die anerkennen läßt, wie ernst er es mit der Kunst meint und wie sorgsam 
durchdacht er die Mittel und Wege hat, auf denen eine künstlerische Wirkung zu erzielen 
ist. Mit vollem Recht sagt er, daß das Pedal im großen ganzen das Stiefkind des Unterrichts 
sei. Entweder wird der Gebrauch desselben dem Schüler ganz entzogen, oder es wird eine 
nachlässige, die Wirkung mehr schädigende als unterstützende Anwendung gestattet. Die 
Gesichtspunkte, von denen aus er das Pedal behandelt, sind durchaus zutreffend, die Regeln 
und Winke, die er gibt, äußerst einleuchtend, und wer es noch nicht wissen sollte — gerade 
unter den .gewissenhaften' Musiklehrern finden sich nicht wenige solcher — daß das Pedal 
ein ebenso wichtiger, aber auch ebenso schwierig zu behandelnder Faktor des Klavierspiels 
ist wie alle übrigen zur Technik und zum Ausdruck gehörigen Dinge, wird nach der Lektüre 
dieses Buches hoffentlich gründlich eines andern belehrt sein. — Ganz ausgezeichnet sind die 
die zweiteHälfte desWerkes ausmachenden .Analysen' aus den bekanntetsten Werken von 
Bach, Mozart, Beethoven, Schumann, Chopin und Brahms.« (Deutsche Tonkßnstlerzeltting,> 


EUGEN TETZEL 

Elementarstudien der Gewichtstechnik und 
Rollung heim Klavierspiel 

Prakt. Ergänzung zu desselben Verfassers Werk »Das Problem d. modernen Klaviertechnik« 

5. Auflage 1926. 9 Seiten 4 0 . Kartoniert 1 Mark 

Über Tetzeis grundlegendes Werk, das in einer z., neubearbeiteten Auflage von 1916 vor» 
liegt, findet sich Näheres auf Seite 3 $o. 


RUDOLF RUDOLZ 
Die Registrierkunst des Orgelspiels 

in ihren grundlegenden Formen 

1913. VI, 60 Seiten 8 °. Geheftet 1 Mark 

. Das vortreffliche, in seiner Anlage bisher einzigartige Buch ist ein ebenso glänzendes 
Zeugnis für des Verfassers logische, streng wissenschaftliche Denkweise, wie für seine vor¬ 
nehme Künstlerschaft, mit welcher er das Wesen der modernen Orgel erfaßt hat. Er zeichnet 
mit klaren Zügen eine Ästhetik der Orgel, wie sie dem reifen Künstler innerlich vor¬ 
schweben mag, während sie dem Heer der Stümper und .registrierenden' Charlatane noch 
immer Terra incognita bleibt. Rudolz greift aus der Fülle registrativer Möglichkeiten nur 
die .primären' Ausdrucksformen heraus, die bei einmal eingestellter, wohlabgewogener 
Registrierung auf allen Klavieren lediglich durch Klavierwechsel und Koppelung zu er¬ 
möglichen sind, noch dynamisch beeinflußt durch Anwendung des Jalousieschwellers. Trotz 
oder vielleicht wegen der ganz allgemein gehaltenen Behandlung des Stoffes wird sich der 
intelligente Studierende des Orgelspiels ohne Schwierigkeit die Grundsätze für die künst¬ 
lerische Behandlung und damit für die plastische Darstellung der Orgelkompositionen ab¬ 
leiten können . , (Zeitschrift der Internationalen Musikgeseilschaft> 


120 




KREUTZER - TETZEL - RUDOLZ - HEUSS - FRÖHLICH 


ALFRED HEUSS 

KAMMERMUSIKABENDE 

Auf welche Weise kann Kammermusik dem Volke geboten werden? 
Erläuterungen von Werken der Kammermusikliteratur 
1919, XXIV, 152 Seiten, Geheftet 2.50 Mark, gebunden 4 Mark 


»Alfred Heuß* Leipzig, der seinen Ruf als Einführer in musikalische Werke 
in seinen wertvollen Programmbüchern für die Leipziger Bachfeste begründete, 
gibt in seiner Schrift ,Kammermusikabende' eine stattliche Reihe von Erläu* 
terungen von Werken der Kammermusikliteratur, die von Haus aus 
gedacht sind als Einführungen für Hörer von Volkskonzerten, die aber in ihrer 
ganzen Fassung sich ebenso wenden an Musiker, ernsthafte Musiker, sowie an 
Gebildete schlechthin. Heuß schickt der Würdigung derWerke eine höchst lesens* 
werte Einleitung voran, die sich mit der in der Gegenwart so wichtig gewordenen 
Frage auseinandersetzt, mit welchem inneren Erfolge Musik überhaupt und 
Kammermusik im besonderen dem Volke geboten werden könne. An den Ein* 
führungen Heuß' schätze ich namentlich, daß er es versteht zu vermitteln zwischen 
den rein musikalischen und den allgemeinen Gesichtspunkten, daß er in und mit 
der Erklärung derWerke auch die notwendigen Einblicke in das Wesen derer, 
die sie schufen, ZU geben weiß.« COtto Sdimid in der Sächsischen Staatszeitung.) 

KURT FRÖHLICH 
Auf Flügeln des Gesanges 

Ein musikalischer ßücfimann 

- 1920. VIII, 333 Seiten. Geheftet 4 Mark, gebunden 6 Mark - 


»Wer Sinn für Humor hat, muß dieses Buch gelesen haben. Das mit ungefähr 
1800 musikalischen Zitaten angefüllte Werkchen gliedert sich in zwei größere 
Telle, deren erster den Untertitel: ,Was alles in Musik gesetzt wird' und deren 
zweiter den Untertitel: ,Wo man Musik macht' trägt. Prächtig geschildert ist 
z. B. im~zweiten Teil: die Familie <die Schreckenskammer der musikalischen 
Halbbildung: der musikalische Nachmittag bei Nudelmeiers). Wenn man diese 
Kapitel liest, wird man sich der Lachtränen kaum erwehren können und doch ist 
gerade dieses Kapitel so recht bezeichnend für die heutige ,Musikpflege' unserer 
herrlichen Kunst in kleineren Familien. Dies ist alles in eine so köstlich scherz* 
hafte Einkleidung gebracht, daß man dem Verfasser Dank wissen muß für eine 
Bereicherung unserer Literatur mit diesem auch zur Allgemeinbildung sehr 
dienenden Bändchen, « (Magdeburger Tageszeitung.) 


121 







AUFSATZE ÜBER MUSIK UND MUSIKAUSÜBUNG 


DER BÄR 

JAHRBUCH VON BREITKOPF ® HÄRTEL 

U nter diesem Titel, der auf das Wappen des Hauses Bezug nimmt, gibt der Verlag 
seit dem Jahre 1924 ein Jahrbuch heraus. Diese Jahrbücher, deren erstes ursprünglich 
als Morgengabe für den 1. Kongress der Deutschen Musikgesellschaft gedacht war, sollen 
nicht nur Allgemeininteressierendes aus dem Aufgabenkreis unseres Hauses einer weiteren 
Öffentlichkeit unterbreiten, sondern darüber hinaus allgemeinen musikliterarischen Zwecken 
dienen. Vor allem ist der »Bär« dazu bestimmt, die ungeheuer reichen, kaum noch er» 
schlossenen Schätze des Verlagsarchivs der Wissenschaft und den Freunden der Musik 
zugänglich zu machen. Durch seine bibliophile Ausstattung, die Jedes Jahr anders gestaltet 
werden soll, ist »Der Bär« eine Zierde für den Bücherschrank jedes Gebildeten. 


DER BÄR 

JAHRBUCH VON BREITKOPF © HÄRTEL 
AUF DAS JAHR 1924 

132 Seiten 8°. In Pappband 3 Mark, in Halbleder 6 Mark 

I I N HALT- I Zueignung <1767) / Aus der Allgemeinen musikalischen Zeitung 1817 

I-'—I N0.1 (Worte Fichtesund Wackenroders über Musik) / LudwigVolk- 

mann. Neues vom alten Breitkopf»Bär / Hermann Abert, Musikwissenschaftim 
Zeichen des Bären / Wilhelm Hitzig, Das Archiv von Breitkopf'S) Härtel / Erste 
Autorenbriefe(ClH.Graun, Juni 1923 / Felix Dahn, 

E. W.Wolf, Voß, G. Benda, Deutsches Lied /Hellmuth 

C.Benda,Stamitz,C.Schröter, a, von Hase, Verlagstätigkeit 

F. Herbart, v. Dittersdorf, ?T und Wirtschaftslage, Stoß» 

Zelter, Cannabich, W. Bach, , j|] 

Iffland,Neukomm,Marschner |jl S)tr »4t \|| 

Field, Schubert, Nicolai, 

Czerny, Chopin, Brahms, 

Jensen, R. Strauß, Anzen» 
gruber. Reger) / Auswahl von 
Musikhandschriften des Ar» 
chivs / Auswahl eigener und 
fremder Musikdrucke des 
Archivs bis ca. 1800 f Fer» 
ruccio Busoni, Zeitge» 
mäßes Nachwort zu derBach- 
Ausgabe / Ein Besuch bei 
Hermann Zilcher zur Würz¬ 
burger Mozart »Woche im 
Faksimile des Originalbriefs v 
Faksimile des Originalbriefs v 
Faksimile des Originalbriefs v 
Faksimile des Originalbriefs v 


seufzer und Bekenntnisse / 
Vöchentliche Nachrichten und 
jk Anmerkungen die Musik be- 
Jf treffend, Oktober 1768. Über 
die zu Wien aufgeführte Oper 
® "Alceste« / Vergnügliches 
Bären / Adagio Finale 

(178z) 

BEILAGEN: 
Bildnis Bernhard Christoph 
Breitkopfs <1695-1777) / Fak¬ 
simile des Originalbriefes von 
LeopoIdMozart ausSalz- 
burg vom 13. März 1778 / 
1 G.Ph-Telematin ausHamburgv.20.November 1755 / 
a L. van Beethoven aus Wien vom 2z. April 180t / 
a Richard Wagner aus Leipzig vom 5. April 1831 / 
1 Robert Schumann aus Leipzig vom 2. November 1832 



122 




DER BAR 1924, 1925, 1926 


DER BÄR 

JAHRBUCH VON BREITKOPF © HÄRTEL 
AUF DAS JAHR 1925 

1925. 158 Seiten 8°. In Pappband 6 Mark, in Halbleder 10 Mark 


T M H A T T-1 Julius Vogel, Goethe und die Familie Breitkopf / Ein Breitkopfscher 
— ,, ■ -—J Privatdrudt für Goethe / Briefwechsel Goethes mit Christoph Gottlob 

dorFrimmel, Goethe 


und Johann Gottlob Im» 
manuelBreitkopf/ Allaert 
van Everdingens Radie¬ 
rungen zu Reineke Fuchs / 

Ein Brief JohannWindcei- 
manns an J. G. I. Breit¬ 
kopf / Ernst Kroker, 
DerGrundbesitzderBreit- 
kopfs / Gottlob Breitkopfs 
Komposition d. »Oberon- 
Tanzes« nach Wieland / 

Unsere Großmutter und 
Goethe / Goethe und die 
Breitfcopfs auf der Bühne / 

Wilhelm Hitzig, Bei¬ 
träge zum Weimar erKon- 
zert 1773—1786 / Wil¬ 
helm Lütge, Die Glas¬ 
harmonika, daslnstrument 
der Wertherzeit / Theo¬ 
mars »Reineke Fuchs« 1752 / Brief Winckelmanns 



und Beethoven /Alfred 
Heuß, Neuzeitliche Lie¬ 
der auf Gedichte v.Goethe 
ABBILDUNGEN 
UND BEILAGEN: 
Bernhard Theodor Breit¬ 
kopf / Originalplatten¬ 
abzug von Goethes Ra¬ 
dierung einer Etikette für 
Schönkopf<Kupfer druck)/ 
Titel und erste Seite der 
»Neuen Lieder« v. 1770 / 
Johann Wolfgang Goethe 
um 1765 / Johann Gott¬ 
lob Immanuel Breitkopf / 
z Briefe Goethes an J, G. 
I. Breitkopf (Lichtdruck) / 
Titel zu Heinrich vonAlk- 


„n J. G. I. Breitkopf / Haus z\ _ 

denen Bären in Leipzig / Grundriß des Hauses zum Goldenen Bären / Haus zum Silbernen 
Bären in Leipzig / Zwei Partiturseiten des Oberon-Tanzes von Gottlob Breitkopf / Szenen¬ 
bild zu Zeitlers Künstlerfestspiel »Oeser und die Seinen« / Ernst Wilhelm Wölf / Glashär» 
monika nach Franklin. — Der Inhalt dieses Bären gruppiert sich also um die Gestalt Goethes 


DER BÄR 

JAHRBUCH VON BREITKOPF © HÄRTEL 
AUF DAS JAHR 1926 

1926, 158 S. 8°, In Pappband 6 M„ auf Büttenpapier in Halbleder 10 M, 


Iimhs 1 T. I Wilhelm Lütge, Gelehrtenbriefe aus dem 18. Jahrh. (mit unbekannten 

I- n ——Ü.Briefen von J. Chr. Adelung, J. G. I. Breitkopf, J. Grimm, Herbart, 

Herder und Lessing) / Wilhelm Hitzig, Die Briefe JosephWölfls an Breitkopf 'S) Härtel / 
Herman Roth, Händel und Bach / Hermann Poppen, Vom Stil der neueren kirch¬ 
lichen Chorgesangmusik an Hand der Verlagswerke des Hauses Breitkopf 'S) Härtel / 
Adolf Aber, Fremdländische Komponisten im Verlage von Breitkopf 'S) Härtel / 
Eugen Schmitz, ZuBusonis»DoktorFaust« / EinBrief Hermann Zilchers überFarb- 
lichtmuslk / Galgenlieder in Radierungen / Vergnügliches vom Bären / Zu unserem Titelbild 


ABBILDUNGEN UND BEILAGEN 1 Abbildung der Plakette zum 60. Geburtstage von Jean Sibeiius 
<Professor Molitor) / G. E. Lessing / Faksimile des Originalbriefes von G. E. lessing an J. G. I. Breit¬ 
kopf vom z6. 1.1781) / J. G. Herder / J. Chr. Adelung / Joseph W81H / Arnold Mendelssohn / Jean 
Sibeiius / »Eine farbliditmusikalisdte Aufführung« von Matthias Holl {Vierfarbendruck) 


123 







Aii.FSÄTZE ÜBER MUSIK UND MUSIKAUSÜBUNG 


DER BÄR 

JAHRBUCH VON BREITKOPF ® HÄRTEL 
AUF DAS JAHR 1927 

II, 175 Seiten 8 V In Pap^banä 6 Mark, in Ganzleder 10 Mark 

", Bewfcoven und das Haus Breitkopf <3D Härtel / 




Im Hitzig, j 


11 N H A L T-: 

entnommene NotizetiHffier'Bejt'fifiven / Wilhelm Lütge, Waldmüllers Beethovenbild / 
Briefe aus Beethovens FfeütTdeskreis: Wilhelm Hitzig, Ein Brief Friedrich 
August Kannes,- WH frei m L ü t g?, Andreas und Nannette Streicher/ Günther Haupt 1 , 
Gräfin Erdödy und J.X. BraucfilewiI-helm Lütge, Anton Reidia, Wilhelm Lütge, 
Anton Schindler (Briefe; Schindlers über 3 Stücke aus der »Leonore«, Schottische usw. Lieder 
und die deutschen Texte zur. G-Dur-Messe}/ Günther Haupt, J. N. Mälzeis Briefe an 
Breitkopf ® Härtel / W0helm, .Lütge, Beethovens Leonoren»Ouvertüre Nr. z / 
Wilhelm Hitzig, Zu der Erstveröffentlichung des Beethovensdien Hochzeitslieds für 
Giannatasio del Rio / Wilhelm Lütge, Bericht über ein neu aufgefundenes Manuskript, 
enthaltend 24 Lieder von Beethoven / Der Besuch des Hofrats Friedrich Rochlitz bei Lud* 
wig van Beethoven in Wien. (Aus dem IV. Band von Rochlitz »Für Freunde der 
Tonkunst«) / Nekrolog zu Beethovens Tod, verfaßt 18Z7 von Friedrich Rochlitz, 


| BEILAGEN?] Vierftu'big^D 
von J. G. Waldmüller aus dem Jahre 1 

Originalbriefes Beethovens an Breitkopf <© Härtel vom 18. November 1806 nebst Auf* 
Schrift des Briefumschlages / J. G. Waldmüller / Wiedergabe eines Kanneschen Konzert* 
Programms vom Jahre 1810 / Andreas Streicher (Büste von Franz Klein) / Nannette 
Streicher (nach einem Aquarell) / Hochzeitslied für Giannatasio del Rio von Ludwig van 
Beethoven (ErsteVeröffentlichung)/Faksimile der erstenSeite des neu aufgefundenen Lieder* 
manuskripts von Beethoven / Faksimile der Einladung zu Beethovens Leichenbegängnis. 


ruck des Bildes, Ludwig van Beethovens nach dem 
Breitkopf ® Härtel befindlichen Originalgemälde 
823 / Gottfried Christoph Härtel / Faksimile des 



D ieses Jahrbuch stellt sich also als eine Gabe des Verlages zum Beethovenjahr dar. 

Sämtliche Beiträge gruppieren sich um die Gestalt Beethovens, das Material zu den 
Aufsätzen ist fast ausnahmslos den reichen, bisher unbekannten Schätzen des Verlags* 
ardiivs entnommen/ zudem sind die Verfasser der Beiträge, Dr. Hitzig, Dr. Lütge und 
Dr. Haupt, Angestellte des Hauses, so daß der diesjährige »Bär« in der Tat ganz und 
gar eine Gabe von Breitkopf ‘3D Härtel an" alle Beethovefceunde' darstellt. Die Beiträge, 
von denen ein Jeder eine Fülle neuen Materials über Beethoven oder ihm besonders nahe* 
strebende Freunde bringt, Sind Jedoch so gehalten, daß sie nicht nur den Beethovenforscher 
interessieren werden, sondern einen jeden, der sich in Beethovens Lebenswerk vertiefen 
will und der Anteil nimmt an dem Kreis, in dem das Leben des Riesen sich abspielte. 
Besonders die zahlreichen mitgeteilten Originalbriefe Beethoven nahestehender Personen 
berichten manch neue, interessante Tatsache, werfen manch neues Licht auf Beethoven, 
seine Freunde und künstlerische Probleme der Zeit. 


124 




DER BAR 1927 - ABER - REFARDT 


ADOLF ABER 

Handbuch der Musikliteratur 

in systematisch-chronologischer Anordnung 

1922. XX, 697 Seiten 8°. Gebunden 10 Mark, geheftet 8 Mark 

A ber gibt in seinem musikbibliographischenWerk eine Zusammenstellung 
der gesamten Literatur über Musik,- audi die bedeutsameren Zeit¬ 
schriften* Aufsätze sind aufgenommen worden. Die Einteilung des gewal¬ 
tigen Stoffes ist unter dem Gesichtspunkte erfolgt, daß vorliegendes Hand¬ 
buch nicht etwa nur als Verzeichnis der bisher erschienenen musikwissen¬ 
schaftlichen Arbeiten, nicht etwa als eine Art systematischen ..Katalogs 
betrachtet sein will, sondern als Grundlage für die zukünftige Forschung. 
Der Inhalt gliedert sich in folgende große Gruppen, die aber in sich wieder viel¬ 
fach untergeteilt sind. I. Bibliographische und lexikalisdieWerke.allgemeiner 
Art,- Sammlungen musikalischer Schriften/ musikalische Äufsatzsamm- 
lungen/ periodische Schriften. II. Geschichte der Musik und ihrer dinz.eln.en 
Formen. III. Pflege und Geschichte der Musik in einzeln^ft/Laqclefn und 
Städten, IV. Komponisten, Theoretiker, Musikgelehrte,'. ßjiUter, Philo¬ 
sophen, Staatsmänner und Fürsten in ihrem Verhältnis zur Musik. 
V. Musiktheorie. Werke über einzelne Instrumente, Werke über Gehör, 
Stimme, Sprache und Gesangskunst. Organisation der'Musik. Akustik. 
Tonpsychologie. Ästhetik. — ÜberWert und Bedeutung der einzelnen Ar¬ 
beiten erhält man dadurch Auskunft, daß die wichtigen in größeren, fetten 
Typen gedruckt sind, die weniger wichtigen in kleineren. Ein genaues 
Autoren-, Namen- und Sachregister erleichtert das Eindringen 
in den gewaltigen Stoff. 


EDGAR REFARDT 

Verzeichnis der Aufsätze zur Musik in den nichts 
musikalischen Zeitschriften der Universität Basel 

Abgeschlossen auf den 1. Januar 1924 / " XVIII, 105 S. Geheftet 4 M. 

"P twa 500 Zeitschriften Europas sind von Refardt berücksichtigt worden,- seine 
I— Untersuchungen erstrecken sich vom Erscheinungsbeginn der jeweiligen Zeit¬ 
schrift, der teilweise bis ins 18. Jahrhundert .zufijckreicht, bis zum Beginn des 
Jahres 1924. Zahllose Aufsätze musikwissenschaftlichen Inhalts werden somit 
der Allgemeinheit zugänglich gemacht,- da§ Verzeichnis stellt eine willkommene 
Ergänzung zu dem Aberschen-Handbuche dar. 


12S 




AUFSÄTZE OBER MUSIK UND MUSIKAUSÜBUNG 


FESTSCHRIFT 

PETER WAGNER 

zum 60. Geburtstage 

GEWIDMET VON KOLLEGEN, SCHÜLERN U. FREUNDEN 
Herausgegeben von KARL WEINMANN 

Mit i Bildnis und 1 Faksimile. 1926. VII, 237 Seiten 8®. 

Geheftet 10 Mark, gebunden 12 Mark 

f )eter Wagner, Ordinarius für Musikwissenschaft an der Universität Freiburg 
in der Schweiz, ist einer der führenden Geister unserer Disziplin, bahnbrechend 
vor allem durch seine Forschungen über die gregorianischen Melodien und zur 
Geschichte der Messe. »Es gibt wohl kaum einen unter uns«, schreibt Wein¬ 
mann in den einleitenden Worten der Festschrift an Peter Wagner, »dessen 
Wissen Sie nicht irgendwie gemehrt und bereichert haben.« —* 

Die Festschrift enthält folgende Beiträge: 

Abert, Hermann, Tonart und Thema in Bachs Instrumentalfugen / Anglfcs, Higino, Or« 
gelmusik der ScholaHispanica vom XV.—XVII. Jahrhundert / Bronarski, Ludwig, Die 
Quadripartita figura in der mittelalterlichen Musiktheorie / Drinkwelder, P. Erhard, 
Drei Missale-Hss. deutscher Herkunft in der Batthyäny-Bibliothek zu Karlsburg / Fei¬ 
lerer, K..Gustav, Cod. XXVII, 84 der Chorbihliothek der Frauenkirche in München / 
Gmelch, Joseph, Unbekannte Reimgebetkompositionen aus Rehdörfer Handschriften / 
Hitzig, Wilhelm, Ein Berliner Aktenstück zur Geschichte des Notendruckverfahrens / 
Je pp es en, Knud, I. Das isometrische Moment in der Vokalpolyphonie, II. Über einen 
Brief Palestrinas / Kinsfcy, Georg, Schriftstücke aus dem Palestrinakreis / Krohn, Ilmari, 
Psalmengesang in der Volkssprache / Kromolidci, Joseph, Palestrina und Bach in der 
evangelischen und katholischen Kirchenmusik / Kroyer, Theodor, Gregor Aichinger als 
Politiker / Lach, Robert, Gregorianische Choral« und vergleichende Musikwissenschaft / 
Moser, Hans Joachim, Das deutsche monodische Kunstlied um 1500 / Müller, Hermann, 
Germanische Choraltradition und deutscher Kirchengesang / Schering, Arnold, Zur Me¬ 
trik der'»Psalmen Davids« vonH. Schütz / Schmitz, Arnold, Die Beethoven-Apotheose 
als Beispiel eines Säkularisierungsvorgangs / Ursprung, Otto, Palestrina und Deutsch¬ 
land / Wolf, Johannes, Eine neue Quelle zur mehrstimmigen kirchlichen Praxis 
des 14.-15. Jahrhunderts 


Musikalien=Katalogisierung 

Ein Beitrag zur Lösung ihrer Probleme von 
KAy SCHMIDT«PHISELDECK 

Unterbibliothekar an der Staatsbibliothek in Aarhus 

1926. 44 Seiten 8°, Geheftet 3 Mark 

A ts reichster Erfahrung heraus gibt der Verfasser Ratschläge für eine praktische, 
sinngemäße Katalogisierung und Ordnung der Musikbestände in großen und 
kleinen Bibliotheken. Zahlreiche Beispiele erläutern die theoretischen Ausführungen. 


126 




P. WAGNER-FESTSCHRIFT - SCHMIDT-PHISELDECK - KONGRESS-BERICHTE 


Bericht über den 

Musikwissenschaftlichen Kongreß in Basel, 

veranstaltet anläßlich der Feier des 25 jährigen Bestehens der 
Ortsgruppe Basel der Neuen Schweizerischen Musikgesellschaft, 
Basel, vom' 26,—'29. September 1924 
1925. X, 400 Seiten 8°, Geheftet 12 Mark, gebunden 15 Mark 
Sämtliche auf dem Kongreß gehaltenen Vorträge, 4 6 an der Zahl, sind in diesem 
Band zusammengestellt, dazu dasWichtigste aus denansdiließendenDiskussIonen. 

Auf dem Kongreß hielten folgende Herren Vorträge s Aber! / Adler / Altmann / Angles / Bedciug / Bemouilli 
Boepple / v.d.Borren/ Bundi/ Cherbuiiez/ Dendrdaz/ Erpf/ Fischer/ Friedländer/ Gagnebin/ Graeser 
Gurlitt / Gysi / Hapaanen / Handsdiin / Heuß / Hornbostel / Jeppesen / Krohn / Kroyer / Merian 
Mersmann / Moser / Müller-Blattau / Nef / Noadt / Rihouet / Ripolles / Saths / Schering / Seiffert 
Sondheimer / Springer / Tirabassi / Toch / Torrefranca / Unger / Ursprung / Werner / Wolf. 

In den Vorträgen sind die verschiedensten Gebiete der Musikwissenschaft von hervor¬ 
ragendsten Fachleuten behandelt worden, der Kongreßbericht ist demnach für alle musik¬ 
wissenschaftlich Interessierten von größter Wichtigkeit 


Bericht über den 

I. Musikwissenschaftlichen Kongreß 

der Deutschen Musikgesellschaft in Leipzig, 
vom 4.—8. Juni 1925 

1926. X, 470 Seiten 8°. Geheftet 20 Mark, gebunden 23 Mark 

Der Bericht enthält sämtliche 9,8 Vorträge und Referate, die von den berufensten Spezialisten 
über die einzelnen Gebiete der Musikwissenschaft auf dem Kongreß gehalten wurden. Das 
Arbeitsgebiet der Deutschen Musikgesellschaft war in iz Sektionen gegliedert, 
in denen folgende Herren sprachen: 

Öffentliche Vorträge: Abert / Adler / Schering / P.Wagner. Sekt. I, Bibliographie: Altmann / Haas 
A. Oret / Springer. Sekt. U, Vergleichende Musikwissenschaft und Instrumentenkunde: H. H. Jahnn 
W. Heinitz / Kinsky / R. Lachmann / E. Rabsch / O. Schäferj Sekt. III, Methodik: E. Büchen / W. Dankert 
K. Meyer / P. Mies. Sekt IV, Musikalische Jugenderziehung: Bennedik / A. Ebel,/ Jöde / W. Kühn 
Münnich / Rabsch. Sekt V, Theorie: Jeppesen / Klatte / Krohn / Lande? / Müller-Blatlau. Sekt. Vla-b, 
Geschichte der Musik im Altertum und Miftelaifer: Angies / Bruger / Eiddioff / Gurlitt / Handsdiin 
Ludwig / Orel / Ursprung / Th. W. Werner / J. Wolf. Sekt VIc=d, Geschichte der Musik von 1600 bis 
Beethoven: Deinhardt / W. Fischer / Frotscher / Qysi / K. Hasse / H. Keiler / Müiler-BIattau / P. Nettl 
Noadc / R.Oppet / A. Schmitz / Sondheimer / Th. W. Werner. SektVIe, Geschichte der romantischen 
und modeniBTMosik: A. Aber / Appia / Bediing / Hüba / Kallenbach-Greller / Mersmann. Sekt VI ft. 
Katholische Kirchenmusik: Bailmaim / Kromolichi / Kroyer / Kurthen / Lechthaier / H.Müller / Sambeth 
Weinmann / Weißenbädt Sekt: VI fz, Protestantische lOrdienmusik: Balthasar / Eidthoff / Epstein 
Gürtler / J. Müller / Schering. Sekt. VI g. Musikalische Landeskunde: Kruttge / Kurthen / H.J. Moser 
Oberborbedt/ Rattay/Schiedermair/ A.Werner. SektVII, Ästhetik: M. Bauer/H. Erpf/ Frotscher/W.Heinitz 
Heuß/ v. Keußler / Mersmann / Mies / P. Moos / F.Reuter / Sehering / Stegflch / Stephani/Width / Wiehmayer 

In diesen Vorträgen und Referaten ist eine unendliche Fülle neuer Erkenntnisse nieder¬ 
gelegt, der „Bericht'' stellt sich geradezu als ein Querschnitt durch den heutigen Stand der 
Musikwissenschaft und Musikgeschichte dar, den niemand, der sich ernsthaft mit der 
Musik und ihrer Geschichte befaßt, entbehren kann. 


127 











KATALOGE 


KATALOG DES ARCHIVS 

von Breitkopf ® Härtel, Leipzig 

Im Auftrag der Firma herausgegeben von 

WILHELM HITZIG 


I. MUSIK-AUTOGRAPHE 

Mit 1 Noten^Faksimile, 1925. VI, 50 Seiten 8°. Kartoniert 4 Mark 

II. BRIEF-AllTOGRAPHE 

von Persönlichkeiten, die vor 1770 geboren sind 
A. Musiker und Musiksdiriftsteller 
B. Andere 

1926. VI, 50 Seiten 8°. Kartoniert 4 Mark 


I n einem Verlag, der, wie Breitkopf 'S) Härtel, auf eine mehr als 200jährige Ge- 
sdiichte zurückblidten kann, ergeben sidi im Laufe der Zeit sozusagen von selbst 
ansehnliche Bestände wertvollster Autographe, besonders wenn von jeher darauf 
gesehen wurde, diese SAätze zusammenzuhalten. So weist zur Zeit das ArAiv des 
Hauses einen Bestand an Musikautographen von über 3000 Nummern auf, Der 
vorliegende Katalog bringt eine Auswahl von 348 der wertvollsten Stüde aus dem 
18., 19. und 20. Jahrhundert. Mit dem Namen Händel beginnt die von dem der¬ 
zeitigen ArAivar des Hauses zusammengestellte Auswahl und sAließt mit Paul 
Hindemith ab. Ein gewaltiges Stüd MusikgesAiAte, an dem das Verlagshaus 
in seinerWeise einen bedeutsamen Anteil genommen hat! Besonders aus dem 
18. und beginnenden 19. Jahrhundert fehlt kaum ein irgendwie bedeutender Name! — 
Das dem Katalog I beigegebene Faksimile gibt die erste Seite des kürzliA erst 
aufgefundenen HoAzeitsliedes für Giannatasio del Rio von Beethoven wieder. 

D er zweite Band bringt- eine. Auswahl von ca. 3000 der wertvollsten Briefauto- 
graphe des ArAivs von 175 versAiedenen Musikern, Künstlern und Gelehrten, 
und zwar nur von Personen, die vor 1770 geboren sind. Im ganzen beläuft siA die 
Zahl der im ArAiv aufbewahrten Briefe, die naA irgendeiner RiAtung hin von 
Interesse sind, auf ca. 3000O Nummern, auA hier fehlt kaum einer der großen 
Namen des’18. und 19. Jahrhunderts, und zwar niAt nur aus der MusikgesAiAte, 
sondern aus allen Gebieten der WissensAaft, Literatur und Kunst. 

Der näAste Teil des Kataloges wird den vorliegenden Briefkatalog fortsetzen. 


128 




ARCHIV- KATALOGE - HEyER -MUSEUM 


KATALOG DES 

MUSIKHISTORISCHEN MUSEUMS 
VON WILHELM HEyER IN KÖLN 

Von GEORG KINSKy 
VIERTER BAND: 

MUSIKAÜTOGRAPHEN 

1916. XXXI, 934 Seiten 8*\ Mit 65 Tafeln Handsdiriftennadibildung 
und 32 Seiten Musikbeilagen <Kompositionen von Haydn, Beethoven, 
Paganini und Liszt) / Gebunden 75 Mark 

D er dritte Band-.des Hauptkataloges, der ausführlich über die Blas- und Schlag¬ 
instrumente berichten sollte, mußte vorläufig zurüdcgesteilt werden/ einen ge¬ 
wissen Ersatz bietet der betreffende Abschnitt des »Kleinen Kataloges«. Der vor¬ 
liegende vierte Band berichtet ausführlich über die Musikhandschriften des Museums. 
Aufgenommen wurden außer den eigentlichen »Autographen« auch Abschriften, 
soweit sie von bekannten Musikern herrühren, ferner theoretische 'Schriften über 
Musik mit Notenbeispielen. Der Katalog umfaßt 1663 verschiedene Manuskripte, 
ein jedes ist nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten genau beschrieben, ausführliche 
Angaben über das betreffende Werk wie den Schöpfer sind jedesmal beigegeben. 


KLEINER KATALOG 

der Sammlung alter Musikinstrumente 
im Musikhistorisdien Museum von 
Wilhelm Heyer in Köln 

VERFASST VON 

GEORG KINSKy 

Konservator des Museums 

1913. 250 Seiten und 32 Tafeln 8°. Kartoniert 6 Mark 


Tj er vorliegende Kleine Katalog gibt in gedrängter Form- eine Beschreibung der 
gesamten Instrumentensammlung des Heyer-Museums, einschließlich der exo¬ 
tischen Tonwerkzeuge/ er entspricht in seiner Anlage und Einteilung des Stoffes 
dem Hauptkatalog, entbehrt jedoch, da er vor allem als orientierender Führer für 
die Besucher des Museums gedacht ist, jedes rein wissenschaftlichen Beiwerkes, das 
in dem großen Hauptkatalog zu finden ist. 


129 





KATALOGE - ZEITSCHRIFTEN 


VERZEICHNIS 

der sämtlichen im Druck erschienenen KOMPOSITIONEN von 

Johann Strauß »Vater Johann Strauß »Sohn 
Joseph Strauß <md Eduard Strauß 

Herausgegeben von CHR. FLAMME 

1895. 90 Seiten 8°. Geheftet 1 Mark 

E in jeder weiß, wie schwierig es ist, sich zwischen den verschiedenen »Sträußen« zurecht» 
zufinden, wie schwer die Titel dervielen hundert Kompositionen der Strauße auseinander¬ 
zuhalten sind. Das vorliegende Verzeichnis ist ein sicherer Führer,- es sind in demselben 
einmal die Kompositionen der vier Meister gesondert angegeben und dann in einem Gesamt¬ 
verzeichnis die Kompositionen aller vier Strauße in alphabetischer Ordnung. 

Zeitschrift für Musikwissenschaft 

Herausgegeben von der Deutschen Musikgesellschaft 

Schriftleiter: Dr. ALFRED EINSTEIN 

Die »Zeitschrift für Musikwissenschaft« tjcurde im Jahre 1918 gegründet/ sie tritt 
gewissermaßen an die Stelle der »Zeitschrift der Internationalen Musikgesell» 
schaft«, ebenso wie die durch den Krieg verschwundene »Internationale Musikge¬ 
sellschaft« in der »Deutschen Musikgesellschaft« ihre Fortsetzung gefunden hat, 
Monatlich erscheint ein Heft, Preis des einzelnen Heftes 2 Mark, 
des kompletten Jahrganges <12 Hefte) 18 Mark 
Die Mitglieder der Deutschen Musikgesellschaft erhalten die Zeitschrift kostenlos. Näheres 
durch die Geschäftsstelle der Deutschen Musikgesellschaft, Leipzig, Nürnberger Str. 36—38 

Archiv für Musikwissenschaft 

Herausgegeben von Max Seiffert, Johannes Wolf, Max Schneider 

1, Jahrgang 1918/19. 4 Hefte komplett 15 Mark / Eiqzelheft je 4 Mark 

Bayreuther Blätter 

Deutsche Zeitschrift im Geiste Richard Wagners 

Herausgegeben von HANS VON WOLZOGEN 

46 Jahrgänge <1878—1923, jedes einzelne Heft 1.50 Mark 
47. Jahrgang 1924, jedes Heft —.75 Mark 
48-/49. ,, 1925/26, ,, . „ 1.50 „ 

Verschiedene Jahrgänge sind vollständig vergriffen, von andern sind nur noch einzelne 
Hefte lieferbar 


130 




REGISTER 

Enthält die im Nachtragshand enthaltenen Werke sowie die Werke des 
Hauptbandes, bei denen sich Auflage, Preis usw. geändert hat. Die grad» 
stehenden Seitenzahlen beziehen sich auf den vorliegenden Nachtragsband, 
die Kursivziffern auf das Musikbuch 1013. {Vergleiche das Vorwort.) 







ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


REGISTER 

ABER, ADOLF, Handbuch der Musik- Seite 

AUER, Andreas Raseüus Ambergensls Seite 

— Studien zu J. S. Bachs Klavier¬ 
konzerten (Bachjahrbuch X. Jahrg.) 7 

— Fremdländische Kompositionen im 

Verlag von Breitkopf & Härtel (Der 

Bär 1926). 123 

ABERT, H., Johann Joseph Abert. Sein 

Leben und seine Werke. 63 

— Gluck-Jahrbücher. 16 

— Glucks italienische Opern. Gluckjahr- 

buch Jahrg. 11 16 

— Grundprobleme der Operngeschichte. 96 

— Lehre vom Ethos in der griechischen 

Musik. Neue Auflage in Vorbereitung 291 

— Leopold Mozarts Notenbuch. Gluck- 

Jahrbuch, Jahrg.-III. 16 

— W. A. Mozart.18—19 

— Mozarts Persönlichkeit. 17 

— Musikwissenschaft und Musik im 

Zeichen des Bären (Der Bär 1924) . 122 

— Tonart und Thema in Bachs Instru¬ 
mentalfugen (P. Wagner-Festschrift). 126' 

— Zu Glucks Ippolito. Gluckjahrbuch 

Jahrg. I. 16 

— Zum Geleit. Gluckjahrb. Jahrg. I 16 

ABERT, J. J. (H. Abert). 63 

ADLER, GUIDO, Methode der Musik¬ 
geschichte . 73 

— Der Stil in der Musik. Geh. 6 Mark 278 

— Jos. Haydn. Geh. —.20 Mark ... 30 

— Richard Wagner. Deutsche Ausgabe 
vergriffen, französische Ausgabe 

BACH, JOH. CHRIST. FRIEDR. (Georg 
Schünemann) (Bachjahrbuch XI. Jg.) 8 

BACH, KARL PHIL. EM., und der 

Kreuz-Kantor G. A. Homilius im 
Musikleben ihrer Zeit (Rud. Steglich). 
(Bachjahrbuch XII. Jahrg.) .... 8 

— Themat. Verzeichnis d. Werke (Wot- 

quenne) Kart. 5.— Mark. 20 

BACH, JOH. SEB. 3—18, 3—12 

— Analyse des Wohltemperierten Kla¬ 
viers (v. Bruyck). 3. Auflage 1925. 

' Oeh. 3.— Mark, geb. 4.50 Mark . . 13 

— Fugen des Wohltemperierten Klaviers 
in bildlicher Darstellung (J. Knorr). 

2. Auflage 1926. Geh. 2.50 Mark . . 14 

— (La Mara). 8.-9. Aufl. Kart. 1.20 M. 6 

— (Pirro). Deutsche Ausg. nicht ersch. 7 

— (A. Schweitzer.) 4.-5. Auflage 1922. 

Brosch. 15.—M., Halbleinen 17.—M., 
Ganzleinen 18.—M., Halbled. 20.—M. 5 

Französische Ausg., 4. Aufl. 1924: geh. 

12.50 fr., geb. 14.—fr., englische Aus¬ 
gabe: geb. 18/-sh. 6 

■— Some notes on Bach’s Church Can- 

tatas (Prout). 1/- sh. 14 

— (Ph.Spitta). 3. Aufl. 1921. Geh.30M., 

Halbleinen 36 M., Halbleder 40 M. . 4 

— Über, (Spitta). Geh. —.60 Mark . . 6 

— Matthäus-Passion (Heuß). Kart. 2 M. 12 

— Vademekum durch die Kantaten 

(Todt). Vergriffen. li 

— Wiederholung und Nachahmung in 

der Mehrstimmigkeit. Vergriffen . . 295 

ALSLEBEN, Licht- und Wendepunkte 

in der Entwicklung der Musik.—.30M. 358 

ALTDEUTSCHES LIEDERBUCH (F. 

M. Böhme). 3. Auflage 1925. In Ganz¬ 
leinen 25 Mark. 256 

ALTMANN, WILH., Wagners Briefe nach 

Zeitfolge und Inhalt. Brosch. 8 Mark 110 

— Zu Hans Bischoffs Bach-Ausgabe. Aus 
den Briefen Dr. Hans Bischoffs an Dr. 

Wilh. Rust mitgeteilt. (Bachjahrbuch 

XVI. Jahrg.). 8 

geb. 4.50 Mark. 9 

BACH-Jahrbücher. Geb. je 4.— Mark 15—17 

BACHS Leben, Eine alte unbekannte 

Skizze von, (A. Prüfer) (Bachjahrbuch 

XII. Jahrg.). 8 

BACHS Söhne (Bitter). Geh. —.60 Mark 20 
BACH-URKUNDEN (Schneider) ... 6 

BAGGE, Rob.Schumann und seine Faust¬ 
szenen. Geh.—.30 Mark. 60 

— Entwicklung der Sonate. Vergriffen 280 

— Die Symphonie in ihrer historischen 

Entwicklung. Vergriffen 9.R0 

ANGLfiS, Orgeimusik der Schola Hispa- 
nica (P. Wagner-Festschrift) .... 126 

ANTON, KARL, Zur Geschichte der 
Bachbewegung. Bericht über eine bis¬ 
her unbekannte frühe Aufführung der 
Matthäuspassion (Bachjahrbuch 

XI. Jahrg:). 8 

APEL, Briefe Wagners an Theodor A. 

In Halbperg. 4 M., brosch. 1.50 Mark 104 
ARCHIV FÜR MUSIKWISSENSCHAFT 130 
ARNOLD* Locheimer Liederbuch und 

fundamentum organisandi. 88 

ASTORGA, EMANUEL D', Das Leben 

des Tondichters (Volkmann). Band I 146 
Band II 49 

BALTHASAR, KARL, Kirchenmusik 
und neuere evangel. Liturgik ... 91 

BANDMANN, Gewichtstechnik des Kla¬ 
vierspiels. Vergriffen. 345 

BAR, DER, Jahrbuch von Breitkopf 

& Härtel ..122—124 

BARTH, Über den gesundheitlichenWert 
des Singens. Geh. 1.—Mark. ... 313 

BATKA und WERNER, H. Wolfs musi¬ 
kalische Kritiken. Geb. 6.50 Mark, 

geh. 5.— Mark. 186 

BAUER, MORITZ, Die Lieder Franz 

Schuberts. 24 

BÄUERLE, die 7 Bußpsalmen des Or¬ 
lando di Lasso. Geh. 1.20 Mark . . 229 


133 


































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


BÄUMKER, Ein deutsches geistliches Seite 
Liederbuch. Geh. 3.— Mark 224, 234 

BAYREUTHER BLÄTTER.130 

BECKER, ALBERT (Kritzinger). 20 Pf. 360 
BECKING, GUSTAV, Studien zu Beet¬ 
hovens Personalstil. 22 

BEETHOVEN, LUDWIG VAN 39—44, 20—22 
BEETHOVEN, Chronologisches Verzeich¬ 
nis der Werke (Thayer). Vergriffen . 43 

— (LaMara). 10—12.Aufl. Kart.l.20M. 42 

— Ratschläge für Aufführungen der Sym¬ 

phonien (Weingartner). 2. Aufl. 1916. 
Ge.b.,5.— Mark, geh. 3.50 Mark . . 44 

— Studien zu Fidelio (Lilli Lehmann). 

Neu? Auflage in Vorbereitung ... 42 

— (Thayer).' 5 Bände, geb. je 12.—M., 

geh. je 10.—M. 40—41 

— Thematisches Verzeichnis seiner 

W?rke von Nottebohm und der Bi- • 
bliotheka Beethoveniana von E. 
Kästner, ergänzt von Th. Frimmel . 20 

BEETHOVENS Unsterbliche Geliebte 

(La Mara). Vergriffen. 44 

BEIER, Über Johann Jacob Froberger 

Geh. —.60 Mark .. 151 

BEHREND, W., Niels W. Gade ... 54 

BELOW, Leitfaden der Pädagogik. . . 105 

BENEDICT, CARL S„ Richard Wagner. 31 
BENEDICT VON WATT (Staiger) . . 47 

BERICHT über den 2. Kongreß der Inter¬ 
nationalen Musikgesellschaft ln Basel 
Geh. 3.— Mark. 376 

— über den 3. Kongreß d?r Internatio¬ 
nalen Musikgesellschaft in Wien. ,Ver- 


— über den Musikwissenschaftlichen 

Kongreß in Basel (1925). 127 

— Über den 1. Kongreß der DMO, 

Leipzig 1925 . 127 

BERLIOZ, HECTOR. 71—74, 27 

— Aus den Erinnerungen von Ernest 

Legouve. Vergriffen. 74 


— Literarische Werke. Bd.I geb. 6.50 M., 
geh. 5.— M., Bd. II geh, 6.50 M., geh. 

5.— M., Bd. III geb. 5.50 M., geh. 

4. — M., Bd. IV geb. 6.50 M., geh. 

5. — M., Bd. V geb. 5.50 M., geh. 

4. -r- M., Bd. VI geb. 6.50 M., geh. 

5. — M , Bd. VII geb. 5.50 M., geh. 

4.— M., Bd. VIII geb. 9.— M., geh. 

7. — M„ .Bd. IX geh. 5.50 M., geh. 

4.— M., Bd. X (Instrumentations¬ 
lehre) geb. 6.50 M., geh. 5.— M., Er¬ 
gänzungsband (Partiturbeispiele) geh. 

8. -r- Mark. 72—74 

— und seine Harald-Symphonie (Liszt) 

Geh.—.80 Mark. 74 

— (Louis). Geh. 2.50 Mark. 74 

BERNHARD, CHRISTOPH, Kompo¬ 
sitionslehre Schützens. 42 

BERNOULLI, Choralnotenschrift bei 

Hymnen und Sequenzen. Geh. 8.— M. 214 

— Aus Liederbüchern derHumanistenzeit 

, Geh. 3.—Mark. 215 

— Quellen zum Studium Händelscher 

Chorwerke. Vergriffen. ...... 23 


BERTHOLD u. FÜRSTENAU, Fabrika- Seite 
tion musikalischer Instrumente und 
einzelner Bestandteile derselben im 

Vogtlande. Vergriffen. 336 

BESCH, OTTO, Engelbert Humperdinck 65 
BEYSCHLAG, Ornamentik der Musik. 

Geb. 15.— Mark, geh. 12.— Mark. . 302 

BIEHLE, Theorie der pneumatischen Or- 
geltraktur und die Stellung des Spiel¬ 
tisches. Vergriffen. 354 

BITTER, Die Söhne Seb. Bachs. 

Geh. —.60 Mark. 60 

BLUME, Das monodische Prinzip . . 90 

BOAS, HANS, Über J. S. Bachs Kon¬ 
zerte für zwei Klaviere (Bachjahr¬ 
buch X. Jahr'g.). 7 

BOCCHERINI, LUIGI (Schletterer). Geh. 

—.60 Mark. 152 

BÖHME, E. E. H., Die Geschichte der 
Musik (zusammengestellt und darge¬ 
stellt in synchronistischen Tabellen). 

Vergriffen. 207 

BÖHME, F. M., Altdeutsches Liederbuch. 

3. Aufl. 1925. In Ganzleinen 25.-M. 256 

— Deutsches Kinderlied und Kinderspiel. 

Geb. 16.— Mark, geh. 12.— Mark . 260 

— Deutscher Liederhort (Erk). 2. Aufl. 

1925. Band I/III je in Pappe geb. 

20.— Mark, in Ganzleinen 22.— Mark 254 

— Volkstümliche LIdäer der Deutschen 

im 18. u. 19. Jahrhundert. Geb. 16 M. 255 

— Geschichte des Tanzes in Deutschland 

Vergriffen. 304 

BORCHERS, Singe vom Blatt. 6. Aufl. 

1924. Oeh. 2.50 Mark. 319 

BORDONI-HASSE, Faustlna (Niggli). 

Geh. —.60 Mark.. . 150 


BOTSTIBER, Geschichte der Ouvertüre 
und der freien Orchesterformen. Geb. 

8.— Mark, geh. 6.— Mark. 231 

BRAHMS, JOHANNES. . 175—180, 60—61 
BRAHMS-BILDER (Fellinger). Geh. 3 M. 180 
BRAHMS (Deiters). Deutsch geh. 2.— M. 

französisch geh. 2.— fr.. 179 

BREITKOPF, GOTTLOB, Komposition 
des Oberontanzes. (Der Bär 1925) . 123 

— (La Mara). 11. Aufl. Kart. 1.20 Mark 178 

— (May). 2. Aufl. 1925. Geh. 12.— M., 

in Ganzleinen 15.— Mark . . . 176—178 
BREITKOPF, JOH. GOTTL. IM., Nach¬ 
richt von einer neuen Art Noten zu 

drucken . . . . 86 

BREITKOPF & HÄRTEL, Rieh. Wag¬ 
ners Briefwechsel mit —■ (Altmann). 


— und Josef Haydn (H. v. Hase). 1.—M. ' 29 
BRESLAUR, Sind originale Synagogen- 
und Volksmelodien bei den Juden ge¬ 
schichtlich nachweisbar? Geh. 40 Pf. 242 
BRIEFE hervorragender Zeitgenossen 
an Franz Liszt (La Mara). 3 Bände, 
geb. je 4.— Mark, geh. je 3.— Mark 88—89 


BRIEFWECHSEL zwischen Liszt und 

Carl Alexander. . . .. 28 

BRIEFWECHSEL zwischen Wagner und 

Liszt, französisch. 32 

BRONARSKI, Die Quadripartita figura 

(P. Wagner-Festschrift).126 


134 


































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


BRONARSKI, Lieder der heiligen Hilde- Seite 

gard.;.. . .-44, 87 

BRUCKNER, ANTON (Morold). 2. Aufl. 

1920. Kart. 1.20 Mark. 173 

BRÜHL, Graf KARL VON, Briefe C. 

M. .von Webers an — (Kaiser). Geh. 


BRUYCK, Analysen des Wohltemperier¬ 
ten Klaviers. 3. Auflage 1925. Geb. 
4.50 Mark, geh. 3.— tyark. 

— Entwicklung der Klaviermusik. Vergr. ; 
BUHLE, Die musikalischen Instrumente 

ln den Miniaturen des frühen Mittel¬ 
alters. Geh.'3.— Mark ...... ; 

— Verzeichnis derSammlung alter Musik¬ 
instrumente im BaöhhauS zu Eisenach 1 

BÜHNEN-SPIELPLAN,Deutscher. Jed. 
Jahrgang geh. 2.— M., geh. 1.50 M., 
Register zu Bd. 1—5 je 1.— M'ark. 275—i 
BÜLOW, HANS VON .... 131—130, 

— Briefe und Schriften, herausgeg. von 
Marie v. Bülow. 8 Bände. Bd. I/1I, 
Briefe'Bd. 1—2, zus. in Halbfranz 
30.— M:, geh. 15.-'- M., geh. 12.— M. 
Bd. III; Ausgewählte Schriften. Halb¬ 
franz 25.— M., geb. 15.— M., geh. 
12— M. Bd. IV, Briefe,‘3. Bd. ver¬ 
griffen. Bd. V, Briefe, 4.Bd. Halb¬ 
franz 17.—M., geb. 9,'— M.,geh.7.— M. 
Bd. VI, Briefe, 5. Bd. Halbfranz 
20— M., geb. 12—M., geh. IO—M. 
Bd. VII, Briefe, 6. Bd. Halbfranz 


CHAMBERLAIN, Das Drama Rieh. 
Wagners. Geb. 7.— M., geh. 5— M. 111 

CHERUBINI, LUIGI. 53 

CHOPIN, FRIEDRICH .... 63—08, 26 

— (LaMara). 12. Aufl. Kart. 1.20 Mark 65 

— (Liszt). Deutsch: 4. AMI. 1924. Geb. 

3.75 M. geh. 2.50 M., franz. Ausg.: 

6.Aufl. 1923. Geh.,6.—M., geb.7.50M. 64 

— Thematisches Werkverzeichnis. Vergr. 68 
CHOPINS größere Werke (Kleczynski) 

Geb. 2.50 Mark, geh. 1.60 Mark . . 68 

— Gesammelte Briefe (Scharlitt). Geb. 

7— Mark, geh. 5.— Mark. 67 

— Individualität (Liszt). Geh. —.60 M. 66 

CHRISTIANl, Das Verständnis im Kla¬ 
vierspiet. Geh. 2.50 Mark . . . . : 346 

CHRIST-ISELIN, Zur Frage des Cremo- 

neser Geigenlackes.118 

CHRYSANDER, G. F. Händel. 2. Aufl. 


COLLES, Joh. Brahms’ Werke .... 61 

COLMARER Handschrift und die Lieder¬ 
handschrift Donaueschingen (Runge) 

Geh. 20— Mark. 221 

CORNELIUS, PETER . . 127—130, 38—39 
•— Literarische Werke. Bd. I geh. 10—M., 

Bd. II geh. 10:— M., Bd. III geh. 


BÜLOW, PAUL,'Die Jugendschriften 


Geh. 1— Mark. 

— (Kretzschmar). Geh. —. 60 Mark . . 

CORNILL, Nicht »rhythmisch«. — .20M. 
DADDER, ERNST, Joh. Gottl. Goldberg 


DAFFNER, Die Entwicklung des Kla- 


geh. 12.— Mark. 

BURIAN, In Frau Musikas Werkstatt. 

BURK MANGOLT, Melodien zu den Lie¬ 
dern des Hugo von Montfort (Runge) 
Kart. 5— Mark. 

BÜRKNER, R1CH., Richard Wagner 

BUSONI, FERRUCCIO 

— Zeitgemäßes Nachwort zu der Bach- 
ausgabS." (»Der Bär« 1924) . . . . 

CAHN-SPEYER, Franz Seydelmann als 
dramatischer Komponist. Geh. 5.—M. 

— Handbuch des Dlrigierens. 

CALMUS, Die ersten deutschen Sing¬ 
spiele von Standfuß und Hiller. Geh. 
1.50 Mark.; 

CARL ALEXANDER, Oroßherzog von 
Sachsen, Briefwechsel mit Liszt. Geh. 


— Etudes de Science musicale. 3 Bände, 

geh. 50.— fr. 228 

DEBUSSY (Setaccioli). Geh. 1.50 Mark 189 
DEITERS, Johannes. Brahms (deutsch- 
franz.). Deutsch geh. 2.— Mark, franz. 

geh. 2— fr.. 179 

DENKSCHRIFTEN über die Evangeli¬ 
schen Kirchengesang-Vereinstage. Je 

—.30 Mark.'. . . 246 

DENKSCHRIFT 1917. 90 

DESMOND, Rhythmographik.111 

DETTE, Einführung zu Goethes Faust, 
Bühnenneudichtung und Musik von 

Felix Weingartner. 99 

DEUTSCHE MUSIKGESELLSCHAFT. 
Bericht über d. 1. Kongreß, Leipzig 
1925. 127 

— Zeitschrift für Musikwissenschaft . . 130 

DIBBERN, Grundzüge der Gesangslehre 115 


135 






































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


v. DITFURTH, Fränkische Volkslieder Seite 

Vergriffen.257 

v. DOMMER, Handbuch der Musikge¬ 
schichte (Schering). 4.—6. Aufl. 1923. 

Geh. 12.— Mark, geh. 15.— Mark, in 

Halbleinen 22.— Mark. 20t 

DRINKVELDER, Drei Mlssale-Hand- 
schriften deutscher Herkunft (P.'Wag- 

ner-Festschrift).126 

EICHBERG, Pädagogik für Musiklehrer 106 
EICHBORN, Die Trompete in alter und 
neuer Zeit. Geh. 2.— Mark .... 338 

EIMERT, Atonale Musiklehre .... 105 

EINSTEIN, Caizabigis»Erwiderung« von 
1790. Gluckjahrb., Jahrg. II/III. . 16 

— Zur deutschen Literatur für Viola da 
Gambä im 16. und 17. Jahrhundert. 

Oeh. 1.50 Mark. 333 

EITNER, Biographisch-bibliographisches 
Quellenlexikon derMusiker und Musik¬ 
gelehrten. 10 Bände komplett geb. 
135.— M., geh. 100.— M., einzeln je 
geb. 16 — M., geh. 12.— M. 377 

— Bücherverzeichnis der Musikliteratur 

von 1839—46 im Anschluß an Becker 
und Büchting. Vergriffen. 377 

— Quellen und Hilfswerke beim Studium 

der Musikgeschichte. Geh.—,50Mark 377 
EITZ, Bausteine zum Schulgesangunter¬ 
richt im Sinne der Tonwortmethode. 
Vergriffen. 313 

— Deutsche Singfibel. Vergriffen . . . 319 

— Das mathematisch-reine Tonsystem. 

Geh. —.50 Mark. 239 

ELY, Voice-Production and Singing. 

Vergriffen. 312 

ENGL, Haydns handschriftliches Tage¬ 
buch aus der Zeit seines zweiten Auf¬ 
enthaltes in London 1794 und 1795. 

Geb. 2.— Mark, geh. 1.— Mark . . 29 

ENGLÄNDER, Glucks »Cinesi« und »Or- 

fano«. Gluckjahrb., Jahrg. I. ... 16 

— J. G. Naumann als Opernkomponist 50 

— Zu den Münchner Orfeoaufführungen 

1773/75. Gluckjahrb., Jahrg. I . . 16 

EPHRÄIM, Die Hygiene dest Gesanges. 

Geh. 1.— Mark. 313 

ERGO, Über Wagners Harmonik und 

Melodik. 36 

ERK, Deutscher Liederhort. 2. Aufl. 1925. 

Je in Pappband 20.— Mark, ln Ganz¬ 
leinen 22.—Mark . 25t 

FAISST, HUGO, Hugo Wolfs Briefe an — 
(Haberiandt). Geb. 3.50 Mark, geh. 

2.50 Mark. iss 

FELLERER, K. G., Cod. XXVII, 84 der 
Chorbibliothek der Frauenkirche in 
München (P. Wagner-Festschrift) . . 126 

FELLINGER Brahms-Bilder. Geh. 3 M., 

einzeln je 1.— M. 180 

FESTSCHRIFT zum 2. Kongreß d. I. 

M. 0. Geh. 2.— Mark. 376 

— zum 90. Geburtstage Sr. Exz. des 

Wirkl. Geh. Rates Rochus Frh. v. Li- 
Uencron. Geh. 6.— Mark. 368 

— Peter Wagner (Weinmann) .... 126 

FEST- u. Programmbücher zu den deut¬ 
schen Bachfesten der Neuen Bach¬ 


gesellschaft. Nr. 1—5 (1901 — 1910) Seite 
je 1.50 Mark. Nr. 6 und 7 vergriffen 
. 18, 10—11 

— und Programmbuch zum deutschen 

Händelfest 1925 in Leipzig .... 13 

F1SAHER, E., Neue Gesangschule. Geh. 

2.50 Mark. 315 

FISCHER, W., Briefe Richard Wagners 
an Th. Uhlig, Ferd Heine und —. 

Geb. 7.50 Mark, geh. 6.— Mark . . 99 

FLAMME, Straußverzeichnis.130 

FLEISCHER, Geschichte des Klavier¬ 
spiels (Seiffert). Geh. 7.50 Mark, 

geb. 9.50 Mark. 363 

FLES, Ein Büchlein von der Singekunst. 

Vergriffen. 321 

FLEURY, Über Cboralrhythmus. Geh. 

1.— Mark '. 216,229 

FLOTOWS Leben, F. v., Von seiner 

Witwe. Geh. 2.— Mark. 162 

FORCHHAMMER, Theorie und Technik 

des Singens und Sprechens.114 

FÖRSTEMANN, G. Fr. Handels Stamm¬ 
baum. Vergriffen. 22 

FORTLAGE, Das musikalische System 

der Griechen. Vergriffen. 301 

FRANZ-BREVIER, herausgegeben von 

Didi Loe. 54 

FRANZ, ROBERT, Gespräche aus 10 
Jahren (Waldraann). Geb. 2.— Mark, 
geh. 1.50 Mark. 165 

— (La Mara). Kart. 1.20 Mark. . . . 165 

FRIEDLAENDER, Mozarts Wiegenlied 

Geh. —.20 Mark. 35 

— Das Lied vom Kanapee. 93 

— Opern-Statistik der Deutschen Büh¬ 
nen 1894. Geh. —.40 Mark .... 276 

FRIEDRICH DER GROSSE als Musik¬ 
freund (Thouret). Vergriffen .... 197 

— ZurAusgabed. Kompositionen(Spitta) 

Geh. —.20 Mark. 198 

FRIMMEL, THEODOR, Goethe und 

Beethoven (Der Bär 1925). 123 

-— Beethoven-Handbuch. 21 

— Thematisches Verzeichnis (vgl. Notte- 

bohm). 20 

FROBERGER, JOHANN JACOB 

(Beier). Geh. —.60 Mark. 151 

FRÖHLICH, Auf Flügeln des Gesanges 121 
FULLER-MAITLAND, Der Streit um 
die dramatische Währheit in der Oper. 

Gluckjahrb., Jahrg. I. 16 

GAARTZ, Die Opern Heinrich Marschners 

Geh. 2.— Mark. 157 

GADE, NIELS W., Aufzeichnungen und 
Briefe. Geb. 4.— M., geh. 3.— M. . 166 

— (Behrend). 54 

v. GANTING, Die Grundzüge der Musi¬ 
kalischen Richtungen. Geh. —.50 M. 292 

GARSI, SANTINO, DA PARMA ... 46 

GEORGII, Karl M. v. Weber als Klavier¬ 
komponist . 23 

OESANOBÜCHER für das. Heer ... 92 

GESUALDO v. VENOSA (Keiner). . . 44 

OEVAERT, Der Ursprung des römischen 
Kirchengesanges (Riemann). Geh. 

1.20 Mark.•. ,... 230 


136 









































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


GILLE, CARL, Briefe Franz Liszts an — & 
Geh. 1.50 Mark, geb. 2.50 Mark . . 

■ GLANZZEIT der Weimarer Altenburg, 
aus der. Bilder u. Briefe aus d. Leben 
der Fürstin Carolyne Sayn-Wittgen¬ 
stein (La Mara). Geb. 8.— Mark, 


GLASENAPP, Das Leben Rieh. Wagners 
6 Bände, je geb. 13.— Mark, geh. 
10.— Mark. 11 2- 

— Siegfried Wagner und seine Kunst. 

Geh. 8.— Mark. 

— Neue Folge (Schwarzschwanenreich, 

Sonnenflammen). 

GLUCK, CHR: WILLIBALD V. 25—2«, 

— (La Mara). Kart. 1.20 Mark . . . 

— Thematisches Werkverzeichnis (Wot- 
quenne). Kart. 8.— Mark. . 

GLUCK-JAHRBÜCHER. . . . 

GMELCH, Unbekannte Reimgebetkom¬ 
positionen (P. Wagner-Festschrift) 

GÖHLER, Über musikalische Kultu 
Geh. —.30 Mark. 

GOLDBERG, JOH. GOTTL., (Emst 
Dadder (Bachjahrbuch XX. Jahrg.) . 

GOLÖSCHMIDT, Eine bezeichnende Äu¬ 
ßerung Glucks zur Musikästhetik. 
Gluckjahrb.', Jahrg. I. 

— Handbuch der deutschen Gesangs¬ 
pädagogik. Vergriffen. 

— Studien zur Geschichte der italieni¬ 

schen Oper im 17. Jahrhundert. 1/11. 
Geh. 10.— Mark. 

— Der Vokalismus des neuhochdeutschen 
Kunstgesanges und der Bühnen¬ 
sprache. Geh. —.50 Mark . . 

— Zur Psychologie des Gluckschen 
Kunstschaffens. Gluckjahrb., Jahi 


GOLDSTEIN, Öffentliche Musikpflege in 
den Vereinigten Staaten von Nord¬ 
amerika. Geh. —.20 Mark . . 

GOMBOSI, Jakob Obrecht . . . 

GOETHE und Loewe (Runze). Vergriffen 

— und die Breitkopfs auf der Bühne. 

(Der Bär 1925). 

— und die Familie Breitkopfs (Vogel). 

(Der Bär 1925). 

— unsere Großmutter und —. (Der Bär 

1925) . 

GOETHES BRIEFWECHSEL mit Bi 
kopfs. (Der Bär 1925) .... 

— Verhältnis zur Musik (Wasielewski). 

Geh. —.60 Mark. 

GOETZ, HERMANN (Kreuzhage) 

ORAAP, Wagners »Jesus von Nazareth« 

ORAESER.'WOLFGANG, Bachs »Kunst 
der Fuge« (Bachjahrbuch XXL Jg.) 

GRAUN, Brüder, als Symphoniker und 
Hasse (Mennicke). Geh. 10— Mark. 

GRAUPNER (Noack). 

GRIEG, EDVARD (LaMara). ll.Aufl. 
Kart. 1.20 Mark. 

GROHE, OSKAR, Briefe Hugo 
an —.. Geh. 4.— Mark . . . 

GROSSMANN, Die einleitenden Kapitel 
des Speculum Musicae von Johannes 
de Muris. 


GRÜNBERG, Führer durch die Life 
der Streichinstrumente. Geh 3 
geb. 4.50 Mark. 

- Methodikd.Violinspiels. 2. Aufl. 1926. 

Geh. 2.50 Mark, geb. 4,— Mark . . 

GRUNSKY, KARL, Bachs Bearbeitun- 
geu und Umarbeitungen eigener und 
fremder Werke (Bachjahrbuch IX. Jg.) 

— Die Technik des Klavierauszugs. Geh. 

t.-r- Mark. 

GUCKEL, Katholische Kirchenmusik in 

Schlesien. Geh. 4.— Mark.. 

GUIDO VON AREZZO (Kiesewetter) . i 
GURA, EUGEN, Erinnerungen aus mei¬ 
nem Leben. Geh. 2.— Mark .... 
GUSINDE, Übungsschule für musikali¬ 
sche Gehörbildung. Geh. 3.— *- 

geb. 4.50 Mark. 

GUTMANSTHAL, Souvenirs de F. Liszt 
HABERLANDT, H. Wolfs Briefe an 
H. Faißt. Geh. 2.50 M., geb. 3.50 M. 
HALM, AUGUST, Über J. S. Bachs Kon¬ 
zertform (Bachjahrbuch XVI. Jahrg.) 8 
HAMMERICH, Mediaeval Musical Relics 

of Denmark. 74 

HANDBÜCHER der Musikgeschichte 79—80 

- der Musiklehre. 

HÄNDEL, GEORG FRIEDR. 21—24, 11—13 

- (Chrysander). 2. Aufl. 1919. 3 Bände 


komplett, geb. 25.— M., geh. 20.— M. 

— (H. Kretzschmar). Geh. 1.— Mark . 

— (La Mara). 6.—7. Aufl. Kart. 1.20 M. 

— Vier Vorträge, gehalten anläßlich der 

1. Aufführungen der Kaiserin-Fried- 
rich-Stiftung. Vergriffen. 

HANDELS biblische Oratorien (Chry¬ 
sander). 3. Aufl. 1916. Geh. —.50 M. 

— Stammbaum (Förstemann). Vergriffen 

HANDKE, ROBERT, Der neapolita¬ 
nische Sextakkord (Bachjahrbuch 
XVI. Jahrg.). 

HANSLICK, Vom Musikalisch-Schönen. 
12.—13.Aufl. 1918. Geh. 2.—M., geb. 
3.— M. 

HARTL, ALOIS, Otto Rippl. 

HARTMANN, Volkslieder in Bayern, 
Tirol und Land Salzburg. Vergriffen 

—• Volksschauspiele in Bayern und 
Österreich gesammelt. Vergriffen. . 

HASE, HELLMUTH VON, Verlagstätig¬ 
keit und Wirtschaftsleben. Der Bär 
1924 . 

HASE, HERMANN VON, Breitkopfsche 
Textdrucke zu Leipziger Musikauf¬ 
führungen zu Bachs Zeiten (Bach¬ 
jahrbuch X. Jahrg.). 

— Jos. Haydn und Breitkopf & Härtel. 

Geh. 1.— Mark. 

— Hiller und Breitkopfs. 

HASE, KARL VON, Dahn usw., Lieder¬ 
buch des deutschen Volkes. Oeh. 
3.— Mark.. 

HASSE, FAUSTINA (Niggli). Geh. 60 Pf. 

HASSE, JOH. ADOLF, Die Oratorien 
(Kamienski). Geh. 8.— Mark. . . . 

— und die Brüder Graun als Sympho¬ 
niker (Mennicke). Geh. 10.— Mark. 


137 












































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


HASSE, JOH. ADOLF, als Kirchen- Seite 


komponist (Müller). Geh. 3.— Mark 149 
HASSE, MAX, Der Dichtermusiker Peter 

Cornelius.: 38 

— Peter Cornelius und sein »Barbier von 


HAUPT, GÜNTHER, Gräfin Erdödy 

und J. X. Brauchle. (Der Bär 1927) 124 

— J. N. Mälzeis Briefe an Breitkopf & 

Härtel. (Der Bär 1927). . . ; f . 124 

HAUPTMANNS Briefe an Franz Hauser 
(Schöne). Geh.’ 3. — Mark. . . . . 160 
—• Briefe an L. Spohr und andere (Hiller) 

Geh. 2.— Mark , , . . 160 

HAUSER, Gesanglehre für Lehrende und 
Lernende. Vergriffen 316 

— Hauptmanns Briefe an Franz Hauser 
(Schöne). Geh. 3.—Mark ..... 160 

HAYDN (0. Adler). Geh.—.20 Mark. 30 

— und Breitkopf & Härtel (H. v. Hase) 

Geh. 1.— Mark. 29 

— (La Mara). 7. Aufl. Kart. 1.20 Mark 30 

— (C. F. Pohl). 2 Bände. Neudruck 1923. 

Geh. 12.— M., geh. 16.— M. 3. Bd. 

in Vorbereitung. 26 


HAYDNS handschriftliches Tagebuch 

1794—95(Engl).Geb.2.—M.,geh.l.—M. 29 
HECKEL, EMIL, Briefe Richard Wag¬ 
ners an —. Geh. 2.50 M., geb. 4.— M. 107 
HEINE, FERD., Briefe Richard. Wag¬ 
ners an Th. Uhlig, W. Fischer und — 

Geh..6.— Mark, geb. 7.50 Mark . . 99 

HEINE, Dekorative und kostümliche 
Szenierung der Oper Lohengrin.Vergr. 122 
HEINICHEN, JOH. DAVID ...... 48 

HELD, Das Kreuzkantorat zu Dresden 

Geh. 2.— Mark. .. 241 

HELLER, STEPHEN (Schütz). Geh. 


HELLMER, H. Wolfs Briefe an Kauff- 

mann. Geh. 2.50 Mark. 184 

— H. Wolfs Familienbriefe. Geh. 2.— M. 183 
HENNES, Pädagogische Erfahrungen 

beim Klavierunterrichte. Vergriffen. 347 
HENSELT, ADOLF (La Mara). 9. Aufl. 

Kart. 1.20 Mark .. 163 

— Brevier. 54 

HESS, Die Opern Alessandro Strade!las 

Geh. 1.50 Mark. 272 

HEUSS, Bachs Matthäus-Passion. Kart. 

2. — Mark. 12 

— J. S. Bachs Aria »Erbauliche Gedan¬ 

ken eines Tabakrauchers« (Bachjahr¬ 
buch X. Jahrg.). 7 

— Erläuterungen zu Franz Liszts Sin¬ 
fonien und Sinfonischen Dichtungen. 

Geh. 2.— Mark. 87 

— Neuzeitlich? Lie.der auf Gedichte von 

Goethe (Der Bär 1925) ,. 123 

— Kammermusikabende.121 

HEY, Wagner als Vortragsmeister. Geh. 

3. — Mark. 118 

HILDEGARD, HEILIGE, (Bronarski) 44, 87 
HILL, WILHELM (K- Schmidt). Geh. 

2.50 M.ark,- geb. 4.J- Mark...... 168 

HILLER, FERD., Musikalisches und Per¬ 
sönliches. Geh. 2.— Mark. 359 


HILLER, FERD., M. Hauptmanns Briefe Seite 
an L. Spohr und andere. Geh. 2.— M. 160 

HILLER, JOH. ADAM. 49 

HIRSCHBERG, Die Enzyklopädisten 
und die französische Oper imI8.Jahrh. 

Geh. 3.— Mark. 272 

HITZIG, Das'Archiv von Breitkopf & 

Härtel (Der Bär 1924). 122 

— Beethoven und Breitkopf & Härtel. 

Der Bär 1927 . 124 

— Beiträge zum Weimarer Konzert 1743 

bis 1786 (Der Bär 1925). 123 

— Ein Berliner Aktenstück zur Oe- 
schlchte des Notendruckverfahrens 

(P. Wagner-Festschrift).126 

— Ein Brief Fr.A.Kannes. (Der Bär 1927) 124 

— Die Briefe Joseph Wölfls an Breitkopf 

& Härtel. (Der Bär 1926) .... 123 

— Katalog des Archivs von Breitkopf & 

Härtel in Leipzig.128 

— Notizen Griesingers über Beethoven. 

(Der Bär 1927). 124 

— Zu der Erstveröffentlichung des Beet- 

hovenschen Hochzeitsliedes für Gia- 
matasio del Rio. (Der Bär 1927). . 258 

HOFFMANN, E. T. A., (Kroll) .... 52 

HOFFMANN VON FALLERSLEBEN 
u. E. Richter, Schlesische Volkslieder 

mit Melodien. Vergriffen. 258 

HOFMANN, RICH., Die F-Trompete im 
2. Brandenburgischen Konzert von 
. J. S. Bach (Bachjahrbuch XIII.- Jg.) 8 
HOHENEMSER, Welche Einflüsse 
hatte die Wiederbelebung der älteren 
Musik im 19. Jahrhundert auf die 
deutschen Komponisten? Geh. 3.— M. 293 

— Luigi Cherubim. 53 

HOLSTEIN, FR. v., Nachgelassenen Ge¬ 
dichte. Vergriffen ........ 168 

HUGO VON MONTFORT, Lieder des, 
mit Melodien des Burk Mangolt 
(Runge). Kart. 5.— Mark ...... 220 

HUGO VON REUTLINGEN, Die Lieder 
und Melodien der Geißler des Jahres 
1349 (Runge), .Geh. 10.— Mark . . 220 

HUMPERDINCK, ENGELBERT ... 65 

IFFERT, Sprechschule für Schauspieler 

und Redner. -3. Aufl. 1920. Geh. 60 Pf. 308 
INTERNATIONALE MUSIKGESELL¬ 
SCHAFT: Bericht über den 2. Kon¬ 
greß der Internationalen Musikgesell¬ 
schaft. Geh. 2.— Mark. 37 6 

— über den 3. Kongreß der Internatio¬ 
nalen Musikgesellschaft. Vergriffen . 376 

— Festschrift zum 2. Kongreß der Inter¬ 

nationalen Musikgesellschaft in Basel 
1906. Geh. 2.— Mark. 376 

— Sammelbände der Internationalen. 

Musikgesellschaft. 15 Jahrgänge, Je 
(4 Bände) geh. 10.—Mark, jeder Band 
geh. 3.— Mark.37 8 

— Zeitschrift, der Internationalen Musik¬ 
gesellschaft. Jeder Jahrg. (12 Hefte) 

8.— Mark, Jedes Heft 1.— Mark . . 378 

ISTEL, Nicolo Paganini. 52 

JAHN, ARTHUR, Die Grundlagen der 
natürl. Bogenführung. Geh. 1.50 M. 330 


138 







































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


JAHN, OTTO, W.A.Mozart sieheAbert 17—18 

— Gesammelte Aufsätze üb. Musik. Geh. 

2.— Mark. 361 

JANSEN, Die Davidsbündler. Geh. 3 M. SO 

— Robert Schumanns Briefe, Neue Folge. 

Geh. 6.— Mark, geb. 7.— Mark . . 56 

JEPPESEN. Das isometrische Moment in 
der VokalpoIyphonie(P. Wagner-Fest¬ 
schrift) .126 

— Über einen Brief Palestrinas 

(P.Wagner-Festschrift) 126 

— der Palestrinastil und die Dissonanz . 41 

JOHANNES DE MURIS . . . .743,45—46 
KAHLERT, System der Ästhetik. Ver¬ 
griffen . 293 

KAISER, Briefe C. M. von Webers an 

den Grafen K-von Brühl. Geh. 1.20M. 43 

— Webers Sämtliche Schriften .... 23 

KAMIENSKI, Die Oratorien von Johann 

Adolf Hasse. Geh. 8.— Mark ... 143 

KANDLER, Über das Leben und die 
Werke des G. P. da Palestrina (Kiese¬ 
wetter). Vergriffen. 140 

KAPP, Liszt-Brevier. Kart. 1.50 Mark. 35 
KÄSTNER, EMERICH, Die dramati¬ 
schen Werke Rieh. Wagners. (Chro- 
nol. Verzeichnis). Geh. —.60 Mark. 122 

— Bibliotheca Beethoveniana (Frlm- 

mel). 20 

KÄSTNER, JOH. GEORG (Ludwig). 

Geb. 20.— Mark, geh. 12.— Mark . 110 

KATALOG des Archivs von Breitkopf & 
Härtel in Leipzig.128 

— des Musikhistorischen Museums von 

W. Heyer in Cöln. Bd. I geh. 25.— M., 

geb. 30.— M., Bd. II geh. 50.— M., 
geb. 60.— M. 356 

-Bd. IV und Kleiner Katalog . . 129 

KAUFFMANN, EMIL, Briefe HugoWolfs 

an —. Oeh. 2.50 Mark.184 

KEIL, Leitfaden für den rhythmischen 

Unterricht .111 

KEINER, Die Madrigale Oesualdos von 

KELLER, H., Die Varianten der großen 
G molI-Fuge für Orgel (Bachjahrbuch 

X. Jahrg.). 7 

KELLER, OTTO, Peter J. Tschaikowsky 64 
KIESEWETTER, Der neuen Aristoxener 

zerstreute Aufsätze. Geh. 2.— Mark 301 

— Über die Musik der neueren Griechen. 


Vergriffen.301 

KINDERLIED, Deutsches, und Kinder¬ 
spiel (Böhme). 2. Aufl. 1924. Geb. 

16.— Mark, geh. 12.— Mark. ... 260 

KINKELDEY, Orgel und Klavier in der 
Musik_.dcs 16. Jahrhunderts. Geh. 

5.— Mark. 344 


KINSKY, GEORG, Ein ’ Brief ’ Joseph 
Joachims zur Bearbeitungsfrage bei 
Bach (Bachjahrbuch XVIII. Jahrg.) 9 

— Katalog des Musikhistorischen Mu¬ 
seums von Wilhelm Heyer in Cöln. - 
Bd. I geh. 25.— M., geb. 30.— M., 

Bd. II geh. 50.— M., geb. 60.— M.. 356 

Bd. IV und Kleiner Katalog ... 129 

— Zur Echtheitsfrage des Berliner Bach- 

Flügels (Bahcjahrbuch XXL Jahrg.) 9 


KINSKY, GEORG, Schriftstücke aus d. Seite 


Paiestrinakreis (P.Wagner-Festschrift) 126 
KIRCHENGESANG, 1917 und derevan- 

gelische..•. 90 

KIRCHENGESANGVEREINSTAG . . 90 

KLAUWELL, Geschichte der Programm- 

Musik. Geh. 6.— Mark. 232 

KLECZYNSKI, Chopins größere Werke 63 
KLEINE MUSIKER-BIOGRAPHIEN 78—79 
KLENGEL, Dr. JULIUS, Zur Erinnerung 

an —. Vergriffen. . . .. 360 

KLINGLER, Über die Grundlagen des 

.Violinspiels. . . 117 

KLOSS, Briefwechsel zwischen Wagner 
und Liszt. 4. erweiterte Aufl. 1919, 

VIII, 697 Seiten. Geh. 7.— M., geb. 


9.— M. 

— Rieh. Wagner an Freunde und Zeit¬ 
genossen (Briefe). Geh. 7.— Mark . 

— Rieh. Wagner an seine Künstler. Geh. 

5.— Mark. 

— Rieh. Wagner über die Meistersinger 
von Nürnberg. Geh. 1.20 Mark. . . 

— Rieh. Wagner über den »Ring der 

Nibelungen«. 

KNORR, Die Fugen des Wohltemp. Kla¬ 
viers von J. S. Bach in bildlicher Dar¬ 
stellung. 2. Aufl. 1926. Geh. 2.50 Mark 

KÖCHEL, VON, Chronologisch-thema¬ 
tisches Verzeichnis sämtl. Tonwerke 
W. A. Mozarts. Vergriffen, neue Aus¬ 
gabe in Vorbereitung. 

KOECKERT, Rationelle Vlollntecfinik. 


109 

108 

106 


34 

14 


Geh. 2.— Mark .. 

— Les princlpes ratlonels de la technique 
du Violin. Geh. 2.— M., geb. 3.— M. 

KOFLER, Kunst des Atmens. 14. bis 
18. Aufl. 1924. Kart. 2.— Mark . . 

— Richtig Atmen I 4.—6. Aufl. 1921 . 

KONGRESSBERICHT der Internatio¬ 
nalen Mus. Ges. 1907. Geh. 3.— Mark. 
1909. Vergriffen. 

— Basler, 1924 . 

— Leipziger, 1925 . 

KONSERVATORIUM zu Leipzig. . . 
KÖRTE, Laute und Laütenmusik bis zur 

Mitte des 16. Jahrhunderts. Geh. 

1.50 Mark. 

KÖSTLIN, Josefine Lang. Geh. —.60 M. 

— Luther als der Vater des evangelischen 
Kirchengesanges. Geh. —.60 Mark . 

KRACKE, Akkordlehre u. Modulation . 
KRAUSE, LOUISE, Rhythmische Übun¬ 
gen. Geh. —.60 Mark. 

KRIEGER, JOH., Werkverzeichnis . . 

— JOH. PHIL., Werkverzeichnis . . 

KRETZSCHMAR, Joh. Seb. Bachs Hand¬ 
schrift in zeitlich geordnet. Nachbil- 
gungen. Geh. —.30 Mhrk, in Leder 
40.— Mark. 

— Bach-Kolleg. 

— Ein Bachkonzert in Kamenz. (Bach- 

jahrb. X. Jahrg.). 

— Chorgesang, Sängerchöre und Chor¬ 
vereine. Geh. —.60 Mark. 

— Peter Cornelius. Geh. —.60 Mark. . 

— Einführung in die Musikgeschichte. 


331 

331 

301 


242 

106 


10 


263 

73 


139 


































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


KRETZSCHMAR, Führer durch den Seite 
Konzertsaal, 1. Abteilung. (Sinfonie 
und Suite). 6. Aufl. Geh. 18.— Mark, 
geb. 22.— Mark . ,. 283 

— 2. Abt., 1. Teil: Kirchliche Werke. 

5. Aufl. Geh. 16.—M.,geb.20.—M. 24? 

— 2. Abt-, 2. Teil: Oratorien und welt¬ 
liche Chorwerke. 4. Aufl. Geh. 

16.— M., geb. 20.— M. Bd. I/Il in 
Halbfranz 64.— Mark, in Halb¬ 
leinen 60.— Mark, geh. 48.— Mark 24} 

— Gesammelte Aufsätze über Musik und 
anderes. 2 Bände, je geh. 10.— Mark, 

in Halbleder 14.— Mark. 362 

— Geschichte des neuen deutschen 
Liedes. Geh. 6.— M., geb. 7.50 M. . 2.52 

— Geschichte der Oper. 95 

— Handbücher der Musikgeschichte. 79—80 

— G. Fr. Händel. Geh. 1.— Mark . . 23 

— Über den Stand der öffentlichen Mu¬ 
sikpflege in Deutschland. Geh. 60 Pf. 364 

KREUTZER, Das normale Klavierpedal 120 
KREUZHAGE, Hermann Goetz ... 64 

KRIEOER, JOH. PHILIPP. 64 

KRIEGER, JOHANN. 64 

KRITZINGER, Albert Becker. Geh. 20 Pf. 360 
KROHN, Psalmengesang in der Volks¬ 
sprache (P. Wagner-Festschrift) . . 126 

KROKER, ERNST, Der Grundbesitz der 
Breitkopfs. (Der'Bär 1925) .... 123 

KROLL, E. Th. A. Hoffmann .... 52 

KROME, Die Anfängp des musikalischen 
Journalismus in Deutschland. Geh. 

1.50 Mark 366 

KROMOLICKI, Palestrina und Bach 

(P. Wagner-Festschrift).126 

KRONSEDER, Franz Lachner. Geh. 2 M. 163 
KROYER, Die Anfänge der Chromatik 
im italienischen Madrigal des 16. Jahr¬ 
hunderts. Geh. ,1.50 Mark.2 64 

— Gregor Aichinger als Politiker (P. 

Wagner-Festschrift).126 

KRÜGER, ED., System der Tonkunst. 

Geh. 1.50 Mark. 287 

— Beiträge für Leben und Wissenschaft 

der Tonkunst. Geh. 1.50 Mark . . 366 
KRUEGER, FELIX, Mitbewegungen 
beim Singen, Sprechen und Hören. Ver¬ 
griffen. 321 

KRUSE, Lortzing. 54 

KUHN, Die Verzierungskunst in der Ge¬ 
sangsmusik' des 16. und 17. Jahrh. 

Geh. 1.50 Mark. 303 

KÜHN, Schulmusik.105 

KURTH, ERNST, Zur Motivbildung 
Bachs. Ein Beitrag zur Stilpsycho¬ 
logie. (Bachjahrbuch XIV. Jahrg.) . 8 

KURZWE.LLY, A., Neues überdas Bach¬ 
bild aus der Thomasschule und andere 
Bildnisse J. S. Bachs (Bachjahrbuch 

XI. Jahrg.). 8 

KÜSTER, Populäre Vorträge über Bil- 

lischen Urteils. Zyklus 1 vergriffen, 
Zyklus 2—4,je^geh. 1.50 Mark ... ,366 
LACH, Gregorianische Choral- und ver¬ 
gleichende Musikwissenschaft 
(P. Wagner-Festschrift).126 


LACHNER, FRANZ (Kronseder). Geh. Seite 
2.— Mark. 163 

LA MARA, An der Schwelle des Jenseits 59 

— Aus der Glanzzeit der Weimarer 
Altenburg. Geh. 5.—M., geb. 8.—M. 171 

— Bach. 8.-9. Aufl. Kart. 1.20 Mark 6 

— Beethoven. 10.—12.Aufl. Kart. 1.20M. 42 

— Beethovens unsterbliche Geliebte. Ver¬ 
griffen. 44 

— Hektor Berlioz. 27 

— Berlioz’ Briefe an die Fürstin Carolyne 

Sayn-Wittgenstein. 27 

•— Brahms. 10.—11. Aufl. Kart. 1.20 M. 178 

— Briefe hervorragender Zeitgenossen an 
Franz Liszt. 3 Bde., geh. je 3.— M. 88—89 

— Bülow. 9.—10. Aufl. Kart. 1.20 Mark 136 

— Chopin. 12. Aufl. Kart. 1.20 Mark 66 

— Durch Musik und Leben im Dienste 


des Ideals. 

— Franz. 8. Aufl. Kart. 1.20 Mark . 

— Gluck. Kart. 1.20 Mark. 

— Grleg. 10.—11. Aufl. Kart. 1.20 Mark 

— Händel. 6.—7. Aufl. Kart. 1.20 Mark 

— Haydn. 7. Aufl. Kart. 1,20 Mark . 

— Henselt. 9. Aufl. Kart. 1.20 Mark . 

— Liszt. 13. Aufl. Kart. 1.20 Mark . 

— Liszts Briefe an seine Mutter, deutsch 

— Liszt und die Frauen. 2. Aufl. 1919. 
Geh. 5.— Mark. Ganzleinen 7.— Mark 

— Mendelssohn Bartholdy 12. Aufl. 

Kart. 1.20 Mark. 

— Marie von Mouchanoff-Kalergis in 
- Briefen an Ihre Tochter. Geh. 4.— M. 

— Mozart. 8.—9. Aufl. Kart. 1.20 Mark 

— Musikalische Studienköpfe, Bd. I—V. 


58 

166 


30 

163 

28 


62 

172 

36 


Bd. IV (Klassiker) vergriffen . , . 

— Musikerbriefe aus fünf Jahrhunderten 

2 Bände, Geh. 6.— Mark. 

— Rubinstein. 9. Aufl. Kart. 1.20 Mark 

- Schubert. 13.—14.Aufl. Kart.l.“" 

- Schumann. 12. Aufl. Kart. 1.20 Mark 

- Pauline Viardot-Garcia. Geh. —.60 M. 

- Wagner. 13. Aufl. Kart. 1.20 Mark 

- Weber. 12. Aufl. Kart. 1.20 Mark 
LANDOWSKA, WANDA, Über die Cdu 

-uge aus dem 1. Teil des Wohltempe- 
ierten Klaviers (Bachjahrbuch X. Jg.) 
LANG, JOSEPHINE (Köstlin). Geh 

-.60 Mark. 

LANGE, Joseph Lanner und Joh. Strauf 
LANNER UND STRAUSS (Lange). 
LANZ, Wie sollen wir sprechen? Geh. 

—.50 Mark. 

LASER, Der moderne Dirigent. Ge: 

',.20 Mark. 

LASSO, ORLANDO DI (Schmitz). . 

— Beiträge zur Geschichte der bayei 

sehen Hofkapelle unter L. (Sand¬ 
berger). Bd. I geh. 2.— Mark, Bd. III 
geh. 6.— Mark. 141 


■— Die 7 Bußpsalmen Orlando di Lassos 

(Bäuerle) Geh. 1.20 Mark. 

LASZLO, Farblicht-Musik .. 

LEGOUVE, Hector Berlioz. Vergriffen 
LEHMANN, LlLLI, Studie zu Fidelio. 

Neue Auflage in Vorbereitung . . . 
LEICHTENTRITT, (Busoni). 


140 



































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


LEICHTENTRITT, Geschichte der Mo- Seite 
tette. Geh. 8.— Mark, geb. 10.—Mark 248 

— Musikalische Formenlehre. Neubear¬ 
beitete Auflage in Vorbereitung . . 286 

LEPANTO, Sprech- und Gesangunter¬ 
richt. Geh. 3.— Mark. 312 

LERT, Otto Lohse. 66 

LIEDER, volkstümliche, der Deutschen 
im 18. und 19. Jahrhundert (Böhme). 

Geb. 16.— Mark. 255 

— der Geißler (Runge). 220 

LIEDERBUCH, Altdeutsches (BOhme). 

3. Aufl. 1925. Ganzleinen 25.—Mark 250 

— des deutschen Volkes, (Hase, Dahn, 

Reinecke). Geh. 3.— Mark. 256 

— ein deutsches, geistliches (Baumker). 

Geh. 3.— Mark. 224, 234 

— Locheimer, nebst der Ars Organisandi 

von Conrad Paumann (Arnold) . . 88 

LIEDERHORT, Deutscher (Erk-Böhme). 

Bd. 1—3, 2. Aufl. 1925, in Pappe je 
20.— Mark, in Leinen je 22.— Mark 254 
v. ULIENCRON, Die Horazischen Me¬ 
tren in deutschen Kompositionen des 
16. Jahrhunderts. Geh. 3.— Mark . 299 

— Festschrift zum 90. Geburtstage —. 

geh. 6.— Mark. 368 

LINDNER, Wagner über »Tannhäuser« 34 

— Wagner über »Parsifal« ...... 34 

— Richard Wagner über »Tristan und 

Isolde«. Geh. 5.— Mark. 123 

LISZT, FRANZ ........ 75—90, 28 

— Hector Berlioz und seine Harold-Sym¬ 
phonie. Geh. —.80 Mark . ... 74, 80 

-BREVIER. In Pappband 1.50 Mark 85 

-BRIEFE. Bd. 1—VIII geh. je 3.—M., 

Bd. III und IV auch mit franz. Titel 
je 3.— fr. 81 

— Briefe an eine Freundin. Franz. 3.—fr. 84 

— Briefe an die Fürstin Wittgenstein 

(französisch). 3.— fr. 84 

— Briefe an C. Gille. Geh. 1.50 Mark, 

geb. 2.50 Mark. 85 

— Briefe hervorragender Zeitgenossen 

an —. 3 Bände je geh. 3.— Mark. 88/89 

— Briefwechsel zwischen Liszt und Hans 
v. Bülow (La Mara). Geh. 4.— Mark, 
geb. 5.— Mark. Mit franz. Titel, geh. 

4. — fr., geb. 5.— fr. 83—34 

— Briefwechsel zwischen Franz Liszt 
und Carl Alexander. Geh. 3.— Mark. 

Mit franz. Titel, geh. 3.— fr., geb. 


— Briefwechsel zwischen Wagner und—. 

Bd. I/II geh. 8.— Mark, franz. Ausgabe 
geh. 6.— Mark. 82, 32 

— Briefwechsel zwischen Wagner und 
Liszt in voikstümlicherGestalt (Kloß). 

4. Aufl. 1919. Geb. 9.—M.,geh.7.—M. 82 

— Chopins Individualität (La Mara). 

Geh. —.60 Mark. 65, 80 

— Chopin, franz. Orig.-Ausgabe. 6. Aufl. 

1923.. 80 

— Chopin(deutschvonLaMara). 4.Aufl. 

1924. Geh. 2.60 Mark, geb. 3.75 Mark 78 

—• GesammelteSchrlften(Ramann). Geh. 
je 3.— Mark (Bd. 1, 2, 31 vergriffen). 
Allgem. Inhaltsübersicht —.60 Mark 78—79 


LISZT, FRANZ, Gesammelte Schriften, 
Volksausgabe. 2 Doppelbände, geh. 

10. — Mark, geb. 13.— Mark .... 

— Die Zigeuner und ihre Musik (franz.) 

Geh. 6.— fr. 

— (La Mara). 13. Aufl. Kart. 1.20Mark 

— unddie Frauen(LaMara). 2.Aufl.l919. 
Geh.5.—Mark, in Ganzleinen7.—Mark 

-MUSEUM (Mirus). Geh. I.— M. . . 

— als Psalmensänger (Ramann). Geh. 

—.60 Mark. 

— (Ramann). Bd.I(Neudruck 1925) geh. 
9.— M., in Ganzleinen 11.— M. Bd. II 
geh. 6.— M., in Ganzleinen 8.— M. 
Bd. III geh. 9.— M., in Ganzleinen 

11. — M. 

L1SZTS Sinfonien, Erläuterungen zu, 

(A. Heuß). Geh. 2.— Mark .... 
LITZMANN, Clara Schumann, ein Künst¬ 
lerleben. Bd. I, 8. Aufl. 1925, geh. 
9.— M., in Ganzleinen 12.— M., in 
Halbfranz 14.— M. Bd. II, 7. Aufl. 
1925, geh. 9.— M., in Ganzleinen 

12. —M., in Halbfranz 14.—M. Bd.III, 
4. Aufl. 1920, geh. 12.— M., in Ganz¬ 
leinen 15.— M., in Halbfranz 17.— M. 

— Clara Schumann (englische Ausgabe) 
LOBE, Katechism.d.Musik(Leichtentritt) 

3. Aufl. 1926. In Ganzleinen 3.— M., 

brosch. 2.— M.. 

LÖBMANN, Ober Glockentöne .... 
LOCHHEIMER LIEDERBUCH . . . 
LOE, Robert Franz-Brevier. 

— Adolf Henselt-Brevier. 

LOEHNER, Die Musik als human-erzieh¬ 
liches Bildungsmittel. Geh. —.60 M. 

LÖFFLER, HANS, Die Choralpartita 
»Ach, was soll Ich Sünder machen« 
(Bachjahrbuch XX. Jahrg.) .... 

— Joh. Seb. Bach in Gera (Bachjahrbuch 

XXI. Jahrg.). 

LORTZING, A. (Kruse). 

LOHSE, OTTO, (Lert). 

LOUIS, Hector Berlioz. Geh. 2.50 Mark 

— Die Weltanschauung Richard Wag¬ 
ners. Geh. 2.50 Mark. 

— Der Widerspruch in der Musik. Geh. 

1.50 Mark. 

LOUIS FERDINAND, Prinz von Preu¬ 
ßen (Wintzer). 

LOEWE, CARL (Runze). Geh. —.60 M. 

— Goethe und, (Runze). Vergriffen . . 
LUDWIG, Johann Georg Kästner. Geh. 

12.— Mark, geb. 20.— Mark .... 
LUEDTKE, HANS, Seb. Bachs Choral¬ 
vorspiele (Bachjahrbuch XV. Jahrg.) 

— Zur Entstehung des Orgelbüchleins 
(1717) (Bachjahrbuch XVI. Jahrg.) . 

LÜTGE, WILHELM, Beethovens Leo- 
noren-Ou vertüre Nr.f I. (Der Bär 1927) 

— Bericht über ein neu aufgefundenes 
Manuskript, enthaltend 24 Lieder von 
Beethoven. (Der Bär 1927).... 

— Gelehrtenbriefe aus dem 18. Jahr¬ 
hundert (Der Bär 1926) .. 

— Die Glasharmonika, das Instrument 
der Wertherzeit (Der Bär 1925). . . 

— Hans Pfitzner. 


Seite 

79 

80 

86 

86 

86 


87 


74 

120 


51 

161 

170 


8 

124 

124 

123 

123 

71 


141 







































•ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


LüfTGE, WILHELM, Anton Reicha. Seite 
’ (Der Bär 1927). 124 

— Anton Schindler-Briefe. (Der Bär. 1927) 124 

— AndreasundNannetteStreicher. (Der 

Bär 1927). 124 

— Waldmüllers Beethovenbild. (Der Bär 

1927). . . ;. 124 

LUTHERals Vater des evangelischen Kir¬ 
chengesangs (Köstlin). Geh.—.60 M. 242 

— und Bach (Smend). 4 

— und die Pflege der kirchlichen Musik 
in Sachsen (Rautenstrauch). Geh. 

6.— Mark. 244 

LUTHERS deutsche geistliche Lieder 
(v. Winterfeld). Kart. 4.— Mark , . 236 

MAHLER, GUSTAV (Mengelberg) „ . 66 

MAHRENHOLZ, Samuel Scheidt ... 43 

MARA, GERTRUD ELISABETH 

(Niggli). Geh. —.60 Mark. 150 

MARSCHNER, Opern (Gaartz). Geh. 

2.— Mark. 157 

MARTERSTEIG, Das deutsche Theater 
im 19. Jahrhundert. 2.verbesserte Aufl. 

1925, Geh. 15.—Mark, geb. 18.—Mark 269 
MARX, Chorschule. Geh. 1.50 Mark. . 253 

— Die Musik des 19, Jahrhunderts und 

■ ihre Pflege. Geh. 6— Mark.... 207 

MASON-ZEIDLER-UNGLAUB, Neue 
Gesangschule.Ausgabe fürdieSchweiz. 

Heft I/II kart. 1.—fr., Heft III kart. 

1.—fr., Notenkarten zu Heft I—IV 
je 10.— Mark, Rahmen und Gestell 

3— Mark . . 320 

MATTHESON, JOHANN, und seine Ver¬ 
dienste um die deutsche Tonkunst 
(Meinardus). Geh. —.60 Mark . . . 151 

— (Schmidt). Geh. 3.— Mark . . i . 151 

MATZKE, Der Soldatengesarig im bel¬ 
gischen Heefe. 93 

MAURER, Anton Schweitzer als drama¬ 
tischer Komponist. Geh. 3'.50 Mark 154 
MAY, Jbharfnes Brahms. 2. Aufl. 1926. 

Geh.12.—M.,inGanzleinenI5.—M. 176—178 
MAYERHOFF, Der Chordirigent ... 94 

MAYR, SIMON (Schiedermair). Bd. I 

brosch. 4.—M., Bd.II brosch. 3.— M .156,273 
MEINARDUS, Johann Mattheson und 
seine Verdienste um die deutsche 
Tdnkunst. 'Geh. —.60 Mark .... 151 

MENDELSOHN BARTHOLDY (La 
Mara). 12.Auflage. Brosch. 1.20 Mark 52 

— (Sittard). Geh. —. 60 Mark .... 52 

— Kompositionen, Themat. Verzeichnis 

vergriffen. 52 

MENOELBERG, C. R. (Gustav Mahler) 66 

— Gi'ov. Alb. Rlstori. 49 

MENGEWEIN, Die Ausbildung des mu¬ 
sikalischen Gehörs. Geh. 1.— Mark 314 

MENNICKE, Hasse und die Brüder 
Graun als Symphoniker. Geh. 10.—M. 147 


MENSENDIECK, OTTO, Vom Ring des 

Nibelungen zum Parslfal. 35 

MERSMANN, Beiträge zur Ansbacher 

Muslkgesphichte. 75 

— Ein Programmtrio Karl Ph. Em. 

Bachs (Bachjahrbuch XIV. Jahrg.) . 8 

MEYER, KATHI, Der chorische Gesang 

der Frauen. 94 


MEYER, R., Die Behandlung desRezita- Seite 


tives in Glucks Reformopern. Gluck- 

jahrb., IV. Jahrg. 16 

MEYERBEER, GIACOMO (Niggli). Geh. 

—.60 Mark. 159 

MICHEL, H., Ranieri Calzabigi als Dich¬ 
ter. Gluckjahrb., IV. Jahrg. 16 

MICHELSEN, Der Fingersatz beim Kla¬ 
vierspiel. Oeh. —.60 Mark. 347 

MIES, PAUL, Die Bedeutung der Skizzen 

Beethovens. 22 


— Die Behandlung der Frage in den 

Bachschen Kantaten (Bachjahrbuch 
XVII. Jahrg.). 9 

— Die Kraft des Themas, dargestellt an 

B—a—c—h (Bachjahrbuch XIX. Jg.) 9 

— Stilmomente und Ausdrucksstilformen 

im Brahmsschen Lied. 61 

MILDE, Ein ideales Künstlerpaar ... 57 

MIRUS. Das Liszt-Museum. Geh. 1.— M. 86 
MISCELLANEA MUSICAE BIO-BIB- 
LIOGRAPHICA. Musikgeschichtl. 
Quellennachweise. Jeder Jahrgang 4 
Hefte. 1912, 1913, 1915/16. Doppel¬ 
seitig bedruckt je 8.— Mark, einseitig 

bedruckt 10.— Mark. 377 

MODES, Zum Kunst- und Idealtheaterl 98 
MOROLD, Anton Bruckner. 2. Aufl. 1920. 

Kart. 1.20 M. 173 

— HugoWoIf. 2. Aufl. 1920. Kart. 1.20M. 133 

MOSER, A., Methodik des Violinspiels . 117 

ZuJ.S. Bachs Sonaten und Partiten für 
Violine allein (Bachjahrb.XVII. Jahrg.) 9 
MOSER, HANS JOACHIM, Seb. Bachs 
Stellung zur Choralrhythmik der 
Lutherzeit (Bachjahrbuch XIV. Jg.) 8 
■— Das deutsche monodische Kunstlied 

um 1500 (P. Wagner-Festschrift) . . 126 

t— Gesangstechnische Bemerkungen zu 

J. S. Bach (Bachjahrbuch XV. Jahrg.) 8 

— Zur Frage der Ausführung der Orna¬ 

mente bei Seb. Bach (Bachjahrbuch 
XIII. Jahrg.). 8 

MOUCHANOFF-KALERG1S, MARIE - 

VON, in Briefen an ihre Tochter (La 

Mara). Geh. 4.— Mark. 172 

MOZART, W. A. 31—38, 17—19 

—• Die Gesamtausgabe der Werke Mo¬ 
zarts (Graf Waldersee). Geh.—.60 M. 37 

— (Jahn), siehe Abert.32, 18—19 

— (LaMara). 8.—9.Aufl. Brosch. 1.20M.- 36 

.— (E. Naumann). Vergriffen. 36 

— Verzeichnis sämtlicher Tonwerke Mo¬ 
zarts (Köchel). Vergriffen, neue Aus- - 

gäbe in Vorbereitung. .33 

MOZARTS Briefe (Nohl). Vergriffen. . 33 

— Jugendsinfonien (D. Schultz). Geh. 

1.50 Mark. 37 

— Opern (Oulibicheff). Vergriffen . . 36 

— Wiegenlied (Rriedländer). Geh.—.20M. 35 

MOZARTIANA (Nottehphm). Geh.l.—M. 33 

MÜLLER, ERICH H,, Gluck und die Ge¬ 
brüder Mingotti. Gluckjahrb., III. 
Jahrg.16 

— Heinrich Schütz. 41 

MÜLLER, HERMANN, Germanische - 

Choraltradition und deutscher .Kir¬ 
chengesang (P.. Wagner-Festschrift) . 126 


142 


































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


MÜLLER, JOHANNES, Motivsprache Seite 
und Stilart des jungen Bach (Bach¬ 
jahrbuch XIX. Jahrg.). 9 

MÜLLER, W., Johann Adolf Hasse als 
Kirchenkomponist. Oeh. 3.— Mark 149 
MÜLLER-BLATTAU, Die Kompositions¬ 
lehre Heinrich Schützens in der Fas¬ 
sung seines Schülers Christoph Bern¬ 
hard . 42 

MÜNZNER, Das Singebuch des Adam 

Puschmann. Brosch. 15.— Mark. . 222 
MURIS, JOHANN DE .... 143, 45—46 
MUSIKERBIOGRAPHIEN, Kleine (La 

Mara u. a.).78—79 

MUSIKERBRIEFE aus fünf Jahrhun¬ 
derten (La Mara). 2 Bände, geh. 6 M. 174 
NAGEL, Annalen der englischen Hof¬ 
musik von der Zeit Heinrichs VIII. bis 
zum Tode Karls I. Vergriffen . . . 194 

— Zur Geschichte der Musik am Hofe 

von 'Darmstadt. Vergriffen .... 194 

NAUMANN, EMIL, W.Mozart. Vergriffen 36 
NAUMANN, C. E., Über die verschiede¬ 
nen Bestimmungen der Tonverhält¬ 
nisse. Geh. —.40 Mark. 289 

NAUMANN, J. G., Als Opernkomponist 

(Engländer). 50 

NEF, Geschichte der Sinfonie und Suite 102 

— Zur Geschichte der deutschen Instru¬ 

mentalmusik in der 2. Hälfte des 17. 
Jahrhunderts. Geh. 1.50 Mark. . . 339 

NEISSER, Guiseppe Verdi. 62 

NEWMAN, Hugo Wolf.. Geh. 4.— Mark, 


NEWMARCH, Jean Sibelius. Englische 
Ausgabe vergriffen, deutsche Ausgabe 

geh. 30 Pf.. 

NICOLAI, W., Die Wiederbelebung der 
Kurrende in Eisenach (Bachjahrbuch 

XI. Jahrg.). 

NICOLAIS Tagebücher nebst biograph. 
Ergänzungen (Schröder). Geh. 1.20M., 


NIEMANN, Die Musik Skandinaviens. 
Geh. 2— Mark. 

— Die nordische Klaviermusik .... 

— Jean Sibelius.. 

— Über die abweichende Bedeutung der 
Ligaturen in der Mensuraltheorie der 
Zeit von Johannes de Garlandia. 


— Die Virginalmusik.I 

NIGGLI, Faustina Bordoni-Hasse. Geh. 

—.60 Mark. 

— Gertrud Elisabeth Mara. Geh. —.60 M. 

— Giacomo Meyerbeer. Geh. —.60 Mark 

— Nicofö'Paganini. Geh. 1.—Mark. . 

— Fr. Schuberts Leben und Werke. Geh. 

—.60 Mark. 

NOACK, FRIEDRICH, J. S. Bachs und 
Christoph Graupners Kompositionen 
zur Bewerbung um das Thomaskanto- 
rat in Leipzig, 1722—23 (Bachjahr¬ 
buch X. Jahrg.). 

— Graupners Kirchenmusiken .... 
NOHL, Mozarts Briefe. Vergriffen . . 
NOTTEBOHM, Mozartiana. Geh. l.M. 

— 2 Skizzenbücher. Beethovens .... 


NOTTEBOHM, Themat. Verzeichnis der S< 
im Druck erschienenen.Werke L. van 

Beethovens . . . .'. 

OBRECHT, JAKOB (Gombosi) . 1 . . 
OLDENBARNEVELT, The Art of Brea- 

thing. Geh! ä/-sh.. 

OPPEL, REINHARD, Das Thema der 
Vlolinchaconne und seine Ver¬ 
wandten' (Bachjahrbuch XV. Jahr¬ 
gang) .'. 

— Zur Fugentechnik Bachs (Bachjahr¬ 
buch XVIII. Jahrg.). 

OPPENHEIM, Hermann Zilcher. . . . 
ORLANDO DI LASSO . . . .141, 196, 
OESTERLElN, Beschreibendes Verzeichn 
nls des Rieh. Wagner-Museums in Wien 
Geh. 8_Mark ... 

— Katalog einer Richard Wagner-Bi¬ 
bliothek. 4 Bände, zusammen geh. 
16.— M., einzeln Bd. I/II je 5.— M., 
Bd. III 8.— M., Bd. IV 3.— M. . . ; 

OSTHOFF, Der Lautenist Santino Garsi 

da Parma. 

OULIBICÜEFF, Mozarts Opern. Vergr. 
PAGANINI, NICOLO (Niggli). Geh. 1 M. j 

— (Istel) . 

PALESTRINA. 139—140, 

— (Kiesewetter). Vergriffen.J 

— Über die Gesamtausgabe seiner Werke 
(Waidersee). Geh. —.60 Mark . . . j 

PAUMANN, Ars Organisandi (Locheimer 

Liederbuch). 

PENKERT, Kampf gegen die musika¬ 
lische Schundliteratur I. Vergriffen . 3 
PERGOLESE, GIOVANNI BATTISTA 
(Schletterer). Geh. —.60 Mark . . . 1 

PETERSON-BERGER, Wagner als Kul- 

PFITZNER, HANS (Lütge) '. '. 1 ’! 

PIRRO, J. S. Bach. Deutsche Ausgabe. 

Nicht erschienen. 

PLASS, JOH., Der Rhythmus der Melo¬ 
dien unserer Kirchenlieder..... 1 

POHL, C. F., Jos. Haydn. Bd. I/II (Neu¬ 
druck 1923) geh. 12.— Mark, geb. 

16.— Mark. 

POHL, RICH., Richard Wagner. Geh. 


POLAK, Die Harmonisierung indischer, 
türkischer und japanischer Melodien. 
Geh. 2.— Mark. 

— Die musikalischen Intervalle als spezi¬ 
fische Gefühlserreger. Geh. 4.— Mark i 

— Über Ton-Rhythmik und Stimmen¬ 
führung. Geh. 5.— Mark.i 

— Über Zeiteinheit in bezug auf Konso¬ 

nanz, Harmonie und Tonalität. Oeh. 
2.50 Mark. i 

POPPEN, Max Reger.. 

— Vom Stil der neueren kirchlichen Chor¬ 
gesangsmusik. Der Bär 1926 ... 1 

PORGES,Tristanundlsolde. Geh. 1.—M. . 

PRAEGER, FERD., Briefe Richard 
Wagners an —. Geh. 2.— Mark . . : 

PRÄTORIUS, ERNST, Die Mensural¬ 
theorie des Franchinus Gafurius (und 
der folgenden Zeit bis zur Mitte des 
16, Jahrhunderts).. Oeh. 2.— Mark . 1 


143 














































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


PRAETORIUS, MICH., Syntagma. Ver- Sc 

griffen.; 

PRETZSCH, Die Kunst Siegfried Wagner» 
PROUT, Some Notes on Bachs Church 

Cantatas. Geh. I/- sh. 

PRÜFER, ARTHUR, Eine alte, un- 
kannte Skizze von Bachs Leben (Bach¬ 
jahrbuch XII. Jahrg.). 

— Joh. Herrn. Schein. Geh. 2 M. j 

— Joh. Herrn. Schein und das weltliche 

deutsche Lied des 17. Jahrhunderts. 
Geh. 1.50 Mark.j 

PUSCHMAN, Singebuch des Adam P. 

(Münzer). Geh. 15.— Mark . $ 

QUELLENLEXIKON, Biographisch¬ 
bibliographisches, der Musiker und 
Musikgelehrten (Eitner). 10 Bände, 
einzeln je geh. 12.— M., in Ganzleinen 
16.— M., das vollständige Wdrk geh. 
100.— M., in Ganzleinen 135.— M. . ; 
QUELLEN und Hilfswerke beim Stu¬ 
dium der Musikgeschichte (Eitner). 

Geh. —.50 Mark. i 

RAABE, PETER, Großherzog Carl 
Alexander und Franz Liszt, Brief¬ 
wechsel . 

RABE, HELENE, Die Tristansage in der 

Bewertung des Mittelalters. 

RAMANN, Franz Liszt als Künstler und 
Mensch. Bd. I, Neudruck 1925, geh. 

9.— M-, in Ganzleinen 11.—M., Bd.II, 
geh. 6.— M., in Ganzleinen 8.— M., 
Bd. III, geh. 9.— M., geb. 11.— M.. 

— Franz Liszt als Psalmensänger und 
die früheren Meister. Geh. —.60 M. 

RAM IS DE PAREJA, Musica practica. 

(Joh. Wolf). Geh. 4— Mark. . . . 2 
RANKE, Chorgesänge zum Preis der H. 
Elisabeth. -Heft I, geh. —.40 Mark, 

Heft II, geh; 3.— Mark. i 

RASELIUS, ANDREAS AMBERGEN- 
SIS (Auer). Geh. —.60 Mark . . . J 
RAUTENSTRAUCH, Lutherund die 
Pflege der kirchlichen Musik in Sach¬ 
sen. 14.—19. Jahrh. Geh. 6.—Mark 2 
REFARDT, Verzeichnis der Aufsätze zur 

Musik.1 

REGULATIV, Internationales, für Orgel¬ 
bau. Deutsche Ausgabe vergriffen. 
Französische Ausgabe 1 . — fr. ... 3 

REGER, MAX (H. Poppen). 

REICHARDT, JOH. FRIEDR. (Schlet- 

terer)- Geh. 3.— Mark. 1 

REISSMANN, Form und Inhalt des musi¬ 
kalischen Kunstwerks. Vergriffen . 2 
RICHTER, ALFR., Das Klavierspiel. 

Geh. 4.— Mark. 3 

RICHTER, BERNH. FRIEDR., J. S. 
Bach im Gottesdienst der Thomaner 
(Bachjahrbuch XII. Jahrg.) .... 

— Der Nekrolog auf Seb. Bach vom 

Jahre 1734 (Neudruck) (Bachjahrbuch 
XVII. Jahrg.). 

— Über die Motetten von J.S. Bach 

(Bachjahrbuch IX. Jahrg.). 

RICHTER, E. und Hoffmann von Fallers¬ 
leben, Schlesische Volkslieder mit Me¬ 
lodien. Vergriffen.2 


RICHTER, OTTO, Volkskirchenkonzerte Seite 
und liturgische Andachten in Stadt u. 

. Land. .Geh. —.20 Mark . . 

RIEMANN, HUGO, Die Byzantinische 
Notenschrift im 10,—15. Jahrhundert. 

Geh. 3 — Mark. 

•— Entwicklung unserer Notenschrift. 

Geh. —.60 Mark. 

— Folkloristische Tonalitätsstudien . 

— Handbuch der Musikgeschichte. 

Bd. 1/1, 2. Aufl. 1919, geh. 6.— M 
Bd. 1/2, 3. Aufl. 1923, geh. 9.— M., 

Bd. 1/1 u. 1/2 zusammen geb. 18.- " 

Bd. II/l, 2. Aufl. 1920, geh. 10.- 
geb. 13.— M., Bd. 11/2, 2. Aufl. 1922, 
geh. 10— M., geb. 13—M., Bd. II/3, 

2. Aufl. 1922, geh. 9— M., 

12— M. 202—204 

— Kleines Handbuch derMusikgeschichte 81 

— Musikgeschichte in Beispielen 

-— Musikalische Syntaxis. Geh. 2.- 

— Neue Beiträge zur Lösung der Pro¬ 
bleme rlerByzantinischen Notenschrift 

— System der musikalischen Rhythmik 
und Metrik. Geh. 5—' Mark . . . 

— Studien zur Geschichte der Noten¬ 
schrift. Vergriffen. 

RIEMANN, LUDWIG, Das Wesen des 
Klavierklanges. Geh. 6.— Mark, in 
Ganzleinen. 8.— M. 

v. RIESEMANN, Die Notation des alt¬ 
russischen Kirchengesanges. 

1.50 Mark. . 

— Geschichte der russischen Musik 

(Ssabanejew). 

RIETSCH, Die Tonkunst in der 2. Hälfte 
des 19. Jahrhunderts Geh.3.—Mark. 

RIPPL, OTTO (Hartl). 

RISTORI, OIOV. ALB. (Mengelberg) . 

RÖCKEL, AUGUST, Rieh. Wagners 
Briefe an —. Geh. 1.50 Mark . . . 

RÖCKL, Was erzählt Wagner über die 
Entstehung seines Nibelungengedich¬ 
tes und wie deutet er es?. Deutsch 
geh. —.40 M., englisch geh. -/ 6 d. 

— Was erzählt Wagner über die En 
stehung seiner musikalischen Kompo¬ 
sition des Ringes der Nibelungen? 
Deutsch geh. —.40 M., englisch geh. 


ROEDER, Über den Stand der i 

liehen Musikpflege in Italien. Geh. 

—60 Mark. 

RONSARD (Tiersot). Geh. 1.50 ; 
ROSSINI, GIACOMO ANTONIO (Sit- 

tard). Geh. —.60 Mark. 

ROTH, HERMANN, Händelund Bach. 

Der Bär 1926 .'. 

ROTH, Führer durch die Violoncell- 

Literatur. Vergriffen. 

RUBINSTEIN, ANTON (La Mara) 

9.'Auflage. Kart. 1.20 Mark . 
RUDOLZ, Die Registrierkunst des Orgel¬ 
spiels . 

RUNGE, Die Lieder und Melodien der 
Geißler des Jahres 1349 nach der Auf¬ 
zeichnung Hugos von Reutlingen. 
Geh. 10— Mark. 


125 


144 






































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


RUNGE, Dfe Lieder des Hugo von "Seite 
Montfort (mit den Melodien der Burk 
Mangoit). Kart. 5.— Mark. 220 

— Die Sangesweisen der Colmarer Hand¬ 
schrift und die Liederhandschrift 
Donaueschingen. defi. 20.— Mark . 221 

RUNZE, Goethe' und Loewe. Vergriffen 161 

— Diemusikalische Legende. Geh. —.20 M. 161 

— Carl Loewe, eine ästhetische Beurtei¬ 
lung. Geh. —.60 Mark .. 161 

RUTZ, Musik, Wort und Körper als Ge¬ 
mütsausdruck. Geh. 12.— Mark, geb. 

13.50 Mark. 322 

RUTZ, .OTTMAR u. KLARA, Typen- 

stimmbildüng.113 

SACHS, CURT, Die Lltuiirt Bachs Mo¬ 
tette »0 Jesu Christ« (Bachjahrbuch 
XVIII. Jahrg.). 9 

— Handbuch der Musikinstrumenten- 

. künde.116 

SACHSE, LEOPOLD, Regiebuch zu Mo¬ 
zarts Cosi fan futte. 98 

— Bemerkungen zu den Gluck-Inszenie- 

rungen. Gluckjahrb., IV. Jahrg. . . 16 

DE SAINT-FOIX, 'Les- Debüts Milanais 
de Gluck. Gluckjahrb.,' I. Jahrg.-. . 16 

SAMMELBÄNDE der Internationalen 
Musikgesellschaft. 15 Jahrgänge, Je 
20.— M, einz. Band geh. 5.— Mark. 
Einzelne Jahrgänge u. Hefte können 
nicht mehr bezogeo werden .... 37S 

SAMMLUNG . musikwissenschaftlicher 

Einzeldarstellungen. 77 

SANDBERGER, Beiträge zur Geschichte 
der bayerischen Hofkapelle unter Or¬ 
lando di Lasso. Bd. I geh. 2.— M., 

Bd. III geh. 6.— M. lil, 196 

SANNEMANN, Die Musik als Unter¬ 
richtsgegenstand in den evangelischen 
Lateinschulen des. Iß. Jahrhunderts. 

i Geh. 3.— Mark. 245 

SANTINO GARSI DA PARMA (Osthoff) 46 
SAYN-WITTGENSTEIN, CAROLINE, 
Lettres de Liszt ä la Princesse (La 

Mara). Geh. 3.— fr. 84 

SCHAEFER, Einführung, in die Musik¬ 
wissenschaft .103 

SCHÄFKE, Eduard Hanslick und die 

Musikästhetik.109 

SCHARLITT, Fr., Chopin. 26 

— Chopins Gesammelte .Briefe. Geh. 

5.-r- Mark, geb..7.r- Mark. 67 

SCHARWENKA, X. u. A. Spanuth, Me¬ 
thodik des Klavierspiels. 4.-6. Aufl. 

1922. Geh. 2.— Mark, geb. 3.50 Mark 343 
SCHEIDEMANTEL. Gesangsbildung. . 115 

— Stimmbildung. 8.—12.Aufl.l 923. Kart. 

1.50 Mark .. 310 

— Volce-Culture. Kart. 1/6 sh. ... 310 

SCHEIDT, SAMUEL (Mahrenholz) . . 43 

SCHEIN, JOH. HERM. (Prüfer). Geh. 

2.— Mark ....... . 142 

— und das weltliche deutsche-Lied des 

17. Jahrh. (Prüfer). Geh. 1.50 Mark 142 
SCHERING, Bachjahrbücher. Jahrg. 

1904—1911 geb. je 4— M. 15—17, 7—9 

— Bach' und das Schemellische Gesang¬ 
buch: Bachjahrb., XXI. Jahrg. . . 9 


SCHERING, Beiträge zur Bachkritik Si 
(Bachjahrbuch IX. Jahrg.). 

— Die Besetzung Bachscher Chöre 
(Bachjahrbuch XVII. Jahrg.) .... 

- Geschichte des Instrumentalkonzerts 

bis auf die Gegenwart. Brosch. 3.— M., 
geb. 4.50 M. . . ,. 

— Der junge Händel. 

— Das Innere der Leipziger Thomas¬ 
kirche um 1710 (Bachjahrbuch XVI. 
Jahrgang) 

— Die Kantate Nr. 150 »Nach dir, Herr, 
verlanget mich« (Bachjahrb. X. Jg.) 

- Joh. Phil. . Kirnberger als Heraus¬ 

geber Bachscher Choräle (Bachjahr¬ 
buch XV. Jahrg.)."... 

- Hermann Kretzschmars »Bachkolleg« 
(Bachjahrbuch XX. Jahrg.) .... 

- Die Niederländische Orgeimesse im 
Zeitalter des Josquin. Brosch. 2.— M. 

- Tabellen zur Musikgeschichte . . . 

- Der Thomaskantor.8, 

- Über die Kirchenkantaten vorbachi- 

scher Thomaskantqren (Bachjahrbuch 
IX. Jahrg.). 

- Über Bachs Parodieverfahren (Bach¬ 
jahrbuch XVIII. Jahrg.). 

- Übersicht über die wichtigsten Auf¬ 

sätze über Bach. Bachjahrb., XV. 
Jahrg. 

— »Vprhalte und« »Vorschläge« in Bachs 
Passionen und im Weihnachtsorato¬ 
rium. (Bachjahrbuch XX. Jahrg.) . . 

- Zu Gottfried Reiches Leben und Kunst 

(Bachjahrbuch XV. Jahrg.). 

- Zur Bachpflege in England (Bachjahr¬ 
buch XX. Jahrg.) . 

— Zur Metrik der Psalmen Davids von 
H. Schulz (P. Wagner-Festschrift). . i 

SCHEU RLEER, Die Souterliedekens. 
Einfache Ausgabe, brosch. 4.50 fl. 
Große Ausgabe, brosch. 12.— fl. . . i 

SCHIEDERMAIR, Beiträge zur Ge- . 
schichte der Oper um die Wende des 
18. und ,19. Jahrhunderts. Band I 
brosch. 4.— Mark, Band II brosch. 

3.— Mark. 156, i 

SCHLETTERER, Die Ahnen moderner 
Musikinstrumente. Brosch.—.60 Mark i 

- Luigi Boccherini. Brosch. —.50 Mark j 

- Giovanni Battista Pergolese. Geh. 

—.60 Mark. . . ;.j 

- Joh. Friedr. Reichardt. Geh. 3.—, M. i 

— Ludwig Spohr. Geh. —.60 Mark . . J 

SCHLICKS Spiegel der Orgelmacher und 

Organisten. Geh. 1.— M. i 

SCHMID, Das sächsische Königshaus in 
selbstschöpferischer musikalischer Be¬ 
tätigung. Oeh. —.60 Mark.1 

SCHMIDT, HEINRICH, Johann Matthe- 
son, ein Förderer der deutschen Ton¬ 
kunst, im Lichte seiner Werke. Geh. 
3.— Mark.J 

SCHMIDT, KARL, Beiträge zur Kennt¬ 
nis des musikalischen Lebens in Fried- 

— Hilfsbuch f. d. Unterricht im Gesänge 

,n den höheren Schulen. Geh. 2.50 M. 2 


145 







































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


SCHMIDT, CARL, Wilhelm Hill. Brosch. 

2.50 Mark, geb.4.— Mark. 168 

— Kirchenmusikalische Veranstaltungen 91 
SCHMipr-PHISELDECK, Musikalien- 

SCHUMANN, ROBERT, Die Davids- 
bündler (Jansen). Geh. 3.—-Mark . 59 

— Jugendbriefe (Clara Schumann). 

4. Auflage 1910. Geb. 6— Mark, geh. 

SCHMITT, Correspondence de Wagner 

et d^ Liszt. 32 

SCHMITZ, ARNOLD, Die Beethoven- 
Apotheose als Beispiel eines Säkulari¬ 
sierungsvorganges (P. Wagner-Fest¬ 
schrift) ..126 

SCHMITZ, EUGEN, Oeschichte der Kan¬ 
tate und des geistlichen Konzerts . 101 

— Musikästhetik. 109 

— (von-La Mara.) 12.Aufl, Kart. 1.20 M. 58 

— Gesammelte Schriften über Musik und 

Musiker. 2 Bände. 5. Auflage, heraus¬ 
gegeben und ergänzt von M. Kreisig. 

1914. Bd. I XXXVI, 512 S., Bd. II 

IV,564 S . Oeh. 14.— M., geb. 17.— M. 55 . 

— (vonW. v. Wasielewski.) Geh. 8.— M. 54 
SCHUMANNS *Manfred4 (Graf Wälder- 

— Orlando Lasso, di. 42 

— Pajestrina, Giovanni Pierluigi da. . 41 

— Zu Busonis Doktor Faust. (Der Bär 

1926). 123 

SCHNEIDER, K. E., Das musikalische 

Lied in geschichtlicher Entwicklung. 

Bd. I.geh. 5.— M., Bd. 11 geh. 8.— M., 

SCHUMANNIANA (Wäsielewski). Geh. 

1.—Mark. 59 

SCHÜNEMANN, GEORG, Friedrich 

Bachs Briefwechsel mit Gerstenberg 
und Breitkopf (Bachjahrbuch XIII. 

Jahrg.). 8 

— Joh. Christ. Friedr. Bach (Bachjahr- 

SCHNEIDER, MAX, Die Anfänge des 

Basso continuo. 74 

— Bach-Urkunden . 6 

— Die .Begleitung des Secco-Rezitatives 

um 1750. Gluckjahrb., Ill.Jahrg. . 16 

SCHNORR V. CAROLSFELD, Musika- 

— Geschichte des Dirigierens. Geb. 

. 7.50 Mark, geh. 6.— Mark. 370 

SCHURE, Erinnerungen an Rich.Wagner 

Geh. —.60 Mark. 121 

SCHURZMANN, Wie erkenne ich die 
musikalische Begabung meines K<n- 

SCHOLZ, RICHARD, Handbüchlein für 

Geigenspieler. Vergriffen 1 . 331 

— Über Studium und Unterricht im 

Geigenspiel. Geh. 1.50 Mark. . . . 331 

SCHÖNE, M. Hauptmanns Briefe an 

Franz Hauser. Geh. 3.— Mark. . . 160 
SCHÖTTLER, HANS, Predigt zum 

8. Bachfest. Bachjahrb. XVII. Jahrg. 9 

SCHRÖDER, B., O. Nicolais Tagebücher 
nebst biograph. Ergänzungen. Geh. 

SCHÜTZ, Heinrich. 142, 40—42 

SCHÜTZ, RUDOLF, Stephen Heller. 

_ Geh. 2.— Mark. 164 

SCHWEITZER, ALBERT, Deutsche und 
französische Orgelbaukunst und Orgel¬ 
kunst. Vergriffen. 2. durch ein Nach¬ 
wort erweiterte Auf!, in Vorbereitung 355 
— J. S. Bach (deutsch). 4.-5. Auflage 

1922. Halbleder 20.—M., Ganzleinen 

18.— M., Halbleinen 17.— M., geh. 

15. M. 5 

SCHRÖDER,’ HERMANN, Die symme¬ 
trische Umkehrung in- der Musik. 

Geh. 2.— Mark, geb. 3.— Mark . . 396 

SCHRÖTER, Der natürliche Kunst¬ 
gesang. Geh. —.40 Mark. 312 

SCHUBERT, FRANZ . . . *9—60, 24—25 
— von LaMara. 13.—14. Auflage. Kart. 

1 20 Mark . 60 

— J. S. Bach (engl.). Geb. 18'- sh. . . 6 

— J. S. Bach, le musicien-poite. 4. Aufl. 

1924. Geh. 12.50 fr., geb. 14.—fr. . 6 

SCHWEITZER, ANTON, als dramati¬ 
scher Komponist (Maurer). Geh. 

3.50 Mark. 154 

SEIBEL, GUSTAV ADOLPH, Das Leben 

Joh. Dav. Helnichens. 48 

SCHUBERTS Leben und Werke (Niggli) 

Geh. —.60 Mark. SO 

SCHUBIGER, Musikalische Spicilegien. 

SEIFFERT, MAX, Geschichte der Kla¬ 
viermusik. Geh. 7.50 Mark, geb. 

9.50 Mark. 343 

— Johann Krieger. 47 

SCHULTZ, JOHANNES (Siebeck) . . 47 

SCHULTZ, Mozarts Jugendsinfonien. 

Geh. 1.50 Mark. 37 

SCHUMANN, CLARA(Lltzmann). Bd. I, 

8. Auflage 1925, Halbleder 14.— M., 

Leinen 12.— M., geh. 9.— M. Bd. II, 

7. Auflage 1925, Halbleder 14.— M., 

Leinen 12.— M., geh. 9.— M. Bd. III, 

4. Auflage 1920, Halbleder'17.— M., 

Leinen 15.— M., geh. 12.— M. . . . 62 

-englische Ausgabe. 24 

SCHUMANN, ROBERT .... 63-60, 25 

— und seine Faustszenen (Bagge). Geh. 

—.30 Mark. 60 

— Briefe, Neue Folge (Jansen). Geb. 

7.— Mark, geh. 6.— Mark. 56 

— Johann Philipp Krieger. 47 

SETACCIOLI, Debussy. Geh. IAO Mark 189 
SEYDEL, ArthUr Schopenhauers Meta¬ 
physik der Musik. Geh. 1.50 Mark . 296 

SEYDELMANN, F.RANZ (Cahn-Speyer) 

geh. 5.— Mark. 154 

SIEBECK, ROBERT, Johannes Schultz 47 
SIBELIUS, JEAN (Newmarch). Geh. 

—.30 Mark. 190 

(W. Niemann). 70 

SITTARD, F. Mendelssohn Bartholdyr 

Geh. —.60 Mark. 52 

-— Giacomo Antonio Rossini. Geh.—,60M. 159 
SMEND, JULIUS, Luther und Bach . 4 

— Predigt zum 9. Bachfest. (Bachjahrb. 

XVIII. Jahrg.). 9 


146 
















































Alphabetische Inhaltsübersicht 


SMEND, JULIUS, Predigt zum 10. Bach¬ 
test. (Bachjahrb. XIX. Jahrg.) ... 9 

— Wechselgesang im evangelischen Got¬ 
tesdienste €0 

SONDHEIMER, ROBERT, Die Theorie 
der Sinfonie und die Beurteilung ein¬ 
zelner Sinfoniekomponisten bei den 
Musikschriftstellern des 18. Jahrh. . 103 

SONNECK, Early Concert-life in Ame¬ 
rica (1731—1800). Geh. 3.— 8, geb. 

3.25 *. 372 

SPANUTH, AUO., siehe X. Scharwenka 348 
SPEER, ERNST, Dramatische Bilder aus 
der Jugend großer Komponisten . . 12 

SPITTA, PHILIPP, Joh. Sebastian Bach. 

3. Auflage 1921. In Halbleder 40.— M., 
Halbleinen 36.— M., geh. 30.— M. . 4 

— Übet J. S.'Bach. Geh. —.60 Mark . s 

— Zur Ausgabe der Kompositionen 
Friedrichs des Großen. Geh. —.20 M. 193 

SPOHR, LO.UIS (Schletterer). Geh. 

—.60 Mark. 158 

— M. Hauptmanns Briefe an S. (Hiller) 

Geh. 2.— Mark .. WO 

SSABANEJEW-RIESEMANN, Ge¬ 
schichte der russischen Musik ... 82 

STAIOER, ROBERT, Benedict v. Watt 47 
STEGLICH, RUDOLF, Das c-Moll-Prä- 
ludium aus dem ersten Teil des Wohl¬ 
temperierten Klaviers (Bachjahrbuch 
XX. Jahrg.). 9 

— Karl Philipp Emanuel- Bach und der 

Dresdner Kreuzkantor Gottfried Au¬ 
gust Homilius im-Musikleben ihrer 
Zeit (Bachjahrbuch XII. Jahrg.) . . 8 

Kritik über W. Werker. Bachjahrb., 

— XX. Jahrg. 9 

— Die Quaestiones in Musica. Geh. 

3.— Mark .. 233 

STEINHAUSEN, Die physiologischen 
Fehler und die Umgestaltung der Kla¬ 
viertechnik. Geh. 4_-Mark. . . . 349 

— Die Physiologie der Bogenführung auf 
den Streichinstrumenten. 4. Auflage, 
herausgegeben v. A. Schering. XVIII, 

166 S. Geh. 3.— M., geb. 4.50 M. . 332 

STEINITZER, MAX, Richard Strauß . 71 

STEPHANI, HERMANN, Grundfragen 

des Musikhörens.112 

— Kanons. 20 Kanons —.40 Mark, 22 
Kanons —.40 M., 33 Kanons —.60 M. 319 

STERN, JULIUS, Erinnerüngsblättes an 
(R. Stern). Geh. 3.— M., geb. 4.— M. 167 
STERN, RICH., Erinnerungsblätter an 
Jul. Stern. Geh. 3.— M., geb. 4.— M. 167 


STERtlFELD, R., Wagners Parsifal . 34 

STRAD^CLA, ALESSANDRO, Opern 


(Heß). Geh. 1.50 Mark ...... 272 

STRAUSS, LANNER und (Fritz Lange) 56 
STRAUSS, RICHARD (Max Stelnitzer) 71 
STRAUSS-VERZEICHNIS (Flamme) . 130 

STURM-Colles, Brahms. 61 

SUCHER, ROSA, Aus meinem Leben . 57 

TANNER, RICHARD, Joh. Dav. Hei- 
nichen als dramatischer Komponist. 48 
TETZEL, EUGEN, Das Problem der mo¬ 
dernen Klaviertechnik. 2. völlig um¬ 
gearbeitete Aufl. 1916. 360 


TETZEL, EUGEN, Elementarstudien der 
Gewichtstechnik und Rollung beim 

Klavierspiel.: . 120 

TEUCHERT UND HAUPT, Musik- 
Instrumenten-Kunde in Wort u. Bild. 

Teil 1 und II je geh. 3.— M., geb. 

4.—M. Teil 3 geh. 4.50 M., geb. 5.50 M. 327 
THAYER, L. van- Beethovens Leben 
(Deiters-Riemann). Bd. I 3. Auflage 
1917. Bd. II 3. Auflage 1922. Bd. III 
3. Auflage 1923. Bd. IV 2.-4. Auflage 
1923. Bd. V 2.-4. Auflage 1923, je 
geh. 10.— Mark, geb. 12.— Mark 40—41 

— Chronolog. Verzeichnis der Werke 

L. van Beethovens. Vergriffen ... 43 

THIERFELDER, A., Metrik. Die Vers¬ 
maße der griechischen und römischen 

Dichter.110 

THOMA, HANS, Kostümentwürfe zu 
Wagners »Ring des Nibelungen« . . 34 

THOURET, Friedrich der Große als 

Musikfreund und Musiker. Vergriffen 197 
TIERSCH,. Lehrbuch für Klaviersatz u. 
Accompagnement. Geh. 1.50 Mark, 

geb. 2.50 Mark. 352 

TIERSOT, La musique chez les peuples 
indigenes de l’Amerique du Nord. Ver¬ 
griffen . 262 

— Ronsard et Ia musique de son temps. 

1.50 fr. 144 

— Les premiers opöras de Gluck. Gluck- 

jahrb., I.-Jahrg. 16 

TODT, Vademecum durch die Bachschen 

Kantaten. Vergriffen..• . u 

TSCHAIKOWSKY (Keller). 64 

UHLIG, TH., Briefe Richard Wagners 
an W. Fischer, Ferd. Heine und —. 
geh. 6.— Mark, geb. 7.50 Mark. . . 99 

ULRICH, Die Grundsätze der Stimm¬ 
bildung. Geh.-3.—Mark.-. 311 

UNSCHULD VON MELASFELD, Die 

Hand des Pianisten. Vergriffen. . . 351 

— La main du pianiste. Geh. 5.— fr.. 351 

—• The hand of the pianis.t. Geh. 5/- sh., 

geb. 6> sh. 351 

URSPRUNG, Palestrina- und Deutsch¬ 
land (P. Wagner-Festschrift) .... 116 

VERZEICHNIS der Sammlung alter 
Musikinstrumente im Bachhaus zu 
Eisenach (Ed. Buhle) . ..... ; 116 

VERDI, Guiseppe. 62 

VERÖFFENTLICHUNGEN der Grego¬ 
rianischen Melodie zu Freiburg 

(Schweiz). 44 

VIARDOT-GARCIA, PAULINE (La 

Mara). Geh. —.60 Mark. 172 

VIERTELJAHRSSCHRIFT für Musik¬ 
wissenschaft. 10 Jahrgänge komplett 
50.— M., einzeln (4 Helte) 4.— M., 
Einzelheft 1.20 M. Elnz. Jahrgänge 
und Hefte können nicht mehr in allen 
Fällen abgegeben werden ..... 373 

VIRDUNG, SEBASTIAN —s, Musica 

getutscht. Vergriffen. 324 

VIVELL, Vom Musiktraktate Gregors 

des Großen. Geh.2.50M., geb.3.50M. 233 
VOGEL, JULIUS, Goethe und die Fa¬ 
milie Breitkopf (Der Bär 1925). . . 123 


147 




































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


VOIGT, WOLDEMAR, pie Kirchen¬ 
kantaten Johann Sebastian Bachs . 4 

— Über die F-Dur-Tocca.ta von J.S.Bach 

(Bachjahrbuch IX. Jahrg.). 7 

— Eine Umdichtung des »Zufriedenge¬ 

stellten .Aolus« (Bachjahrbuch XII. 
Jahrg.). 8 

VOLKMANN, HANS, E.d'Astorga. I. Das 
Leben desTondichters.Bd.Igeh.4.—M.« 
geb. 5.— M. 146 

— Bd. II. Die Werke .des Tondichter? 49 

— Robert Volkmann-Briefe. 55 

VOLKMANN, LUDWIO, Neues vom 

alten Breitkopf-Bär. (6er Bär 1924) 122 
VOLKMANN, ROBERT, Briefe (Hans- 

Volkmann) . 55 

VOLKSLIEDER; in Bayern (Hartmann). 
Vergriffen. 259 

— fränkische (Frfir. v. Ditfurth). Vergr. 257 

— schlesische, mit Melodien (Hoffmann 

v. Fallersleben u: E. Richter). Vergr. 252 
VOLKSSCHAUSPIELE (Hartmann) 

Vergriffen. 268 

VORTRAGE, 4, gehalten anläßlich der 
ersten Aufführungen der Kaiserin 
Friedrich-Stiftung (Werke von G. F. 
Händel) in Mainz am 17. u. 18. Mai 1906 
Vergriffen ., .. .. . .......... 22 

WAACK, CARL, Richard Wagner, ein 

ErfüllerundVoIlender deutscher Kunst 30 

— Erläuterungen zu Wagners »Tristan 

und Isolde«. Geh. —.50 Mark ... 12i 

WAONER, MINNA, Briefe Richard Wag¬ 
ners an —. Geh. 8.— Mark .... 98 

WAGNER, PETER, Einführung in die 
Gregorianischen Melodien. Teil I geh. 

6.— M., geb. 7.50, M. Teil II geh. 

8.— M., geb. 9.50 M. ... 2J9, 226—221' 

— — Teil III ...... ..100 

— Festschrift . . /.126 

—• Geschichte der Messe. 89 

— Universität und Musikwissenschaft . 81 

WAGNER, RICHARD . . . 91—126, 29—36 

— Bayreuther Briefe. Geh. 5.— Mark. 107 

— Briefe an Theodor ApeL. Geh. 1.50 M., 

in Halbpergament 4.— M. 104, 

— Briefe an Freunde und Zeitgenossen. 

Geh. 7— Mark. 102 

— Briefe an Emil Heckei. Geh. 2.50 M., 

geb. 4.— M. , . . . . .. 107 

— Briefe an seine Künstler. Geh. 5.— M. 106 

— Briefe an Ferdinand Praeger. Geh. 

2.— Mark .. 105 

— Briefe an August Röckel. Gqh. 1.50 M. 104 

— Briefe an Theodor Uhlig, Wilhelm 
Fischer und, Ferdinand Heine. Geh. 

6.— Mark, geb. 7.50 Mark, franzö¬ 
sische Ausgabe vergriffen. 99 

— Briefe an Minna Wagner. 2 Bände. 

Geh. 8.— Mark.. . . 98 

— an'tylathildeWesendonck. Franz. Aus¬ 

gabe, (Khnopff), geh. 4.— Mark, auf 
Bütten in Leder 12.— Mark .... 10Q 

— an Ottq Wesendonck. In Halbleder 

4.— M., in Leinen 3.— M-, geh. 2.—M. 101 

— Briefe an Eliza Wille. Vergriffen. . 105 

— Briefe nach Zeitfolge und Inhalt 

(W. Altmann). Geh.. 8.— Mark. . . 110 


WAGNER, RICHARD, Briefwechsel njit 

Breitkopf & Härtel. Geh. 6.— Mark . 102 

— Briefwechsel zwischen Wagner und 
« Franz Lis?t. 4. erweiterte Aufl. 1919, 

in yolkstüml. Gestalt. VIII, 697 S., 
geh. 7.— Mark, geb. 9_Mark . . : 109 

— Entwürfe. Gedanken. Fragment. Geh. 

Gelj. 2.— Mark. 95 

— Familienbriefe. Geh. 5.— Mark, geb. 

6.— Mark.; 99 

— Jesus von. Nazaretli. Geh. 2.— Mark 95 

— Nachgelassene Schriften und Dich-, 

tungen. Geh. 3.— Mark. 95 

— Sämtliche Schriften und Dichtungen 
(Volksausgabe). 6. Auflage. 16 Bände, 
in Pappe 30.— M., geh. 22.—M., einz.- 

je geh. 1.50 M., geb. 2.25 M.. . . 92—94 

-8 Doppelbände, inHaIbled.80.-AJ., 

in Pappe 27.— M., geh. 20.—M., einzeln 
je geh. 2.50 M., in Pappe 3.50 M. Die 
Einzelbände 13—16 bzw. die Doppel-- 
bände 13/14 u. 15/16 werden pur zu- 
sammen abgegeben. Sämtl. Schriften 
und Dichtungen. Große Ausgabe in 
12 Bänden, kompl. geh, 20.— M., in 
Ganzleinen 36.— M- Bd. XI u.- XII 
einzeln je in Leinen 3.— M., in Halb¬ 
pergament 5.— M. Bd. XI/XIJ in, 1 
Leinenband 5.— M. . 92 

— Lohengrin-Text. Deutsche Ausgabe 
—.30 M., franz. Ausgabe —.40 M., engl. 

..Ausgabe —.60 M., deutsch-engl. Aus¬ 
gabe 1.20 M„ deutsch mit Motiven 
—.50 AL. 122 


— Dekorative u. kostümliche Szenierung 
der Oper Lohengrin (Heine). Vergriffen 

— über Tristan und .Isoldej (E. Lindner). 

Geh. 5.— Mark .. i : 

— Tristan und Isolde (Porges). Geh. 1 M. 

— Tristan und Isolde. Text. Deutsch 
(Originalausgabe) 1.— M;, Deutsch 
(Bühnenausgabe) —.30 M., Deutsch 
m. Motiven (Waak)— .50 M., Deutsch-, 
engl. (Corder) 1-.20 M., englisch (Mo- 
sely) —.60 M., französisch (d’Offoel) 
—.80 M., franz. (A. Ernst) —.80 M., 
franz.- (Wilder) vergriffen, russisch 
(Kolomitzoff) 1.60M., russisch (Tsche- 
scbichin) .1.— AL, .deutsch, Erläute¬ 
rungen (Waack) —.50 (A. ...... 

— Tristan und Isolde. Erklärung der 
Kostümbilder und Dekorationen. Ver- 

— (Guido Adler). (Vorlesungen, franzö¬ 
sische Ausgabe) 7.50 fr. Deutsche 
Ausgabe vergriffen ........ 

— Das Drama Richard Wagners (H. St. 

Chamberlain). 6. Auflage 1921. Geh. 
5.— Mark, geb. 7.— Mark. 

— Das Leben Richard Wagners (C. F. 
Glasenapp). 6 Bände, jejgeh. 10.— M., 
geb. 13.—. M..... 1 .... . 112- 

—• als Vortragsmeister(Julius Hey). G^h. 


—. Die dramatischen Werke R., Wagners 
(Emerich Kästner). Geh. —.60 Mark 
— Über die »Meistersinger von Nürn¬ 
berg«. (Klpß).. Geh. 1.20 Mark . .’ . 


-1X2 

11.2 


124 
































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


WAGNER, RICHARD, Über die Nibe¬ 
lungen (Kloß) . ... . . 34 

— (LaMara). 13. Auflage. Kart. 1.20 M. 114 

— (Liszt, Gesammelte Schriften, Bd. III). 

Geh. 3.— Mark. 119 

— Weltanschauung Richard Wagners 

(Louis). Geh. 2.50 Mark. 120 

— Katalog einer Wagner-Bibliothek 
(N. Oesterlein). 4 Bände kompl. geh. 

16.— M. Bd. I u. II einzeln je geh. 

5.— M., Bd. III einzeln geh. 8.— M., 

Bd. IV einzeln geh. 3.— M. 126 

— (R. Pohl). Geh. —.60 Mark. 119 

— Was erzählt Wagner üben die Ent¬ 

stehung seines Nibelungengedichtes? 
(Rßckl.)i Geh. —.40 Mark, englische 
Ausgabe -/6 d.. 125 


5- Was erzählt R. Wagner über die Ent¬ 
stehung seiner musikalischen Kompo¬ 
sition des Ringes der Nibelungen? 
(RBckh) Geh. —.40 Mark, englische 
Ausgabe -/ 6 d. ........... li 

— Erinnerungen an R. Wagner (Schure). 

Geh. —.60 Mark.. H 

— Musikalisch-dramatische Parallelen 

: (H.v. Wolzogen.) Geh. 4.-Mark. . li 

— Siegfried (H.v. Wolzogen). Geh. 60 Pf. li 
WAGNER; SIEGFRIED ...... 191, I 

— (Glasenapp.) Gehi 8,— Marki ... li 
WALDERSEE, Die Gesamtausgabe der 

Werke Mozarts. Oeh. —.60 Mark . , 

— G. P. da Palestrliia und die Gesamt¬ 
ausgabe seiner Werke. Geh. —.60 M„ h 

— Rob. Schumanns Manfred. Oeh. 60 Pf. < 
WALDMANN, Rob. Franz, Gespräche 

aus 10 Jahren. Geh. 1.50 Mark, geb. 

2.— Mark. lt 

WALTER, FR., Geschichte des Theaters 
und der Musik am kurpfälzischen Hofe 
(zurückgesandt an den Altertums¬ 
verein in Mannheim) .... 
v. WASIELEWSKI, Goethes. Verhältnis 
zur Musik. Geh. —.60 Mark .... 

— Musikalische Fürsten vom Mittelalter 
bis zum Beginne des 19. Jahrhunderts. 
Geh. —.60 Mark ...... 

— Rob. Schumann. Geh. 8.— Mai 

— Schumannia. Geh. 1.— Mark 

— Die Violine und ihre Meister. 6. Aufl. 
‘1920. In Halbleder 15.— Mark. . . 

— Das Violoncell und seine Geschichte. 

•3. Auflage 1925. Geh. 6.— Mark, geb. 

7.50 Mark. 

WATT, BENEDICT VON (Staiger) . 
WEBER, C. M. v. 41-45, 

— Briefe .an. den Grafen Karl v. Brühl. 

Geh. 1.20 Mark. 

— Sämtliche Schriften (Kaiser) . 

— (LaMara). 12. Aufl. Kart. 1.20 maru 
WEBER, JOHANNES, Musikalische 

Lage und Volksunterricht in Frai 
reich. Geh. —.60 M., franz. Ausgabe 


WEIGERT, Ö.,’ Wie passen wir’uns mehr 

dem Kinde an?. 

WEINOARTNER, Akkorde. Geh. 

3.50 Mark, geb. 5.— Mark. 

— Bayreuth. Geh. 1.20 Mark .... 


311 

107 

314 


WEINGARTNER, Goethes Faust . . . 

— On Cpnductlng (Newman). 2. Auflage 

1925. Geh. 2/6 sh.. . . 

— Ratschläge für Aufführungen der 

Symphonien Beethovens. 2. Auf¬ 
lage 1916. Geh. 3.50 Mark, geb. 
6.— Mark . . . 

— Ratschläge II, Schubert u. Schumann 

— Ratschläge Hi; Mozart. 

— Die Symphonie nach Beethoven. 

4. Auflage 1926. Geh. 2.50 Mark, geb. 

3.50 Mark .....' . 

— Sur l’art de diriger. Geh. 2.50 fr., geb. 

— Über das Dirigieren. 5.’Auflage 192o! 
Geh. 1.50 Mark. 

WEINMANN, KARL,'Das Konzil von 
Trient . 

— P. Wagner-Festschrift'. 

WEITZMANN,'Geschichte des Klavier¬ 
spiels uhd der Klavierilterätur. Oeh. 

7.50 Mark, geb. 9.50 Mark. 

WERKER, Studien über die Symmetrie 

im Bau der Fugen und die motivische 
Zusammengehörigkeit der Präludien 
und Fugen des »Wohltemperierten 
Klaviers« von Bach.. 

— Die Matthäus-Passion. 

WERNER, ARNO, Städtische und fürst¬ 
liche Musikpflege in Weißenfels bis zum 
Ende des 18. Jahrhunderts. ■ Geh. 

3. — Mark . j .. 

— Geschichte der Kantorei-Gesellschaf¬ 
ten im Gebiete de« ehemaligen Kur¬ 
fürstentums Sachsen. Geh. 1.50 Mark 

WERNER, HEINRICH, H. Wolf in 
Maierling. Oeh. 1.— Mark .... 

— H. Wolf3 Briefe an O. Grohe. Geh. 

4. - Mark. 

— BATKA UND, Wolfs Musikalische 

Kritiken',. 

WESENDONCK, MATHILDE, Briefe 
Richard Wagners an —. Volksausgabe 
84.-94. Auflage. Pappband 4.— M. 

Halbleder 8.— M.. 

Französische Ausgabe: geh. 4.— Mark. 
Luxusausgabe in Leder 12.— Mark . 
WESENDONCK, OTTO, Briefe Richard 
Wagners an —. Geh. 2.— Mark, Halb¬ 
leinen 3 — M., in Halbleder 4.— M. 
WESTPHAL, Allgemeine Theorie der 
musikalischen Rhythmik seit J. S. 

Bach. Geh. 4.— Mark. 

WIDOR, Die Technik des modernen 
Orchesters (Rieman). Geh. 4.— Mark 
WILLE, ELIZA, Briefe Richard Wagners 

an —. Vergriffen. 

v. WINTERFELD, Der evangelische 
Kirchengesang. 1—3. Geh. 30.— M. 

— Luthers deutsche geistliche Lieder. 

Kart. 4.— Mark. 

— Zur Geschichte heiliger Tonkunst. 

2 Bände, geh. je 6.— Mark .... 

WINTZER, Louis Ferdinand, Prinz von 

Preußen. 

WIRZ, Neue Wege und Ziele für die 
Weiterentwicklung der Sing- und 
Sprechstimme. Geh. 1.20 Mark . . 


99 

273 

44 

25 

17 

254 

313 

81 

126 

343 


■ ioo 

243 

156 

156 


236 

233 

309 


149 






































ALPHABETISCHE INHALTSÜBERSICHT 


WOLF, HUGO (E. Newmann). Geh.. 


4.— Mark, geh. 5.50 Mark. 1S2 

— (Morold). 2. Auflage. Kart. 1.2Ö M. 183 

— Familienbriefe. Geh. 2.— Mark . . 183 

— Briefe an E. Kauffmann. Geh. 

2.50 Mark. 1S 4 


— Briefe an H. Faißt. Geh. 2.50 Mark, 

geb. 3.50 Mark. J8S' 

— Briefe an 0. Grohe. Geh. 4.— Mark 186 

— Musikalische Kritiken. Geh. 5.—M., 

geb. 6.50 M. . 

— in Maierling (Werner). Geh. 1,— M. 187 

— Gesammelte Aufsätze über—. 1. Folge 
vergriffen. 2. Folge geh. 1.— Mark, 

3. Folge (Corregior) 1.— Mark ... 188 
WOLF, JOHANNES, Geschichte der 
Mensural-Notation von 1250—1460. 

Teil I geh. 14.—M., Teil II geh.8—M., 

Teil III gih. 8.— M. 212—213 

— Handbuch der Notationskunde . . 84—85 

— Musica Practica. Geh. 4.— Mark. . 288 

— Eine neue Quelle zur mehrstimmigen 

kirchlichen Praxis des 14.—15. Jahr¬ 
hunderts (P. Wagner-Festschrift) . . 126 

WOLFF, V. E., Schumanns Lieder . . 25 

WOLFHEIM, WERNER, Die Möllär- 
sche Handschrift. Ein unbekann¬ 
tes Gegenstück zum Andreas Bach- 
Buch (Bachjahrbuch IX. Jahr¬ 
gang) . 7 

WOLFRUM. I. S. Bach. 2 Bände ie neli 


WOLFRUM, Die Entstehung und erste 
Entwicklung des Deutschen Evangeli¬ 
schen Kirchenliedes in musikalischer 
Beziehung. Vergriffen. 

— Rhythmisch. Geh..—.40 Mark . . . 

— Schlußerwiderung auf die »nicht¬ 
rhythmischen* Auslassungen des 
Herrn Prof. Dr. Cornill. Geh.—.20 M. 

v.WOLZOGEN, Musikalisili-dramatische 
Parallelen. Geh. 4.— Mark. 

— Wagners Siegfried, Geh. —.60 Marlj 

— Guide to the legend poem and music 
ofR. Wagners Tristan and Isolde. 1 -sh. 

WO RTSMANN.D. deutsch.Gluck-Literatur 

WOTQUENNE, Alphabetisches Ver¬ 
zeichnis der Stücke in Versen aus den 
dramatlschenWerken von Zeno, Metas- 
tasio und Goldoni. 

— Themat. Verzeichnis der Werke Carl 
Ph. Em. Bachs. Kart. 5.— Mark . . 

— Themat. Verzeichnis der Werke Chr. 
W. von Glucks. Kart. 8.— Mark . . 

WOTTON, A dictionary of foreign musi- 
cai.terms and I Iriiidbook of Orchestral 
Instruments. 3 - sh. 

WUSTMANN, Bachs Kantatentexte. ’ 

ZEITSCHRIFT der Intern. Mus.-Ges. 
1899—1914. Jeder Jahrg. (12 Hefte) 
12.— Mark, jedes Heft 1.20 Mark. . 

— für Musikwissenschaft. 

ZILCHER, HERMANN (Oppenheim) .